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Veröffentlicht am 19.08.2024

Eine Frau verliert ihr Gedächtnis und findet sich in einem chaotischen, aber romantischen Abenteuer wieder

Kennen wir uns nicht?
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„Kennen wir uns nicht?“ von Sophie Kinsella ist wie ein sprudelnder Cocktail, der einen gleichermaßen überrascht und erfrischt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich ...

„Kennen wir uns nicht?“ von Sophie Kinsella ist wie ein sprudelnder Cocktail, der einen gleichermaßen überrascht und erfrischt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist witzig, charmant und voller überraschender Wendungen, genau das, was man von Kinsella erwartet.

Stell dir vor, du wachst eines Tages im Krankenhaus auf und die letzten drei Jahre deines Lebens sind wie weggewischt. Das ist das Dilemma, in dem sich Lexi Smart nach einem Autounfall befindet. Die letzte Erinnerung, die sie hat, ist eine Nacht im Jahr 2004, in der sie mit ihren Freundinnen unterwegs war. Plötzlich befindet sie sich im Jahr 2007, und alles hat sich verändert – und zwar drastisch.

Lexi stellt fest, dass sie jetzt einen Chefposten innehat, einen millionenschweren Ehemann namens Eric hat und in einem luxuriösen Loft wohnt. Hört sich doch nach einem Traumleben an, oder? Aber der Schein trügt. Sie versteht die Welt nicht mehr: Ihre besten Freundinnen meiden sie, ihre neue beste Freundin ist ein wandelndes Klischee und zu allem Überfluss taucht auch noch ein attraktiver Mann auf, der behauptet, ihr Liebhaber zu sein. Chaos vorprogrammiert!

Kinsella erzählt diese Verwirrungen mit ihrem unverwechselbaren Humor und einer Leichtigkeit, die einem das Lesen zum Vergnügen macht. Lexi ist eine wunderbar sympathische Protagonistin, deren verzweifelte Versuche, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, ebenso rührend wie unterhaltsam sind. Besonders witzig fand ich die Szenen, in denen sie versucht, sich in ihrer neuen Rolle als erfolgreiche Geschäftsfrau zurechtzufinden, während sie innerlich noch das chaotische Mädchen von früher ist.

Der Roman lebt von seinen lebendigen Charakteren und den cleveren Dialogen. Kinsella schafft es, die Balance zwischen Romantik und Komik perfekt zu halten. Es gibt Momente, in denen man laut lachen muss, und andere, die einen zum Nachdenken anregen. Besonders gelungen ist, wie Kinsella die Spannung aufrechterhält, indem sie nach und nach die Puzzleteile von Lexis vergangenem Leben aufdeckt. Man fiebert mit Lexi mit, will wissen, wie sie in diese Situation geraten ist und wie sie sich daraus befreien wird.

„Kennen wir uns nicht?“ ist definitiv eines von Kinsellas besten Werken. Die Geschichte ist originell, die Charaktere sind liebenswert und der Schreibstil ist, wie immer, locker und flüssig. Wenn du auf der Suche nach einer leichten, unterhaltsamen Lektüre bist, die dich zum Lachen bringt und gleichzeitig dein Herz erwärmt, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Und vergiss nicht: Manchmal muss man sich selbst verlieren, um sich neu zu entdecken.

Veröffentlicht am 19.08.2024

Ein Krimiautor wird in einen realen Mord verwickelt, den er selbst erdacht hat

Kaliber .64: Ein perfekter Mord
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„Ein perfekter Mord“ von Wolfgang Schorlau ist ein literarischer Leckerbissen für Krimifans und Schorlau-Anhänger gleichermaßen. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, nicht zuletzt wegen des ...

„Ein perfekter Mord“ von Wolfgang Schorlau ist ein literarischer Leckerbissen für Krimifans und Schorlau-Anhänger gleichermaßen. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, nicht zuletzt wegen des originellen Plots und der Tatsache, dass Schorlau sich selbst als Hauptfigur inszeniert.

Stell dir vor, du bist ein erfolgreicher Krimiautor und dein Alltag hat den Charme eines alten Teebeutels. Dann kommt dieser mysteriöse Auftrag ins Haus geflattert: Ein anonymer Auftraggeber möchte, dass du in einem Krimi den perfekten Mord in einem Museum inszenierst. Und weil das Leben manchmal absurd großzügig ist, gibt es auch gleich eine Anzahlung von 24.000 Euro. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Genau das denkt sich auch Schorlau, aber hey, welcher Autor könnte so einer Versuchung widerstehen?

