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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2017

Zäh wie Kaugummi

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch
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Dieser orientalisch angehauchte Fantasyroman konnte mich durch den Klappentext und das wirklich neugierig machende Cover in seinen Bann ziehen.

Der Einstieg ins Buch gelang mir gut. Nalia ist ein sehr ...

Dieser orientalisch angehauchte Fantasyroman konnte mich durch den Klappentext und das wirklich neugierig machende Cover in seinen Bann ziehen.

Der Einstieg ins Buch gelang mir gut. Nalia ist ein sehr spannender und tiefgründiger Charakter, dessen Geschichte und Beweggründe man aber erst im Laufe des Buches erfährt. Deshalb waren für mich viele ihrer Handlungen im ersten Teil des Buches nicht ganz nachvollziehbar und so habe ich sie erst im zweiten Teil lieb gewonnen. Trotzdem ist sie eine sympathische Protagonistin, die durch ihre magischen Fähigkeiten wirklich interessant ist.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und es ist auch zumeist recht spannend.

Die Autorin hat es geschafft eine richtig tolle und vielschichtige Welt zu erschaffen, die ich mir wunderbar vorstellen konnte.

Trotz all dieser tollen Dinge konnte mich das Buch einfach nicht fesseln. Es zog sich im Mittelteil wie Kaugummi und ich für meinen Teil schiebe die Leseunlust auf das Dschinn-Thema. Ich denke mal, dass ich einfach keine Orientbücher mag und dies wohl der Hauptgrund war, warum mir das Lesen so unheimlich schwer viel.

Außerdem ging mir die Dreiecksbeziehung zwischen Malek, Raif und Nalia ziemlich auf die Nerven. Obwohl Malek Nalia sehr oft gequält hat, hat sie stellenweise doch das Gefühl, dass sie ihm unrecht tut und ihn doch gerne hat. Sorry, aber das konnte ich echt nicht nachvollziehen.

Auch die Beziehung zwischen Raif und Nalia hat mich einfach überrumpelt. Ich hatte nicht mal das Gefühl, dass sie einander gern hatten, da wurden schon die ersten "Ich liebe dich"-Sätze raus gehauen. Das zwischen den beiden ging mir einfach viel zu schnell.

Fazit

Tolles Setting in Verbindung mit einem tollen Schreibstil und einer sympathischen Protagonistin. Trotzdem hat es mir nicht gefallen, weil es mich einfach überhaupt nicht fesseln konnte und die Liebesbeziehung mich gestört hat.

Veröffentlicht am 27.09.2017

Spannende Geheimnisse im futuristischen Kleid

Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
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Der Schreibstil war angenehm und das Buch ließ sich sehr gut lesen. Allerdings gab es für mich bei den knapp 500 Seiten ab und an auch einige Längen, die mich ein wenig im Lesefluss bremsten.

Man lernt ...

Der Schreibstil war angenehm und das Buch ließ sich sehr gut lesen. Allerdings gab es für mich bei den knapp 500 Seiten ab und an auch einige Längen, die mich ein wenig im Lesefluss bremsten.

Man lernt nach und nach die vielen Charaktere kennen. Dadurch, dass die Geschichte aus ihren Perspektiven erzählt wird, bekommt man Einblicke über ihre Gedanken, Gefühle, aber auch ihre Geheimnisse. Tatsächlich hat jeder der Charaktere die ein oder andere Leiche im Keller und jeder der Protagonisten hat irgendwo eine Verbindung zueinander.

Grade die Intrigen und Geheimnisse machten das Buch lesbar, aber auch durch aktuelle Themen wie Drogen, Social Media und Homosexualität war das Buch einfach mal was anderes. Zudem hatte ich um ehrlich zu sein auch etwas ganz anders erwartet. Somit hat mich "Beautiful Liars" an vielen Stellen positiv überrascht.

