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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2017

Toller Genremix lässt durch die Seiten fliegen

Stigmata
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Inhalt:
Emmas Mutter stirbt plötzlich bei einem Autounfall und Emmas Leben wird total auf den Kopf gestellt. Die Polizei geht von einem normalen Autounfall aus, doch Emma glaubt nicht daran und ermittelt ...

Inhalt:
Emmas Mutter stirbt plötzlich bei einem Autounfall und Emmas Leben wird total auf den Kopf gestellt. Die Polizei geht von einem normalen Autounfall aus, doch Emma glaubt nicht daran und ermittelt auf eigene Faust. Hinweise führen sie in das Transnational Youth Foundation Camp. Dieses findet in einem abgelegenen Jagdschloss mitten in den Bergen statt. Außer ihr gibt es nur noch drei weitere Teilnehmer. Bereits nach kurzer Zeit stellt Emma fest, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zu geht...

Meine Meinung:
Stigmata umfasst ein Familiendrama dessen Ausmaß zu Beginn des Buches noch gar nicht zu erahnen ist.
Wir lernen zu Anfang Emma kennen, deren Mutter vor einigen Wochen bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nach und nach erfahren wir mehr über die innige Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Für mich als Leser war es hart mitzuerleben wie sehr Emma darunter leidet, dass sie sich im Streit von ihrer Mutter getrennt hat. Dennoch hat Emma eine starke Persönlichkeit und zeigt in vielen Momenten ihren Willen und ihre Führungsqualitäten. Und diese Führungsqualitäten werden mehr als nur einmal benötigt, da im Camp einige Herausforderungen und Aufgaben auf die Teilnehmer warten. Überrascht hat mich, wie klein das Camp ist. Es besteht lediglich aus vier jugendlichen Teilnehmern sowie drei Betreuern/Psychologen. Im Nachhinein ist die Anzahl aber sehr gut gewählt, um die Spannung nach oben zu treiben und den Kreis der möglichen Drahtzieher nicht unnötig in überdimensionale Größen wachsen zu lassen.

Da die Geschichte aus Sicht von Emma geschrieben ist, erfahren wir nichts über die Gedankengänge der anderen Teilnehmer, sondern müssen uns auf Emmas Auffassungsgabe und ihre Menschenkenntnis verlassen. So macht das Rätseln über den Drahtzieher noch mehr Spaß.

Während der gesamten Geschichte tappt man im Dunklen darüber, was hier vor sich geht und was hinter allem steckt. Man hat Vermutungen, spekuliert und rätselt mit. Die Geschichte zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu zwei verschiedenen Zeiten spielt. Zum einen in der Zeit als Emmas Mutter selbst Bewohnerin des Jagdschlosses war und auf der anderen Seite wird von den aktuellen Geschehnissen im Schloss berichtet.

Die Kulisse ist klasse gewählt, da das Jagdschloss eine gruselige Stimmung und jede Menge Geheimnisse bietet. Ein weiterer Pluspunkt sind die wunderschönen Bilder, die die Geschichte noch viel lebendiger und greifbarer erscheinen lassen.

Die Geschichte die hinter allem steckt hat mir sehr gut gefallen und mich am Ende zufrieden zurückgelassen. Man merkt deutlich wie gut diese durchdacht und ausgearbeitet wurde.

Emmas Darstellung von ihrer eigenen Mutter Agnes passt in meinen Augen leider nicht so ganz mit der früheren Agnes zusammen. Ja ich weiß, Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens, aber dennoch erschienen mir diese Veränderungen nicht ganz plausibel. Außerdem konnte ich nicht verstehen, wie Agnes die ganze Zeit wichtige Dinge vor Emma verheimlichen konnte. Emma versucht dieses zwar damit zu erklären, dass sie früher sehr egoistisch war und sich nicht für das Leben ihrer Mutter interessiert hat, aber das ein oder andere hätte Emma vielleicht doch auffallen können.

Fazit:
Dem Leser bietet sich eine gut durchdachte, spannende und in manchen Augenblicken sogar gruselige Geschichte. Diese tolle Mischung lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Immer mehr wird man vom Sog der Geschichte gefangen genommen und erwartet schließlich sehnsüchtig die Auflösung der Geschehnisse. Daher gibt es von mir sehr, sehr gute 4 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Grundgedanke über Freundschaft weiß zu überzeugen

Survivor Dogs. Die verlassene Stadt
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Inhalt:
Lucky ein Sheltie-Retriever Mischling wurde von den Langpfoten gefangen genommen und in ein Käfighaus gesteckt. Als plötzlich ein Erdbeben die Welt erschüttert können sich Lucky und seine Käfignachbarin ...

Inhalt:
Lucky ein Sheltie-Retriever Mischling wurde von den Langpfoten gefangen genommen und in ein Käfighaus gesteckt. Als plötzlich ein Erdbeben die Welt erschüttert können sich Lucky und seine Käfignachbarin Sweety als einzige befreien und fliehen. Doch in der Welt draußen ist nichts mehr wie es war. Die Langpfoten sind veschwunden. Die Wege von Sweety und Lucky trennen sich und schnell muss Lucky sich an die neue Situation anpassen. Eines Tages trifft er auf eine Gruppe Leinenhunde die ihn sofort als Anführer ihrer Gruppe sehen. Und damit beginnt ein tolles Abenteuer...

Meine Meinung:
Ich habe bereits die Warrior Cats- sowie die Seekers-Reihe des Autorenteams Erin Hunter gelesen und mochte beide sehr gerne. Nun war ich auf ihr neuestes Werk sehr gespannt.

Leider gestaltete sich der Beginn der Geschichte für mich als sehr zäh und langweilig. Ich fand keinen Bezug zu Lucky oder Sweety und fragte mich, wo der tolle Erzählstil Erin Hunters geblieben ist. Sobald Lucky sich jedoch von Sweety trennt, nahm die Spannung und meine Begeisterung für das Buch zu. Gerade in dem kurzen Abschnitt wo Lucky auf sich allein gestellt ist, erlebt er die ein oder andere Überraschung. Bis er schließlich seine Schwester Bella und ihre Freunde kennenlernt. Für mich war dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und eines tollen Abenteuers.

Lucky schafft es nach und nach die verweichlichten "Leinenhunde" an das Leben in der Wildnis zu gewöhnen. Dies ist zwar ein harter Weg, jedoch lohnt sich dieser am Ende für alle Beteiligten.

Die Hunde sind eine buntgemischte Truppe. Nach der ersten Vorstellung konnte ich auch schnell den jeweiligen Tieren die Hunderassen zuordnen und hatte daher immer ein genaues Bild von den Hunden vor Augen. Die Verhaltensweisen der Hunde sind wunderbar dargestellt und ich konnte mir so viele Situationen sehr bildlich vorstellen.

Zudem lernen wir wieder viele neue Wörter aus der Sicht der Hunde kennen. Die für mich auch alle recht einleuchtend waren.

In diesem Buch wird viel über Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen geredet. Und manchmal muss man auch Dinge loslassen können die man liebt. All dies vermittelt uns das Buch auf eine wunderschöne Weise. Eine wichtige Erfahrung für Kinder und Jugendliche, aber auch wir Erwachsenen können hieraus noch lernen.

Ich hoffe sehr, dass die Geschichte rund um die Survivor Dogs genauso spannend und unterhaltsam weitergeht, wie sie nach diesem ersten Band endet. Gerade da man sich fragt, ob es wirklich nur ein Erdbeben war, was all dies ausgelöst hat...

Fazit:
Ein toller Start in die neue Reihe von Erin Hunter. Wer Hunde liebt sollte hier unbedingt zuschlagen. Auch alle Erin Hunter Fans dürfen sich auf ein spannendes Abenteuer mit Lucky und seinen Freunden freuen. Mich konnte vor allem die Grundgedanken von Freundschaft und Zusammenhalt faszinieren und begeistern. Daher gibt es von mir klare 4 von 5 Hörnchen!

Veröffentlicht am 29.03.2017

Facettenreiche Geschichte

Teardrop
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Inhalt:
»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch ...

Inhalt:
»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?

Meinung:
Eurekas Leben hat sich nach dem Tod ihrer Mutter total verändert. Nun muss sie bei ihrem Vater, ihrer Stiefmutter und den Halbgeschwistern leben und frisst ihre Ängste und Sorgen in sich hinein. Auch vor einem Selbstmordversuch schreckt sie nicht mehr zurück. Zum Glück hat sie noch ihren besten Freund Brooks, der immer zu ihr hält. Eines Tages jedoch taucht der mysteriöse Junge Ander auf und Eurekas Leben verändert sich schlagartig.

Ich hatte schon einige eher nicht so begeisterte Meinungen zu diesem Buch gehört, daher habe ich lange gezögert es zu lesen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass meine Sorgen total unbegründet waren. Natürlich ist der Schreibstil der Autorin an manchen Stellen etwas ausschweifend und allgemein ist die Geschichte eher ruhig gehalten, dennoch konnte mich Lauren Kate mit ihren Ideen in ihren Bann ziehen.

