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Veröffentlicht am 25.06.2018

Würdige Fortsetzung mit einer sich weiterentwickelnden Louisa Clark

Mein Herz in zwei Welten
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„Still Me“ ist der dritte Band rund um die Heldin Louisa Clark aus „Me before you“.
Louisa hat die Chance ergriffen, nach New York zu gehen, um die persönliche Assistentin der Frau eines reichen Amerikaners ...

„Still Me“ ist der dritte Band rund um die Heldin Louisa Clark aus „Me before you“.
Louisa hat die Chance ergriffen, nach New York zu gehen, um die persönliche Assistentin der Frau eines reichen Amerikaners zu werden, auch wenn sie dabei ihren neuen Freund, den Rettungsassistenten Sam in London zurück- und sich auf eine Fernbeziehung einlässt.
New York ist aufregend und spannend – aber natürlich auch eine große Herausforderung für Lou, ebenso wie ihr neuer Job als Assistentin von Agnes.


Meine Meinung:
Aufgrund der flüssigen Schreibe von Jojo Moyes (die ich mittlerweile genauso gerne lese wie Sophie Kinsella) war ich sofort wieder in der Geschichte über Louisa Clark gefangen, auch (oder eigentlich gerade!) auf Englisch ließ sich das Buch wunderbar lesen. Die Geschichte hat mich vor allem am Ende sehr berührt, so dass ich die eine oder andere Träne beim Lesen vergossen habe (was ggf. für Irritationen bei den anderen Urlaubern am Strand gesorgt hat…).
Die Geschichte hat wirklich viel geboten in Bezug auf die handelnden Personen, vor allem natürlich bezüglich der Weiterentwicklung von Lou und bezüglich ihres Umgangs mit den Menschen, denen sie in New York begegnet. Es gibt eine Menge von Themen und Wendungen in diesem Roman, die sich vor allem um die Beziehungen zu den handelnden Personen drehen. Die Fernbeziehung für Lou und Sam ist natürlich eine große Herausforderung, dann ist auch die Beziehung zwischen Lou und ihrer Arbeitgeberin Agnes nicht immer leicht… und es kommen noch weitere Personen vor, von denen die meisten von der Autorin sehr glaubhaft und nachvollziehbar gezeichnet werden.
Auch das New York-Flair hat mir sehr gut gefallen, weil ich viele der Schauplätze selbst schon einmal besucht habe und ich auch einige Eigenheiten der „New Yorker“ wiedererkannt habe.


Fazit:
Das Buch hat mich auf intelligente Art und Weise gut unterhalten, mich emotional berührt und mich auch durch den wunderbaren britischen Humor und die sehr schöne Sprache einige Male zum Schmunzeln oder Lachen gebracht.

Veröffentlicht am 25.06.2018

Wie Band 1: leichte Sommerlektüre ohne das besondere „Etwas“

Mirabellensommer
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Nach „Sonnensegeln“ entführt uns die Autorin Marie Matisek wieder nach Grasse in Südfrankreich auf die Domaine Lafleur, wo sich die Geschichte dieses Mal um eine Enkelin der Haushälterin sowie den Sohn ...

Nach „Sonnensegeln“ entführt uns die Autorin Marie Matisek wieder nach Grasse in Südfrankreich auf die Domaine Lafleur, wo sich die Geschichte dieses Mal um eine Enkelin der Haushälterin sowie den Sohn des Obst- und Gemüsehändlers aus Nizza dreht, die der Leserin bereits aus dem ersten Teil bekannt waren. Zwischen den beiden bahnt sich – trotz aller Unterschiede – eine Liebesgeschichte an, die jedoch aufgrund der großen kulturellen Unterschiede vor diversen Hindernissen steht.


Meine Meinung:
Ebenso wie im ersten Teil „Sonnensegeln“ begegnet man auch in „Mirabellensommer“ einer leichten Unterhaltungs- und Liebesgeschichte ohne größeren Tiefgang. Sehr schön ist wieder, dass die Kulisse Südfrankreichs, insbesondere der Provence, mit den tollen Pflanzen und Düften rund um Grasse wunderschön beschrieben wird. Wenn ich nicht schon im Urlaub gewesen wäre, als ich das Buch gelesen habe, hätte ich mich sicherlich auch sofort in eine schöne sonnige Umgebung in Südeuropa versetzt gefühlt.
Das Buch lässt sich darüber hinaus sehr leicht lesen und hat auch die eine oder andere witzige Szene, über die ich schmunzeln musste. Die handelnden Personen bleiben leider jedoch auch hier ein wenig zu blass für meinen Geschmack, so dass man ihre Gedankengänge und ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen kann. Dennoch war es auch schön, beim Lesen „alte Bekannte“ wiederzutreffen und etwas mehr über ihr Umfeld und ihre Geschichte zu erfahren.


Fazit:
Das Buch hat mir einige nette Lesestunden am Strand beschert, wobei mir insbesondere die immer wieder eingestreuten Beschreibungen der provenzalischen Umgebung gefallen haben, allerdings darf man keine Geschichte mit größerem Tiefgang erwarten.
Ich vergebe 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.06.2018

Nette leichte Sommerlektüre, aber mehr auch nicht

Sonnensegeln
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Marita arbeitet als Krankenschwester in einem Husumer Krankenhaus, wo sie aber nicht ganz zufrieden ist. Da scheint es gerade recht zu kommen, dass in der Nähe von Grasse eine Pflegerin für einen älteren ...