Das Ende hat mir dafür leider überhaupt nicht gefallen. Der Spannungsbogen war grade am Ende unheimlich stark und ich wollte natürlich wissen, wer denn nun vom Dach des Towers fallen würde, aber das Ergebnis hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn mein Lieblingscharakter im Buch stirbt ;) Trotzdem fand ich es richtig gut, dass man quasi erst mit den letzten Seiten erfährt, wen es trifft, denn so rätselte ich knapp 500 Seiten rum und so ging die Spannung nicht verloren.

Zum Schluss muss ich sagen, dass mich das Buch wirklich positiv überrascht hat, da ich echt davon ausgegangen bin, dass es mich nicht lange würde fesseln können. Hierbei wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Trotzdem empfand ich es an einigen Stellen ein wenig langatmig, wodurch das Buch ab und an ein wenig zäh war.

Fazit

Wer auf Glamour, Geheimnisse und Sci-Fi steht, sollte sich "Beautiful Liars" nicht entgehen lassen. Das Jugendbuch überzeugt mit aktuellen Themen im futuristischen Kleid ;)

Veröffentlicht am 21.08.2017

Erfrischend

Stormheart. Die Rebellin
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Der Einstieg ins Buch gelang mir gut. Man lernt gleich zu Beginn Rora kennen und ich merkte sehr schnell, dass sie nicht ganz mein Fall ist. Mit der Protagonistin Rora wurde ich leider nicht ganz warm. ...

Der Einstieg ins Buch gelang mir gut. Man lernt gleich zu Beginn Rora kennen und ich merkte sehr schnell, dass sie nicht ganz mein Fall ist. Mit der Protagonistin Rora wurde ich leider nicht ganz warm. Sie wirkte auf mich nicht wirklich authentisch, wogegen Lock, der Sturmjäger mir unheimlich gut gefallen hat. Trotzdem freue ich mich sehr darauf zu wissen, wie es mit den beiden im nächsten Band weiter geht.

Der leichte und angenehm zu lesende Schreibstil machten "Stormheart" zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Ich war wirklich innerhalb eines Tages mit dem Buch fertig :)

Das Buch lässt mit vielen Geheimnissen und Intrigen viel Spielraum für Spekulationen und Theorien, was ich echt toll finde. Manche Geheimnisse waren zwar doch sehr offensichtlich, trotzdem fand ich das sehr unterhaltsam und grade das hat das Buch so spannend gemacht.

Die Fähigkeit Stürme zu kontrollieren, war für mich etwas ganz neues. Ich finde es immer toll, wenn Bücher auch mal erfrischend anders sind als der durchschnittliche Jugend- Fantasy-Roman, deswegen fand ich das Buch so faszinierend und spannend. Die Idee fand ich wirklich gut und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen.

Fazit

Die Idee und die Umsetzung des Buches haben mir unheimlich gut gefallen. Die Protagonistin konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Deshalb gibt es für dieses wirklich gute Buch mit tollen Fantasyelementen leider einen Stern Abzug.

Veröffentlicht am 16.08.2017

Nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber trotzdem gut

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang
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Was das Cover und der Klappentext schon andeuten: Es wird orientalisch.

Gleich zu Anfang lernen wir Amrita, die Prinzessin von Shalingar kennen. Sie ist eine unheimlich tolle Protagonistin, die durch ...

Was das Cover und der Klappentext schon andeuten: Es wird orientalisch.

Gleich zu Anfang lernen wir Amrita, die Prinzessin von Shalingar kennen. Sie ist eine unheimlich tolle Protagonistin, die durch ihre liebevollen Charaktereigenschaften sich direkt in mein Herz geschlichen hat. Daher kann ich auch die ein oder andere naive Handlung von ihr verkraften.

Das Setting ist toll. Aditi Khorana hat mit diesem Buch eine tolle und wirklich phantastische Welt erschaffen, die durch ihre Vielschichtigkeit mich direkt in ihren Bann gezogen hat.

Der Schreibstil ist angenehm und recht einfach gehalten und durch kurze Kapitel, konnte ich das Buch fast in einem Rutsch durchlesen. Ich muss sagen, dass mich das Buch ab der ersten Seite in sein Bann gezogen hat und auch bis zum Schluss war es durchweg spannend.