Mit Begeisterung stürzt sich Schorlau in die Arbeit, feilt an seinem Mordplan und prüft die Machbarkeit im Museum. Doch dann holt ihn die Realität schneller ein, als er „Krimifigur“ sagen kann. Er findet eine Leiche genau so vor, wie er es in seinem Manuskript beschrieben hat. Nun steht er plötzlich selbst im Fokus der Ermittlungen, und seine Lage wird zunehmend prekärer.

Schorlau versteht es meisterhaft, die Spannung kontinuierlich zu steigern. Die Geschichte ist durchzogen von Wendungen und immer neuen Überraschungen. Besonders gefallen hat mir, wie Schorlau die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt. Du fragst dich ständig: „Hat er es wirklich getan?“ oder „Wer steckt hinter dem perfiden Plan?“

Ein besonderes Schmankerl sind die humorvollen Einschübe, die dem ernsten Thema die Schwere nehmen. Schorlau nimmt sich selbst und die Absurditäten des Lebens auf die Schippe, was dem Buch eine erfrischende Leichtigkeit verleiht.

Die Länge des Buches – oder vielmehr die Kürze – könnte man als Kritikpunkt sehen. Doch für mich war die kompakte Erzählweise ein Pluspunkt. Schorlau schafft es, auf wenigen Seiten eine dichte und fesselnde Atmosphäre zu erzeugen, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Es ist, als würde man einen exquisiten Espresso trinken: kurz, stark und mit einem nachhaltigen Aroma.

Wenn du auf der Suche nach einem kurzweiligen, aber spannenden Krimi bist, der mit einem intelligenten Plot und einer guten Portion Humor aufwartet, dann ist „Ein perfekter Mord“ genau das Richtige für dich. Schorlau beweist einmal mehr, dass er nicht nur lange Krimis schreiben kann, sondern auch in der Kürze liegt seine Würze. Viel Spaß beim Lesen – und pass auf, dass dich keiner dabei beobachtet, wie du Pläne für den perfekten Mord schmiedest!

Veröffentlicht am 19.08.2024

Das 'Totenbuch der Tibeter' bietet tiefe Einblicke in buddhistische Rituale

Das Totenbuch der Tibeter
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„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und ...

„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und auf eine Weise berührt, die ich so nicht erwartet hatte. Du fragst dich vielleicht, warum ein Buch über Tod und Wiedergeburt so faszinierend sein kann? Lass mich dir erzählen, warum es sich lohnt, in diese spirituelle Welt einzutauchen.

Zunächst einmal: Der Einstieg ist nicht ohne. Das Vorwort des Dalai Lama bereitet dich darauf vor, dass dieses Buch kein einfacher Schmöker für den Strand ist. Es ist tiefgründig, spirituell und manchmal auch ein wenig verwirrend. Aber keine Sorge, die Herausgeber haben großartige Arbeit geleistet, indem sie jedem Kapitel hilfreiche Kommentare vorangestellt haben. Diese sind wie ein guter Freund, der dich durch die komplexen Gedankengänge und Rituale führt.

Die zentralen Fragen, die dieses Buch stellt – Wie kommen wir mit uns selbst und unserem Leben ins Reine? Was passiert nach dem Tod? – sind universell und berühren uns alle. Das Totenbuch der Tibeter bietet nicht nur theoretische Antworten, sondern auch praktische Anleitungen, wie wir uns und anderen in den letzten Momenten des Lebens beistehen können. Die Texte sind reich an Metaphern und Symbolik, die oft zum Nachdenken anregen und tiefergehende Reflexion erfordern.

Ein besonderes Highlight sind die farbigen Abbildungen der tibetischen Thangkas und Mandalas. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern vermitteln auch einen visuellen Zugang zur tibetischen Kultur und Spiritualität. Es ist, als ob man einen kleinen Schatz in den Händen hält, der sowohl für das Auge als auch für den Geist eine wahre Bereicherung ist.

Ein kleines Wort der Warnung: Das Buch enthält viele Mantras und Beschwörungsformeln, die wiederholt rezitiert werden sollen. Wenn du, wie ich, manchmal den Geduldsfaden verlierst, könnte dies eine Herausforderung sein. Aber genau darin liegt auch die Schönheit und die Tiefe dieses Werkes. Es fordert dich heraus, Geduld und Hingabe zu entwickeln – Tugenden, die nicht nur im Angesicht des Todes, sondern auch im Leben von unschätzbarem Wert sind.

Einige Passagen mögen dir möglicherweise kryptisch erscheinen, wie beispielsweise die Beschreibung von Lichtstrahlen, die aus spirituellen Lehrern emporsteigen und die Verdunkelungen des Körpers reinigen. Ja, das kann schon mal zu Stirnrunzeln führen und man fragt sich, ob man sich nicht im falschen Buchregal vergriffen hat. Aber genau diese Stellen laden dazu ein, tiefer in die Materie einzutauchen und sich auf das Fremde und Unbekannte einzulassen.

Ein persönlicher Tipp: Nimm dir Zeit für dieses Buch. Es ist kein Werk, das man in einem Rutsch durchliest. Es will verdaut, reflektiert und vielleicht auch immer wieder mal zur Hand genommen werden. Es ist eine Einladung zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens und des Todes.

„Das Totenbuch der Tibeter“ ist ein wertvoller Begleiter für alle, die sich spirituell weiterentwickeln und eine andere Perspektive auf Leben und Tod kennenlernen möchten. Es ist anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt sich. In einer Welt, die oft von Hektik und Oberflächlichkeit geprägt ist, bietet dieses Buch eine tiefe, beruhigende und erhellende Lektüre, die zum Nachdenken anregt und das Herz berührt.

Also, schnapp dir eine Tasse Tee, mach es dir bequem und lass dich von diesem spirituellen Klassiker in eine andere Welt entführen. Du wirst es nicht bereuen!

Veröffentlicht am 19.08.2024

Das 'Totenbuch der Tibeter' bietet tiefe Einblicke in buddhistische Rituale

Das Totenbuch der Tibeter
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„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und ...

„Das Totenbuch der Tibeter“ – allein schon der Titel verspricht eine Reise in die mystische und tiefgründige Welt des tibetischen Buddhismus. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an fasziniert und auf eine Weise berührt, die ich so nicht erwartet hatte. Du fragst dich vielleicht, warum ein Buch über Tod und Wiedergeburt so faszinierend sein kann? Lass mich dir erzählen, warum es sich lohnt, in diese spirituelle Welt einzutauchen.

Zunächst einmal: Der Einstieg ist nicht ohne. Das Vorwort des Dalai Lama bereitet dich darauf vor, dass dieses Buch kein einfacher Schmöker für den Strand ist. Es ist tiefgründig, spirituell und manchmal auch ein wenig verwirrend. Aber keine Sorge, die Herausgeber haben großartige Arbeit geleistet, indem sie jedem Kapitel hilfreiche Kommentare vorangestellt haben. Diese sind wie ein guter Freund, der dich durch die komplexen Gedankengänge und Rituale führt.

Die zentralen Fragen, die dieses Buch stellt – Wie kommen wir mit uns selbst und unserem Leben ins Reine? Was passiert nach dem Tod? – sind universell und berühren uns alle. Das Totenbuch der Tibeter bietet nicht nur theoretische Antworten, sondern auch praktische Anleitungen, wie wir uns und anderen in den letzten Momenten des Lebens beistehen können. Die Texte sind reich an Metaphern und Symbolik, die oft zum Nachdenken anregen und tiefergehende Reflexion erfordern.

Ein besonderes Highlight sind die farbigen Abbildungen der tibetischen Thangkas und Mandalas. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern vermitteln auch einen visuellen Zugang zur tibetischen Kultur und Spiritualität. Es ist, als ob man einen kleinen Schatz in den Händen hält, der sowohl für das Auge als auch für den Geist eine wahre Bereicherung ist.

Ein kleines Wort der Warnung: Das Buch enthält viele Mantras und Beschwörungsformeln, die wiederholt rezitiert werden sollen. Wenn du, wie ich, manchmal den Geduldsfaden verlierst, könnte dies eine Herausforderung sein. Aber genau darin liegt auch die Schönheit und die Tiefe dieses Werkes. Es fordert dich heraus, Geduld und Hingabe zu entwickeln – Tugenden, die nicht nur im Angesicht des Todes, sondern auch im Leben von unschätzbarem Wert sind.

Einige Passagen mögen dir möglicherweise kryptisch erscheinen, wie beispielsweise die Beschreibung von Lichtstrahlen, die aus spirituellen Lehrern emporsteigen und die Verdunkelungen des Körpers reinigen. Ja, das kann schon mal zu Stirnrunzeln führen und man fragt sich, ob man sich nicht im falschen Buchregal vergriffen hat. Aber genau diese Stellen laden dazu ein, tiefer in die Materie einzutauchen und sich auf das Fremde und Unbekannte einzulassen.

