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Veröffentlicht am 21.12.2019

Über zweite Chancen und Eishockey

Chicago Devils - Alles, was zählt
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„Alles, was zählt“ ist der zweite Teil der Chicago Devils-Reihe. Man kann die Geschichte aber auch problemlos so lesen. Vorkenntnisse sind hier nicht notwendig.

Mir hat „Alles, was zählt“ besser gefallen ...

„Alles, was zählt“ ist der zweite Teil der Chicago Devils-Reihe. Man kann die Geschichte aber auch problemlos so lesen. Vorkenntnisse sind hier nicht notwendig.

Mir hat „Alles, was zählt“ besser gefallen als sein Vorgänger. Ich denke, das hängt hier viel mit dem Plot zusammenhängen, da mich dieser mehr gereizt hat. Ich lese gerne über potentielle Patchwork-Familien.

Meine Lieblingsfigur war hier Luca. Er kümmert sich liebevoll um seine beiden Nichten und seinen Neffen. Emerson schloss ich dabei von den dreien am schnellsten in mein Herz. Jack ist mir leider etwas zu blass geblieben und Cora hat mir immer besser gefallen, je besser ich sie kennenlernte.

Bei Abby wusste ich zu Beginn nicht, wie ich sie einschätzen soll. Welches Schicksal ist ihr wiederfahren? Mit den Andeutungen, die gegeben wurden, konnte ich am Anfang nicht viel anfangen. Je mehr ich dann aber erfuhr, was Abby alles durchmachen musste, desto mehr konnte ich sie verstehen. Und ich musste erkennen, dass ich mit meinen Vermutungen nicht einmal in die Nähe der Wahrheit war. Damit konnte die Autorin Pluspunkte bei mir sammeln.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam. Abbys Ängste werden dabei gut eingefangen. Da die Geschichte abwechselnd von Abby und Luca erzählt wird, waren ihre Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehbar.

Was den Handlungsverlauf angeht, so hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Szenen nicht die Möglichkeit hatten, sich richtig zu entwickeln; sie wurden nur angerissen. Manchmal hätte ich mir auch mehr Tiefe gewünscht. Das fand ich sehr schade, da Potential vorhanden war.

„Alles, was zählt“ ist ein Eishockey-Buch. Der sportliche Teil hat in meinen Augen dabei genau das richtige Maß.

Im Ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen, sie ließ sich flüssig lesen und war dann viel zu schnell vorbei. Von mir gibt es hier 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2019

Ein Auftrag der alles verändert

Kissing Lessons
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Die Idee, die hinter „Kissing Lessons“ steht, fand ich sehr interessant und so war ich gespannt auf die Umsetzung. Ich empfand sie als erfrischend anderes. Und ich bin jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung, ...

Die Idee, die hinter „Kissing Lessons“ steht, fand ich sehr interessant und so war ich gespannt auf die Umsetzung. Ich empfand sie als erfrischend anderes. Und ich bin jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung, auch wenn Khai hier nur eine kleine Nebenrolle hatte.

Stella und Michael sind zwei liebenswerte Charaktere, die gut ausgearbeitet wurden. Stella ist Autistin. Sie liebt ihren Job und achtet auf ihre Routineabläufe. Überraschungen mag sie nicht. Michael würde alles für seine Familie tun und stellt seine Träume deshalb auch hinten an. Immer wieder beeinflusste diese Einstellung seine Handlungen und Entscheidungen. Und ich hatte immer wieder den Drang, für ihn seine Probleme lösen zu wollen. Einfach, damit er frei ist.

Warum Stella einen Escort engagiert bzw. warum Michael als Escort arbeitet, wurde nachvollziehbar dargestellt. Das Zusammensein der beiden bietet ein unterhaltsames Lesevergnügen.

Die Einblicke in das Leben mit Autismus waren interessant. Aufschlussreich dazu zu lesen war auch das Interview, das auf den Innenseiten des Umschlags abgedruckt ist. Stellas erstes Treffen mit Michaels Familie las ich so auch mit anderen Augen.

Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.11.2019

Das Drachentrio hat wieder zugeschlagen

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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Mit „Es beginnt mit einem Lächeln“ geht es zurück nach Redwood, Oregon. Ich habe mich sehr über das Spin-off gefreut und bin auch schon ganz gespannt auf Parkers Geschichte.

Aber zu Jason und Ella. Die ...

Mit „Es beginnt mit einem Lächeln“ geht es zurück nach Redwood, Oregon. Ich habe mich sehr über das Spin-off gefreut und bin auch schon ganz gespannt auf Parkers Geschichte.

Aber zu Jason und Ella. Die beiden sind wunderbar zusammen. Das Drachentrio hat auch hier wieder bewiesen, dass sie ein Händchen fürs Verkuppeln haben. Sie greifen mit viel Geschick und Raffinesse ein und lassen den Rest sich selbst entwickeln. Ich fand die Szenen sehr amüsant und konnte sie mir bildlich richtig gut vorstellen. Ich wäre gerne dabei gewesen.

Jason und Ella sind sehr gegensätzlich. Jason geht Beziehungen und damit tieferen Gefühlen aus dem Weg. Ella hingegen ist sehr schüchtern und gerät ins Plappern, wenn sei nervös ist. Es hat richtig Spaß gemacht, die beiden zu beobachten, wie sie sich besser kennenlernen, sich verlieben bzw. dieses in Abrede stellen.
Ein Punk in ihrer beider Vergangenheit spielt hierbei auch eine wichtige Rolle, aber näher möchte ich hier nicht eingehen. Nur so viel, dass es mir hier ähnlich wie Jason ging, als Ella von ihrer Vergangenheit erzählt hat.

Ein Bonuspunk war Storm, ein kleiner Herzensbrecher auf vier Pfoten. Das Kätzchen spielt eine tragende Rolle und die „Nachrichten“ luden einfach nur zum Schmunzeln ein.

Bei den Nebencharakteren hat mir Parker am besten gefallen. Es war herrlich, seinen liebevollen Sticheleien beizuwohnen. Ob Jason es ihm heimzahlen wird, wenn er in der Situation ist?

Es gab zwar leider nur ein kurzes Wiedersehen mit den Tierärzten um die O’Gradys, aber dieses war aufschlussreich, wie sich ihr Leben fortentwickelt hat. Und ich muss ehrlich sein, ich hoffe auf ein weiteres Wiedersehen im nächsten Buch.

Wenn ich jetzt auf hohem Niveau meckern wollte, dann wäre es darüber, dass ich mir mehr Einblicke in Jasons Arbeit bei der Feuerwehr gewünscht hätte. Und dass die Geschichte mir mit 300 Seiten einfach zu kurz war. Aber das ist wirklich auf hohem Niveau.

Mich konnte „Es beginnt mit einem Lächeln“ überzeugen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

Veröffentlicht am 03.11.2019

Gemeinsam ist man stärker

The Ivy Years - Bis wir uns finden
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„Bis wir uns finden“ erzählt die Geschichte von Daniel „DJ“ Trevi und Lianne Challice. Ich war bereits schon bei „Wenn wir vertrauen“ neugierig auf die beiden.
Ich las die Geschichte gerne und freute ...

„Bis wir uns finden“ erzählt die Geschichte von Daniel „DJ“ Trevi und Lianne Challice. Ich war bereits schon bei „Wenn wir vertrauen“ neugierig auf die beiden.
Ich las die Geschichte gerne und freute mich auch über das Wiedersehen alter Bekannter.

Liannes Zeit am Harkness College ist nicht leicht. Statt von Fans verfolgt zu werden wird sie von ihren Mitstudenten eher verspottet. Das tat auch mir als Leserin weh, so dass ich mit Lianne mitgefühlt habe. Wie sie dann allerdings in Daniels Nähe aufgeblüht ist, hat mir gefallen und es war schön zu lesen. Lianne verkörpert nicht den abgehobenen Star, sondern das eines ganz normalen Mädchens und das macht sie auch so sympathisch.

Daniel ist eher der ruhigere Typ. Er steckt in Schwierigkeiten. Nach und nach erfährt man, was dahinter steckt und es ist ein ernstes Thema. Ich möchte an dieser Stelle nicht vorweg nehmen, um was es geht. Dieses Thema und die Folgen beeinflusst Daniels Leben und somit auch seine Annäherung Lianne gegenüber, weshalb er sie auch immer wieder von sich stößt. Man erfährt hier auch, warum Daniel Lianne damals nicht nach Hause bringen konnte. Ich hatte damals schon das Gefühl, dass hier mehr dahinter steckt.

Damit, was hinter der ganzen Sache steckt, hatte ich nicht gerechnet. Genau wie Daniel hatte ich mich nach dem Warum gefragt. Im Nachhinein war jedoch alles plausibel.

Eishockey spielt eine größere Rolle als ich zunächst angenommen hatte. Daniel steuert die Musik zu den Heimspielen bei. Liannes und seine Leidenschaft zur Musik verbindet die beiden und das ein oder andere Mal hätte ich gerne Mäuschen gespielt und mich in die Pressekabine geschlichen.

Das Ende gefällt mir hier recht gut. Ich mag es nicht, wenn allein zu Spannungszwecken Dramen konstruiert werden. Das hat „Bis wir uns finden“ nicht nötig. Die Geschichte klingt in Ruhe aus. Daniel blüht hier richtig auf, so dass ich es fast schon schade fand, das Harkness College zu verlassen.

Von mir gibt es hier jedenfalls eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.10.2019

4,5 Sterne für diesen gelungenen Abschluss der Reihe

Lotus House - Heiße Leidenschaft (Die Lotus House-Serie 7)
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Dies ist nun das Finale der Lotus House-Reihe und es kann sich sehen lassen. Es ist ein guter Abschluss, der die Reihe abrundet.

Zu Beginn mochte ich Grant gar nicht. Mir ging mir alles viel zu schnell, ...

Dies ist nun das Finale der Lotus House-Reihe und es kann sich sehen lassen. Es ist ein guter Abschluss, der die Reihe abrundet.

Zu Beginn mochte ich Grant gar nicht. Mir ging mir alles viel zu schnell, weshalb ich froh über die Bremse, die gezogen wurde. Dann jedoch hat mir Grants Wandlung sehr gut gefallen. Ich schloss ihn immer mehr in mein Herz, obwohl ich zugeben muss, dass ich am Anfang noch vorsichtig war.
Luna trägt einen maßgeblichen Einfluss an Grants Wandlung. Sie ist ruhig, gelassen und verurteilt nicht vor. Sie sieht das Gute im Menschen, ist loyal, ehrlich und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Oder kurz ausgedrückt: Luna ist ein toller Charakter.

Zum Plot der Geschichte hatte ich, muss ich zugeben, eine andere Vorstellung. Hinweise, die meine Gedanken bestätigten, waren da. Aber die Autorin hat einen anderen Weg eingeschlagen. Und den finde ich sogar noch besser, da ich nicht damit gerechnet hatte.
Der Konflikt mit Grants Vater kam mir dadurch jedoch etwas zu kurz.

Schön fand ich, dass alle Paare nochmals einen mal größeren, mal kleineren Auftritt hatten, bei dem auch der Nachwuchs nicht fehlen durfte.

Die Autorin hat hier mit ihrer Lotus House-Reihe eine Gemeinschaft geschaffen, in der man sich wohlfühlen kann. Man konnte auch das ein oder andere über Yoga lernen. Nun heißt es Abschied nehmen. Ich werde die Reihe, die ihre Höhen und Tiefen hatte, in guter Erinnerung behalten.

Von mir gibt es hier 4,5 Sterne.