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Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Simpson-Syndrom

Das Simpsons-Syndrom
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Ein Buch, dass zum Lesen und Totlachen. Eigentlich gehört auf zum Klappentext ein Warnhinweis ala "Achtung, dieses Buch verursacht muskelkatermäßige Lachsalven".

In "Das Simpson-Syndrom" werden 33 skurrile ...

Ein Buch, dass zum Lesen und Totlachen. Eigentlich gehört auf zum Klappentext ein Warnhinweis ala "Achtung, dieses Buch verursacht muskelkatermäßige Lachsalven".

In "Das Simpson-Syndrom" werden 33 skurrile Krankheiten auch für Laien medizinisch verständlich und extrem witzig an den Mann und die Frau gebracht.
Der Einstieg mit Gollum und seinen vermeintlichen Schilddrüsenproblemen war für mich das Unterhaltsame, was ich seit Langem gelesen habe.
Ob Patienten mit Stinkenase, Schweißproblemen oder ein "Unfall mit den Stabsauger" beschrieben wird, die Ärztin und Autorin lässt bei jedem Leser das Kopfkino in den hellsten Farben erstrahlen.

Ich musste aufgrund von Lachanfällen mehrfach eine Pause einlegen und habe einige verwirrte Blicke in meinem Umfeld ausgelöst. Einige dieser anfänglichen Verwirrungen führten dann zu lachenden Mitlesern, welche sich gemeinsam mit mir köstlich amüsierten.

Respekt an Frau Dr. Balbutis, dass Sie die Gratwanderung zwischen ernsten Erkrankungen, stressigem Beruf und Humor so wunderbar geschafft hat.

Mein Fazit:
Lesen, lesen, lesen...dieses Buch müssen 'se koffen (Übersetzung: Dieses Buch müssen Sie kaufen!)

Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tödlicher Atemzug

Tödlicher Atemzug
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Dank einer Leserunde durfte ich "Tödlicher Atemzug" von Todd Johnson lesen.

Ohne hier gleich zu viel zu verraten... das Buch ist mehr als fesselnd.

Was als Unfall mit einer Explosion beginnt, stellt ...

Dank einer Leserunde durfte ich "Tödlicher Atemzug" von Todd Johnson lesen.

Ohne hier gleich zu viel zu verraten... das Buch ist mehr als fesselnd.

Was als Unfall mit einer Explosion beginnt, stellt sich im Verlauf der Geschichte als ein Wirtschaftsverbrechen der Atom- und Waffenlobby heraus. Mitarbeiter, die etwas wissen oder gesehen haben, was vorgefallen ist, werden auf verschiedene Arten kaltgestellt. Alle Ermittlungen werden behindert, Personen werden bedroht, es wird an allen Ecken und Enden manipuliert und Beweisstücke verschwinden.

In dieses Netz von Korruption und Betrug versuchen zwei Anwälte, Vater und Tochter, Licht ins Dunkle zu bringen.

Ein gut aufgebauter Roman, bei dem der Leser nicht immer sofort erkennt wer welche Interessen verfolgt. Das Ganze läuft auf einen Showdown hinaus, der am Ende ein wahrhaft explosives Ende findet.

Mir hat "Tödlicher Atemzug" sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen der Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite an die Buchseiten gefesselt. Die Figuren waren realistisch dargestellt und besonders die Anwälte und der Kläger haben mich mitfiebern lassen.

Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Valhalla

Valhalla
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Vorsicht, diese Rezension enthält SPOILER











Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde entdecken.

Wie so oft mussten die bösen Nazis für die Grundgeschichte her halten. Ein Forschungslabor ...

Vorsicht, diese Rezension enthält SPOILER











Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde entdecken.

Wie so oft mussten die bösen Nazis für die Grundgeschichte her halten. Ein Forschungslabor in der Arktis, innerhalb einer versunkenen Stadt, diente während des 2. Weltkriegs als Basis für Genversuche, die schief gelaufen sind.

Durch Satellitenaufnahmen wird diese Stadt unter dem Eis entdeckt und eine Forschungsexpedition losgeschickt. Beim Öffnen einer Steinplatte wird der Virus freigesetzt und vernichtet bis auf die Heldin Hannah fast alle Teilnehmer. Hannah überlebt, dank ihrer Schwangerschaft, weil der Fötus wie ein Virenfilter wirkt.

Zwischenzeitlich haben die Russen das Gelände weiträumig gesichert und versuchen den Gen-Virus in ihre Hände zu bekommen. Hannah, die Heldin der Story muss aber, um ihr Kind nach der Geburt zu retten, nochmals in das Genlabor. Mit Hilfe einiger Wissenschaftler und eines russischen Hundeführers, der die Arktis kennt, gelingt eine Rückkehr in die Station. Dort stellt sich dann heraus, dass zwei Personen der ersten Expedition den Virusbefall überlebt haben und zu einer Art "Supermenschen" geworden sind.