Ein persönlicher Tipp: Nimm dir Zeit für dieses Buch. Es ist kein Werk, das man in einem Rutsch durchliest. Es will verdaut, reflektiert und vielleicht auch immer wieder mal zur Hand genommen werden. Es ist eine Einladung zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens und des Todes.

„Das Totenbuch der Tibeter“ ist ein wertvoller Begleiter für alle, die sich spirituell weiterentwickeln und eine andere Perspektive auf Leben und Tod kennenlernen möchten. Es ist anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt sich. In einer Welt, die oft von Hektik und Oberflächlichkeit geprägt ist, bietet dieses Buch eine tiefe, beruhigende und erhellende Lektüre, die zum Nachdenken anregt und das Herz berührt.

Also, schnapp dir eine Tasse Tee, mach es dir bequem und lass dich von diesem spirituellen Klassiker in eine andere Welt entführen. Du wirst es nicht bereuen!

Veröffentlicht am 19.08.2024

Forensiker David Hunter untersucht einen bizarren Todesfall auf einer abgelegenen Insel

Kalte Asche
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„Kalte Asche“ von Simon Beckett hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und mich auf eine unheimliche, spannende Reise auf die schottische Insel Runa mitgenommen. Der Rechtsmediziner David ...

„Kalte Asche“ von Simon Beckett hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und mich auf eine unheimliche, spannende Reise auf die schottische Insel Runa mitgenommen. Der Rechtsmediziner David Hunter, den du vielleicht schon aus „Die Chemie des Todes“ kennst, wird zu einer verbrannten Leiche in einem verfallenen Cottage gerufen. Was zunächst wie ein tragischer Unfall aussieht, entpuppt sich schnell als perfider Mord – und das ist erst der Anfang.

Schon bei seinem ersten Blick auf die Überreste der Frau wird Hunter klar: Hier war ein Mörder am Werk. Doch bevor er seine Erkenntnisse weitergeben kann, schlägt ein heftiger Sturm zu und schneidet die Insel komplett von der Außenwelt ab. Ein klassisches „eingeschlossen mit dem Mörder“-Szenario, das für reichlich Nervenkitzel sorgt. Besonders spannend fand ich die düstere, fast klaustrophobische Atmosphäre, die Beckett so meisterhaft beschreibt. Man spürt förmlich die Kälte und den Wind auf der eigenen Haut.

Hunter, der forensische Anthropologe, ist ein faszinierender Charakter. Mit seinen Fähigkeiten und seinem analytischen Verstand bringt er Licht ins Dunkel und versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, während um ihn herum das Chaos ausbricht. Und Chaos gibt es reichlich! Neben der Leiche im Cottage gibt es weitere Todesfälle, die das ohnehin schon angespannte Klima auf der Insel weiter anheizen.

Die Inselbewohner sind eine bunte Mischung aus eigenwilligen Charakteren, und jeder scheint seine eigenen Geheimnisse zu haben. Beckett versteht es, die Figuren lebendig und authentisch darzustellen. Besonders gefallen hat mir der pensionierte Polizist, der die Leiche gefunden hat – ein kauziger Typ, der das Misstrauen Hunters weckt und für einige amüsante Momente sorgt.

Die Spannung steigt kontinuierlich an, und Beckett schafft es, immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen. Bis zur letzten Seite bleibt unklar, wer der Mörder ist und welches Motiv hinter den grausamen Taten steckt. Dabei bleibt der Thriller stets realistisch und logisch nachvollziehbar – ein echter Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.

Der Höhepunkt des Buches ist definitiv das dramatische Finale, das mich regelrecht umgehauen hat. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die Auflösung ist clever konstruiert und lässt den Leser mit offenem Mund zurück. Doch Beckett wäre nicht Beckett, wenn er nicht noch einen letzten Twist im Epilog parat hätte, der den Leser erneut überrascht.

Insgesamt ist „Kalte Asche“ ein rundum gelungener Thriller, der mit einer fesselnden Handlung, lebendigen Charakteren und einer düsteren Atmosphäre überzeugt. Wenn du auf spannende Geschichten mit einem Hauch von Forensik stehst, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Und keine Sorge, auch wenn du „Die Chemie des Todes“ noch nicht gelesen hast, kannst du problemlos in die Welt von David Hunter eintauchen – die Bücher sind zwar miteinander verbunden, aber jedes für sich ist ein eigenständiger Genuss.

Ich kann „Kalte Asche“ nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf weitere Abenteuer mit Dr. David Hunter. Beckett hat es mal wieder geschafft, mich zu fesseln und bis zur letzten Seite zu unterhalten. Ein Muss für alle Thriller-Fans!