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Veröffentlicht am 05.07.2025

Daphne Palasi Andreades: Brown Girls

Brown Girls
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Brown Girls hat mich auf eine Reise durch die Straßen von Queens, New York, mitgenommen – und was für eine Reise das war! Die Geschichte erzählt vom Leben einer Gruppe Mädchen, die sich zwischen der Kultur ...

Brown Girls hat mich auf eine Reise durch die Straßen von Queens, New York, mitgenommen – und was für eine Reise das war! Die Geschichte erzählt vom Leben einer Gruppe Mädchen, die sich zwischen der Kultur ihrer Migrationsfamilien und der amerikanischen Lebensweise wiederfinden. Ich fühlte mich sofort in ihre Welt hineingezogen, denn wer kennt das Gefühl nicht, zwischen verschiedenen Erwartungen zu stecken und sich irgendwie in beiden Welten fremd zu fühlen?

Die Autorin hat einen unglaublich poetischen Stil, der sich fast wie ein langer, fließender Poetry Slam liest. Die Worte sind kraftvoll, manchmal hart, und treffen direkt ins Herz. Dabei gibt es viele Momente, in denen ich dachte: „Oh ja, das kenne ich!“ Besonders die Szenen über das Erwachsenwerden und das Jonglieren mit Freundschaften und familiären Erwartungen waren so treffend. Man kann nicht anders, als sich in der einen oder anderen Episode wiederzuerkennen, besonders wenn man sich je in einer Lebensphase irgendwo zwischen jugendlicher Rebellion und den Erwartungen der Eltern gefühlt hat.

Allerdings muss ich zugeben, dass der Stil auch seine Schattenseiten hatte. Manchmal fühlte es sich an, als ob die Geschichte nicht richtig in die Tiefe gehen würde. Es bleibt viel an der Oberfläche, und einige Themen wurden so schnell angerissen, dass sie eher wie ein Best-of der „Brown Girl“-Erfahrungen wirkten, statt uns wirklich in die komplexen Gefühle und Lebenswelten eintauchen zu lassen. Ein bisschen mehr emotionale Tiefe hätte dem Buch gutgetan, um den Leser noch stärker mit den Charakteren zu verbinden.

Was mir aber besonders gefallen hat, war die Darstellung von Queens als multikulturelles Zentrum. Die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse, die Nachbarschaften, die Musik, das Essen – all das kommt wunderbar rüber und gibt dem Buch eine lebendige Kulisse. Ich konnte die Straßen fast vor mir sehen und hörte im Kopf den Soundtrack, den die Mädchen wahrscheinlich den ganzen Tag hören.

Unterm Strich ist Brown Girls ein starkes Buch, das mit seinen poetischen, kraftvollen Worten beeindruckt, aber vielleicht ein wenig zu sehr auf den großen Themen des Lebens herumtanzt, ohne sie richtig auszuloten. Trotzdem habe ich die Reise mit diesen Mädchen genossen und gebe gerne 3 von 5 Sternen. Es war gut – mit Raum nach oben!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Arno Strobel: Stalker

Stalker – Er will dein Leben.
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Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, ...

Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, wird von seiner Vergangenheit eingeholt – und zwar auf die heftigste Art und Weise. Alles beginnt mit einem Social Media Shitstorm, der langsam eskaliert, bis ein Fremder nicht nur seine Identität übernimmt, sondern auch verlangt, dass Eric einen Mord gesteht, den er angeblich begangen haben soll. Und dabei dachte Eric immer, er hätte nichts zu verbergen – oder?

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, wie Stalker dich regelrecht in die Paranoia hineinzieht. Eric sieht sich plötzlich selbst als Verdächtiger und während er gegen die Bedrohung kämpft, die sein Leben zerrüttet, fragt man sich: Was ist wahr, was ist eingebildet? Strobel hat es geschafft, diese Spirale der Angst so glaubwürdig und real zu machen, dass ich förmlich mit ihm mitgezittert habe. Der Wechsel zwischen Erics Erinnerungslücken, die langsam wieder auftauchen, und der Bedrohung in der Gegenwart war genial inszeniert. Es war so spannend zu sehen, wie sich diese Puzzleteile allmählich zusammensetzen – und mir wurde klar: Hier ist nichts, wie es scheint.

Die Handlung ist wirklich rasant. Kaum hat man sich auf einen Plot-Twist eingestellt, kommt der nächste Schlag, und du kannst nur noch mit offenem Mund da sitzen und denken: „Was zur Hölle passiert hier?“ Genau so liebe ich meine Thriller! Und dann ist da noch der psychologische Aspekt – wie viel Schaden kann ein Trauma aus der Kindheit anrichten? Eric wird gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, und das macht die ganze Geschichte noch packender. Vor allem, weil er selbst nicht weiß, wem er trauen kann – nicht einmal sich selbst.

Natürlich ist nicht alles nur düster – Strobel schafft es auch, ein bisschen schwarzen Humor einfließen zu lassen, was ich erfrischend fand. Es lockert die düstere Atmosphäre ein wenig auf und bringt die Menschlichkeit in all dem Wahnsinn zum Vorschein. Die Dialoge sind knackig und es gibt Momente, in denen ich grinsen musste, trotz der beklemmenden Lage.

Und dieses Ende? Ich wurde komplett kalt erwischt! Man denkt, man hat alles durchschaut, aber nein, Strobel zieht noch einmal die Decke unter den Füßen weg. Es war so clever, dass ich immer noch darüber nachdenke. Ich liebe es, wenn ein Buch mich nach dem letzten Kapitel nicht loslässt, und Stalker hat das definitiv geschafft.

Wenn du auf nervenaufreibende Psychothriller mit unerwarteten Wendungen stehst, dann kann ich dir Stalker nur ans Herz legen. Ein wahres Lesevergnügen mit Gänsehautgarantie!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Arno Strobel: Stalker

Stalker – Er will dein Leben.
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Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, ...

Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, wird von seiner Vergangenheit eingeholt – und zwar auf die heftigste Art und Weise. Alles beginnt mit einem Social Media Shitstorm, der langsam eskaliert, bis ein Fremder nicht nur seine Identität übernimmt, sondern auch verlangt, dass Eric einen Mord gesteht, den er angeblich begangen haben soll. Und dabei dachte Eric immer, er hätte nichts zu verbergen – oder?

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, wie Stalker dich regelrecht in die Paranoia hineinzieht. Eric sieht sich plötzlich selbst als Verdächtiger und während er gegen die Bedrohung kämpft, die sein Leben zerrüttet, fragt man sich: Was ist wahr, was ist eingebildet? Strobel hat es geschafft, diese Spirale der Angst so glaubwürdig und real zu machen, dass ich förmlich mit ihm mitgezittert habe. Der Wechsel zwischen Erics Erinnerungslücken, die langsam wieder auftauchen, und der Bedrohung in der Gegenwart war genial inszeniert. Es war so spannend zu sehen, wie sich diese Puzzleteile allmählich zusammensetzen – und mir wurde klar: Hier ist nichts, wie es scheint.

Die Handlung ist wirklich rasant. Kaum hat man sich auf einen Plot-Twist eingestellt, kommt der nächste Schlag, und du kannst nur noch mit offenem Mund da sitzen und denken: „Was zur Hölle passiert hier?“ Genau so liebe ich meine Thriller! Und dann ist da noch der psychologische Aspekt – wie viel Schaden kann ein Trauma aus der Kindheit anrichten? Eric wird gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, und das macht die ganze Geschichte noch packender. Vor allem, weil er selbst nicht weiß, wem er trauen kann – nicht einmal sich selbst.

Natürlich ist nicht alles nur düster – Strobel schafft es auch, ein bisschen schwarzen Humor einfließen zu lassen, was ich erfrischend fand. Es lockert die düstere Atmosphäre ein wenig auf und bringt die Menschlichkeit in all dem Wahnsinn zum Vorschein. Die Dialoge sind knackig und es gibt Momente, in denen ich grinsen musste, trotz der beklemmenden Lage.

Und dieses Ende? Ich wurde komplett kalt erwischt! Man denkt, man hat alles durchschaut, aber nein, Strobel zieht noch einmal die Decke unter den Füßen weg. Es war so clever, dass ich immer noch darüber nachdenke. Ich liebe es, wenn ein Buch mich nach dem letzten Kapitel nicht loslässt, und Stalker hat das definitiv geschafft.

Wenn du auf nervenaufreibende Psychothriller mit unerwarteten Wendungen stehst, dann kann ich dir Stalker nur ans Herz legen. Ein wahres Lesevergnügen mit Gänsehautgarantie!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Arno Strobel: Stalker

Stalker – Er will dein Leben.
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Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, ...

Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, wird von seiner Vergangenheit eingeholt – und zwar auf die heftigste Art und Weise. Alles beginnt mit einem Social Media Shitstorm, der langsam eskaliert, bis ein Fremder nicht nur seine Identität übernimmt, sondern auch verlangt, dass Eric einen Mord gesteht, den er angeblich begangen haben soll. Und dabei dachte Eric immer, er hätte nichts zu verbergen – oder?

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, wie Stalker dich regelrecht in die Paranoia hineinzieht. Eric sieht sich plötzlich selbst als Verdächtiger und während er gegen die Bedrohung kämpft, die sein Leben zerrüttet, fragt man sich: Was ist wahr, was ist eingebildet? Strobel hat es geschafft, diese Spirale der Angst so glaubwürdig und real zu machen, dass ich förmlich mit ihm mitgezittert habe. Der Wechsel zwischen Erics Erinnerungslücken, die langsam wieder auftauchen, und der Bedrohung in der Gegenwart war genial inszeniert. Es war so spannend zu sehen, wie sich diese Puzzleteile allmählich zusammensetzen – und mir wurde klar: Hier ist nichts, wie es scheint.

Die Handlung ist wirklich rasant. Kaum hat man sich auf einen Plot-Twist eingestellt, kommt der nächste Schlag, und du kannst nur noch mit offenem Mund da sitzen und denken: „Was zur Hölle passiert hier?“ Genau so liebe ich meine Thriller! Und dann ist da noch der psychologische Aspekt – wie viel Schaden kann ein Trauma aus der Kindheit anrichten? Eric wird gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, und das macht die ganze Geschichte noch packender. Vor allem, weil er selbst nicht weiß, wem er trauen kann – nicht einmal sich selbst.

Natürlich ist nicht alles nur düster – Strobel schafft es auch, ein bisschen schwarzen Humor einfließen zu lassen, was ich erfrischend fand. Es lockert die düstere Atmosphäre ein wenig auf und bringt die Menschlichkeit in all dem Wahnsinn zum Vorschein. Die Dialoge sind knackig und es gibt Momente, in denen ich grinsen musste, trotz der beklemmenden Lage.

Und dieses Ende? Ich wurde komplett kalt erwischt! Man denkt, man hat alles durchschaut, aber nein, Strobel zieht noch einmal die Decke unter den Füßen weg. Es war so clever, dass ich immer noch darüber nachdenke. Ich liebe es, wenn ein Buch mich nach dem letzten Kapitel nicht loslässt, und Stalker hat das definitiv geschafft.

Wenn du auf nervenaufreibende Psychothriller mit unerwarteten Wendungen stehst, dann kann ich dir Stalker nur ans Herz legen. Ein wahres Lesevergnügen mit Gänsehautgarantie!

Veröffentlicht am 04.07.2025

Arno Strobel: Stalker

Stalker – Er will dein Leben.
0

Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, ...

Oh, Stalker hat mich wirklich durchgerüttelt! Fünf Sterne für dieses nervenaufreibende, packende Erlebnis, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Eric Sanders, der aufstrebende Schauspieler, wird von seiner Vergangenheit eingeholt – und zwar auf die heftigste Art und Weise. Alles beginnt mit einem Social Media Shitstorm, der langsam eskaliert, bis ein Fremder nicht nur seine Identität übernimmt, sondern auch verlangt, dass Eric einen Mord gesteht, den er angeblich begangen haben soll. Und dabei dachte Eric immer, er hätte nichts zu verbergen – oder?

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, wie Stalker dich regelrecht in die Paranoia hineinzieht. Eric sieht sich plötzlich selbst als Verdächtiger und während er gegen die Bedrohung kämpft, die sein Leben zerrüttet, fragt man sich: Was ist wahr, was ist eingebildet? Strobel hat es geschafft, diese Spirale der Angst so glaubwürdig und real zu machen, dass ich förmlich mit ihm mitgezittert habe. Der Wechsel zwischen Erics Erinnerungslücken, die langsam wieder auftauchen, und der Bedrohung in der Gegenwart war genial inszeniert. Es war so spannend zu sehen, wie sich diese Puzzleteile allmählich zusammensetzen – und mir wurde klar: Hier ist nichts, wie es scheint.

Die Handlung ist wirklich rasant. Kaum hat man sich auf einen Plot-Twist eingestellt, kommt der nächste Schlag, und du kannst nur noch mit offenem Mund da sitzen und denken: „Was zur Hölle passiert hier?“ Genau so liebe ich meine Thriller! Und dann ist da noch der psychologische Aspekt – wie viel Schaden kann ein Trauma aus der Kindheit anrichten? Eric wird gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, und das macht die ganze Geschichte noch packender. Vor allem, weil er selbst nicht weiß, wem er trauen kann – nicht einmal sich selbst.

Natürlich ist nicht alles nur düster – Strobel schafft es auch, ein bisschen schwarzen Humor einfließen zu lassen, was ich erfrischend fand. Es lockert die düstere Atmosphäre ein wenig auf und bringt die Menschlichkeit in all dem Wahnsinn zum Vorschein. Die Dialoge sind knackig und es gibt Momente, in denen ich grinsen musste, trotz der beklemmenden Lage.

Und dieses Ende? Ich wurde komplett kalt erwischt! Man denkt, man hat alles durchschaut, aber nein, Strobel zieht noch einmal die Decke unter den Füßen weg. Es war so clever, dass ich immer noch darüber nachdenke. Ich liebe es, wenn ein Buch mich nach dem letzten Kapitel nicht loslässt, und Stalker hat das definitiv geschafft.

Wenn du auf nervenaufreibende Psychothriller mit unerwarteten Wendungen stehst, dann kann ich dir Stalker nur ans Herz legen. Ein wahres Lesevergnügen mit Gänsehautgarantie!