Zwischen Drachenturnieren und Zukunftsvisionen
Royal Houses – Haus der DrachenIn Royal Houses - Haus der Drachen lernen wir die furchtlose und draufgängerische Protagonistin Kerrigan kennen. Sie ist eine Halb-Fae, welche zusammen mit den Menschen nicht besonders viel wert sind in ...
In Royal Houses - Haus der Drachen lernen wir die furchtlose und draufgängerische Protagonistin Kerrigan kennen. Sie ist eine Halb-Fae, welche zusammen mit den Menschen nicht besonders viel wert sind in einer Welt voller „vollwertiger“ Fae. Sie verbringt ihre Jugend mit der Aufzucht von Drachen und nimmt als Ausgleich zu ihrem Alltag an Wettkämpfen teil.
In diesem Jahr sollen 5 Drachen an die mächtigsten Fae verlost werden, welche in einem harten Wettkampf ihr Können unter Beweis stellen sollen. So taucht plötzlich der verbannte Schattenprinz Fordham auf und möchte solch einen Drachen erlangen. Durch einen Mord und den Versuch, den Täter zu entlarven, werden die beiden näher zusammengebracht. Fordham hilft ihr bei den Ermittlungen, während sich Kerrigan mithilfe ihrer geheimen Macht im Wettkampfverlauf bei ihm revanchiert.
Die Grundidee hat mich sofort gekriegt. Ich habe jedoch einige Kritikpunkte:
Von der taffen Protagonistin zu Beginn ist im Verlauf des Buches nicht mehr viel übrig. Kerrigan braucht den Schattenprinzen bei all ihren Ermittlungen; eigenständige Erkundungen scheinen unmöglich.
Darüber hinaus erschließt sich mir nicht, weshalb Fordham Kerrigan so selbstlos bei ihren Ermittlungen unterstützt hat. Da sich die beiden kaum kannten, hatte er trotz ihrer Hilfe (in meinen Augen) keinen Grund sich revanchieren zu müssen. Zumal dieser selbst zugegeben hat, dass er (wie die meisten Fae) absolut gegen Menschen/Halb-Fae ist (wo wir gerade dabei sind: seine Reaktion Kerr gegenüber zu Beginn des Buches war dafür viel zu harmlos und sein anschließender Sinneswandel ging mir auch viel zu schnell).
Gegen Ende sehen wir dann wieder etwas von der furchtlosen Protagonistin; allerdings wird der finale Kampf innerhalb von 3 Seiten abgefrühstückt und das Ende generell viel zu überstürzt dargestellt (ein Ereignis nach dem anderen).
Insgesamt konnte mich das Buch trotz der Kritikpunkte gut unterhalten und ich habe es sehr schnell beendet. Daher kriegt es von mir 4 ⭐️. Ob ich die Reihe weiterlesen werde weiß ich allerdings noch nicht.