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Veröffentlicht am 10.09.2022

Ein Herzensbuch durch und durch

Wenn ich uns verliere (Light in the Dark 1)
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Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. „Wenn ich uns verliere“ ist ein berührender Roman. Zwischen den Zeilen steckt sehr viel Herzblut und als ich nach dem Ende des Buches das Nachwort gelesen habe, ...

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. „Wenn ich uns verliere“ ist ein berührender Roman. Zwischen den Zeilen steckt sehr viel Herzblut und als ich nach dem Ende des Buches das Nachwort gelesen habe, war für mich vieles noch viel klarer.

Ich möchte gar nicht groß verraten, was alles hinter der Geschichte steckt. Ich selbst habe eine bestimmte Thematik erst bei der Offenbarung erkannt, da ich mich bisher mit dem Thema nicht auseinander gesetzt habe. Schon zuvor hatte ich aber das Gefühl, dass die Charaktere authentisch dargestellt sind.

Zu Beginn lernt man Maggie und Leo kennen. Es knistert zwischen ihnen und die Chemie stimmt. Ich hatte zwar ein paar Bedenken bezüglich Maggies Verhalten, es folgte im Verlauf der Geschichte jedoch eine Erklärung. Ihr Verhalten erschien mir danach schlüssig.

Nachdem Maggie Leo ohne Erklärung weggeschickt hat, macht die Handlung einen Zeitsprung und setzt gut zwei Jahre später wieder ein. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich hatte jedoch zu keiner Sekunde das Gefühl, dass die Szenen überspitzt dargestellt wurden. Vielmehr war ich davon überzeugt, dass die Szenen sehr realistisch dargestellt wurden. Ich wusste am Anfang nur nicht, was der Hintergrund war. Als dies dann erklärt wurde, konnte ich die vergangenen Szenen besser verstehen. Ich kann und konnte mich zwar nicht in Maggie hineinversetzen, dafür in Leo aber umso besser. Ich konnte seine Hilflosigkeit spüren, nicht zu wissen, wie er sich verhalten soll bzw. wie er ihr am besten helfen kann.

Maggie und Leo waren mir sympathisch. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd von Maggie und Leo erzählt wurde, konnte man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden bekommen. Und ich lese zwar gerne Geschichten über Bad Boys, aber genauso gerne lese ich über Good Boys und Leo ist definitiv einer, also einer der Guten. Und was zu Leo nicht vergessen werden darf zu erwähnen, ist, dass hier sehr gut dargestellt wurde, dass es nicht immer leicht ist, seine Träume zu verfolgen und dass so manche Hürde zu nehmen ist.

Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, insbesondere Maggies Freundin und Mitbewohnerin Alicia, Leos Zwillingsbruder Ben und dessen Freundin Melina. Letztere beiden werden in der Fortsetzung „Wo du uns findest“ im Mittelpunkt stehen.

„Wenn ich uns verliere“ ist ein Herzensbuch. Den Titel finde ich dabei sehr passend gewählt. Die Thematik ist nicht leicht, aber gut umgesetzt. Von mir gibt es empfehlenswerte 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Die Geschichte von Luc und Oliver – unterhaltsam, humorvoll und doch so viel mehr

Boyfriend Material
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Ich hatte schon viel Gutes über „Boyfriend Material“ gehört und so war ich neugierig und zwar so richtig neugierig. Ich habe die Geschichte geliebt und bin nun traurig, dass ich erstmal Abschied von Luc ...

Ich hatte schon viel Gutes über „Boyfriend Material“ gehört und so war ich neugierig und zwar so richtig neugierig. Ich habe die Geschichte geliebt und bin nun traurig, dass ich erstmal Abschied von Luc und Oliver nehmen muss.

Luc und Oliver habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Bei Luc war über mich selbst erstaunt, da ich, nachdem ich ihn ein bisschen kennengelernt hatte, dachte, er hätte es bei mir schwerer. Aber dem war dann nicht so.
Die beiden sind zwar völlig unterschiedlich, streiten häufig, harmonieren aber trotzdem irgendwie sehr gut zusammen. Ihre Dialoge sind sehr unterhaltsam. Ich habe lange nicht mehr bei einem Buch so häufig lachen müssen bzw. gelächelt. Aber es sind nicht nur die Szenen zwischen Luc und Oliver. Es ist auch Luc selbst, seine Gedanken und wie er mit seinen Mitmenschen agiert.