Was das Buch ausmacht ist die bedrückende Stimmung die im Buch herrscht. Eureka hat ihre Mutter verloren, niemand aus ihrer Familie scheint sie zu verstehen und dann verändert sich plötzlich ihr bester Freund Brooks in eine Richtung, die keine Stütze für Eureka ist. Sie fällt immer tiefer und genau in diesem Moment ist Ander da, der geheimnisvolle Junge.
Ja, es könnte nun alles so schön werden. Das wird es teilweise auch, allerdings war mir Ander total unsympathisch. Viel zu lange hält er mit der Wahrheit hinterm Berg. Daher ist es auch kein Wunder, dass mich die Liebesgeschichte überhaupt nicht für sich gewinnen konnte. Und für mich die größte Schwäche des Buches ist.
Dafür mochte ich Brooks umso mehr. Ja, er verändert sich. Aber als Leser merkt man schnell, woran dies liegt.

Neben Eureka, Brooks und Ander spielen auch Eurekas Geschwister, ihre beste Freundin Cat und die Wahrsagerin Madame Blavatsky eine Rolle. Gerade die beiden Zwillinge habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Ich fand es schön zu sehen, wie die beiden zusammen mit Brooks und Eureka wie eine eigene kleine Familie wirken.

Aufgrund des Klappentextes habe ich erwartet eine Geschichte rund um das versunkene Atlantis zu lesen. Im Grunde geht es auch unterschwellig um Atlantis, allerdings spielt es (noch) nicht die zentrale Rolle die ich erwartet habe.

In diesem Buch heißt es auch Abschied nehmen. Wobei mich persönlich das Ende des Buches ganz schön mitgenommen hat. Der fiese Cliffhanger macht mich neugierig darauf, was in Band 2 noch kommen mag.

Normalerweise verliere ich nicht viele Worte zu dem Cover eines Buches, aber diese hier hat mich umgehauen. Es ist zwar in eher dunklen Tönen gehalten, dennoch ist es trotzdem einfach nur wunderschön. Es ist ein echter Hingucker und wahnsinnig gut gelungen.

Fazit:
Dieses Buch ist nicht wie jedes Andere. Leute die ein Buch mit vielen Fantasyelementen erwarten, werden enttäuscht sein, denn die Fantasyelemente stehen nicht wirklich im Vordergrund. Vielmehr liegt eine bedrückende Stimmung über der ganzen Geschichte, die mich in ihren Sog gezogen hat und auch nach dem Lesen nicht sofort wieder losgelassen hat. Eine besondere Freundschaft und eine etwas andere Liebesgeschichte runden das Buch ab.
4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Stetig ansteigender Spannungsbogen

Tenebris – Die Allianz der Schattenjäger
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Inhalt:
Flucht ist zwecklos. Den Schattendämonen entrinnt keiner. Sie kommen aus dem Reich Tenebris, einem düsteren Paralleluniversum, und bringen Chaos und Zerstörung. Seit Jahrhunderten steht nur eins ...

Inhalt:
Flucht ist zwecklos. Den Schattendämonen entrinnt keiner. Sie kommen aus dem Reich Tenebris, einem düsteren Paralleluniversum, und bringen Chaos und Zerstörung. Seit Jahrhunderten steht nur eins zwischen diesen finsteren Mächten und der Menschheit: die Allianz der Schattenjäger!
Von alldem wusste der 13-jährige Denizen bisher nichts. Sein Leben in einem Waisenhaus in Irland war alles andere als ein großes Abenteuer. Doch plötzlich steckt er mittendrin im Kampf der Schattenjäger. Er soll sich ihrem Geheimbund in Dublin anschließen und ihre geheime Magie erlernen. Denn eine neue Bedrohung ist aus Tenebris gekommen – und bringt die ganze Welt in Gefahr!

Meinung:
Der 13-jährige Denizen lebt solange er denken kann in einem Waisenhaus an der Küste Irlands. Eines Tages jedoch erfährt Denizen, dass er eine Tante hat und diese ihn nun sehen möchte. Warum hat sich seine Tante nicht bereits früher bei ihm gemeldet? Und warum holt nicht seine Tante Denizen ab sondern ein Kollege von ihr? Auf der Fahrt zu ihrem Haus passiert dann jedoch etwas was Denizens Leben komplett auf den Kopf stellt.

Schon nach den ersten Seiten des Buches wusste ich, dass der Autor und ich den gleichen Humor haben. Dave Rudden schaffte es mich schon nach kurzer Zeit mit seinem herrlichen Sarkasmus zum schmunzeln und lachen zu bringen.
Auch der Erzählstil des Autors ist angenehm, flüssig und sehr bildgewaltig. Ich spürte förmlich den Wind der um das Waisenhaus pfiff und den Regen der gegen das Gebäude prasselte.

Ich lese eher selten Bücher wo der Protagonist ein Junge ist. Denizen machte es mir jedoch einfach ihn zu mögen. Schon alleine seine vielen verschiedenen Varianten eines Stirnrunzeln sind sehr unterhaltsam.
Mindestens genauso interessant ist seine Tante Vivian Hardwick, die kalt und unnahbar wirkt.
Aber auch die restlichen Mitglieder der Schattenjäger wie die knallharte D`Aubigny, die talentierte Abigail, der unterhaltsame Grey, die zurückhaltende Darcie und der Schmied Jack sind interessante Charaktere.

