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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2020

Mal eine etwas andere Rockstar Romance

Fallen Dreams - Endlose Sehnsucht
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Als großer Fan der Edinburgh Lovestorys, wollte ich mir keinesfalls das neuste Werk von Samatha Young entgehen lassen. Ihre herrlichen Romane sind für mich meistens ein großes Highlight. Daher war ich ...

Als großer Fan der Edinburgh Lovestorys, wollte ich mir keinesfalls das neuste Werk von Samatha Young entgehen lassen. Ihre herrlichen Romane sind für mich meistens ein großes Highlight. Daher war ich unglaublich gespannt, mit welchen Überraschungen die Autorin in ihrem 2. Band der Play On Serie aufwartet.

FALLEN DREAMS ist eine emotionale Geschichte, die mich von der ersten Seite an richtig gepackt hat. Hier gibt es zur Abwechslung nicht nur Drama. Es werden auch viele ernste Themen wie Verlustängste sowie Obdachlosigkeit angesprochen. Ebenso das endgültige loslassen einer Beziehung, die nicht gut tut. Es geht aber vor allem um die Liebe zur Musik und deren Schattenseiten. Denn Ruhm kann selbst die stärksten Persönlichkeiten erdrücken und damit umzugehen ist ein Lernprozess.

Der Einstieg in die Handlung beginnt langsam. Durch die verschieden Zeitperspektiven lernt man als Leser die Protagonistin richtig gut kennen. Allerdings muss ich zugeben, das Skylar auf mich eher unsympathisch wirkte. Ich wurde mit ihrer Persönlichkeit nicht vollkommen warm. Ja sie hat in ihrem jungen Leben bereits einiges durchmachen müssen. Allerdings verhält sie sich für meine empfinden, in vielen Situationen extrem dumm und fahrlässig. Das geswitche in ihre Vergangenheit war mir ab und an auch etwa too much. Mit wem sie bereits alles durch die Betten gehüpft ist, wollte ich nicht wirklich wissen.

Hingegen gefiel mir das Zusammenspiel von Killian und ihr richtig gut. Wie heißt es so schön Gegensätze ziehen sich an. Die knisternde Chemie zwischen den beiden hat mir gut gefallen. Auch das sich ihre Beziehung langsam entwickeln konnte. Beide lernen dem anderen zu vertrauen und das mochte ich sehr. Ebenso das Killian nicht locker ließ, um Skylar aus ihrem selbst auferlegten Schneckenhaus zu holen.

Wenn ich so richtig in meine Herz geschlossen habe ist Killians Schwester Autumn. Sie verdient definitiv den Preis als beste Nebenprotagonistin. Ich hoffe sehr, das sie vielleicht irgendwann ihre eigenen Geschichte bekommt.

Fazit:
Diese Rockstar Lovestory war tatsächlich völlig anders als zunächst gedacht. Der Plot ist viel tiefgründiger und auch die Charaktere machen eine enorme Wandlung durch.

Die volle Punktzahl gibt's es dennoch nicht, da ich so meine Problemchen mit der Heldin hatte. 4/5*

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2020

Kann nicht glauben, das Piper Rane das geschrieben haben.

Lessons from a One-Night-Stand
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Seit ich die geniale Bartender Reihe von Piper Rayne weggesuchtet habe, erwarte ich jeden neuen Roman volle Ungeduld. So natürlich auch den Auftakt der neuen Baileys Serie, die mittlerweile im Original ...

Seit ich die geniale Bartender Reihe von Piper Rayne weggesuchtet habe, erwarte ich jeden neuen Roman volle Ungeduld. So natürlich auch den Auftakt der neuen Baileys Serie, die mittlerweile im Original neun Bände umfasst.

Deshalb könnte ich vor lauter Enttäuschung und Frust auch echt heulen. Denn nach den schnarchigen Firefighters, die für mich leider auch eher lauwarm daherkamen, ist dies erneut eine Piper Rayne Geschichte, die nach einem tollen Anfang, für meinen Geschmack nicht unbedingt allzu viel zu bieten hat. Mich hat sie eher unzufrieden und ratlos zurückgelassen. Denn ich bin einfach etwas völlig anderes von den beiden Autorinnen gewohnt.

Woran lags?
Zunächst einmal konnte ich keine richtige Verbindung zu den beiden Hauptfiguren aufbauen. Für mich blieben beide einfach nur blass und eindimensional. Was für mich hauptsächlich auch der Tatsache geschuldet war, das der Leser hier regelrecht mit allen möglichen Nebenfiguren ob wichtig, oder unwichtig völlig überrannt wird.

Wie bereits erwähnt ist LESSONS FROM A ONE-NIGHT-STAND der 1. Teil einer Buchreihe, in dem sich alles um die neun Bailey Geschwister dreht. Sie leben in einem kleinen verschlafenen Städtchen in Alaska, wo eben jeder jeden kennt. Normalerweise lese ich solche Romane, die eine ganz gewisse Atmosphäre ausstrahlen richtig gerne. Nicht ohne Grund gehört die Green Mountain Serie von Marie Force zu meinen absoluten Faves. Doch im Gegensatz zu diesen tollen Wohlfühlromanen, werden dort die Charaktere harmonisch nach und nach in den Folgebänden eingeführt. Sie können wachsen und jeder für sich eine Entwicklung durchlaufen. Sodass den eigentlichen Hauptprotas und deren Story nicht auf der Strecke bleiben.

Leider passiert hier auch nicht wirklich viel, was großartig erwähnenswert wäre. Außer natürlich dem ewigen Drama gegen Ende der Geschichte. Was mich auch störte ist die Tatsache, das der Leser hier öfters direkt angesprochen wird. Das war absolut nicht meins und mehr als gewöhnungsbedürftig.


Fazit:
Nach dem langen Warten und Hibbeln bin ich wirklich traurig, das bei mir der Funke nicht überspringen wollte. Ich hatte wirklich wesentlich mehr erwartet, als einen unausgereiften Plot ohne besonderen Witz und Charme.

So leid es mir auch tut, doch dieser Roman ist für mich tatsächlich ein Flopp und alles andere als ein Highlight. Zwar ist die Idee rund um die Großfamilie und ihren Zusammenhalt ein wirklich schöner Gedanke, doch für mich scheiterte es an der Umsetzung. Wie hier alle möglichen Figuren eingeführt werden, war mir schlichtweg too much. 2/5*


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2020

Etwas anderes von Tess Gerritsen aber dennoch gut!

Das Schattenhaus
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Story:
Ava ist Kochbuchautorin, doch seit einem dramatischen Vorfall, hat sie sie nichts mehr veröffentlicht. Um ihre Schreibblockade endlich zu überwinden, mietet sie einen alten Kasten an der Küste von ...

Story:
Ava ist Kochbuchautorin, doch seit einem dramatischen Vorfall, hat sie sie nichts mehr veröffentlicht. Um ihre Schreibblockade endlich zu überwinden, mietet sie einen alten Kasten an der Küste von Main. Obwohl sie sich zu Beginn recht einsam und unwohl in Brodie's Watch fühlt, verfällt sie mit der Zeit immer mehr der unerklärlichen Anziehungskraft des alten Hauses und dem Geist von Kapitän Jeremiah Brodie...

Schon länger habe ich kein Buch von Tess Gerritsen in meinen Händen gehalten. Doch die Synopsis zu
DAS SCHATTENHAUS hat sofort meine Neugier geweckt. Ich mag einfach Geschichten wie diese und die Autorin hat mich kein bisschen enttäuscht zurück gelassen. Auch wenn ich zugeben muss, das mich die Inhaltsangabe schlussendlich doch etwas auf die falsche Fährte geführt hat. Da es hier um Stalking geht. Ein bisschen schade fand ich das schon, da ich zu Beginn mit einer anderen Erwartungshaltung an den Roman gegangen bin.

Fazit:
Wer auf Mystery Crime steht, der sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen. Das Buch hat mir ein paar herrliche Lesestunden beschert und ich konnte es nicht aus den Händen legen. Tess Gerritsen hat einen tollen und mitreißenden Schreibstil, das ich richtig Lust bekommen habe, wieder mehr von ihr zu lesen.

Wer allerdings etwas ähnliches wie bei Rizzoli & Isle erwartet, der sollte sich vielleicht eher eine andere Lektüre suchen. Das Schattenhaus ist vollkommen anders. Hier geht es zur schönen Abwechslung mal nicht um fundierte Fakten. Gerade diese Tatsache mochte ich an der atmosphärischen Geschichte. Die gesamte Szenerie vermittelt hier ein unglaublich ansprechendes Feeling. Mains Küstenlandschaft und im Mittelpunkt das alte herrschaftliche Haus, mit seiner düsteren Anziehungskraft waren für mich ein Highlight. Daher hätte ich auch wirklich nichts dagegen gehab, wenn es noch die ein oder andere Begegnung mit Jeremiah gegeben hätte.

Was mir allerdings doch etwas auf den Nerv ging, das die Hauptprotagonistin ständig als Food-Buch- Autorin herhalten musste. Keine Ahnung warum es so schwer ist, einfach Kochbuchautorin zu schreiben.

Wer zur Abwechslung gerne etwas anderes von Tess Gerritsen lesen möchte, oder auch Romane wie Envy oder Verity weggesuchtet hat, dem kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.. happy reading! 4/5*




  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2020

Gelungener Serienstart

A single night
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"Aber ich weiß was ich will und ich will sie. Jetzt und hier und für alle Ewigkeit."

New York, die Fashion Week, eine unvergessliche Nacht mit dem Designer Jasper Chase. Für Libby hätte alles so wundervoll ...

"Aber ich weiß was ich will und ich will sie. Jetzt und hier und für alle Ewigkeit."

New York, die Fashion Week, eine unvergessliche Nacht mit dem Designer Jasper Chase. Für Libby hätte alles so wundervoll sein können. Doch nach ihrer gemeinsamen Zeit ist er auf einmal spurlos verschwunden und meldet sich nicht mehr. Erst eineinhalb Jahre später kreuzen sich ihre Wege per Zufall am Plymouth College of Art. Völlig verwirrt versucht die junge Modestudentin dem Mann, der damals in N.Y. auf ihrem Herz herumgetrampelt ist, aus dem Weg zu gehen. Doch Jazz hat andere Pläne. Denn nur Libby kann ihm das geben, nachdem er sich wirklich sehnt...

Meine Meinung:
Der Einstig in die Handlung war easy und richtig toll. Was vielleicht auch daran liegt, dass mir die Fashion Thematik richtig gut gefiel. Ich fand es total interessant in die Modebranche einzutauchen und mehr darüber zu erfahren.

Libby Stevenson mochte ich auf Anhieb. Sie ist eine sympathische Protagonistin, die auch durch Rückschläge nie ihr Ziel aus den Augen verliert. Die talentierte Modestudentin lässt sich einfach nicht unterkriegen und das gefiel mir richtig gut. Jasper Chase mochte ich ebenfalls. Trotz seines enormen Talents und dem daraus resultierenden Erfolgs, ist er ein bodenständiger Typ, der alles andere als abgehoben wirkt. Er wird eher von seinem Ruhm und dem ganzen Drum und Dran erdrückt und versucht damit irgendwie umzugehen.

Natürlich sollen Libbys Mitbewohnerinnen Oxy, Val und Ella hier ganz nicht unerwähnt bleiben. Jede ist auf ihre Art und Weise besonders. Natürlich haben auch sie alle ihre Problemchen mit dem männlichen Geschlecht und man darf als Leser gespannt sein, wie sich jede der einzelnen Stories weiterentwickelt.


Fazit:
Ivy Andrews ist für mich eine völlig neue Autorin. Von Beginn an, war ich vom Auftakt ihrer L.O.V.E. Reihe gefesselt. Nicht nur, weil dieses Buchcover so umwerfend schön daherkommt und ein Eyecatcher in meinem Buchregal ist. Auch die Story hat mich definitiv mitreißen können. Ich kenne jedenfalls noch keinen Roman, der in der Modeindustrie spielt.

Allerdings hätten es für meinen Geschmack nicht immer ganz so viele Informationen sein müssen. Denn die Autorin neigt stark dazu, alles bis ins kleineste Detail zu beschreiben. Doch seitenlange Berichte, wie man z.B. einen ganz bestimmten Stoff aussucht, ist nicht wirklich meins. Dem Plot hätte es sicherlich nicht geschadet, wenn es davon ein paar Buchseiten weniger gegeben hätte.

Nichtsdestotrotz mochte ich die Geschichte und freue mich sehr darauf, bald Oxy Buch wegzusuchten. Da ich ihre Figur bereits jetzt in mein Herz geschlossen habe. Wer Lust auf eine süße Lovestory hat und auch gegen ein wenig Drama, Neid und Missgunst nichts einzuwenden hat. Der sollte sich diesen New Adult Roman auf gar keinen Fall, entgehen lassen... happy reading! 4/5*

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Veröffentlicht am 28.05.2020

Bei mir ist der Funke nicht übergesprungen.

Wrong Number, Right Guy
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Die Inhaltsangabe zu WRONG NUMBER, RIGHT GUY hat so viel Lust gemacht, das ich es nicht abwarten konnte in diese Geschichte einzutauchen. Auch die herrlichen Rezensionen steigerten meine Vorfreude.

Jedoch ...

Die Inhaltsangabe zu WRONG NUMBER, RIGHT GUY hat so viel Lust gemacht, das ich es nicht abwarten konnte in diese Geschichte einzutauchen. Auch die herrlichen Rezensionen steigerten meine Vorfreude.

Jedoch konnte mich Teagan Hunter mit ihrer New Adult Story nicht so vom Hocker hauen, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich hatte vollkommen andere Erwartungen an das Buch. Die ersten Seiten ließen sich zwar noch richtig gut lesen und ich war so neugierig auf Delias Weg. Wie es mit ihr nach der freundschaftlichen Trennung von ihrem Freund weitergeht. Und was es mit dem mysteriösen Chatpartner auf sich hat.

Doch leider blieb nicht nur ihre Figur ziemlich flach und langweilig. Vor allem hatte ich Probleme, mit den über große Strecken verteilten WhatsApp Nachrichten, die für mich doch sehr öde und ohne Pepp waren. Ich habe hier nicht nur den Humor gesucht, sondern auch die Tiefe. Die Dialoge, das gesamte Verhalten empfand ich stellenweise viel zu übertrieben.

Zach lernt der Leser zunächst nur durch seine Nachrichten kennen und kann sich kaum ein richtiges Bild von ihm machen. Als er in dann in Erscheinung tritt war er zwar ganz niedlich, aber für mich kein Charakter der bei mir Herzklopfen auslöst.

Fazit:
Ich bin mir sicher, wer Romane dieser Art mag wird bestimmt auf seine Kosten kommen. Ich hatte allerdings andere Erwartungen an das Buch. Für mich war diese Art Lovestory leider zu eintönig und der Humor wollte bei mir nicht zünden.

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