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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2021

Neben einem tollen Schreibstil leider auch einige Längen

Das Lied der Nacht
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„Das Lied der Nacht“ überzeugte mich auf den ersten Blick mit einem unheimlich schönen Cover und einem spannenden und vielversprechenden Klappentext. Leider wurde mir sehr schnell klar, dass dieses schöne ...

„Das Lied der Nacht“ überzeugte mich auf den ersten Blick mit einem unheimlich schönen Cover und einem spannenden und vielversprechenden Klappentext. Leider wurde mir sehr schnell klar, dass dieses schöne Buch düster, brutal und sehr blutig ist. Wer damit kein Problem hat, kann gerne zugreifen. Alle anderen sollten sich genau überlegen, ob sie damit klarkommen.

Der Einstieg ins Buch fiel mir leider nicht ganz so leicht. Zu Beginn konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich fesseln und die vielen Charaktere verwirrten mich. Der mittlere Teil des Buches hatte für mich leider einige Längen, sodass ein bisschen die Spannung litt. Jedoch konnte ich gegen Ende das Buch kaum aus der Hand legen. Die Ereignisse überschlugen sich fast und es kam endlich Bewegung in die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr poetisch und springt auch gerne mal von Satz zu Satz zwischen verschiedenen Charakteren hin und her. Mir persönlich hat das total gut gefallen und hat auch für mich viel Spannung in die Erzählungen gebracht. Dennoch kann es teilweise anstrengend sein, wenn Worte viele Male wiederholt werden und nicht immer direkt klar ist, aus welcher Perspektive gerade die Geschichte erzählt wird.

Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet. Jeder einzelne hat einzigartige Fähigkeiten, die im Laufe der Geschichte Anwendung finden. Es sind jedoch auch sehr viele Charaktere und Namen, sodass ich am Anfang einige Zeit gebraucht habe einen Überblick zu bekommen.

Insgesamt lässt mich „Das Lied der Nacht“ ein wenig zwiegespalten zurück. Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und gegen Ende wurde das Buch für mich auch wirklich interessant. Leider hat es mir aber zu lange gedauert, bis ich wirklich von der Geschichte gefesselt war. Deshalb gibt es von mir drei Sterne.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2021

Spannend und kurzweilig

Partem - Wie die Liebe so kalt
4

Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich direkt in ihren Bann gezogen. Ich lese/höre sehr gerne Romantasy und war natürlich direkt Feuer und Flamme für „Partem“.

Zuallererst muss ich sagen, ...

Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich direkt in ihren Bann gezogen. Ich lese/höre sehr gerne Romantasy und war natürlich direkt Feuer und Flamme für „Partem“.

Zuallererst muss ich sagen, dass die Sprecherin einen großartigen Job gemacht hat. Ich fand sie sehr passend als Stimme im Hörbuch und sie hat die unterschiedlichen Charaktere gut zum Leben erwecken können. Ich weiß nicht, ob es an ihr oder dem guten Schreibstil und der Spannung lag, jedoch hatte ich das Hörbuch innerhalb kürzester Zeit zu Ende gehört, leider.

Die Protagonisten Xenia und Jael könnten kaum unterschiedlicher sein. Der eine stahlt Dunkelheit aus, während die andere warm und herzlich gewirkt hat. Dieses Zusammenspiel hat mir gut gefallen und auch ordentlich für Spannung gesorgt. Neben den beiden gab es aber noch einige andere tolle Charaktere, die ich absolut in mein Herz geschlossen habe.

Über das Thema Gefühle stehlen habe ich bisher noch in keinem Buch zuvor gelesen. Gerade das machte es umso spannender für mich. Endlich mal wieder ein Buch/Hörbuch, bei welchem man so gar nicht weiß, in welche Richtung es sich entwickelt. Insgesamt hat mich das Hörbuch total in seinen Bann gerissen. Ich habe es gefühlt verschlungen und auch als ich es schon zu Ende gehört habe, erwischte ich mich noch einige Male, wie ich an „Partem“ gedacht habe.

Leider weiß ich am Ende des Hörbuchs immer noch viel zu wenig über den Partem und die Geschichten von Jael, Chrystal und co. Hier hätte ich mir um ehrlich zu sein ein bisschen mehr Infos gewünscht. Das Hörbuch endete zwar nach meinem Empfinden nicht mit einem richtig fiesen Cliffhanger, trotzdem hätte man uns Hörenden schon noch das ein oder andere Geheimnis verraten können. Somit warte ich nun sehnlich auf die Fortsetzung und hoffe sehr, dass am Ende des zweiten Teiles nicht so viele Fragen offenbleiben wie nach dem ersten Teil.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Sprecherin
  • Cover
Veröffentlicht am 17.05.2021

Tolles Finale

Night of Crowns. Kämpf um dein Herz
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Ich habe erst vor kurzem den ersten Teil als Hörbuch gehört und habe es einfach nur geliebt. Ich war sowohl in die Protagonisten als auch die Geschichte und die Erzählweise verliebt. Deshalb habe ich mich ...

Ich habe erst vor kurzem den ersten Teil als Hörbuch gehört und habe es einfach nur geliebt. Ich war sowohl in die Protagonisten als auch die Geschichte und die Erzählweise verliebt. Deshalb habe ich mich unheimlich gefreut direkt den zweiten Teil auch als Hörbuch hören zu können.

Hier nun meine Meinung:

Die Sprecherin hat mir bereits schon im ersten Teil sehr gut gefallen. Die Stimme ist meiner Meinung nach sehr passend, da sie wie auch die Charaktere jung und ein bisschen frech klingt. Ich fand auch, dass sie jedem Charakter eine ganz individuelle Art zu sprechen verliehen hat, sodass man eigentlich immer direkt wusste, welcher Charakter gerade spricht.

Die Geschichte knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an. Jedoch ging es anders als erwartet weiter. Ich für meinen Teil empfand dies nicht als schlimm, jedoch hatte ich mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Aber überraschende Wendungen scheinen wohl das Motto im zweiten Teil gewesen zu sein. Besonders das machte die Geschichte jedoch auch so spannend und meistens auch unvorhersehbar, wobei dies am Ende eher nachließ. Gegen Ende hatte ich ein wenig das Gefühl, dass die Autorin ihr Buch zügig beenden wollte. Meiner Meinung nach hätten hier ein paar Seiten mehr dem Buch/Hörbuch wirklich gutgetan und ein würdiges Happy End für alle Charaktere wäre mir ein kleines bisschen lieber gewesen.

Die Protagonisten Alice, Jackson und Vincent haben mir im Zusammenspiel wirklich gut gefallen. Vincent hat eine tolle Entwicklung im Laufe des Buches vollzogen und der Lesende/Hörende hat viel von seiner Vergangenheit erfahren und so konnte man auch gut verstehen, warum er so ist wie er ist. Die Liebesbeziehung von Alice und Jackson hat mir richtig gut gefallen. Ich konnte mich total mit beiden identifizieren und habe unheimlich mit beiden mitgefiebert und mitgelitten. Allerdings ging mir gegen Ende Alice ein wenig auf die Nerven durch ihre zickige Art und die vielen Nachfragen in ganz offensichtlichen Situationen.

Insgesamt hat mir das Hörbuch gut gefallen. Es war durchgängig spannend und gefühlt habe ich es in einem Stück durchgehört. Es ist meiner Meinung nach ein kurzweiliges und absolut passendes Finale der Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2021

Absolut lesenswert und spannend

Die Wim-Hof-Methode
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Bevor ich das Buch „Die Wim Hof Methode - Sprenge deine Grenzen und aktiviere dein volles Potenzial“ gelesen habe, hatte ich schon viel von Wim Hof und seinen teils waghalsigen Aktionen gelesen, gehört ...

Bevor ich das Buch „Die Wim Hof Methode - Sprenge deine Grenzen und aktiviere dein volles Potenzial“ gelesen habe, hatte ich schon viel von Wim Hof und seinen teils waghalsigen Aktionen gelesen, gehört und gesehen. Ich fand ihn als Iceman schon spannend, habe mich allerdings nie tiefgründiger mit seinen Methoden befasst. Im Nachhinein bin ich ein wenig traurig darüber. Vielleicht hätte ich mir so die ein oder anderen Schmerzen ersparen können.

Zu Beginn des Buches erzählt Wim Hof von seiner Geburt, seiner Kindheit und seinen ersten Begegnungen mit der Kälte. Man erhält ganz persönliche Einblicke in sein Leben und ich kann mir gut vorstellen, dass dies gerade für eingefleischte Wim Hof Fans wirklich spannend ist. Im weiteren Verlauf erfährt der Lesende wie Wim Hof seine Methoden entwickelte, sie wissenschaftlich sogar belegen konnte und anderen Personen diese näher bringt. Ich bin um ehrlich zu sein an das Buch mit der Erwartung gegangen ein bisschen über die Methode zu lernen und vielleicht durch die Anwendung weniger krank zu werden. Um so überraschender war es für mich zu lesen, dass die Atemtechnik und die Kälte es ermöglichen sollen Krankheiten zu heilen und zu lindern. Wir sprechen hier von unter anderem wirklich schwerwiegende Autoimmunerkrankungen. Meine eigene Diagnose für rheumatoide Arthritis liegt noch gar nicht so lange zurück und dieses Buch gibt mir die Hoffnung meine Erkrankung mit seinen Methoden ein wenig lindern zu können und somit gegebenenfalls weniger Medikamente nehmen zu müssen. Ich für meinen Teil glaube normalerweise nicht so schnell an alternative Heilmethoden. Jedoch wurde seine Methode mehrmals wissenschaftlich belegt. Deshalb bin ich umso gespannter, ob auch ich Erfolge erzielen kann, wenn ich seine Methoden anwenden werde.

Dennoch muss ich auch sagen, dass sich einige gesagten Dinge immer wieder wiederholen, sodass ich einige Male Passagen überspringen musste. Trotzdem hat mir der Schreibstil gut gefallen. Wim Hof wirkt unheimlich sympathisch mit Aussagen wie „Atmet, ihr Penner“. Insgesamt wirft er in dem Buch mit ganz besonderen Denkansätzen um sich, die zeigen, dass wir Menschen wieder mehr zu uns selbst finden müssen. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen und bin sehr dankbar für seine Inspiration und ich werde auf jeden Fall die Methode ausprobieren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2021

Leider wenig Fokus auf dem Hauptthema

Fair Play
1

„Fair Play“ hat mich nicht nur mit dem Klappentext direkt abgeholt, sondern auch ganz klassisch konnte mich das Cover begeistern. Nun aber weg von Oberflächlichkeiten und hin zum Inhalt und dem Schreibstil. ...

„Fair Play“ hat mich nicht nur mit dem Klappentext direkt abgeholt, sondern auch ganz klassisch konnte mich das Cover begeistern. Nun aber weg von Oberflächlichkeiten und hin zum Inhalt und dem Schreibstil.

Das Buch beschäftigt sich mit einem Thema, was uns alle leider betrifft: dem Klimawandel. Im Rahmen eines Schulwettbewerbs raufen sich vier Jugendliche, die kaum verschiedener nicht sein könnten, zusammen, um die Idee einer App, bei der sich jeder Schüler so handeln muss, dass sein Verhalten den Klimawandel aufhält bzw. nicht verschlimmert. Dass jeder der vieren einen ganz bestimmten Grund zur Teilnahme an dem Projekt hat und sie das ein oder andere Geheimnis mit sich herumschleppen, ahnt man zu Beginn des Buches nicht. Schnell wird jedoch klar, dass das Projekt „Fair Play“ nicht nur gute Seiten hat, sondern auch eine gewisse Dynamik an der Schule auslöst. Vergleichbar ist dies ein wenig mit dem Roman „Die Welle“ oder dem Film „Nerve“. Mehr mag ich aber gar nicht verraten, lest das Buch einfach selbst.

Der Schreibstil gefiel mir ganz gut. Die Geschichte wird in den einzelnen Kapiteln von den Protagonisten aus der Ich-Perspektive erzählt, sodass man einen wirklich guten Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere erhält und sich auch ein Stück weit mit ihnen identifizieren kann. Mir persönlich war die Dynamik des Buches jedoch zu schnell. Ich hatte das Gefühl, dass sich einzelne Charaktere einfach zu schnell veränderten, ohne dass ich als Leserin nachvollziehen konnte, wie dies innerhalb der kurzen Zeit logisch sinnvoll geschehen konnte. Dies könnte natürlich am Umfang des Buches liegen, der mit knapp 330 Seiten nun mal begrenzt war. Zudem rückte das eigentliche Hauptthema, der Klimawandel, neben den sozialen Medien und den sozialen Konflikten der Charaktere in den Hintergrund. Für mich ist das Buch ein wenig überladen. Es werden so viele verschiedene Themen wie Politik, Klimawandel, soziale Medien, Konflikte, persönliche (Liebes)beziehungen, Intrigen und viele mehr angeschnitten. Für meinen Geschmack hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich „Fair Play“ leider nicht ganz so in seinen Bann ziehen konnte, wie ich gehofft habe. Stellenweise ist das Buch spannend, allerdings sind auch viele Wendungen vorhersehbar. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Buch viele Jugendliche begeistern kann. Zum Schluss muss ich aber sagen, dass ich es wirklich toll finde, dass die Autorin das echt schwierige und unangenehme Thema „Klimaschutz“ zum Thema des Buches gemacht hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere