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Jessica_Diana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2019

modernes Märchen

So schöne Lügen
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Nicht nur das Cover kann verzaubern :)

Klappentext:
Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New ...

Nicht nur das Cover kann verzaubern :)

Klappentext:
Auch in einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist, muss man sich sein Glück leisten können: Louise ist Ende zwanzig und versucht, sich in New York durchzuschlagen. Eigentlich wollte sie Schriftstellerin werden – jetzt lebt sie in Brooklyn, hat mehrere miserabel bezahlte Jobs und wird von Selbstzweifeln geplagt.
Eines Tages begegnet sie Lavinia. Und die hat wirklich alles: Sie wohnt auf der Upper East Side, ist wild, frei und wunderschön. Doch vor allem ist sie reich. Ihr glamouröses Leben teilt sie gern – auf sämtlichen sozialen Netzwerken, aber auch mit Louise. Die beiden ungleichen Frauen werden Freundinnen. Louise wird auf Partys herumgereicht, lässt sich von Lavinia einkleiden, zieht bei ihr ein – sie verfällt Lavinia und ihrer Welt. Auch wenn sie nicht das Geld hat, um in ihr zu bestehen. Irgendwann beginnt sie, die Freundin zu bestehlen. Und um sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien, wird sie noch viel weiter gehen. Muss Lavinia sterben, damit Louise leben kann?
Tara Isabella Burton erzählt von einer toxischen Freundschaft und von der Macht sozialer Abgründe: ein so intensiver wie spannender Roman über eine Welt der Eitel- und Oberflächlichkeiten, schnell, klug und unverwechselbar.

Meinung:
Ein modernes Märchen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Schlagworte wie Selfies usw stehen deutlich im Vordergrund. Wie weit kann eine Freundschaft gehen? Was ist wichtiger Vertrauen oder das Aussehen? Ein interessantes Buch, dass sich in meinen Augen mit einer wichtigen Thematik beschäftigt.

Definitiv das Lesen wert ♥

Veröffentlicht am 03.05.2019

für mich fehlte das gewisse Etwas

Lola
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Klappentext:
Die Crenshaw Six ist eine kleine, aber aufstrebende Latino-Gang in South Central L.A. – und wurde kürzlich in einen Krieg zwischen rivalisierenden Drogenkartellen hineingezogen. Für Außenstehende ...

Klappentext:
Die Crenshaw Six ist eine kleine, aber aufstrebende Latino-Gang in South Central L.A. – und wurde kürzlich in einen Krieg zwischen rivalisierenden Drogenkartellen hineingezogen. Für Außenstehende scheint die Bande von einem Mann namens Garcia angeführt zu werden, doch in Wahrheit ist seine Freundin Lola die Chefin der Crenshaw Six. Klein, zierlich, unscheinbar – auf den ersten Blick eine chica unter vielen. Doch in einer Welt voller Verrat und brutaler Gewalt zeigt sich Lola schnell als Geheimwaffe der Gang: Ihre Brillanz und Rücksichtlosigkeit wird bald zur einzigen Hoffnung ums Überleben.

Meinung:
Der Schreibstil war flüssig und man kam gut in die Geschichte hinein. Allerdings fehlte mir zu einem guten Thriller doch etwas der Nervenkitzel. Für meinen Geschmack zog es sich bis wirklich was passierte ein bisschen in die Länge.

Lola steht als Hauptcharakter natürlich im Vordergrund und entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Für mich war sie als Charakter leider nicht ganz greifbar, ich konnte mich nicht wirklich in sie hinein versetzen. Zudem schwankte ihre Gefühlswelt doch sehr und mir stellte sich die Frage in den Raum, was damit vermittelt werden soll.

Der Spannungsbogen beim Buch ist leider recht schwankend, dennoch lässt es sich aufgrund des Schreibstils angenehm lesen.

Fazit:
Mein Buch war es leider nicht. Für einen guten Thriller, die ich ja doch recht selten lese fehlte mir leider das gewisse Etwas.

Veröffentlicht am 03.05.2019

mir fehlte es leider etwas an Emotion

Lieber Papa, bist du jetzt verrückt?
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Klappentext:
In Deutschland wachsen ca. drei Millionen Kinder mit psychisch kranken Eltern auf. Sie brauchen Hilfe, um seelischen Schaden zu verhindern, doch werden nicht selten allein gelassen. Auch Katja ...

Klappentext:
In Deutschland wachsen ca. drei Millionen Kinder mit psychisch kranken Eltern auf. Sie brauchen Hilfe, um seelischen Schaden zu verhindern, doch werden nicht selten allein gelassen. Auch Katja Hauck wurde eines morgens plötzlich aus der Schule gerissen und mit der traurigen Nachricht konfrontiert, dass ihr Vater, Uwe Hauck, einen Suizid-Versuch unternommen hat. Er überlebt, aber das Leben der damals 14jährigen verändert sich. Nun schreibt Katja, heute 16 Jahre alt, Briefe an ihren Vater, in denen sie die Möglichkeit hat, ihm ihre Ängste, Sorgen und Gedanken mitzuteilen. Und ihr Vater antwortet ihr, versucht seine Krankheit, seine Unsicherheiten und seinen Suizid, ja sich zu erklären. Authentisch, emotional und absolut ehrlich

Meinung:
Bücher, die sich mit persönlichen Erfahrungen auseinander setzen sind für mich immer schwierig zu beurteilen. Entweder überzeugen sie einen oder eben eher weniger.

Jeder von uns hat das Wort Depression schon mal gehört, kennt vllt. bekannte die darunter leiden oder ist evtl. auch selbst davon betroffen.

In diesem Buch geht es darum, was Depressionen mit der Familie anstellen, wie in diesem Fall ein Kind damit umgeht. Vom Schreibstil her ist es ein Briefwechsel zwischen Vater und Tochter, der Einblick in das Leben und auch die Gefühlswelt der beiden gibt. Somit haben wir zwei Perspektiven und unterschiedliche Werte, die übermittelt werden.

Von diesem Themenschwerpunkt hatte ich mir persönlich gehofft, dass mich das Buch berühren würde und das die Emotionen geradezu durch das Buch in mich hinein fliegen würde, doch das fehlte leider für mich.

Die Briefe lieferten sicher einen guten Einblick, aber die Emotionen rückten doch etwas in den Hintergrund. Das einige Passagen in den Briefen relativ oft wiederholt wurden, machte das Lesen für mich nicht ganz so angenehm.

Ich finde es toll, dass sich die Tochter gewagt hat mit ihren Erfahrungswerten an die Öffentlichkeit zu gehen und dem ein oder anderen wird das Buch auch sicher zusagen, nur mir war es hier und da dann doch etwas zu oberflächlich gehalten, was ich persönlich sehr schade fand.

Fazit:
Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich hatte mir ein Buch erhofft, dass geprägt ist von Emotionen, ein Buch, dass den Leser in dem Fall mich berührt und vllt. sogar zu weinen bringt. Da es ein schwieriges Thema ist und ich gut finde, dass darüber geschrieben wird gibt es einen Bonusstern aus diesem Grund sind es "leider" nur 3 von 5 ♥

Veröffentlicht am 03.05.2019

ein toller Auftakt

Wächter der Runen (Band 1)
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Klappentext, damit ihr wisst wovon ich rede :)
Finn ist Kopfgeldjäger und sein nächster Auftrag lautet: Finde die Abtrünnige Ravanea und liefere sie dem Imperium lebend aus.
Für Finn eigentlich keine ...

Klappentext, damit ihr wisst wovon ich rede :)
Finn ist Kopfgeldjäger und sein nächster Auftrag lautet: Finde die Abtrünnige Ravanea und liefere sie dem Imperium lebend aus.
Für Finn eigentlich keine große Herausforderung, doch dann stößt er auf immer mehr Ungereimtheiten. Warum sucht das Imperium seit Jahren erfolglos nach ihr? Welches dunkle Geheimnis umgibt sie, dass der Herrscher alles daransetzt, sie lebend zu fangen?
Je mehr er über Ravanea in Erfahrung bringt, desto stärker regt sich in Finn etwas, das für jeden Kopfgeldjäger das Todesurteil bedeuten kann: Zweifel, ob er tatsächlich das Richtige tut.

Meinung:
J.K. Bloom versteht es in diesem Buch den Leser regelrecht leiden zu lassen. Wenn man sich in die Seiten von Wächter der Runen stürzt erwartet einen eine Achterbahnfahrt der Gefühle vom Lachen bis weinen, vom fiebern bis zittern es ist alles dabei, was das Leserherz höher schlagen lässt.

Die Beiden Charaktere Finn und Ravanea ergänzen sich einfach wunderbar. Sie die starke und unabhängige junge Frau und er der ruhige und nachdenkliche Typ, das passte einfach wie die Faust aufs Auge.

Wenn man beim Klappentext sich im ersten Moment denkt: "Das buch wird sicher so und so laufen", dann hat man nicht mit der Autorin gerechnet. Sie hat mich während des Lesens überrascht und überrannt mit Wendungen, die ich definitiv nicht erwartet hätte und die somit für einen ganz anderen Ausgang sorgten, als ich erwartet hätte :O

Fazit: Wächter der Runen kann nicht nur mit einem "leuchtenden" Cover punkten - Nein es ist auch ein wundervoller Auftakt, der einen "fertigen" Leser zurücklässt, ein Auf und Ab von Emotionen, die das Bücherherz höher schlagen lassen - wann kommt die Fortsetzung? 5 von 5 Sternen ♥

Veröffentlicht am 02.05.2019

typisch kerstin Gier

Silber - Das erste Buch der Träume
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Klappentext:
Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei ...

Klappentext:
Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen.

Meinung:
Kerstin Gier hatte mich mit ihrer Rubintrilogie schon in den Bann gezogen und als ich den Schuber bei Arvelle entdeckte wusste ich, dass ich es mit Silber dringend probieren muss ♥

Der Schreibstil ist natürlich auch hier magisch, man merkt gar nicht, wie man als Leser durch die Seiten nahezu fliegt und ist vom Stil her typisch Jugendbuch.

Die Seiten werden begleitet von kleinen Illustrationen am Kapitelanfang und unterschiedliche Schriftarten im Zusammenhang z.B. mit dem Blog sorgen für viel Abwechslung.

Die Charaktere waren gut beschrieben und man konnte sich in den ein oder anderen richtig verlieben, aber ich will ja nicht zu viel verraten ♥ Liv ist ein toller Charakter und wie sie versucht das Rätsel aufzudecken mit Elan und Tatendrang gefiel mir sehr.

Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen, aber neben der großen Portion Fantasie hat diese eher eine kleine Nebenrolle, aber das passte auch meiner Meinung nach sehr gut so in die Geschichte hinein.

Fazit:
Ein Wohlfühlroman für zwischendurch, der nicht nur für die Augen schön anzusehen ist, sondern auch das Herz an der ein oder anderen Stellen erwärmt. 5 von 5 sternen ♥