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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Magischer Reihenauftakt

Storm Singer. Die schwebende Stadt
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Die zwölfjährige Nargis kann durch ihren Gesang Elementargeister beeinflussen, auch wenn ihr das nicht immer so gelingt, wie sie das gern hätte. Eines Tages findet sie einen verletzten geflügelten Jungen ...

Die zwölfjährige Nargis kann durch ihren Gesang Elementargeister beeinflussen, auch wenn ihr das nicht immer so gelingt, wie sie das gern hätte. Eines Tages findet sie einen verletzten geflügelten Jungen aus dem herrschenden Luftvolk der Garudas. Nargis würde ihn am liebsten sofort vergessen. Doch Mistral braucht unbedingt Hilfe, denn sein Vater, der Regent, ist abgesetzt worden, mit dem neuen Herrscher droht der gesamten Welt größte Gefahr. Nargis bricht mit Mistral auf zur sagenumwobenen schwebenden Stadt – ein höchst gefährliches Abenteuer.

Dieses Kinderbuch für junge Leser ab 10 Jahren erzählt vom Leben in einer magischen Welt, die allerdings weit weg ist von dem glücklichen Leben, das seine Bewohner eigentlich führen könnten, werden sie doch von den Garudas unterdrückt. Indem Nargis sich mit Mistral auf das Abenteuer einlässt, verändern sich beide jungen Abenteurer, lernen sie doch die Sichtweise des anderen intensiver kennen. Manche Szenen sind allerdings etwas sehr drastisch geschildert, das erinnert dann doch eher an Fantasy für Erwachsene. Insgesamt aber ist das Geschehen temporeich erzählt, mit viel Nachdruck auf den Teamgeist, den Nargis und Mistral im Verlauf des Geschehens entwickeln. Der Ausblick lässt auf weitere spannende Abenteuer mit Nargis hoffen.

Dieses Kinderbuch hat mich von der ersten Seite an fesseln können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Geheimnisverstricktes Moorland

Moorland. Die Zwillinge
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Als die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana nicht mehr von einem Ausflug aus dem Moor zurückkommen, startet die Polizei die Suche nach ihnen. Kommissarin Malia Gold beginnt ganz neu bei der hiesigen Dienststelle ...

Als die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana nicht mehr von einem Ausflug aus dem Moor zurückkommen, startet die Polizei die Suche nach ihnen. Kommissarin Malia Gold beginnt ganz neu bei der hiesigen Dienststelle und muss sofort darauf reagieren, als verstörende Bilder auf dem TikTok-Kanal der Mädchen auftauchen. Das Moor ist tückisch, Malia weiß es aus eigener Erfahrung, ist sie doch selbst hier aufgewachsen. Doch tückisch sind auch die Geheimnisse der Einwohner, es tauchen immer wieder neue Verdächtige auf, während die Mädchen in höchster Lebensgefahr sind...

Das Buch ist der erste Band der Thriller-Reihe Moorland, und wie in den bisherigen Büchern beweist der Autor Andreas Winkelmann, wie er seine Leser einfangen und atemlos durch das Buch peitschen kann. Ich jedenfalls habe das Buch in wenigen Stunden einatmen müssen, so spannend empfand ich die Geschichte. So viele Geheimnisse sind hier rund um das Moor versteckt, und sie werden alle eine Rolle spielen im Verlauf des Geschehens. Sogar die Kommissarin selbst hat ein großes Geheimnis, und da dies noch nicht ganz aufgedeckt ist, bleiben selbst am Ende dieses Buches und nach Auflösung dieses Falles noch viele Fragezeichen, die auf ein schnelles Erscheinen der Fortsetzung hoffen lassen. Viele Verdächtige gibt es, dazu kommen noch ein paar mehr, und man rätselt gerne mit bei dieser Riege der Verdächtigen. Die Auflösung hat mich sehr überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet, und doch passt dieser Schluss genau zu dieser Geschichte.

Wer hochspannende Thriller liebt, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Ich empfehle es unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Wieder einmal herrlich schräg und warmherzig erzählt

Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn
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Als das neue Schuljahr beginnt, sollen Muh und Wolfi auf eine ganz normale Schule gehen. Doch wenn ein Werwölfchen und ein Dilldapp dem Schulalltag begegnen, werden keine normalen Schultage folgen. Dabei ...

Als das neue Schuljahr beginnt, sollen Muh und Wolfi auf eine ganz normale Schule gehen. Doch wenn ein Werwölfchen und ein Dilldapp dem Schulalltag begegnen, werden keine normalen Schultage folgen. Dabei müssen die Grauses immer noch aufpassen, dass sie eine ganz normale Familie darstellen sollen, sonst werden sie deportiert – nach Schlund?, nach Jammertal?, ins Verderben? - so genau weiß das keiner...Ottilie hingegen muss sich entscheiden, für oder gegen ihre Freunde, und auch diese Entscheidung ist überhaupt nicht einfach.

Das Buch ist der dritte Band um die Grauses, und bevor man in diese Geschichte eintaucht, sollte man wissen, wer die Grauses denn überhaupt sind: eine Mischung aus verschiedenen übernatürlichen Wesen, vom Geist aus der Flasche bis hin zum Schrat, die auf die Erde geschickt wurden, um sich als ganz normale Familie zu zeigen. Da sie aber aus einer anderen Welt kommen, ist das Leben hier gar nicht so einfach, und daraus ergeben sich einige lustige Szenen voller Situationskomik, Action und Chaos, auch diesmal wieder wunderbar illustriert von Daniel Steudtner. Das Buch wendet sich an junge Leser ab 8 Jahren und erzählt eine herrlich schräge und liebevolle Geschichte auf dem Hintergrund von Freundschaft, Mut und Diversität. Und so schräg die Familienmitglieder sind, so sehr erkennt sich jeder (junge) Leser selbst in dieser Geschichte mit seinen eigenen Themen und Fragen.

Mich hat die ach so schräge und dabei so nachdenkliche Geschichte über die Grauses wieder einmal restlos begeistert. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Bedrückend realistisch

Elf ist eine gerade Zahl
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Paula ist vierzehn Jahre alt und schwer erkrankt an Krebs. Ein Rückfall zwingt sie, die gesamte Prozedur mit Operation und anschließender Chemotherapie erneut durchzustehen. Zusammen mit ihrer alleinerziehenden ...

Paula ist vierzehn Jahre alt und schwer erkrankt an Krebs. Ein Rückfall zwingt sie, die gesamte Prozedur mit Operation und anschließender Chemotherapie erneut durchzustehen. Zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter Katja bereitet sie sich auf die schwere Zeit vor. In dieser Ausnahmezeit beginnt Katja eine Geschichte zu erzählen über einen Fuchs und ein Mädchen, das von einem Schatten verfolgt wird und fliehen muss.

Diese Geschichte ist nicht einfach zu lesen, denn bei der Lektüre ist man mitten drin in den Gefühlen von Katja und Paula, fühlt die Schwere der Diagnose und der bevorstehenden ärztlichen Behandlung. Zudem ist Paula mit ihren 14 Jahren in der Pubertät, es ist nicht einfach für die Mutter, ihre Tochter zu stützen, umso mehr als sie selbst größte Ängste ausstehen muss. All die Hilflosigkeit, Sprachlosigkeit, die Ängste sind sehr bedrückend realistisch geschildert, was nur etwas gemildert wird durch die Geschichte, die Katja zu erzählen beginnt und die letztendlich beiden durch diese schwere Zeit hilft. Es ist ein Buch, das Mut macht, auch in allerschwersten Zeiten.

Diese berührende Geschichte empfehle ich allen, die sich mit Mutter und Tochter durch das Tal der Verzweiflung kämpfen möchten. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Veröffentlicht am 23.02.2026

Gelungener dritter Band

Schattenmädchen
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Die Ermittler Fredrika Storm und Henry Calment suchen nach der Studentin Isabelle Karlsson, die an einem Sommerabend nach dem Besuch einer Party verschwand. In dringenden Verdacht gerät Martin Zenberg, ...

Die Ermittler Fredrika Storm und Henry Calment suchen nach der Studentin Isabelle Karlsson, die an einem Sommerabend nach dem Besuch einer Party verschwand. In dringenden Verdacht gerät Martin Zenberg, einer der Gründer eines erfolgreichen Technologieunternehmens. Doch er beteuert von Anfang an, Isabelle nicht zu kennen. Fredrika und Henry entdecken bei Isabelles Verschwinden Parallelen zum Fall einer jungen Frau, die vor sieben Jahren ermordet wurde. Damals wurde ein Student beschuldigt und rechtskräftig verurteilt, doch da scheint es Mängel in den damaligen Ermittlungen zu geben. Letztendlich stoßen die beiden Ermittler auf ein fürchterliches Geheimnis...

Das Buch ist bereits der dritte Fall für die schwedischen Ermittler Fredrika Storm und Henry Calment. Man kann dieses Buch ohne weitere Vorkenntnisse lesen, denn der Fall ist in sich abgeschlossen. Mehr Leservergnügen hat man allerdings, wenn man die Vorgängerbände kennt, denn dann kann man auch das Privatleben der beiden Ermittler nachverfolgen. Dieser Teil kommt auch im vorliegenden Band nicht zu kurz. Der Fall selbst ist sehr verzwickt, die Ermittler scheinen nicht voran zu kommen. Gelungen ist die Verbindung zu einem älteren, scheinbar abgeschlossenen Fall, der nun erneut eine Rolle spielt. Die beiden Ermittler ergänzen sich sehr gut in ihrer Arbeit und haben ein Team hinter sich, das ihnen gut zuarbeitet, das hat mir sehr gut gefallen. Der Fall ist spannend aufgebaut, ich habe gerne mitgerätselt und wurde dabei immer mehr vom Geschehen mitgerissen. Ich freue mich bereits auf den nächsten Fall mit Fredrika und Henry.

Mich hat dieser Thriller von der ersten Seite an fesseln können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.