Ich stoppe jetzt hier, um nicht alles zu verraten.

Deutlich fällt das Grundthema Nutzen und Fluch der Genforschung auf. Ein Thema, dass in der heutigen Zeit oft schon wie selbstverständlich hingenommen wird. Ob gentechnisch veränderte Lebensmittel oder wie hier Züchtung eines Supermenschen...es ist erschreckend wie leichtsinnig unter dem Deckmantel der Wissenschaft Prozesse losgetreten werden, deren genaue Folgen erst in der Zukunft erkennbar sein werden.

Die Grundidee der Geschichte ist aus meiner Sicht interessant und bietet gerade mit dem Thema Genforschung ein aktuelles und hochbrisantes Setting. Leider war der Spannungsbogen für mich nicht durchgängig vorhanden und vieles war auch vorhersehbar.

Die Charaktere sind mir bis zum Schluß ein ganzes Stück fremd geblieben.

Alles in allem ein Buch, dass aus meiner Sicht etwas schleppend beginnt, zwischendurch an Fahrt aufnimmt und dann in einem Showdown endet.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Öfter vegetarisch

Öfter vegetarisch
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Öfter vegetarisch
Öfter vegetarisch
Nelson Müller
Rezension vom 12.06.2016 (21)

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich mich mit „Öfter Vegetarisch“ dem Kochbuch von Nelson Müller befassen.

Der Koch greift ...


Öfter vegetarisch
Öfter vegetarisch
Nelson Müller
Rezension vom 12.06.2016 (21)

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich mich mit „Öfter Vegetarisch“ dem Kochbuch von Nelson Müller befassen.

Der Koch greift in seinem Kochbuch den Gedanken auf, dass nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller liegen muss. Immer mehr setzt sich das Wissen durch, dass die Massentierhaltung weder für die Tiere noch die Umwelt besonders gut ist und wenn wir unsere Eltern oder Großeltern fragen, gab es früher nicht jeden Tag Fleisch. Der klassische „Sonntagsbraten“ am Wochenende war noch etwas Besonderes.

Der Ansatz von Nelson Müller hat mir gut gefallen und kommt meinem persönlichen Empfinden entgegen. Ich bin jemand, der Abwechslung in der Küche und auf dem Teller liebt und so koche ich auch gerne mal vegetarisch oder vegan. Ganz auf Fleisch möchte ich allerdings auch nicht verzichten.

Das Kochbuch kommt mit einer großen Auswahl an abwechslungsreichen Rezepten daher und auch wenn ich im Rahmen der Leserunde nicht alles nachgekocht habe, kam doch ein sehr leckerer Querschnitt zusammen
Besonders lecker fanden meine Frau und ich beispielsweise das Bärlauch-Risotto und das Kochbuch hat unseren kulinarischen Horizont u. a. um die Süßkartoffel bereichert, die wir inzwischen in verschiedenen Varianten sehr gerne essen.

Ich würde mich selbst als geübten Koch bezeichnen und so waren die Rezepte für mich einfach umzusetzen, wobei auch Kocheinsteiger mit den Anleitungen klar kommen müssten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Firefighters - Tobias Seeliger

Firefighters
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Unsere Feuerwehr ist für die Meisten eine Selbstverständlichkeit - Wir rufen und die Feuerwehr kommt und hilft!

In diesem zweisprachigen Bildband wird die gesamte Breite der Helfer und Retter innerhalb ...

Unsere Feuerwehr ist für die Meisten eine Selbstverständlichkeit - Wir rufen und die Feuerwehr kommt und hilft!

In diesem zweisprachigen Bildband wird die gesamte Breite der Helfer und Retter innerhalb der Feuerwehr erläutert. Hier arbeiten Menschen unter erschwerten Bedingungen, um uns zu helfen. Alle Bilder spiegeln ohne reißerisch oder aufdringlich zu wirken die tägliche Arbeit.

Man erlebt in dieser Bilddokumentation alle Höhen und Tiefen der Feuerwehrarbeit hautnah mit und begleitet dabei Menschen bei einer der wichtigsten Aufgaben überhaupt.
Besondere Menschen werden hier in Bildern gezeigt, in deren Gesichtern oftmals zu erkennen ist, was sie gerade während eines Einsatzes durchgestanden haben.

Mein Respekt gilt diesen Helfern und dem Fotografen, der sie begleitet hat!