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Veröffentlicht am 04.09.2021

Willkommen in Kentucky

Unbarmherziges Land
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Willkommen in Kentucky
Chris Offutt´s Krimi „Unbarmherziges Land“ ist mir durch sein charakteristisches Cover aufgefallen, das mich sehr angesprochen hat. Gleiches gilt für den Titel, der mich ebenfalls ...

Willkommen in Kentucky
Chris Offutt´s Krimi „Unbarmherziges Land“ ist mir durch sein charakteristisches Cover aufgefallen, das mich sehr angesprochen hat. Gleiches gilt für den Titel, der mich ebenfalls dazu veranlasst hat, mir dieses Buch näher anzuschauen.
Und die 204 Seiten lange Geschichte hat mich schnell von sich überzeugen können, denn Chris Offutt nimmt kein Blatt vor den Mund; erzählt auch ein Stück weit „unbarmherzig“, sprich schont den Leser nicht. Es wirkt teilweise schon recht hart.
Auch die Hauptperson ist eher „rauer Natur“, aber ein sehr charismatischer und interessanter Mensch: Mick Hardin, Ermittler für das CID der US-Army. Mit seiner Schwester Linda verfolgt er einen Mordfall und die vorherrschende Frage lautet: was ist tödlicher: die Menschen oder die Landschaft und was sie aus ihnen macht ?
Raues Land, raues Pflaster, raue Menschen, raue Geschichte – das vorherrschende Wort war für mich in der Tat rau. Das hat aber hervorragend zur Geschichte gepasst und diese wird sehr spannend präsentiert. Ich bin Mick und Linda gespannt durch ihr Leben gefolgt und fand auch den Schreibstil sehr eingängig.
Ein wirklich guter Krimi, der aus der Masse heraussticht.

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Veröffentlicht am 04.09.2021

Düster

Waldeskälte
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Düster
„Waldeskälte“ ist mein erstes Buch von Martin Krüger, doch mit Sicherheit nicht mein letztes, das ist mal ganz klar, denn diese 448 Seiten habe ich mehr „inhaliert“ als gelesen, toll !
Das Cover ...

Düster
„Waldeskälte“ ist mein erstes Buch von Martin Krüger, doch mit Sicherheit nicht mein letztes, das ist mal ganz klar, denn diese 448 Seiten habe ich mehr „inhaliert“ als gelesen, toll !
Das Cover macht bereits Lust auf das Buch und stimmt auch gut auf die Geschichte ein. Gleiches gilt für den Titel, den ich ebenfalls sehr passend finde.
Als in einem kleinen Bergdorf junge Mädchen verschwinden, kehrt eine Ermittlerin dorthin zurück. Sie hat einen besonderen Bezug zur Situation, denn vor 21 Jahre verschwanden schon mal drei Mädchen... Zwei wurden ermordet, sie war die Dritte...
Der Täter muss aus dem Dorf sein – und die Ermittlerin ist mitten in der „Höhle der Löwen“...
Der Spannungsaufbau ist sehr gut, die Spannung flacht im Grunde die ganze Geschichte hindurch nicht ab und auch die Personen fand ich lebensecht geschildert. Man ist rasch im Geschehen drin und kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Atmosphäre ist durchweg recht düster und man bangt die ganze Zeit mit, wie es weitergeht und wie sich die Geschichte letztendlich auflösen wird.
Martin Krüger hat mich absolut von sich überzeugen können und ich freue mich auf weitere spannende Bücher von ihm !

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Veröffentlicht am 04.09.2021

Ich hatte mir mehr versprochen ehrlich gesagt

Eskalation
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Ich hatte mir mehr versprochen ehrlich gesagt...
Das Cover ist recht einfach gehalten, passt aber recht gut.
Beim Titel fand ich, man hätte es besser machen können...
Ich nehme es mal vorweg weiterhin, ...

Ich hatte mir mehr versprochen ehrlich gesagt...
Das Cover ist recht einfach gehalten, passt aber recht gut.
Beim Titel fand ich, man hätte es besser machen können...
Ich nehme es mal vorweg weiterhin, wie bereits in der Überschrift erwähnt: ich hatte mehr erwartet... Immerhin handelt es sich um einen Thriller – und dafür war mir die Geschichte einfach nicht durchgängig genug in puncto Spannung...
Die Kapitel sind recht kurz – das mag mancher Leser mögen, ich empfand das immer als ein wenig störend und kam aus dem Lesefluss immer wieder raus irgendwie. Es kam nicht in Fluss beim Lesen und das nervt mich dann immer recht schnell...
Es gab auch einige unlogische Stellen und insgesamt mochte ich die Geschichte zwar, aber sie war meiner Meinung nach leider unausgegoren präsentiert. „Das Potential wurde nicht ganz ausgeschöpft“, würde man das wohl nennen...
Für einen Thriller war mir die Spannung einfach nicht hoch genug beziehungsweise nicht durchgängig genug. Nervenzerfetzende Spannung gibt es in vielen Thrillern und dieses Buch hier wirkte auf mich eher wie ein Krimi. Das ist ja nicht schlimm, aber unter dem Begriff „Thriller“ habe ich halt etwas mehr/Anderes erwartet.
Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen für „Eskalation“.

