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Veröffentlicht am 28.10.2021

Es ist vollkommen in Ordnung neue Träume zu haben.

Keeping Dreams
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Auf Grund des wunderschönen, floralen Covers wurde ich auf Keeping Dreams aufmerksam. Aber ich gebe zu, bei der Synopsis war ich doch etwas skeptisch. Da ich von den allseits beliebten New Adult Romanen ...

Auf Grund des wunderschönen, floralen Covers wurde ich auf Keeping Dreams aufmerksam. Aber ich gebe zu, bei der Synopsis war ich doch etwas skeptisch. Da ich von den allseits beliebten New Adult Romanen mit ihren "Badboy" Geschichten gerade nicht so viel anfangen kann. Daher hatte ich auch keine großen Erwartungen an den Roman. Zumal ich auch bisher noch nichts von Anna Savas gelesen hatte.

Story:
Seit sie kleine Mädchen waren hatten die Zwillingsschwestern Lily und Rose einen gemeinsamen Wunsch, Balletttänzerinnen zu werden. Sie leben für die Erfüllung ihres Traums, nichts ist ihnen wichtiger als eines Tages zusammen auf der großen Bühne zu stehen. Doch als diese Vision durch einen tragischen Unfall wie eine Seifenblase zerplatzt bleibt Lily mit ihrem Schmerz allein zurück. Anstatt wie geplant nach New York auf die berühmte Juilliard School zu gehen, flüchtet sie stattessen an die weit entfernte Fairfax Universität...

Der Beginn des Romans gefiel mir ausgesprochen gut. Gerade da die Hauptprotagonistin zunächst alles andere als umgänglich ist. Als Leser konnte ich Lilys Gefühlswirrwarr sehr gut nachempfinden. Ihre Verzweiflung, die unbändige Wut, sich von ihrem lang gehegten Traum verabschieden zu müssen, waren für mich greifbar und richtig toll geschrieben. So war das erste Aufeinandertreffen von ihr und ihrem Mitbewohner Julian gerade durch die verbalen Schlagabtäusche anfänglich recht unterhaltsam. Doch leider passierte danach außer banalem Uni Leben gefühlt 200 Seiten gar nichts, sodass ich irgendwann nur noch quergelesen habe.

Fazit:
Wer auf Slow Burn Romanzen steht und auch nichts gegen eine Portion Drama einzuwenden hat, der dürfte mit diesem New Adult von Anna Savas durchaus auf seine Kosten kommen.

Für mich ist 'Keeping Dreams' ein Roman der zwar einen tollen Start hinlegt, sich aber gerade durch unnötige Längen und nervige Nebenplots im Mittelteil vollkommen verliert. Lily erkennt nach ihrer Trauerphase das es vollkommen in Ordnung ist, auch neue Träume und Ziele zu haben. Und so schmerzhaft dieser Lernprozess für sie ist, es absolut ok ist auch zu straucheln, solange man nur wieder aufsteht. Was sie tut. Ihr dabei über die Schultern zu schauen hat Spaß gemacht. Für mich war sie das Highlight in dem Buch.

Doch auch wenn die Geschichte mit sympathischen Hauptdarstellern und noch dazu einer tollen Clique punkten kann, hat mich traurigerweise gerade die Lovestory nicht catchen können. Dazu empfand den Balztanz einfach zu anstrengend und zäh. Ich habe zwischen Lily und Julian keinen Funkenflug gespürt.

Aber hey, das ist alles eine Frage des Geschmacks. Deshalb sage ich.. happy reading!

3/5***

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Veröffentlicht am 27.10.2021

Schöner Reihenauftakt, jedoch mit einigen Längen.

Mondblüte
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Vor einigen Jahren habe ich jeden neue Roman von Nora Roberts verschlungen. Ihre wundervolle Irland Trilogie rund um die Schwestern Maggie, Brianna und Shannon gehört immer noch zu meinen liebsten Wohlfühlbüchern. ...

