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Veröffentlicht am 07.06.2021

Gelungener Auftakt

Blue Scales
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Christine Song ist 18 Jahre alt und alles, was sie sich wünscht ist ein normales Leben. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihren Nachnamen gemacht. Lediglich dieser verbindet sie mit den Problemen und Konflikten ...

Christine Song ist 18 Jahre alt und alles, was sie sich wünscht ist ein normales Leben. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihren Nachnamen gemacht. Lediglich dieser verbindet sie mit den Problemen und Konflikten der Hexade, doch es reicht, um plötzlich mitten drin zu stecken, denn ein fremdes Rudel kommt in die Stadt und will eine alte Rechnung begleichen. Und als vermeitlich schwächstes Mitglied in ihrer Familie bildet Chrstine Song die perfekte Zielscheibe... Und zu den Problemen der Hexade kommen noch die blauen Schuppen auf ihrer Schulter, die ihr Hinweise zu ihrem leiblichen Vater geben...

Blue Scales hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Es hat mich in eine neue Welt mitgenommen und mich die Zeit vergessen lassen. Durch den Schreibstil fiel mir das Lesen unglaublich leicht und die Seiten flogen nur so dahin.

Christie war ein sympatischer Charakter und man konnte ihre Gefühle spüren. Sie hat die Geschichte der Hexade aus ihren Augen erzählt und einen so durchs Buch begleitet. Durch sie hat man auch die anderen kennengelernt aber sie hat jetzt auch keine vorgegebene Meinung gegenüber diesen vorgebracht. Es stand einem trotzdem frei, über die Charaktere selbst zu urteilen und hat einem alles erklärt.

Dadurch, dass Christie selbst nicht direkt in den Belangen der Hexade involviert war, konnte es erklärt werden, ohne das es irgendwie unpassend rüberkam. Anfangs waren es ein paar viele Informationen aber auch das hat sich mit der Zeit gelegt und ich habe das Register am Ende gar nicht gebraucht, da die meisten Sachen durch den Kontext gut erklärt wurden.

Bezüglich den anderen Charakteren kann ich mir irgendwie immer noch nicht ein klare Meinung bilden. Ich verstehe ihre Handlungen und irgendwie sind mir auch alle sympatisch (bis auf ein paar Ausnahmen...) aber trotzdem kann ich sie noch nicht ganz einschätzen. Man hat im Laufe des Buches immer wieder neue Einblicke bekommen, die sie menschlicher machen aber auch irgendwie dafür sorgen, dass man sie nicht wirklich einschätzen und sich eine klare Meinung bilden kann.

Schade fand ich aber auch, dass man kaum etwas über ihre blauen Schuppen erfahren hat. Diese wurden ja bereits im Klappentext erwähnt und so war ich leider ein wenig enttäuscht. Aber auch wenn sie keine große Rolle gespielt haben, so hat man doch hin und wieder etwas über dessen Bedeutung gelernt und ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.

Generell hat Blue Scales es geschafft, die Spannung immer aufrecht zu erhalten und so dafür zu sorgen, dass man nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Es kamen immer wieder Aspekte dazu, welche einen fasziniert haben und welche immer wieder für überraschende Wendungen gesorgt haben.

Leider fand ich das Ende ein wenig schnell und ich musste etwas langsamer lesen, um alle Informationen speichern zu können. Da hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht und auch der "Wow"-Effekt blieb leider aus...

Alles in allem aber ein sehr gelungenes Buch, welches empfehlenswert für alle High-Fantasy-Leser ist, da es einen in eine neue Welt mitnimmt und ich glaube auch, dass es die Spannung über die nächsten Teile weiterhin aufrecht erhalten wird. Es lohnt sich also zu lesen und da das Ende ein wenig fies endet, da es zu Mutmaßungen anregt, finde ich, dass man sich gleich alle Teile holen sollte. Aber leider aufgrund des etwas schnellen Endes statt 5/5 Sternen "nur" (aber trotzdem noch sehr gut)

4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2021

Es hat mich absolut überrascht!

Save Me
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James Beaufort und Ruby Bell leben in zwei verschiedenen Welten. Während sich bei James alles um Geld, Luxus, Partys und Macht dreht, versucht Ruby unsichtbar zu bleiben und die Annahme in Oxford zu schaffen.

Doch ...

James Beaufort und Ruby Bell leben in zwei verschiedenen Welten. Während sich bei James alles um Geld, Luxus, Partys und Macht dreht, versucht Ruby unsichtbar zu bleiben und die Annahme in Oxford zu schaffen.

Doch dann findet Ruby etwas heraus, was den Ruf von James Familie komplett zerstören könnte und plötzlich ist James überall in Rubys Leben und schleicht sich dummerweise schon bald in ihr Herz...

Als ich dieses Buch gesehen habe, dachte ich mir: Schon wieder eine Lovestory, schon wieder kommen die sicher zusammen. Aber das Buch hat mich bereits von der ersten Seit an überzeugt und mich in seinen Bann gezogen.

Zum einen ist da Ruby. Ein zielstrebiges Mädchen, dass alles dafür tut, ihren Traum zu verwirklichen. Sie will ihre Familie stolz machen und steht voll und ganz dahinter. Sie hat ihre Ziele, sie hat ihren Traum und um den zu verwirklichen, lässt sie ihr gewohntes Leben hinter sich um an die Maxton Hill zu kommen.

Zum anderen ist da James. Seine Eltern sind Sponsoren der Maxton Hill und seine Aufgabe ist, nach Oxford zu kommen. Doch er hat vor, das letzte Schuljahr zu genießen, doch Ruby macht ihm da einen Strich durch die Rechnung.

Das Buch zeigt ihre Geschichte aus beiden Sichten. Immer wieder lernt man etwas über Ruby oder über James kennen und die wechselnden Perspektiven erzählen nie das gleiche. Sie reihen sich aneinander an und sorgen so für einen tollen Lesefluss.

Zudem habe ich mich schon in den ersten Seiten in den Lesefluss der Autorin verliebt. Sie hat es geschafft, die Gefühle zwischen den beiden zum Leben erwecken zu lassen und hat es zudem geschafft eine authentische Liebesgeschichte zu schreiben. Sie hat mit den Gefühlen gespielt und nie das ganze zu schnell gezogen. Sie hat dafür gesorgt, dass man als Leser jedes Gefühl nachvollziehen konnte und hat diesen auch am Ende einfach so im Stich gelassen, wie auch das Ende geendet ist.

Mich hat auch überrascht, dass die Liebesgeschichte mehrbändig ist, da die meisten Geschichten in einem Buch abgeschlossen sind. Deswegen Achtung! Meine Empfehlung: Kauft euch gleich alle Bände oder sorgt dafür, dass ihr schnellstmöglich weiterlesen könnt, denn dieses Buch sorgt für Suchtgefahr...

Jeder Charakter ist so einzigartig und liebevoll gestaltet, dass ich es wirklich schade finde, sie jetzt für den Moment alleine zu lassen. Ich fiebere jetzt schon auf den Moment, in dem ich das zweite Buch in den Händen halte und lesen kann.

Mein Fazit also ist, dass das Buch ein super Einstieg in das Genre bildet und es eine absolut glaubwürdige Geschichte erzählt, die einen mitfühlen lässt. Dieses Buch ist für jedes Alter geeignet und ich bin absolut positiv überrascht, dass wir die Geschichte über mehrere Bände miterleben dürfen. Deswegen verdiente

5/5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2021

Spannend, aber recht schnelles Ende...

Keeping Secrets
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Tessas neuer Film soll in Faerfax gedreht werden und damit in ihrem Heimatort. Zu diesem verbindet sie aber nicht sehr gute Erinnerungen und zu allem Überfluss soll auch noch ein Journalismus-Student ein ...

Tessas neuer Film soll in Faerfax gedreht werden und damit in ihrem Heimatort. Zu diesem verbindet sie aber nicht sehr gute Erinnerungen und zu allem Überfluss soll auch noch ein Journalismus-Student ein Portrait über sie schreiben. Cole Williams soll es sich zur Aufgabe machen, die Geheimnisse über Tessa Thorn herauszufinden. Geheimnisse, die Tessa nur sehr wenigen Menschen bis jetzt anvertraut hat...

Auf das Buch bin ich erstmals durch das Cover aufmerksam geworden und ich muss sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Bereits in den ersten Seiten ist man schon direkt im Geschehen drin und begleitet Tessa bei ihrer Reise nach Faerfax.

Das Buch wurde immer aus zwei Sichten geschrieben. Tessa und Cole erzählen die Ereignisse abwechselnd aus ihren Sichtweisen, wobei sie immer wieder neue Aspekte reinbringen und man nicht das Gefühl hat, das beide Charaktere die ganze Zeit das Gleiche zu sehen.

Tessa selbst ist ein sehr starker Charakter. Anna Savas hat es geschafft, die Gefühle in Tessa drin zum Vorschein zu bringen und man merkt ihr ihre Zerrissenheit an. Tessa ist ein Charakter mit Tiefe, der einem hilft, das Buch zu lesen und den Leser gleichzeitig tief mit dem Charakter verbindet. Ich liebe ihre Art. Wie sie versucht ruhig zu bleiben aber auch mal kratzbürstig werden kann. Ich verstehe jede Handlung von ihr und bin über die Art und Weise wie sie mit ihrer Situation umgeht begeistert.

