Profilbild von Hellena92

Hellena92

Lesejury Star
offline

Hellena92 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hellena92 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2019

Tödlich langweilig. Viel zu schnell und unglaubwürdig kommt es zur sache

Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft
0


Asher gehörte einst zu den Jägern, die von dem wahnsinnigen Vampir Dragos zu Killern herangezogen wurden. Seit er seine Freiheit wiedererlangte, lebt er zurückgezogen auf einer einsamen Farm in der Wüste ...


Asher gehörte einst zu den Jägern, die von dem wahnsinnigen Vampir Dragos zu Killern herangezogen wurden. Seit er seine Freiheit wiedererlangte, lebt er zurückgezogen auf einer einsamen Farm in der Wüste Nevadas. Doch eines Nachts wird er unvermutet zum Retter einer jungen Frau, die skrupellose Gangster in der Wüste verschwinden lassen wollen. Die toughe junge Stammesgefährtin zieht ihn sofort in ihren Bann. Aber Naomis Feinde sind ihr noch immer auf den Fersen, und Asher wird in ein tödliches Spiel verwickelt, in dem die Liebe zur gefährlichsten Waffe von allen werden könnte.

Mein fazit:
Ich hab mich total gelangweilt. Es kommt viel zu schnell zur Sache, was einfach nur unglaubwürdig war. Hinzu kam, dass die Geschichte weder prickelnd noch spannend, geschweige denn lustig war.

Ne Danke.

Veröffentlicht am 06.09.2019

Wundervoll

Wir gegen euch
0

Die Menschen von Björnstadt haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzer Ort auseinanderbricht. Und sie wollen nur eines: wieder zusammenfinden. Um eine Zukunft zu schaffen für alle. Dafür braucht es etwas, ...

Die Menschen von Björnstadt haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzer Ort auseinanderbricht. Und sie wollen nur eines: wieder zusammenfinden. Um eine Zukunft zu schaffen für alle. Dafür braucht es etwas, an das sie glauben können. Etwas, das sie zusammenbringt. Doch der Kampf darum wird einer auf Leben und Tod.

Mein Fazit:

Teil 2 schließt nahtlos an den ersten Teil an. Das ist dem Autor sehr gut gelungen. Dadurch, dass er gleich zu Anfang noch einmal auf die vorhergegangenen Ereignisse aus dem ersten Teil eingegangen ist. Der Schreibstil ist brillant und zieht sofort in den Bann. Die Charaktere und die Geschichte gesamt sprach alle Gefühle an und ich bin restlos begeistert! :)

Veröffentlicht am 04.09.2019

Ein vielversprechender Klappentext, der leider nicht hält was er verspricht

Washington Black
1

Washington Black heißt der Sklavenjunge, dessen Schicksal der Leser von der ersten Seite an begleiten soll. Der Leser befindet sich in Barbados im Jahre 1830, wo der junge Sklave, wie viele andere, auf ...

Washington Black heißt der Sklavenjunge, dessen Schicksal der Leser von der ersten Seite an begleiten soll. Der Leser befindet sich in Barbados im Jahre 1830, wo der junge Sklave, wie viele andere, auf einer Zuckerrohrplantage arbeiten muss. Da der Besitzer verstirbt kommt kurzerhand ein relativer junger, kränklicher Besitzer, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Doch wie es manchmal in Familien ist, so ist sein Bruder, Christopher Wilde, genau das Gegenteil vom griesgrämigen Plantagenbesitzer. Seines Zeichens Erfinder, Entdecker und Naturwissenschaftler und Gegner der Sklaverei. Washington wird nach kurzer Zeit zum Diener des Erfinders ernannt, kann dieser sein Luftschiff schließlich nicht alleine erbauen und flugtauglich machen.
Beide merken bald, dass sie nur ein Ziel haben. Weg von der tödlichen Plantage.

Mein Fazit:

Der Schreibstil ist einzigartig und lässt sich sehr gut lesen.

Zunächst beginnt alles sehr turbulent. Die Wortgefechte zwischen den Wildes sind sehr spannend zu lesen und auch das Leben auf der Plantage wirkt zunächst interessant, obgleich natürlich auch schockierend. Ich war gleich auf den ersten Seiten mitten im Geschehen und gruselte mich. Ich war hin und weg von dieser Erzählung. Das raue Leben, die furchtbaren Bedingungen, die fehlende Liebe, all das bringt die Autorin brillant rüber. Doch dann kommt die Reise.
Die Reise der beiden ist weniger spektakulär, als ich erhofft hatte. Auch wenn eine Hiobsbotschaft auf die nächste folgt, viele ungeahnte Ereignisse passieren, ich hatte nach einiger Zeit auf ihrer Reise keine Lust mehr weiter zu lesen. Mir fehlten die Spannungsbögen und es gab keinerlei Sogwirkung mehr. Als wäre auf der Reise ein Schalter umgelegt worden.

Das war sehr schade, denn das Buch begann sehr vielversprechend. Im ersten Viertel werden alle möglichen Gefühle hochgeholt und es wirkt fast wie ein Hauch von Kriminalgeschichte. Ab dem nächsten 3/4 ist das Buch dann nur noch eine Reihung von Ereignissen, die einzeln betrachtet zwar interessant, doch in der Reihung eher gewollt wirkten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Idee
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.08.2019

Wie ein Ereignis auf alle Umstehenden einwirkt

Der Sprung
0

"Der Sprung" von Simone Lappert besticht zunächst nicht unbedingt durch das schlichte Cover. Doch wer sich dadurch nicht beeinflussen lässt, das Buch umdreht und den Klappentext liest, der weiß, dass hier ...

"Der Sprung" von Simone Lappert besticht zunächst nicht unbedingt durch das schlichte Cover. Doch wer sich dadurch nicht beeinflussen lässt, das Buch umdreht und den Klappentext liest, der weiß, dass hier eine brillante Idee zu Papier gebracht wurde.

Eine junge Frau steht auf einem Hausdach. Drum herum Polizisten, Feuerwehr, Anwohner und brüllende, filmende und lachende Jugendliche, die nur darauf hoffen, dass es endlich passiert. Doch die Anwohner der Straße ist dies nicht nur eine Frau, die auf einem Hausdach steht, um zu springen. Das Ereignis löst etwas aus, das auf alle Einfluss nimmt. Finn traut seinen Augen nicht, lies doch am Morgen nichts darauf schließen, dass das passieren könnte. Das Ehepaar, dessen Tante-Emma-Laden durch die Großkonzerne kurz vor dem Bankrott steht und durch den Rummel auf einmal wieder Kundschaft bekommt. Der Polizist Felix, der die junge Frau vom Dach holen soll und dabei von seiner Vergangenheit eingeholt wird... Auf einmal kreuzen sich sich die Wege von Menschen, die ohne die Frau auf dem Dach niemals zusammengekommen wären. Für alle gerät die Welt aus den Fugen und wird neu zusammengesetzt.

Mein Fazit:

Ich liebe dieses Buch. Es ist mein Highlight in diesem Monat und ich möchte es jedem ans Herz legen, der Interesse an guter, bewegender, Literatur hat.

Die Lebenslinien der Charaktere sind auf eine einzigartige und manchmal versteckte Weise zusammengeführt worden, dass ich zwischendrin die einzelnen Namen noch einmal nachschlagen musste. Die Autorin hat das Buch in 3 Abschnitte unterteilt und in diesen jedem Charakter mehr oder weniger für seine Geschichte Raum gelassen. Diese Art des Erzählens wirkt zwar zunächst verwirrend, doch dadurch ist der Leser gezwungen sehr aufmerksam zu sein. Zwischendrin fühlte ich mich wie ein Detektiv. Das fand ich klasse. Das Lesen wurde dadurch interaktiv.
Zudem erzeugt diese Art der Erzählung eine wundervolle Eigendynamik mit einer fantastischen Sogwirkung.

Zu betonen ist ebenfalls, dass Frau Lappert alle Gefühle anspricht, obwohl sie oberflächlich in der Erzählung bleibt. Ich habe gelacht, geweint, mich erschrocken, es war alles dabei. Und ehe ich mich´s versah war das Buch mit einem Knall zu Ende und mir kullerte eine Träne über die Wange!

WOW! Ein geniales Buch!

Veröffentlicht am 28.08.2019

100000 Fach geschüttelte Globuli sollen helfen, wenn man am Ende ist. Ja Neee is kla

Burnout
0

Dieses Buch ist aufgebaut wie jeder andere burnout Ratgeber. Die Texte gibt es alle schön und das leider sehr viel informativer in ausführlicher. Auch wenn leicht verständlich, kann ich diesem Buch nichts ...

Dieses Buch ist aufgebaut wie jeder andere burnout Ratgeber. Die Texte gibt es alle schön und das leider sehr viel informativer in ausführlicher. Auch wenn leicht verständlich, kann ich diesem Buch nichts abgewinnen.

Zudem geht der Autor leider nicht auf mögliche Erkrankungen ein, die ebenfalls in Frage kämen. So sei hier einmal die Nebennierenschwäche genannt. Die Amerikaner haben seit über 20 Jahren raus, dass düse die burnout Symptome macht und nichts anders ist, als die endokrine Drüse, die gestärkt werden muss. Wer sich mit dem Thema burnout wirklich auseinandersetzt, der weiß das. Leider sind unsere Ärzte noch nicht soweit. Meistens muss man sich eben selber helfen.

Statt dessen kommt Autor mir mit globuli. Das war der Moment wo ich aufhörte zu lesen. Sorry, globuli funktionieren nicht und das weiß jeder, der alle Tassen im Schrank hat.


Wer wirklich glaubt ein burnout zu haben, der sollte sich gute Ratgeber von echten und guten Wissenschaftlern besorgen. Von eben solchen Leuten, die euch helfen wollen und nicht die belogen, die einen Vertrag mit der Scharlatanerie haben.

Nicht zu empfehlen! Oberflächlicher blödsinn. Der Kerl ist nur auf den Zug aufgesprungen!