Für mich als Vielleser kamen die meisten Geschehnisse leider nicht ganz überraschend. Ich bin jedoch der Meinung, dass die eigentliche Zielgruppe doch das ein oder andere Mal überrascht sein wird.
Etwas schade fand ich, dass manche Stellen ein wenig zu einfach und passend für die Geschichte gelöst wurden.
Erfrischend hingegen ist, dass es in diesem Buch einmal keine Liebesgeschichte gibt. Das hat die Story auch gar nicht nötig.
Ein weiterer Pluspunkt ist das in sich abgeschlossene Ende. Man kann also wunderbar diese Trilogie nach dem ersten Band beenden.
Dies wäre allerdings wirklich schade, da ich mir sicher bin, dass Band 2 mindestens genauso gut sein wird.

Fazit:
Sarkasmus der zu unterhalten weiß, ein düsteres Waisenhaus als Kulisse und ein stetig ansteigender Spannungsbogen ließen mich tolle Stunden mit Denizen und seinen Freunden verbringen. Zudem ist das Buch in sich abgeschlossen, so dass man nicht zwingend weiterlesen muss.
Von mir gibt es sehr gute 4 Hörnchen.

Veröffentlicht am 29.03.2017

Packend von der ersten Seite an

The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück
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Inhalt:
In einer idyllischen Kleinstadt in den französischen Alpen kehren plötzlich längst verstorbene Bewohner zurück. Allerdings nicht als blutrünstige Zombies, sondern als scheinbar ganz normale Menschen ...

Inhalt:
In einer idyllischen Kleinstadt in den französischen Alpen kehren plötzlich längst verstorbene Bewohner zurück. Allerdings nicht als blutrünstige Zombies, sondern als scheinbar ganz normale Menschen – unverändert, seit sie gestorben sind. All diese Wiederkehrer wissen zunächst nicht, dass sie gestorben sind und wollen nun ihr altes Leben wieder aufnehmen. Das es so jedoch nicht mehr gibt ...

Meinung:
In einer kleinen französischen Stadt geschehen plötzlich merkwürdige Dinge. Das Wasser eines Staudamms versiegt urplötzlich und Tote erwachen wieder zum Leben. Die Toten kommen jedoch nicht als Zombies zurück sondern als ganz normale Menschen. Sie wissen nicht, dass sie gestorben sind und möchten ihr altes Leben dort fortsetzen wo sie es beendet haben. Das dieses Leben jedoch schon Jahre zurückliegt, ist schwer für die Toten zu akzeptieren.

Der Klappentext weist bereits daraufhin, dass dieses Buch auf einer Filmserie basiert. Dies merkt man ihm auch an, denn die Geschichte wird aus der Sicht von sehr vielen Personen erzählt. Jedes Kapitel handelt von einem anderen Charakter. Nun könnte man denken, dass dies zu Verwirrungen führen könnte. Ich für meinen Teil kann sagen, dass diese Ängste total unbegründet sind. Jeder Charakter hat eine spannende und prägnante Geschichte zu erzählen, wodurch man die einzelnen Personen gut voneinander trennen kann. Ein Nachteil bei so vielen Personen ist aber definitiv, dass man zu niemandem eine größere Bindung aufbaut.

Ich hatte schon einige sehr unterschiedliche Meinungen zu "The Returned" gehört und war daher neugierig darauf wie es mir gefallen würde. Nach dem lesen kann ich sagen, dass ich absolut begeistert von dem Buch bin! Die vielen unterschiedlichen Erzählstränge sind alle sehr spannend und geheimnisvoll. Im Verlaufe der Handlung gibt es daher die ein oder andere überraschende Aufdeckung. Ich war quasi an das Buch gefesselt und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Neben dem spannenden Verlauf, ist das Buch nämlich auch mysteriös und leicht gruselig. Gerade der kleine Junge namens Victor lies mich das ein oder andere Mal erschaudern. Der Kleine hat mir teilweise mit seiner subtilen Art wirklich Angst gemacht.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich dann allerdings das Ende. Irgendwie hatte ich aufgrund des Geschichtsverlaufs mit einem etwas anderen Ende gerechnet. Dennoch lässt es mich neugierig auf Band 2 hinfiebern. Zudem habe ich jetzt richtig Lust darauf bekommen mir die Serie anzuschauen.

Fazit:
Endlich mal wieder ein Buch was mich an seine Seiten gefesselt hat. Aufgrund der vielen Erzählstränge gibt es jede Menge Spannung, Geheimnisse und auch ein wenig Grusel. Ich kann Band 2 gar nicht erwarten.
5 von 5 Hörnchen.