Vor einigen Jahren habe ich jeden neue Roman von Nora Roberts verschlungen. Ihre wundervolle Irland Trilogie rund um die Schwestern Maggie, Brianna und Shannon gehört immer noch zu meinen liebsten Wohlfühlbüchern. Und da ich gerade mal Lust auf etwas anders hatte, kam MONDBLÜTE genau zur richtigen Zeit.

Story:
Breen Kelly ist unzufrieden. Nicht nur mit ihrem ungeliebten Job als Lehrerin, sondern ihrem ganzen, eintönigen Alltag in New York. Ihr Leben lang klein gehalten entdeckt sie eines Tages im Büro ihrer Mutter eine unscheinbare Mappe, die ihr ganzes Leben verändert. Spontan kündigt sie ihren Job, bucht zwei Flugtickets nach Irland, um dort mit ihrem besten Freund Marco nach ihren Wurzeln zu suchen. Womit sie allerdings überhaupt nicht rechnet, ist eine magische Welt, dessen Bewohner sie schon lange erwarten...

Mondblüte wimmelt nur so von sympathischen Charakteren und das Irlandsetting, mit seinen wundervollen Beschreibungen hat den richtigen Nerv bei mir getroffen. Generell mag ich auch den Schreibstil von Nora Roberts sehr. Denn bei ihren herrlichen Beschreibungen von Irlands Natur bekommt man als Leser regelrecht Lust, sofort seine sieben Sachen zu packen, und sich selbst in das ein oder andere Abenteuer zu stürzen. Aber auch die vielen, unterschiedlichen Charaktere können sich sehen lassen. Ganz begeistert war ich von Breen, die innerhalb dieses erstes Teils, eine enorme Wandlung durchlebt. Zu Beginn ist sie jemand der sich nicht allzu viel zutraut und sich eigentlich ihr Leben lang von ihrer starken Mutter unterbuttern ließ und sogar bestimmt, was sie anzuziehen hat. Als sie jedoch erfährt das ihr Vater für sie über die Jahre ein Vermögen angelegt hat, gibt ihr das den dringend benötigen Schubs, um aus ihrem Hamsterrad auszubrechen. Von da an nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und blüht in der Heimat ihres Vaters regelrecht auf.

Die Autorin erfindet hier sicherlich nicht das Rad neu und einige Komponenten erinnerten mich an ein anderes Werke von ihr. Das tut natürlich dem Lesegenuss keinen Abbruch. Allerdings weist der Roman so einige Längen auf und wirkte durch seine vielen Wiederholungen für mich etwas zäh und langatmig. Das hat mich dann doch etwas enttäuscht. Ein paar mehr Spannungsmomente wären auch schön gewesen.

Fazit:
Wer Romane mit Wohlfühlatmosphäre liebt und auch nichts gegen leichte Fantasy Elemente einzuwenden hat, der darf bei Mondblüte gerne zugreifen. Mich hat Breen's Geschichte trotz einiger Mankos jedenfalls gut unterhalten. Meine Neugier auf den kommenden Band ist definitiv geweckt und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.



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Veröffentlicht am 25.10.2021

Was für eine rasantes Abenteuer.

Der Sünder
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Für den ein oder anderen unter euch gibt es wahrscheinlich gefühlt drölfzig-tausend’ Bände, des genialen Vampir Universums von Autorin J.R. Ward. Für mich war es auch diesmal wie ein nach Hause kommen. ...

Für den ein oder anderen unter euch gibt es wahrscheinlich gefühlt drölfzig-tausend’ Bände, des genialen Vampir Universums von Autorin J.R. Ward. Für mich war es auch diesmal wie ein nach Hause kommen. Ich habe diese ganz besondere Familie rund um den blinden König und seine treuen Waffenbrüder tief in mein Herz geschlossen.
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Auch wenn die letzten Seiten von DER SÜNDER längst gelesen sind, bin ich immer noch total geflasht, von dieser Geschichte. Hier lebt für mich die Magie der ersten Bände wieder voll auf. Zum einen, da Hauptprota Syn jede Menge von Zadist hatte. Das habe ich schlichtweg geliebt! Zum anderen hatte die Lovestory zwischen ihm und Jo Early für mich auch tatsächlich mehr Tiefe und Dramatik als ich zunächst erwartet hatte.

In diesem Teil geht es natürlich auch wieder höllisch rasant zu. Die diversen Plots haben bei mir ganz unterschiedliche Emotionen ausgelöst. Zugegeben, nicht nur positive. Da Ward mal mir nichts dir nichts, einen unbeliebten Charakter aus ihrer 'Fallen Angels' Reihe, in die BDB Welt geholt hat. Davon bin ich nur bedingt angetan. Lasse mich allerdings gerne auch eines besseren belehren. Da sie immer das große Ganze vor Augen hat.
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Das Ende hätte hier sicherlich auch als ein perfekter Abschluss der Buchreihe herhalten können. Allerdings bin ich verdammt froh, das dies noch lange nicht der Fall ist. Denn gerade durch die neuen Mitspieler gestaltet sich das Spiel zwischen Gut und Böse wieder extrem spannend. Ich kann es also nicht erwarten, den nächsten Black Dagger in meinen Händen zu halten, und diese fantastische Buchreihe nur immer wieder weiterempfehlen! Lasst euch bloß nicht von den vielen Teilen abschrecken. ( Im Original sind es auch "nur" 18 Hauptbände). Sondern gebt dieser großartigen Schriftstellerin und ihren Vampirkriegern eine Chance. Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen... happy reading!
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5/5 ☆☆☆☆☆
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Veröffentlicht am 29.09.2021

Von Menschen die in einer Katastrophe über sich hinauswachsen.

Bedrohliche Gefühle
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In der Vergangenheit habe ich regelmäßig die spannenden Romance Thriller von Linda Howard weggesuchtet. Umso aufregender mit 'Bedrohliche Gefühle' nun endlich wieder einen Roman der Autorin in den Händen ...

In der Vergangenheit habe ich regelmäßig die spannenden Romance Thriller von Linda Howard weggesuchtet. Umso aufregender mit 'Bedrohliche Gefühle' nun endlich wieder einen Roman der Autorin in den Händen halten zu können. Diesmal in Zusammenarbeit mit Linda Jones, von der ich bisher noch rein gar nichts gelesen habe.

Zitat:
"Sie konnte sich nicht erinnern, jemals ergriffener und gleichzeitig so erschrocken und ehrfürchtig gewesen zu sein."

Story:
Wears Valley ist ein idyllisches Städchen umgeben von den atemberaubenden Cove Mountains, wo einfach jeder jeden kennt. Sela Ward führt hier eine Tankstelle samt Gemischtwarenladen. Das Leben der eher schüchternen Frau plätschert ohne große Ereignisse dahin. Einziges Highlight, wenn der schweigsame Ex-Soldat Ben Jernigan ins Tal herunterkommt, um in ihrem kleinen Laden seine Vorräte aufzustocken. Doch diesmal bleibt es nicht nur bei Blicken, als er sie vor einer nahenden Katastrophe warnt...

Meine Meinung:
Der Roman mit seiner Weltuntergansstimmung ist für Zwischendurch völlig ok. Das Katastrophen Setting war durchaus mal etwas anderes. Allerdings konnte mich die Story nicht vollkommen fesseln, auch wenn ich das Zusammenspiel der Protagonisten mochte. Menschen die in der Not zusammenhalten und über sich hinauswachsen, wenn plötzlich die alltäglichsten Dinge nicht mehr funktionieren. Dieser Ansatz gefiel mir. Der Plot wäre aber sicherlich noch ausbaufähiger gewesen. Mir war er tatsächlich etwas zu unaufgeregt und ich hätte mir bei der Thematik mehr Spannungsmomente gewünscht. Auch ein paar Seiten mehr für das Ende.


Fazit:
Wenn es sich hierbei nicht um eine Dystopie handeln würde, hätte der Roman allein durch sein herrliches Setting von Tennessee, das Zeug zu einem Wohlfühlroman gehabt. Im besonderen auch durch seine wunderbar, schrulligen Bewohner durch die diese Geschichte lebt.

Dennoch bin ich gerade von Linda Howard anspruchsvollere Lektüre gewohnt. Bei dem wirren Schreibstil hier, habe ich mir mehr als einmal die Haare raufen müssen. Eventuell ist meine Kritik auch der Zusammenarbeit mit Linda Jones geschuldet. Ich hatte tatsächlich oftmals das Gefühl, hier wurde mit angezogener Handbremse erzählt. Den abrupten Perspektivwechsel als auch die Zeitsprünge mitten in den Kapiteln empfand ich alles andere als prickeln.

Für mich ist der neue Roman definitiv nichts zum re-readen, wie z.B. 'Gefährliche Begegnung oder mein Lieblingsroman 'Dämmerung der Leidenschaft'. Daher vergebe ich auch nicht die volle Punktzahl.

3/5 ***

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Veröffentlicht am 15.09.2021

Solider Auftakt der Hells Raiders

Vicious Cycle: Teuflisch
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Als Fan der Serie Sons of Anarchy kann ich MC Romanen nur schwerlich widerstehen. Das Buchcover von Katie Ashley's 'Hells Raiders' macht jedenfalls wahnsinnig Lust sich in ein neues MC Abenteuer zu stürzen. ...

Als Fan der Serie Sons of Anarchy kann ich MC Romanen nur schwerlich widerstehen. Das Buchcover von Katie Ashley's 'Hells Raiders' macht jedenfalls wahnsinnig Lust sich in ein neues MC Abenteuer zu stürzen.

Story:
Bei den Hells Raiders hat David 'Deacon' Malloy seine Familie gefunden. Doch mit einem Schlag ändert sich sein Leben, als der Biker erfährt, das er Vater einer kleinen Tochter ist. Nun hat er sich um sein kleines Mädchen zu kümmern, obwohl er eigentlich auf Rache aus ist, nachdem sein Ziehvater von einem verfeindeten Club ermordet wurde. Als dann auch noch eines Tages Willows Lehrerin vor den Toren des Clubs auftaucht hat er das nächste Problem an der Backe....

Meine Meinung:
Der Einstieg in die Handlung gefiel mir gut. Bereits auf den ersten Seiten ging es spannend zur Sache. Der verbale Schlagabtausch zwischen Alex & Deacon war richtig unterhaltsam. Ebenso die Szenen zwischen ihm und seiner kleinen Willow waren wirklich schön zu lesen. Auch wenn ihm die Vaterrolle doch einiges abverlangt und der Biker oftmals rüde herüberkommt. Dadurch entstanden allerdings auch humorvolle Einlagen, die dem Plot definitiv nicht geschadet haben.

Wie gesagt die erste Hälfte des Romans hat für mich gut funktioniert Auch wenn ich die ganz großen Emotionen zwischen den Protas nicht wirklich gespürt habe. Doch ab der Mitte ging es dann leider für mich bergab. Nicht nur das Deacon mal so mir nichts dir nichts eine krasse 180 Grad Wende hinlegt, und vom Badass zum Weichei mutiert. Auch die Heldin ist kaum noch wiederzuerkennen. Nicht nur durch ihr krasses Geheimnis, sondern ihre ganze Art und Weise. Aus der besorgten Lehrerin wird eine manipulative Rächerin. Dieser Schock musste tatsächlich erst mal verdaut werden.

Fazit:
Ich hatte mich sehr auf diesen Reihenauftakt gefreut, doch die Autorin lässt mich hier zwiehgespalten zurück. Die Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen, sie wurden gut gezeichnet und ich konnte das knistern spüren. Doch auf emotionaler Ebene konnten sie mich trotz der dramatischen Berg- und Talfahrt leider nicht so recht abholen. Und dann diese Charakterentwicklung, die mich wirklich etwas ratlos zurückließ. Das war für meinen Geschmack etwas zu weit hergeholt.

Ich befürchte, wer die MC Stories von Madeline Sheehan oder Monica James weggesuchtet hat, könnte hier etwas enttäuscht sein. Allerdings sind ja zum Glück die Geschmäcker verschieden.

Zusammenfassend hat die Reihe durchaus Potenzial nach oben. Auf Grund der Kritikpunkte vergebe ich 3/5 Sternen.

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