Marita arbeitet als Krankenschwester in einem Husumer Krankenhaus, wo sie aber nicht ganz zufrieden ist. Da scheint es gerade recht zu kommen, dass in der Nähe von Grasse eine Pflegerin für einen älteren Herrn gesucht wird. Marita springt über ihren Schatten und macht sich auf den Weg nach Grasse, wo sie allerdings alles andere als mit offenen Armen empfangen wird…


Meine Meinung:
Die Geschichte von Marita, der Norddeutschen, die in der Provence auf besondere französische Charaktere trifft, ist von der Anlage her zwar ein wenig seicht, aber dafür entschädigen die schönen Bilder von Nizza, Grasse und der wunderbaren Landschaft in Südfrankreich, die voller Düfte ist, etwas. Ich habe das Buch am Strand als Urlaubslektüre gelesen, wo es mich für ein paar Stunden ganz nett unterhalten hat. Es passte sehr gut zur sonnigen Umgebung.
Die handelnden Figuren blieben allerdings zum Teil ein wenig blass und ihre Handlungen und Gedankengänge waren nicht immer so sehr nachvollziehbar. Ich habe definitiv schon bessere Unterhaltungslektüre für Frauen gelesen, die mehr Tiefgang hatte sowie auch mehr Emotionen und Humor.
Nichtsdestotrotz kein ganz schlechtes Buch für den Urlaub.


Fazit:
Ich vergebe für den Roman 3,5 Sterne, da er mir aufgrund der schönen Kulisse Südfrankreichs ein paar nette Lesestunden am Strand geschenkt hat.

Veröffentlicht am 25.06.2018

Nette Idee, nicht ganz optimal umgesetzt

Der Pfau
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Eine Gruppe Investmentbanker aus London verbringt ein kaltes Wochenende in einem alten Landsitz in Schottland mit dem Ziel des Teambuildings. Allerdings gibt es auf diesem Landsitz bei Lord und Lady McIntosh ...

Eine Gruppe Investmentbanker aus London verbringt ein kaltes Wochenende in einem alten Landsitz in Schottland mit dem Ziel des Teambuildings. Allerdings gibt es auf diesem Landsitz bei Lord und Lady McIntosh einen jungen Pfau, der immer durchdreht, wenn er blaue Gegenstände sieht. Und da reist die Leiterin der Investmentbanking-Abteilung ausgerechnet mit einem blauen Wagen an…


Meine Meinung:
Die Geschichte beruht auf einer wirklich guten Idee. Ausgangslage und Verwicklungen, ebenso die Auflösung sind wirklich sehr witzig und humorvoll. Allerdings werden in dem kurzen Text die handelnden Personen jeweils nur sehr kurz angerissen und sind nicht wirklich glaubwürdig gezeichnet. Auch hätte ich mir eine etwas humorvollere Art der Erzählung gewünscht, gerne gewürzt durch mehr britischen Humor.
Nacherzählt hat man die Geschichte samt Pointe in fünf Minuten, aber in einem Roman hätte man meines Erachtens mehr aus dem Plot machen können.


Fazit:
Die Idee zur Geschichte ist wirklich gut, aber ich hatte mir mit der Ankündigung mehr davon versprochen, vor allem, da britischer Humor vorhergesagt worden war.

Insgesamt 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.06.2018

Meisterhaft erzählter und fesselnder historischer Roman

Das Mätressenspiel
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Die junge Helena von Minningerode sieht sich gezwungen, am Hof von Herzog Ernst August und Herzogin Sophie in Hannover nach einem Ehemann Ausschau zu halten, nachdem sie sowohl ihren Vater als auch ihren ...

Die junge Helena von Minningerode sieht sich gezwungen, am Hof von Herzog Ernst August und Herzogin Sophie in Hannover nach einem Ehemann Ausschau zu halten, nachdem sie sowohl ihren Vater als auch ihren Bruder verloren hat und Helenas Mutter und ihre Schwestern vor der Situation stehen, Haus und Grund zu verlieren und ihre Schulden nicht mehr begleichen zu können. Am Hof erwartet die junge Frau eine ganz eigene Welt voller politischer Spielchen, Intrigen, aber auch schöner Gärten und wahrer Gefühle.


Meine Meinung:
Der Roman beginnt ruhig, nimmt im Laufe der Zeit aber immer mehr an Fahrt auf. Besonders gut hat mir die junge Helena als Protagonistin gefallen, die sehr authentisch und glaubwürdig mit ihrem Innenleben beschrieben wird. Sie war mir sofort sympathisch und ich konnte auch im Laufe der Handlung ihre Motive und Überlegungen gut nachvollziehen. Als sie unter den Intrigen am Hof stark zu leiden hatte, habe ich mit ihr richtiggehend mitgelitten.
Durch die sehr flüssige Erzählweise bin ich sofort gut in die Handlung hineingekommen und habe mich bis zum Ende des Buches gut unterhalten gefühlt, weil es immer wieder zu überraschenden, aber durchaus nachvollziehbaren Wendungen kam. Der Titel des Buches ist dabei in jeglicher Art und Weise nachvollziehbar.
Die Besonderheiten der Zeit werden in diesem historischen Roman sehr gut dargestellt, ohne dass die Autorin jedoch zu plakativ mit ihren Recherchen „herumprotzt“. Man lernt so eher nebenbei etwas über das Leben am Hofe oder auch die Lebensumstände der adeligen, aber auch nicht-adeligen Bevölkerung zu der Zeit.
Als besonderes Sahnehäubchen werden die berühmten Herrenhäuser Gärten im Roman thematisiert und es wird ein besonderes Augenmerk auf Gartenthemen wie Pflanzungen oder Anzucht gelegt, was mir beim Lesen eine besondere Freude bereitet hat.


Fazit:
Der historische Roman „Das Mätressenspiel“, der mein erstes Buch der Autorin Martha Sophie Marcus war, wird sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben, da er mir sehr schöne Lesestunden beschert und mich auf niveauvolle Art und Weise sehr gut unterhalten hat.

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