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Veröffentlicht am 11.09.2020

Iris, Frau und Künstlerin

Cherubino
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Iris, eine Opernsängerin erfährt zur gleichen Zeit in der sie zwei Opern Engagements bekommt, dass sie schwanger ist. Um ihr Engagement nicht zu gefährden, verschweigt sie ihre Schwangerschaft. Iris ist ...

Iris, eine Opernsängerin erfährt zur gleichen Zeit in der sie zwei Opern Engagements bekommt, dass sie schwanger ist. Um ihr Engagement nicht zu gefährden, verschweigt sie ihre Schwangerschaft. Iris ist eine unabhängige Frau , die ihre eigene, manchmal unkonventionelle Wege geht. Der Leser begleitet ihren Alltag als Künstlerin. Der (Zeit)Rahmen bildet die Schwangerschaft und die Entwicklungsphasen des Babys . Der Alltag ist geprägt durch (auch ohne Schwangerschaft schon) anstrengenden Proben, aktuelle Auftritte und das Einstudieren der neuen Rollen, Cherubino aus" Le nozze de Figaro" und die Sophie aus Nicholas Maws " Sophies Choice".Ich hörte mir die Arien der beiden Rollen parallel zum lesen an, aber auch die Kinderoper Hänsel und Gretel, die ebenfalls eine zentrale Rolle für und in der Handlung spielt. Immer wieder tauchen Liedstellen der Kinderweisen im Orginal und in abgeänderter Form auf. So auch "Kuck,Kuck,Eierschluck "

Mir gefiel die  ruhige Erzähl -und Berachtungsweisen aus der Sicht der Hauptprotagonistin, die das Gegenteil einer Diva und die damit verbundene Dramaqueen, ist, sondern eine Künstlerin, die zu ihren Entscheidungen steht. Ich habe mich sehr wohlgefühlt mit diesem Roman.

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Veröffentlicht am 11.09.2020

Heftig, Jugendlicher in Lebenskrise

Happy Birthday, Leonard Peacock
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Nach der Lektüre dieses Buches bin  ich noch immer aufgewühlt.

Der Autor beschreibt schonunglos ,in der Ichform, den 18. Geburtstag von Leonard, den Höhepunkt seiner Lebenskrise . Er möchte sich und seinen ...

Nach der Lektüre dieses Buches bin  ich noch immer aufgewühlt.

Der Autor beschreibt schonunglos ,in der Ichform, den 18. Geburtstag von Leonard, den Höhepunkt seiner Lebenskrise . Er möchte sich und seinen Mitschülern am Abend, mit einer NS Pistole seines Großvaters erschießen.Vorher hat er aber einiges zu erledigen.

Schonungslos teilt er mit uns das Seelenleben Leonards und ist dabei sehr authentisch. In der Danksagungen kann man erkennen ,dass er wahrscheinlich ausführliche Beratung von Psychologen der Jugendpsychatrie in Anspruch genommen hatte. 

Am Anfang fand ich es so heftig,dass ich nicht wusste, ob ich das Buch wirklich weiter lesen will, ob es wirklich das Richtige für mich ist ,wenn da nicht  die " Briefe aus der Zukunft" gewesen wären, die haben es doch viel erträglicher gemacht, auch Mut. Und  im Endeffekt habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen.

Ja, es ist schwer Jugendlichen begreiflich zu machen, dass die Schulzeit und Jugend nur ein kurzer Abschnitt im Leben eines Menschen sind und dass egal wie schei... es ist, auch andere Zeiten kommen, wenn man durchhält. Das das Leben trotz all des Leid in der Welt, so viel schönes bereithalten kann.Und dass man auch das Leid der Welt nicht auf seinen Schultern tragen kann/ soll. Sein bestes geben, mehr kann man nicht.

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Veröffentlicht am 11.09.2020

Geschichte der Weltraumfahrt in Romanform aus der Frauensicht

Space Girls
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Das Buch handelt von den Frauen, die als Mercury 13 bezeichnet wurden, in Anlehnung der Mercury 7 ,den Männern die am Raumschiftsprogramm der 50 er und 60er Jahre in den USA teilnahmen. Diese Frauen durchliefen ...

Das Buch handelt von den Frauen, die als Mercury 13 bezeichnet wurden, in Anlehnung der Mercury 7 ,den Männern die am Raumschiftsprogramm der 50 er und 60er Jahre in den USA teilnahmen. Diese Frauen durchliefen die selben Test wie die Männer ,erzielten genauso gute Ergebnisse ,teilweise bessere und bekamen doch keine  Gelegenheit Astronautinnen zu werden. Die Zeit war in der USA noch nicht reif. Die erste Frau im All wurde eine Russin...

Die Hauptprotagonistin dieses Romans ist Juni Leroy , die als fiktive Figur, eine der 13 Frauen darstellt. Wir lernen sie schon in ganz jungen Jahren kennen ,ein lebhaftes Mädchen, dass immer in Bewegung ist und den Traum des Fliegens verfolgt.Aber der Roman erzählt auch andere Geschichten,er beschäftigt sich auch mit Wernher von Braun und die Anfänge der NASA.

Die Autorin versteht es ,in einer langsamen,atmosphärisch geschriebenen Geschichte, den Zeitgeist der 1940er- Ende1960er Jahre rüber zu bringen.Die Wechsel zwischen Juni , den anderen Frauen und Wernher von Braun/ NASA fand ich durchaus gelungen, nur das Einschieben der Kapitel der Mondlandung ( so toll ich sie finde), fand ich unpassend .Dies ist eine andere Geschichte und es hätte genügt,die Geschehenisse am Schluss zur Abrundung zu erwähnen.

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Veröffentlicht am 11.09.2020

Dear Sir/ Madam

Debrett’s. Die feine englische Art von A-Z
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Wie schon im Titel zu vermuten, handelt sich es hier um eine ursprünglich in England herausgegebene Knigge. Die Benimmsituationen, die aus allen möglichen Bereichen des Alltags stammen ,sind nach A-Z Kapiteln ...

Wie schon im Titel zu vermuten, handelt sich es hier um eine ursprünglich in England herausgegebene Knigge. Die Benimmsituationen, die aus allen möglichen Bereichen des Alltags stammen ,sind nach A-Z Kapiteln mit meist treffenden, manchmal lustigen Überschriften versehen. Den Kapiteln vorangestellt sind oft sinnige Zitate von berühmten Persönlichkeiten.
Hier wird man an Taktgefühl und Einfühlsamkeit erinnert und an ein Gespür für nicht so häufige Situationen angeleitet. Dabei wird  Anteilnahme und Respekt gegenüber seinen Mitmenschen in den Vordergrund gestellt.
Die Autorin greift verständlicherweise auch Situationen auf , die sich von deutschen Sitten unterscheiden , z.B  wie man sich im Pub benimmt. Und falls man, die zugegebener Maßen unwahrscheinliche, Einladung für eine Garten Tea Party bei der Queen bekommt, ist man hier für auch gerüstet. Umgekehrt gibt es auch Tipps für Engländer,  wie man sich am besten auf dem Kontinent benimmt.

Zwei kleine Kritikpunkte hätte ich, selbst in England spricht man unverheiratete Frauen nicht mehr so häufig mit Miss ( Fräulein) an.
Und als Linkshänderin war ich leicht brüskiert,als sie generell bei den Tischsitten meinte , wenn man nur einen Löffel, oder Gabel hätte, sollte man sie in die rechte Hand nehmen.Dies empfand ich doch als eine kleine ignorante Unhöflichkeit ; )




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Veröffentlicht am 11.09.2020

Das große Bing und Bong

Rendezvous in zehn Jahren
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Die ruhige Stimmung des Buches hat mir von Anfang an gut gefallen,diese versprach mir eine eher ernsthaftere Liebesgeschichte und keinen seichten Groschenroman. Die abwechselden Perspektiktiven einmal ...

Die ruhige Stimmung des Buches hat mir von Anfang an gut gefallen,diese versprach mir eine eher ernsthaftere Liebesgeschichte und keinen seichten Groschenroman. Die abwechselden Perspektiktiven einmal " Sie", einmal "Er" ebenso. Auch die Art und Weise wie sie sich manchmal ausdrückte,war besonders und gefiel mir. 
Die Idee Valeries sich nach 10 Jahren erst wieder zu treffen, fand ich zwar originell, aber von Anfang an Schade und traurig.Es muss ja dann so kommen, wie es kommen muss... 
Das Buch hat mich aber zwiegespalten hinterlassen. Mehrmals musste ich die Augenrollen über die vielen, zufälligen Hindernisse. Dies war ein bißchen dick aufgetragen. 
Nun ja, so konnte jeder erstmal sein Leben leben. In diesem Buch geht es es ja darum die richtige Balance zu finden Träume auszuleben und Traumgespinnsten nachzuhängen,loszulassen und festzuhalten.Dabei stellt Judith Pinnow immer wieder die Fragen nach schicksalhaften Begegnungen und Ereignissen. Aber durch die sehr konstruierten Zufälle, die nach meinem Geschmack auch zu häufig auftraten, funktionierte dieser Aspektes des Romans nicht und driftete leicht ins satirische ab. So ist es ihm Endeffekt nur ein leicht gehobener netter Liebesroman für zwischendurch geworden.

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