"Amrita" würde ich nicht zu den typischen Jugend-Fantasybüchern zählen, da es an vielen Stellen sehr tiefgründig und mich oft zum Nachdenken gebracht hat. Ich muss sagen, dass ich mir unter dem Klappentext was anderes vorgestellt habe, aber trotzdem wurde ich nicht enttäuscht.

Das Ende konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Ich fand es einfach nicht passend und ich muss sagen, dass ich es sehr schade finde, dass hier nicht lieber noch ein zweiter Band geschrieben wurde, denn ich als Leser hab am Ende einfach nicht verstanden was sich die Autorin dabei gedacht hat.

Fazit

"Amrita" hat mich zu Anfang und am Ende sehr stark überrascht. Ich habe mir unter dem Buch ein wenig was anderes vorgestellt, doch es konnte mich trotzdem überzeugen. Durch die tolle phantastische Welt und den magischen Wesen, die an der ein oder anderen Stelle auftauchen, hebt sich das Buch ganz klar von anderen Büchern in diesem Genre ab.

Veröffentlicht am 07.06.2017

Etwas ruhiger als Band eins, dafür aber geheimnisvoller

Das Herz des Verräters
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"Kuss der Lüge" war bisher mein absolutes Jahreshighlight. Deshalb hab ich mich unheimlich gefreut als ich die Fortsetzung "Das Herz des Verräters" vorab lesen durfte.

Das Cover ist genauso genial wie ...

"Kuss der Lüge" war bisher mein absolutes Jahreshighlight. Deshalb hab ich mich unheimlich gefreut als ich die Fortsetzung "Das Herz des Verräters" vorab lesen durfte.

Das Cover ist genauso genial wie schon sein Vorgänger. Dieses Mal sieht es zwar ganz anders aus, trotzdem gefällt mir der Stil unheimlich gut.

Der Schreibstil ist wie gewohnt super zu lesen und riss mich auch die meiste Zeit mit und so hab ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen.

Die Geschichte beginnt genauso spannend wie der erste Band geendet hat. Man ist direkt mitten im Geschehen und man lernt sofort eine komplett neue Welt kennen.

Lia ist mal wieder eine unheimlich tolle Protagonistin. Sie ist clever, selbstbewusst und selbstbestimmt. Diese drei Eigenschaften machen sie zu einer meiner Lieblingsprotagonisten, denn sie lässt sich von niemand in die Schranken weisen, egal wie verzwickt die Lage auch sein mag.

Neben den alten Charakteren aus Band eins stoßen auch einige neue und wirklich interessante Charaktere dazu z.B. der Komizar. Er ist so wunderbar böse und es bereitete mir viel Spaß seine guten wie auch schlechten Seiten und vor allem seine Vergangenheit kennen zu lernen. Hieran sieht man sehr deutlich, dass die Autorin jeden Charakter unheimlich authentisch wirken lassen konnte, denn ich konnte genauso mit dem Komizar leiden, wie ich ihn auch in anderen Momenten abgrundtief hassen konnte. Außerdem erfährt man endlich auch ziemlich viel aus Kadens früherem Leben, was für sehr viele überraschende Momente sorgt und ich bin immer noch unheimlich neugierig, welche Rolle seine Herkunft spielen wird.

Das einzige was mir an diesem Buch nicht gefallen hat, ist, dass einfach zu wenig passiert. Es werden viele Geheimnisse gelüftet und man erfährt vieles über Venda, doch trotzdem war mir das Buch ein wenig zu ereignislos. Ich hätte mir mehr Action und mehr Spannung gewünscht, die leider erst im letzten Drittel aufkommen.

Fazit

Der zweite Band von "Die Chroniken der Verbliebenen" konnte mich nicht ganz so mitreißen wie der erste Band. Er ist um einiges ruhiger, allerdings erfährt man hier aber so viel mehr über Lias, Rafes und Kadens Welt. Es hat mir unheimlich viel Spaß bereitet Band zwei zu lesen und freue mich natürlich schon auf den dritten Band. Ich hoffe nur, dass hier wieder mehr Action stattfindet ;)