Die Charaktere sind facettenreich gestaltet, was ich sehr schön fand. Auffällig sind hier zum einen Lucs Freundeskreis, seine Mutter sowie seine Kollegen. Ich fand vor allem Lucs Freundeskreis interessant.

Mit dem Humor kam ich sehr gut klar, ich mochte den Schreibstil. Was ich jedoch nicht immer verstanden habe, waren Anspielungen auf typisch Britisches. Ich empfand das aber nicht als Nachteil. Ich konnte der Geschichte auch so folgen.

Es war mir wirklich ein Vergnügen, die Bekanntschaft von Luc und Oliver gemacht zu haben. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Hier gibt es von mir erstmal eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.08.2022

Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt

Some Mistakes Were Made
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Geschafft – das ist das Wort, das mir einfällt, als ich die letzte Seite zugeschlagen habe und ich bin froh, jetzt zu einer neuen Geschichte aufbrechen zu können. Denn leider habe ich nicht so richtig ...

Geschafft – das ist das Wort, das mir einfällt, als ich die letzte Seite zugeschlagen habe und ich bin froh, jetzt zu einer neuen Geschichte aufbrechen zu können. Denn leider habe ich nicht so richtig einen Zugang zu dieser hier gefunden. Der Anfang begann noch vielversprechend, ich war neugierig und wollte wissen, wie die Reise weitergeht. Mein Gefühl schlug dann jedoch in Genervtheit um. Ich empfand es als frustrierend, nicht zu wissen, was damals passiert ist und wie es kam, wie es eben schlussendlich kam. Normalerweise habe ich keine solchen Probleme, wenn erst spät offenbart wird, was damals passiert ist.

Abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt Ellis die Geschichte. So wurde immer der Erzählfluss unterbrochen, wenn es wieder zurück in die Gegenwart bzw. Vergangenheit ging. Das ein oder andere Mal kam ich dadurch auch durcheinander. Damit habe ich normalerweise auch keine Probleme.
Durch die Rückblenden erfährt man wie es für Ellis war, aufzuwachsen und wie sie immer mehr ein Teil der Albreys wurde. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit hatte ich teilweise Schwierigkeiten, mich in Ellis hineinzuversetzen. Ich fand nicht so richtig einen Zugang zu ihr.
Auch dazu, was in Easton vorgeht, hätte ich mir mehr Einblicke gewünscht. Die, die ich bekommen habe, haben es mir aber erleichtert, ihn zu verstehen.

Die Handlung ist keine leichte, so viel sei gesagt. Dadurch, dass ich eben, wie gesagt, keinen Zugang zur Geschichte gefunden habe, sehnte ich mir das Ende herbei. Und dieses wurde mir im Übrigen dann auch noch zu schnell abgehandelt.

Der Titel passt gut zur Geschichte. Ich finde es nur schade, dass neben dem Titel nicht auch das Originalcover übernommen wurde. Denn dieses gefällt mir besser und passt zudem auch richtig gut zur Handlung.

„Some Mistakes were made“ konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte mir hier mehr erhofft. Zurück bleibt Enttäuschung. Für mich fühlen sich hier 2 Sterne richtig an.

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Veröffentlicht am 16.07.2022

Gelungener Auftakt für die nächste Generation

Bossy Love - Küss den Chef
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Bereits die Corporate Love-Reihe als auch die The Contract-Bücher habe ich sehr gerne gelesen, so dass klar war, dass ich auch dabei sein wollte, wenn die nächste Generation ihr Glück findet.

Den Anfang ...

Bereits die Corporate Love-Reihe als auch die The Contract-Bücher habe ich sehr gerne gelesen, so dass klar war, dass ich auch dabei sein wollte, wenn die nächste Generation ihr Glück findet.

Den Anfang macht Grace VanRyan. Sie ist erwachsen geworden, seit ich das letzte Mal von ihr las. Sie hat sich zu einer sympathischen Frau mit dem Herzen am rechten Fleck entwickelt. Sie arbeitet hart für ihre Ziele und die Zukunft, die sie geplant hat. Ihre Familie ist ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Jaxson hingegen hat eine harte Schale, unter der sich aber ein weicher Kern verbirgt. Durch seine schwere Kindheit bedingt war seine Haltung zur Liebe nachvollziehbar. Mir gefiel der private Jaxson besser als der Anwalt, wobei letzterer durchaus auch unterhaltsam war.

Für mich wurde die Geschichte nie langweilig, obwohl manche Entwicklungen für mich vorhersehbar waren. Melanie Moreland konnte mich nämlich auch mit der ein oder anderen Wendung überraschen.

Die Nebencharaktere waren toll. Mir war ein Großteil davon bereits bekannt, aber ich habe mich gefreut, die Eltern von Grace wiederzusehen. Richards Reaktion waren zum Teil zwar etwas too much, aber irgendwie hat es zu ihm gepasst.
Im Büro konnte mich Michael, Jaxson Assistent überzeugen. Er ist die gute Seele des Büros. Schade fand ich nur, dass das Büro weitestgehend auf Jaxson, Grace und Michael reduziert war und man von den restlichen Kollegen kaum etwas mitbekommen hat.

In meinen Augen kann „Bossy Love - Küss den Chef“ problemlos auch ohne Kenntnis der Corporate Love- bzw. der The Contract-Bücher gelesen werden. Vorkenntnisse sind zwar schön, aber nicht erforderlich.

„Bossy Love - Küss den Chef“ hat mir gefallen und gut unterhalten, jedoch hat es die Geschichte nicht zu meinen Lieblingen der Autorin geschafft. Dafür hat mir das besondere Etwas gefehlt. Hier gibt es von mir 4,5 Sterne, die ich aber abrunden würde.

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Veröffentlicht am 04.06.2022

Die Geschichte von Emery und Jack sowie lange ersehnte Antworten

The Truest Thing - Jeder Moment mit dir
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In der Regel habe ich bei einer Reihe immer ein Pärchen, auf das ich mich besonders freue. Bei der Hartwell Love-Reihe handelt es sich um Emery und Jack. Die Gefahr ist zwar da, dass ich, je höher die ...

In der Regel habe ich bei einer Reihe immer ein Pärchen, auf das ich mich besonders freue. Bei der Hartwell Love-Reihe handelt es sich um Emery und Jack. Die Gefahr ist zwar da, dass ich, je höher die Erwartungen sind, enttäuscht werden könnte. Was durchaus – leider - schon vorgekommen ist. Hier war das aber nicht der Fall. Ich habe es genossen, Emery und Jack besser kennenzulernen und ihrer Geschichte zu folgen.

Nach dem Prolog springt die Erzählung zurück in die Vergangenheit und wir erfahren, wie die Geschichte mit Emery und Jack anfing. Ich fand das sehr spannend und informativ, da es endlich Antworten gab. Als die Geschichte in der Gegenwart angekommen war, nahm sie eine Wendung, die nicht so sehr überraschend war. Mich hat das aber nicht gestört.

Emery und Jack waren mir sympathisch und ich habe mich bei ihnen wohlgefühlt. Emery stach bisher durch ihre Schüchternheit hervor. Hier ist ihre Entwicklung gut zu beobachten. Aber auch Jack hat mir gefallen. Ich verstehe jetzt, warum er bestimmte Entscheidungen getroffen hat.

Die Liebesgeschichte wird mit viel Gefühl erzählt, wobei es einer Achterbahnfahrt ähnelt. Es gab süße Szenen, welche, die mich zum Schmunzeln brachten und andere wiederum brachen mir das Herz.

Nicht nur Emery und Jack stehen hier im Mittelpunkt. Auch der Freundeskreis wird fließend in die in Geschichte integriert, so dass es ein stimmiges Bild ergab. Dieses Gemeinschaftsgefühl war spürbar.
Besonders gefreut habe ich mich über eine Entwicklung, auch wenn sie so vorhersehbar war. Oder hatte ich mich das Ergebnis einfach nur so sehr gewünscht?

Worüber ich nicht ganz glücklich bin ist das letzte Drittel. Hier zog sich die Geschichte für mich etwas. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Der Epilog rundet nicht nur die Geschichte sondern die ganze Reihe ab. Ich werde jedoch das Gefühl nicht los, dass es zwar einerseits etwas zu dick aufgetragen war, andererseits empfinde ich es auch als stimmig und passend.

Von mir gibt es 4,5 Sterne für eine Geschichte, auf die ich mich lange habe und das Lesen sichtlich genossen habe.

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