Aber auch Cole ist ein fantastischer Charakter. Dabei sind er und Tessa noch nicht mal ähnlich, sondern haben über viele Dinge unterschiedliche Ansichten. Cole versucht auch nur sein Leben zu meistern und dabei sieht man immer wieder Einblicke, die ihn so menschlich machen. Tessa und Cole sind so unterschiedlich aber vielleicht passen sie auch deswegen so gut zusammen. Man kann ihnen die Gefühle abkaufen und alles wirkt realistisch.

Die Nebencharaktere machen die ganze Story aber erst so wundervoll. Sie hauchen der Geschichte Leben ein und fördern das Weiterkommen der Story, ohne irgendwas künstlich erscheinen zu lassen. Vielleicht mag ich die Nebencharaktere sogar etwas mehr, da sie ungezwungen sind und einfach menschlich.

Auch durch den Schreibstil wurde ich von der Geschichte gepackt und war vom ersten Moment an drin. Gegen Ende stieg die Spannung noch einmal extrem, aber leider fand ich, dass das Ende ein wenig zu schnell kam. Die ganze Story wurde mit so viel Liebe erzählt, dass das Ende dagegen ein wenig schnell und überstürzt erscheint. Vielleicht gab es ein Limit an Seiten, aber für mich ging es trotzdem zu schnell. Das war ein wenig schade, da das Ende noch so viel Potential hatte, das gar nicht ausgeschöpft werden konnte.

Trotzdem war es ein sehr gelungenes Buch, welches mich voll und ganz nach Faerfax mitnahm. Das Buch an sich kann man aber auch einfach nur als Einteiler lesen, da die Story in sich abgeschlossen ist und es zwar eine offene Möglichkeit für eine Fortsetzung gibt, aber man mit dem Ende auch zufrieden sein kann. Deswegen finde ich es auch schade, dass die nächsten Teile sich nicht mehr um Tessa und Cole drehen, sondern andere Charaktere im Vordergrund stehen, die man in Keeping Secrets als Nebencharaktere kennengelernt hat.

Mein Fazit ist also, dass es ein wundervolles Buch ist, welches sich auch als Einstieg in Love-Genre eignet. Es zeigt eine Liebesgeschichte, wie sich sich auch im wahren Leben ereignen könnte und nimmt einen mit auf eine neue Reise. Der einzige Kritikpunkt ist, dass das Ende recht schnell kam aber darüber sehe ich nach dem gelungenen Buch fast komplett weg. Trotzdem noch

4,5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2021

Was gutes für zwischendurch

Underworld Chronicles - Verflucht
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In Detroit wimmelt es nur so vor gefährlichen Kreaturen, wovon nur wenige Menschen wissen und die, die davon Kenntnis haben, bleiben eigentlich weit davon weg... Nora hingegen steuert direkt auf das Underworld ...

In Detroit wimmelt es nur so vor gefährlichen Kreaturen, wovon nur wenige Menschen wissen und die, die davon Kenntnis haben, bleiben eigentlich weit davon weg... Nora hingegen steuert direkt auf das Underworld zu, ein Club, welcher von Unterweltlern geleitet wird. Ihre eigentliche Intention war es, einen Stalker loszuwerden und wieder abzuhauen, doch genau dieser Besuch verbindet sie mit eben jenen Unterweltlern, von denen sie eigentlich Abstand halten wollte...

Das Cover hat in mir hohe Erwartungen bei diesem Buch geweckt. Es ist ansprechend, geheimnisvoll und verleitet einem zum Lesen. Auch der Klappentext klang vielversprechend, doch das Buch an sich konnte leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllen...

Der Einstieg ist super gelungen. Man lernt mehr über Nora, welche eine Gabe besitzt, die ihr erlaubt, die Geschehnisse zu sehen, wenn eine Person dabei eine Sache berührt. Sie sieht „Abdrücke“ der Vergangenheit und so hat mich eben diese Gabe an die Reihe Mythos Academy, welche mich begeistert hat und so waren auch hier die Erwartungen zum Charakter sehr hoch.

Leider gibt es einen inneren Zwiespalt in mir, wie ich zu Nora stehe. Ich mag ihre Art und wie sie mit anderen umgeht, aber sie zeigt auch immer wieder Widersprüche in ihrem Handeln und verwirrt einen so über ihren Charakter... Auch ihre Gefühle zu Dingen und Personen ändern sich oft schlagartig, dass man vergeblich den Übergang ihrer Gefühle sucht...

Die anderen Charaktere konnten mich aber auch nicht alle überzeugen. Terrence zum Beispiel habe ich sofort in mein Herz geschlossen, da dies einer der wenigen ist, welcher sich aufrichtig um Nora kümmert, dabei aber keinerlei Hintergedanken hat. Aber auch seine Aktionen sind immer nachvollziehbar und machen ihn auch sehr sympathisch.

