Erster Weihnachtskrimi der Autorin, der mich nicht so überzeugen konnte
Nächster Halt: Mord. Ein WeihnachtskrimiMeinung:
Die 16-jährige Millie darf mit ihrer älteren Schwester Rachel, die als Reporterin tätig ist, an der Jungfernfahrt des luxuriösen Weihnachtszuges Golden Highlander teilnehmen. Millie ist ganz aus ...
Meinung:
Die 16-jährige Millie darf mit ihrer älteren Schwester Rachel, die als Reporterin tätig ist, an der Jungfernfahrt des luxuriösen Weihnachtszuges Golden Highlander teilnehmen. Millie ist ganz aus dem Häuschen, bis sich ein Mord ereignet und die Reisenden zusammen mit einem Mörder im Schnee feststecken. Millie macht sich gemeinsam mit Steward James daran, dem Mörder auf die Schliche zu kommen.
Auf diesen Weihnachtskrimi habe ich mich riesig gefreut, da ich ein großer Fan der Bücher von Alexandra Fischer-Hunold bin. Bereits der letzte Weihnachtskrimi traf genau meinen Nerv.
In diese Geschichte bin ich jedoch deutlich schwerer hineingekommen. Viele neue Charaktere und wenig Geschehnisse bis gut Seite 100 haben dafür gesorgt, dass ich nur schleppend mit der Geschichte vorangekommen bin. Ab dem Zeitpunkt des Mordes nahm die Geschichte dann ordentlich an Fahrt auf und ich war wieder total begeistert vom Schreibstil von Alexandra Fischer-Hunold. Man erfährt immer mehr über jeden einzelnen Charakter, ahnt, dass die Autorin einen auf den Holzweg führen möchte und kommt am Ende doch nicht auf den Mörder.
So weit, so gut und so weit, so genial. Dennoch bin ich dieses Mal nicht wirklich zufrieden mit der Auflösung des Mordfalles. Mir war der Hintergrund der Tat doch ziemlich weit hergeholt und auch die vielen Zufälle drumherum, fand ich unglaubwürdig. Das war wirklich total schade, da das Setting und die vielen Charaktere so viel Stoff für mehr geboten haben.
Fazit:
Der erste Weihnachtskrimi von Alexandra Fischer-Hunold, der mich nicht ganz überzeugen konnte. Zunächst braucht die Geschichte einige Zeit, bis sie Fahrt aufnimmt, dann wird es wieder gewohnt genial und spannend, nur um dann in einer etwas abgefahrenen Auflösung des Mörders zu enden. Schön sind jedoch das winterliche Setting und die Erlebnisse im luxuriösen Weihnachtszug.