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Veröffentlicht am 04.09.2021

Wenn die Toten sprechen

Tote schweigen nie
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Wenn die Toten sprechen
Dieser Forensik-Thriller von A.K. Turner ist eines meiner Highlights 2021, der durch sovieles besticht: eine sehr spannend aufbereitete Geschichte, eine sehr interessante Hauptperson ...

Wenn die Toten sprechen
Dieser Forensik-Thriller von A.K. Turner ist eines meiner Highlights 2021, der durch sovieles besticht: eine sehr spannend aufbereitete Geschichte, eine sehr interessante Hauptperson und einem Schreibstil, der sich so flott liest, dass man mit den 400 Seiten viel zu schnell fertig ist.
Cassie Raven rocks, das mal vorab – wenn ich das mal so flapsig formulieren darf. Aber das trifft es einfach am Besten... Sie tritt im Gothic-Look auf und man kann sich bildlich erstmal kaum vorstellen in der Rechtsmedizin, aber dann passt es auf einmal und man sieht sie vor sich, das ist super geschrieben.
Als ihre Mentorin ermordet wird, läuft sie zur Hochform auf und muss sich dabei mit DS Phyllida Flyte arrangieren, mit der sie „so gar nicht gut kann“...
Die beiden Frauen könnten gegensätzlicher kaum sein und müssen nun notgedrungen zusammenarbeiten... Das zu lesen macht nicht nur eine Menge Spass, sondern ist auch noch sehr spannend präsentiert und erzählt. Die Spannung lässt keine Minute lang nach und hält sich bis zum auch sehr überzeugenden Ende konstant an. Das ist mir immer sehr wichtig bei Thrillern. Krimis dürfen durchaus mal nachlassen teilweise, aber ein Thriller muss sich anfühlen wie auf einer Achterbahn, doch runter darf immer nur ganz kurz sein und das ist hier meisterlich gelungen !
P.S. Und Cassie´s Oma ist der Hammer..!

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Veröffentlicht am 04.09.2021

Die Suche nach einer Heimat

Das Glashotel
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Die Suche nach einer Heimat
Ich finde es wirklich schade, dass man bei so einem tollen Buch ein so langweiliges Cover gewählt hat, das meiner Meinung nach auch nicht wirklich gut zur Geschichte passt. ...

Die Suche nach einer Heimat
Ich finde es wirklich schade, dass man bei so einem tollen Buch ein so langweiliges Cover gewählt hat, das meiner Meinung nach auch nicht wirklich gut zur Geschichte passt. Ich hätte mir das Glashotel auch auf dem Cover gewünscht; das wäre doch sicherlich möglich gewesen...
Vom Titel her gibt es hingegen nichts zu bemängeln – dieser ist sehr zutreffend.
Ich kannte die Autorin mit dem eindrucksvollen Namen Emily St. John Mandel zuvor gar nicht und bin ehrlich: ich meide Bücher des Genres „Literatur“ meistens eher, da sie mir oft zu „schwer“ sind, zu schwierig zu lesen beziehungsweise einfach auch teilweise zu langweilig oder langatmig leider...
Auch „Das Glashotel“ ist stellenweise ein wenig langatmig, das muss ich schon zugeben. Aber das war immer nur „eine Momentaufnahme“ und immer so kurz, dass mich das nicht aus meinem Lesefluss gebracht hätte und mich von daher eben auch nicht großartig gestört hat.
Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen ist dieses Buch für mich der Überraschungshit des Jahres für mich. Es wurde mir in die Hand gedrückt und ich wollte es erst nicht lesen, bin jetzt aber sehr froh, dass ich es getan habe.
Es geht um mehrere Menschen und wir erfahren nicht alles über sie, aber Einiges. Es geht auch um die Psychologie, den Weg dieser Menschen, ihre Verhaltensweisen. Das zu begleiten ein Stück weit war nicht nur sehr tiefgründig, sondern auch durchaus interessant und unterhaltsam.
Sehr feine 400 Seiten, die das Genre „Literatur“ absolut würdig ausfüllen.

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