Da sind aber auch noch andere Charaktere, die man vielleicht mögen könnte, wenn sie nicht irgendwas dummes gemacht hätten. Viele von ihnen zeigen oft nur Interesse an Nora, da sie mit ihrem Fluch alle männlichen Wesen anzieht... Irgendwie sorgen alle für eine innere Zerrissenheit in mir, die dafür sorgt, dass ich skeptisch gegenüber allen bleibe...

Der Schreibstil jedoch hat mir geholfen, flüssig und locker durch das Geschehen zu fliegen und hat auch dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht so schnell aus der Hand lege. Die Handlung an sich verlief meiner Meinung aber ein bisschen zu glatt. Ich hätte mir mehr Schwierigkeiten gewünscht, wie sie beim Anfang und beim Ende da waren...

Trotz kleiner Kritikpunkte an diesem Buch hat es mir gut gefallen und ist als Buch für zwischendurch definitiv empfehlenswert, auch wenn ich selber es eher für jüngere Personen empfehlen würde, da der Schreibstil recht „jugendhaft“ und schlicht gehalten wurde. Dennoch

4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2021

Düster, Spannend, fantastisch

Das Lied der Nacht
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Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden ...

Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden Dämmerung. Sie beginnt mit einer Frage.

Fürchtet ihr euch?

Das Lied der Nacht erzählt die Geschichte eines Wanderers und seinen Gefährten. Es erzählt über die Furcht, die in den Menschen sitzt. Es erzählt über Hass und Liebe und was die Menschen ausmacht. Es erzählt über die Dunkelheit, den Krieg, die Angst. Es erzählt eine Geschichte und lässt den Leser an dieser teilhaben.

Vielleicht mögen einige den Schreibstil nicht so besonders, denn dieser ist ein poetischer, erzählerischer Mix, der den Leser in eine Lagerfeuer-Atmosphäre bringt. Mir hat er sehr gut gefallen, auch wenn ich in den ersten Seiten ein paar Probleme hatte, den Wechseln zu folgen. Aber auch das hat sich nach den ersten Seiten gelegt und die Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich sie noch am gleichen Tag beendet habe...

Auch wenn der Erzähler distanziert ist, spürt man die Gefühle der Charaktere. Manche Handlungen haben einen erschrocken und ich war überrascht, in welcher Härte manche Sachen beschrieben wurden. Es wurde nicht verharmlost, wenn es das nicht war und genau das hat mich auch irgendwie gefesselt. Es gab nichts beschönigendes und man war trotz der distanzierten Erzählweise mitten im Geschehen drin.

Auch die Charaktere waren für mich absolut greifbar. Der Wanderer, der Protagonist in diesem Buch, war ein Mensch mit Fehlern. Er hat seinen Stolz und seine Prinzipien und man merkt, dass er für seine Gefährten alles tun würde. Doch auch er ist kein Held, was im Laufe der Geschichte immer deutlicher wird. Auch er hat seine Stärken und Schwächen und genau das macht ihn so greifbar. Man versteht, was er macht, was er tut und warum er so handelt. Er ist eine Figur, die so greifbar ist und doch so weit weg von einem.

Aber auch seine Gefährten hatten jeder einen eigenen Charakter. Jeder von ihnen hatte Ängste und Sorgen, mit denen er zu kämpfen hatte. Jeder von ihnen war nicht perfekt, aber zusammen als Gruppe unschlagbar. Generell fand ich im gesamten Buch den Zusammenhalt in der Gruppe wunderbar. Sie haben sich super ergänzt und einander geholfen. Niemand wurde im Stich gelassen und trotzdem waren sie noch menschlich.

Ich glaube, es gibt keine Worte, die das Gefühl beschreiben, welches man fühlt, wenn man das Buch liest. Es nimmt einen mit in eine andere Welt und lässt einen am Ende alleine mit seinen Gedanken. Aber auch die Frage „Fürchtet ihr euch?“ wurde immer wieder aufgegriffen und hat die Charaktere die ganze Zeit begleitet.

Das Buch ist nicht wie die anderen, die ich bis jetzt gelesen habe, aber es hat mich auf eine Weise verzaubert, die ich nicht beschreiben kann. Ich habe leider auch erst nach dem Kauf bemerkt, dass es ein Mehrteiler ist und dass die Folgebände noch nicht erschienen sind... Deswegen der Rat: Kauft es euch erst, wenn alle draußen sind und man die Geschichte in einem Rutsch lesen kann... Generell ist sie wirklich für jeden empfehlenswert, der High Fantasy mag und den Schreibstil mit einer beobachtenden Person mag und wenn ihr sonst kein Fan davon seid, kauft es ruhig trotzdem, denn es zieht einen in den Bann... Ich selber bin auch kein Fan von einem solchen Schreibstil, aber dieses Mal wurde ich überzeugt! Deswegen die wohlverdienten

5/5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere