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Jenoh_DieBuchfluesterin

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2021

Hat Spaß gemacht

Verfolgt bis aufs Blut
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Haus der Vampire - Rachel Caine
Band1: Verfolgt bis aufs Blut

Kurz-Meinung:

Dieses Buch ist die Nr. 5 aus meinem 21für21 ( 21für2021) SuB-Stapel und hat mich mehr als überrascht. Die Protagonistin schliesst ...

Haus der Vampire - Rachel Caine
Band1: Verfolgt bis aufs Blut

Kurz-Meinung:

Dieses Buch ist die Nr. 5 aus meinem

21für21 (

21für2021) SuB-Stapel und hat mich mehr als überrascht. Die Protagonistin schliesst man sofort ins Herz, die Story ist nicht zu schmalzig. Die Atmosphäre und das Setting haben mir auch sehr gefallen. Der Erzählstil ist schnell und die Story sehr actionlastig. Der Schreibstil ist sehr schlicht und flapsig gehalten und damit schnell und flüssig zu lesen. Obwohl das Buch eher für ( weibliche) Jugendliche angelegt ist, hatte auch ich meinen Spaß. Band 2 liegt schon bereit und da die Reihe 10 Bände hat, werde ich mich wohl noch ein wenig in Morganville aufhalten.

Fazit:
Man sieht mal wieder, das es sich lohnt, mal über den Tellerrand zu schauen und Bücher zu lesen, um die man für gewöhnlich einen Bogen macht. Hier wurde ich kurzweilig gut unterhalten. Allerdings Reihe ist schon etwas älter und die meisten Bände gibt es nur noch gebraucht.

Empfehlung:
Für alle Fans von Jugend-Fantasy geeignet.

Von mir gibt es:
5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2021

Sehr lesenswert!

1793
0

1793 - Winge und Cardell ermitteln 1
von Niklas Natt och Dag

Erhältlich als
Taschenbuch für 11,00 €
Broschiert für 16,99 €
Kindle eBook für 9,99 €
496 Seiten

Herausgeber:
Piper Verlag

Genre:
Historischer ...

1793 - Winge und Cardell ermitteln 1
von Niklas Natt och Dag

Erhältlich als
Taschenbuch für 11,00 €
Broschiert für 16,99 €
Kindle eBook für 9,99 €
496 Seiten

Herausgeber:
Piper Verlag

Genre:
Historischer Krimi

Klappentext:
Stockholm im Jahr 1793:
Ein verstümmeltes Bündel treibt in der schlammigen Stadtkloake.
Es sind die Überreste eines Menschen, fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Der Ruf nach Gerechtigkeit spornt zwei Ermittler an, diesen grausamen Fund aufzuklären:
den Juristen Cecil Winge, genialer als Sherlock Holmes und bei der Stockholmer Polizei für »besondere Verbrechen« zuständig, und Jean Michael Cardell, einen traumatisierten Veteranen mit einem Holzarm. Schon bald finden sie heraus, dass das Opfer mit chirurgischer Präzision gefoltert wurde, doch das ist nur einer von vielen Abgründen, die auf sie warten …

Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich unglaublich neugierig auf dieses Buch war. Es gab zwar mehr positive als negative Rezensionen, allerdings machen mich bei Büchern immer die negativen Rezensionen auf ein Buch aufmerksam und meist muss ich es dann haben. So wie auch in diesem Fall.
Der Anfang stellt sich für mich noch recht sperrig dar, aber weil mir die Protagonisten Winge und Cardell gleich zu Beginn sehr gut gefielen, blieb ich dran. Nach ein paar weiteren Seiten, konnte ich ohne Schwierigkeiten in die Geschichte eintauchen, die sehr düster und brutal daherkommt. Dabei meine ich nicht nur den Fall selbst, in dem Winge und Cardell ermitteln, sondern auch wie die Menschen generell miteinander umgehen oder was sie sich gegenseitig antun.
Die beiden Protagonisten empfand ich als sehr gelungen. In Krimis jeglicher Art wird gerne die "Gegensätze ziehen sich an" - Karte gezogen, so auch hier und es funktioniert hervorragend.
Auch Anna Stina war für mich ein sehr starker Charakter, mit dem ich mitgefiebert habe.
Die Geschichte ist in 4 Abschnitte aufgeteilt und jedem Abschnitt ist einem anderen Charakter gewidmet. In Teil 4 laufen dann alle losen Enden zusammen und ergeben dann auch Sinn. Diese Art des Erzählens ist ein wenig ungewöhnlich, aber ich empfand sie nicht als störend.
Die bildhaften Beschreibungen der jeweiligen Umgebungen, Orte und Figuren, der Gestank, der Dreck und die Kälte werden derart nah an den Leser gebracht, das man meint den Geruch der Stadtkloake in der Nase zu haben, das einem die Kälte in die Knochen kriecht und bei so manch entstellten Menschen, einem das Blut in den Adern gefriert.
Manche Leser bemängelten, dass sie die Motivation des Killers nicht nachvollziehen könnten. Nun ja, das kann ich bei Mördern ja meistens nicht. Vor allem bei denen nicht, die, aus einem Verrat heraus, einer schlechten Kindheit und Zurückweisungen jeglicher Art, sich derart bösartig rächen. Deshalb ist die Aufklärung des Falls und die Erklärung für die Motivation dieses Killers für mich genau so gut oder schlecht wie jede andere.

Fazit:
Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen und ich bin froh, dass ich es mir zugelegt habe.
Die Geschichte ist schon harter Tobak und ich könnte mir vorstellen, dass die typischen Leser des historischen Krimis eher geschockt wären. Warum der Verlag das Buch im Bereich des Historischer Krimis eingeordnet hat, ist mir ein Rätsel. Für mich geht die Geschichte eher in Richtung Thriller der etwas härteren Gangart.
Die Story ist spannend, brutal und hat mich teilweise richtig mitgenommen. Genau das erwarte ich von einem guten Buch. Eine Geschichte, die nachhallt.

Empfehlung:
Kann ich jedem empfehlen, der nicht zu zart besaitet ist oder einen Cosy Crime Roman erwartet, denn das ist er garantiert nicht.

Von mir gibt es:
5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2021

Ein toller Auftakt

Die äußerst außergewöhnlichen Fälle des Reginald Vonderlus
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Meinung:
Nachdem ich den kleinen Ermittler Reginald "Reggie" Vonderlus schon bei den CHRONIKEN DER WESTFAL CHAOTEN kennenlernen durfte und er sich da zu meinen liebsten Charakteren entwickelte, war ich ...

Meinung:
Nachdem ich den kleinen Ermittler Reginald "Reggie" Vonderlus schon bei den CHRONIKEN DER WESTFAL CHAOTEN kennenlernen durfte und er sich da zu meinen liebsten Charakteren entwickelte, war ich mehr als glücklich als sich Autor Andreas Reuel dazu entschloss mit eben diesen Ermittler ein Spin-Off zu starten.
Und wie es bei Reggie nun mal so üblich ist, bekommt er es auch gleich mal wieder mit einem "äußerst außergewöhnlichen" Fall zu tun.
Der Einstieg in die Story gestaltete sich recht einfach, denn Reggie ist ein sympathisches Kerlchen und Andreas Reuel wirft den Leser ohne große Umschweife, gleich mitten ins Geschehen. Schnell hat man die Personen, die einem unsympathisch sind im Visier, aber so einfach gestaltetet sich der Fall nicht. Denn es wäre ja kein Reggie-Fall, wenn nicht irgendetwas Mysteriöses dabei auftauchen würde.
Die Geschichte hat einen mysteriösen Aufhänger, den der Skeptiker Reggie widerlegen will.
Die Charaktere sind unheimlich gut gelungen. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und wirken sehr authentisch. Dem Autor ist es gelungen, die Stereotypen in einer Dorfgemeinschaft einzufangen und überspitzt darzustellen. Das war oft sehr amüsant. Dadurch dass das Augenmerk dennoch auf Reggie liegt, hatte Andreas Reuel die Möglichkeit dem Protagonisten mehr Tiefe zu verleihen und das macht ihn um so sympathischer.
Der Schreib-und Erzählstil hat sich seit dem 1. Band der Westfal-Chaoten so sehr weiter entwickelt, dass es eine Freude war komplett in dieses Spin-Off abzutauchen. Locker-flockig kommt der Protagonist daher. Die Schreibe ist einfach gehalten und wartet nicht mit mit irgendwelchen Holprigkeiten auf.

Fazit:
Diese Buch-Reihe ist ganz nach meinem Geschmack. Mit seinen nicht ganz 180 Seiten kann man dieses Büchlein bequem überall und mal eben zwischendurch lesen.
Ich hoffe auf noch viele viele Reggie-Teile.

Empfehlung:
Klare Lese-Empfehlung.

Von mir gibt es:
5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Sehr lesenswert!

Die Tinktur des Todes
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Die Morde von Edinburgh - Band 1: Die Tinktur des Todes
von Ambrose Parry

Meinung:
Da die Meinungen zu diesem historischen Krimi doch arg auseinander gingen, war ich mehr als gespannt auf diesen Roman. ...

Die Morde von Edinburgh - Band 1: Die Tinktur des Todes
von Ambrose Parry

Meinung:
Da die Meinungen zu diesem historischen Krimi doch arg auseinander gingen, war ich mehr als gespannt auf diesen Roman. Da das Genre "Historische Kriminalromane" zu meinen Lieblingsgenres gehört, wollte ich mir dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Der Einstieg in die Story fiel mir hier nicht ganz so leicht, da man zu Anfang gleich den Protagonisten Will kennengelernt und der sich ... nun nicht von seiner besten Seite zeigt.
Er hat allerlei Geheimnisse und hat eine sehr überhebliche Art mit Personal umzugehen, die ihm eigentlich gar nicht zusteht.
All das macht es dem Leser ein wenig schwer diesem Gesellen Sympathie entgegenzubringen.
Aber da ist ja auch noch das äußerst vorlaute aber um so sympathischere Hausmädchen Sarah, die die Anfangssituation wieder wett macht.
Die Charaktere sind gut durchdacht, in ihrem Handeln nachvolziehbar und daher authentisch. Auch fand ich es interessant hier einen Protagonisten zu schaffen, der nicht gleich jedem sympathisch ist. Damit hat er natürlich mehr Entwicklungsmöglichkeiten als das Hausmädchen Sarah und das steht ihm auch sehr gut zu Gesicht.
Der Fall an sich ist für einen geübten Krimi-Leser nicht schwer zu knacken. Allerdings lebt dieser Roman auch mehr von den ungewöhnlichen und teils auch skurrilen Charakteren und von seiner sehr einnehmenden Atmosphäre. Das Autorenpaar hat es geschafft, den Leser ohne Probleme ins Edinburgh des 19. Jahrhunderts mitzunehmen und die Stadt vor dem inneren Auge auferstehen zu lassen. Ich hatte einen Riesenspaß daran.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und kann flüssig und schnell gelesen werden.
Den Erzählstil empfand ich als sehr fesselnd und einnehmend, denn ich freute mich jeden Abend nach der Arbeit auf diesen Roman.

Fazit:
Ein sehr gelungener historischer Kriminalroman, dessen Ermittlerpärchen ich, nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten, dann doch sehr ins Herz geschlossen habe.
Großartige vielfältige Charaktere, eine wunderbare Atmosphäre und viele Geheimnisse, die entdeckt werden wollen. Was will man mehr?

Empfehlung:
Von mir gibt es eine klare Lese-Empfehlung.
Ein Lese-Highlight in diesem Jahr.

Von mir gibt´s:
5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2021

Sehr lesenswert!

Zombie Zone Germany: Trümmer
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Meinung:
Dies ist die 2. Novelle aus der ZZG-Reihe und auch diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Die Idee einer Gemeinschaft, die versucht gemeinsam die Zombie-Apokalypse zu überleben, ist natürlich ...

Meinung:
Dies ist die 2. Novelle aus der ZZG-Reihe und auch diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Die Idee einer Gemeinschaft, die versucht gemeinsam die Zombie-Apokalypse zu überleben, ist natürlich nicht neu.
Allerdings gefiel mir, wie hier beschrieben wurde, was einzelne Menschen bereit sind zu tun, um zu überleben und damit das Leben aller anderen zu gefährden. Wie selbst in den Sanftmütigen der Killerinstinkt erwacht.
Auf lediglich 107 Seiten wird diese Ausnahmesituation sehr eindringlich beschrieben und man bekommt sehr schnell den Eindruck davon, dass das Bösartigste das herumläuft nicht unbedingt die Zombies sind.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und obwohl häufig die Perspektive unter den verschiedenen Figuren wechselt, hatte ich keine Schwierigkeiten, mich in die jeweiligen Charaktere einzufühlen.
Das Ende ist ein echter Knaller, denn damit hatte ich nicht gerechnet.

Fazit:
Ein weiterer Band aus der ZZG-Welt, der mich überzeugt hat und der sogar ein wenig bei mir nachhallte.
Ich freue mich schon auf die nächste Novelle.

Empfehlung:
Jeder, der gerne Zombie Geschichten liest oder mal lesen möchte, kann sich mit den Novellen aus der Zombie Zone Germany einen kleinen Appetithappen holen.
Klare Lese-Empfehlung.

Von mir gibt es :
5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere