Dämonisch, düster & leidenschaftlich
Scepter of Blood. Kuss der dunkelsten Nacht (Scepter of Blood 1)Meine Meinung
Das Cover wirkt sehr edel, aber auch düster.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr leidenschaftlich, dabei konnte ich sehr gut mit den Charakteren mitempfinden und bin ...
Meine Meinung
Das Cover wirkt sehr edel, aber auch düster.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr leidenschaftlich, dabei konnte ich sehr gut mit den Charakteren mitempfinden und bin nur so durch die Geschichte geflogen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der Protagonisten Sóley und Chester erzählt.
Sóley ist eine starke und sehr eigenständige Protagonistin, die eigentlich mit beiden Beinen in ihrem Leben steht. Sie liebt und beschütze ihre Familie, doch dann wird sie eines als Opfer für den Dämonengott auserwählt. Seitdem Moment besteht, ihr Leben nur noch aus einer Flucht, denn ihre Freundin Layla und der unbekannte Chester retten ihr Leben und die drei fliehen gemeinsam. Doch hinter Chester steckt noch viel mehr als sie erwartet. Dabei konnte ich Chester nicht so richtig erschließen, denn auf eine Art ist er liebevoll, aber auf die andere auch sehr besitzt ergreifend und gemein. Mit seiner Art kam ich einfach nicht immer klar.
Vor allem zu Beginn ist die Geschichte sehr spannend aufgebaut, es gibt einige Geheimnisse zu entdecken und ich war auch sehr gespannt auf die Dämonen. Der Weltenaufbau hat mir hierbei richtig gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Welt der Dämonen, die wir hoffentlich im zweiten Band näher entdecken dürfen. Dabei sind die unterschiedlichen Arten der Dämonen und auch ihre eigene Magie äußerst faszinierend. Auch die Handlung rundum Sóley und ihrer Geschichte hat mir auf Anhieb gefallen. Die Geschichte ist auch sehr leidenschaftlich aufgebaut, was mich generell nicht stört, aber dadurch, dass ich Chesters Art nicht immer mochte, konnte ich das nicht immer so fühlen. Dennoch freue ich mich allein schon wegen der Dämonenwelt und Sóleys Geschichte auf den zweiten Band.
Mein Fazit
Scepter of Blood hat mich vor allem mit seinem düsteren Weltenaufbau fasziniert. Die unterschiedlichen dämonischen Wesen und ihre Magie sind toll ausgearbeitet, aber auch die Handlung rundum Sóley konnte mich für sich einnehmen. Ihre Vergangenheit, aber auch die Aufgaben, die noch auf sie zukommen. Nur mit Chester bin ich nicht so wirklich klargekommen, denn sein Charakter ist irgendwie eher inkonsequent und für mich nicht immer greifbar. Daher kam die aufkommende Leidenschaft bei mir nicht ganz so an. Dennoch mochte ich sonst vor allem die Geschichte um Sóley und auch den Weltenaufbau.