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Veröffentlicht am 01.08.2024

Maggie erwacht nach einer Herztransplantation in einem fremden Körper und beginnt ein neues Leben

Während ich hier bin
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Na, bereit für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? Gut, dann schnall dich an! „Versprich mir morgen“ von Anne Lück ist kein Buch für schwache Nerven. Stell dir vor, du hast jahrelang auf ein Spenderherz ...

Na, bereit für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? Gut, dann schnall dich an! „Versprich mir morgen“ von Anne Lück ist kein Buch für schwache Nerven. Stell dir vor, du hast jahrelang auf ein Spenderherz gewartet, bekommst endlich eines, und dann will dein Körper es nicht haben. Klingt nach einem Montagmorgen, oder?

Maggie, unsere Heldin, ist 30 und hat mehr Zeit im Krankenhaus verbracht als jeder, der nicht medizinisches Personal oder besessen von Krankenhausserien ist, jemals sollte. Sie bekommt endlich ein Herz, aber – Achtung, Plot Twist! – ihr Körper spielt nicht mit. Das Herz ist neu, aber offenbar nicht neu genug. Dann erwacht sie nach einem Herzstillstand in einem fremden Körper und lebt plötzlich das Leben der fröhlichen Emily. Klingt verrückt? Ist es auch!

In diesem neuen Leben lernt Maggie den charmanten Adam kennen und erlebt das, was sie immer wollte – ein normales Leben. Aber das Universum hat einen seltsamen Humor, und bald findet sie etwas über Emily heraus, das alles auf den Kopf stellt. Spoiler: Es ist nicht, dass Emily eine geheime Pizza-Abo-Box hatte.

Anne Lück hat eine Gabe dafür, dich zu fesseln und gleichzeitig dein Herz (das echte, nicht das transplantierte) zu zerreißen. Die Geschichte von Maggie ist wie eine Episode von „Grey’s Anatomy“ – dramatisch, unvorhersehbar und mit genügend medizinischen Verwechslungen, um einen echten Arzt zur Weißglut zu treiben.

Was ich besonders liebe, ist, wie die Geschichte dich dazu bringt, über das Leben nachzudenken. Ja, es klingt nach einem Klischee, aber „Versprich mir morgen“ macht es richtig. Es geht darum, das Leben zu schätzen, das wir haben, und die zweiten Chancen zu nutzen, auch wenn sie in unerwarteten und manchmal übernatürlichen Formen daherkommen.

Falls du also Lust auf ein emotionales Abenteuer hast, das dich dazu bringt, dein eigenes Herz zu überprüfen (im übertragenen Sinne, bitte lass das Stethoskop weg), dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Aber sei gewarnt: Du könntest am Ende mehr über Herztransplantationen wissen, als dir lieb ist. Und vielleicht, nur vielleicht, wirst du dich fragen, ob irgendwo da draußen jemand im falschen Leben aufwacht und sich wundert, warum er plötzlich eine Vorliebe für Käsekuchen hat.

Fazit: „Versprich mir morgen“ ist ein emotionales, tiefgründiges Buch, das dich zum Lachen und zum Weinen bringt, oft gleichzeitig. Anne Lück hat wieder einmal bewiesen, dass sie es draufhat, also mach dich bereit für eine Geschichte, die so packend ist, dass du sie vielleicht kein zweites Mal lesen möchtest, weil einmal Herzschmerz vollkommen reicht.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Emotionale Geschichte über neue Freundschaften und alte Lieben

Versprich mir Morgen
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Du hast also gedacht, es wäre eine gute Idee, dein wohlbehütetes Elternhaus und den Münchener Luxus zu verlassen, um in Berlin Krankenpflegerin zu werden? Nun, Alica aus „Versprich mir morgen“ hat genau ...

Du hast also gedacht, es wäre eine gute Idee, dein wohlbehütetes Elternhaus und den Münchener Luxus zu verlassen, um in Berlin Krankenpflegerin zu werden? Nun, Alica aus „Versprich mir morgen“ hat genau das gemacht – und es klingt nach einer dieser Entscheidungen, die man entweder als mutig oder verrückt bezeichnet, je nachdem, wie viel Kaffee man intus hat.

Gleich bei ihrer Ankunft in Berlin – und das Buch verschwendet keine Zeit mit langweiligen Details wie der Fahrt dorthin – schlägt Alicas Herz bis zum Hals. Nicht wegen eines verpassten Zuges oder der Berliner Currywurst, sondern weil sie Felix wiederfinden will, den charmanten Krankenpfleger mit den „warmen Augen“. Natürlich, denn wer braucht schon Tinder, wenn man das Schicksal hat?

Kaum hat sie ihre Koffer im Wohnheim abgestellt, da fühlt sie sich auch schon pudelwohl. Alica findet schnell Freunde unter ihren Mitbewohnern, insbesondere mit Emilia und deren Zwillingsbruder Lio, die offenbar das genetische Lotto gewonnen haben, was Coolness und Liebenswürdigkeit angeht. Doch kaum hat sie sich im Strudel der neuen Freundschaften und des Ausbildungsstresses eingelebt, trifft sie auf Felix und – Überraschung – das emotionale Chaos ist perfekt.

Die Geschichte ist ein echter Cocktail aus Jugenddrama, Romantik und ein bisschen Krankenhaus-Alltag, garniert mit einer Prise großstädtischem Flair. Anne Lück mischt diese Zutaten mit einer Expertise, die dich das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Die Figuren sind so lebhaft und realistisch beschrieben, dass du fast das Gefühl hast, selbst im Wohnheimflur zu stehen und den neuesten Klatsch zu belauschen.

Aber Achtung, „Versprich mir morgen“ ist nicht nur Zuckerwatte und Seifenblasen. Das Buch taucht auch in tiefere, emotionale Gewässer ein, besonders wenn es um die Herausforderungen der Krankenpflege-Ausbildung geht. Alica und ihre Freunde stellen sich Themen wie Tod und Trauer – und das nicht nur in ihren Theoriekursen.

Der Roman spielt geschickt mit deinen Erwartungen: Einerseits hoffst du, dass Alica und Felix ein Paar werden, andererseits kann dir Lio mit seinem charmanten Lächeln und seiner lässigen Art den Kopf verdrehen. Und genau wenn du denkst, du weißt, wie alles endet, wirft Anne Lück noch eine Wendung rein, die dich die Seiten umblättern lässt, als gäbe es kein Morgen.

Kurzum, wenn du Lust auf eine emotionale Achterbahnfahrt hast, gepaart mit einer authentischen Darstellung des Lebens junger Krankenpflegeschüler in Berlin, dann ist „Versprich mir morgen“ dein nächstes Must-Read. Bereite dich darauf vor, gelacht, geweint und alles dazwischen zu haben. Und wer weiß, vielleicht lässt du dich sogar inspirieren, selbst etwas Neues zu wagen – auch wenn es nur der Umzug in eine WG ist und nicht gleich eine komplette Lebensveränderung.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Emotionale Geschichte über neue Freundschaften und alte Lieben

Versprich mir Morgen
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Du hast also gedacht, es wäre eine gute Idee, dein wohlbehütetes Elternhaus und den Münchener Luxus zu verlassen, um in Berlin Krankenpflegerin zu werden? Nun, Alica aus „Versprich mir morgen“ hat genau ...

Du hast also gedacht, es wäre eine gute Idee, dein wohlbehütetes Elternhaus und den Münchener Luxus zu verlassen, um in Berlin Krankenpflegerin zu werden? Nun, Alica aus „Versprich mir morgen“ hat genau das gemacht – und es klingt nach einer dieser Entscheidungen, die man entweder als mutig oder verrückt bezeichnet, je nachdem, wie viel Kaffee man intus hat.

Gleich bei ihrer Ankunft in Berlin – und das Buch verschwendet keine Zeit mit langweiligen Details wie der Fahrt dorthin – schlägt Alicas Herz bis zum Hals. Nicht wegen eines verpassten Zuges oder der Berliner Currywurst, sondern weil sie Felix wiederfinden will, den charmanten Krankenpfleger mit den „warmen Augen“. Natürlich, denn wer braucht schon Tinder, wenn man das Schicksal hat?

Kaum hat sie ihre Koffer im Wohnheim abgestellt, da fühlt sie sich auch schon pudelwohl. Alica findet schnell Freunde unter ihren Mitbewohnern, insbesondere mit Emilia und deren Zwillingsbruder Lio, die offenbar das genetische Lotto gewonnen haben, was Coolness und Liebenswürdigkeit angeht. Doch kaum hat sie sich im Strudel der neuen Freundschaften und des Ausbildungsstresses eingelebt, trifft sie auf Felix und – Überraschung – das emotionale Chaos ist perfekt.

Die Geschichte ist ein echter Cocktail aus Jugenddrama, Romantik und ein bisschen Krankenhaus-Alltag, garniert mit einer Prise großstädtischem Flair. Anne Lück mischt diese Zutaten mit einer Expertise, die dich das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Die Figuren sind so lebhaft und realistisch beschrieben, dass du fast das Gefühl hast, selbst im Wohnheimflur zu stehen und den neuesten Klatsch zu belauschen.

Aber Achtung, „Versprich mir morgen“ ist nicht nur Zuckerwatte und Seifenblasen. Das Buch taucht auch in tiefere, emotionale Gewässer ein, besonders wenn es um die Herausforderungen der Krankenpflege-Ausbildung geht. Alica und ihre Freunde stellen sich Themen wie Tod und Trauer – und das nicht nur in ihren Theoriekursen.

Der Roman spielt geschickt mit deinen Erwartungen: Einerseits hoffst du, dass Alica und Felix ein Paar werden, andererseits kann dir Lio mit seinem charmanten Lächeln und seiner lässigen Art den Kopf verdrehen. Und genau wenn du denkst, du weißt, wie alles endet, wirft Anne Lück noch eine Wendung rein, die dich die Seiten umblättern lässt, als gäbe es kein Morgen.

Kurzum, wenn du Lust auf eine emotionale Achterbahnfahrt hast, gepaart mit einer authentischen Darstellung des Lebens junger Krankenpflegeschüler in Berlin, dann ist „Versprich mir morgen“ dein nächstes Must-Read. Bereite dich darauf vor, gelacht, geweint und alles dazwischen zu haben. Und wer weiß, vielleicht lässt du dich sogar inspirieren, selbst etwas Neues zu wagen – auch wenn es nur der Umzug in eine WG ist und nicht gleich eine komplette Lebensveränderung.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Dunkle Geheimnisse und tödliche Gefahren

Tödliche Oase
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Falls du jemals das Bedürfnis verspürt hast, nach einer wilden Partynacht in einer Luxus-Entzugsklinik mitten in der Wüste aufzuwachen, dann ist „Tödliche Oase“ von Emma Haughton genau dein Ding. Zoey, ...

Falls du jemals das Bedürfnis verspürt hast, nach einer wilden Partynacht in einer Luxus-Entzugsklinik mitten in der Wüste aufzuwachen, dann ist „Tödliche Oase“ von Emma Haughton genau dein Ding. Zoey, die Hauptfigur, hatte sicherlich nicht vor, ihren Kater in einem Therapiezentrum für die Reichen und Berühmten auszuschwitzen, aber das Leben kommt eben mit unerwarteten Wendungen – wie ein Krimi, in dem man das letzte Kapitel zuerst liest.

Stell dir vor, du erwachst und das erste, was du siehst, sind Sanddünen und therapeutische Gesichtsausdrücke. Zoey kann sich nicht erinnern, wie sie in diese Situation gekommen ist, und ehrlich gesagt, können das viele von uns nach einer durchtanzten Nacht auch nicht. Aber anstatt in ihrem eigenen Bett liegt sie in einem Therapiezentrum, das mehr Geheimnisse als ein Regierungssafe zu verbergen scheint.

Die Oase ist nicht nur der Traum eines jeden Architekten mit Hang zum Minimalismus, sondern auch eine Goldmine für psychologische Spannung. Zoey trifft auf andere Gäste, die mehr Schatten werfen als die Palmen am Pool. Jeder hat etwas zu verbergen, und einige sind bereit, dafür auch über Leichen zu gehen. Keine Sorge, das ist nicht metaphorisch gemeint.

Emma Haughton schreibt mit einem guten Schuss Nervenkitzel, sodass du das Buch kaum weglegen kannst. Die Atmosphäre ist so dicht, dass du für Erfrischung vielleicht einen Drink brauchst – allerdings einen alkoholfreien, schließlich bist du ja in einer Entzugsklinik.

Der Plot verdreht sich wie eine Zitrone in einem Cocktail: Gerade wenn du denkst, du hättest den Dreh raus, kommt ein neuer Twist, der dir den Boden unter den Füßen wegzieht. Haughton spielt mit den Erwartungen und lässt den Leser in dem Glauben, er könnte das Rätsel lösen – nur um ihm dann zu zeigen, dass er nicht mal die Fragen kennt.

Für alle, die eine Schwäche für unzuverlässige Erzähler, sonnengebleichte Geheimnisse und Geschichten haben, die dich erraten lassen, wer der Bösewicht ist (Spoiler: vermutlich jeder), ist „Tödliche Oase“ ein Must-Read. Es ist wie eine Yoga-Stunde für deine Paranoia: entspannend, aber du könntest am Ende immer noch im Schneidersitz feststecken, während du versuchst, alle Puzzlestücke zusammenzufügen.

Fazit: „Tödliche Oase“ ist die perfekte Lektüre für alle, die im Urlaub lieber Nervenkitzel statt Sonnenbrände sammeln. Pack also deine Sonnencreme ein – für die heißen Wendungen – und genieße diese mörderische Auszeit!

Veröffentlicht am 01.08.2024

Dunkle Geheimnisse und tödliche Gefahren

Tödliche Oase
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Falls du jemals das Bedürfnis verspürt hast, nach einer wilden Partynacht in einer Luxus-Entzugsklinik mitten in der Wüste aufzuwachen, dann ist „Tödliche Oase“ von Emma Haughton genau dein Ding. Zoey, ...

Falls du jemals das Bedürfnis verspürt hast, nach einer wilden Partynacht in einer Luxus-Entzugsklinik mitten in der Wüste aufzuwachen, dann ist „Tödliche Oase“ von Emma Haughton genau dein Ding. Zoey, die Hauptfigur, hatte sicherlich nicht vor, ihren Kater in einem Therapiezentrum für die Reichen und Berühmten auszuschwitzen, aber das Leben kommt eben mit unerwarteten Wendungen – wie ein Krimi, in dem man das letzte Kapitel zuerst liest.

Stell dir vor, du erwachst und das erste, was du siehst, sind Sanddünen und therapeutische Gesichtsausdrücke. Zoey kann sich nicht erinnern, wie sie in diese Situation gekommen ist, und ehrlich gesagt, können das viele von uns nach einer durchtanzten Nacht auch nicht. Aber anstatt in ihrem eigenen Bett liegt sie in einem Therapiezentrum, das mehr Geheimnisse als ein Regierungssafe zu verbergen scheint.

Die Oase ist nicht nur der Traum eines jeden Architekten mit Hang zum Minimalismus, sondern auch eine Goldmine für psychologische Spannung. Zoey trifft auf andere Gäste, die mehr Schatten werfen als die Palmen am Pool. Jeder hat etwas zu verbergen, und einige sind bereit, dafür auch über Leichen zu gehen. Keine Sorge, das ist nicht metaphorisch gemeint.

Emma Haughton schreibt mit einem guten Schuss Nervenkitzel, sodass du das Buch kaum weglegen kannst. Die Atmosphäre ist so dicht, dass du für Erfrischung vielleicht einen Drink brauchst – allerdings einen alkoholfreien, schließlich bist du ja in einer Entzugsklinik.

Der Plot verdreht sich wie eine Zitrone in einem Cocktail: Gerade wenn du denkst, du hättest den Dreh raus, kommt ein neuer Twist, der dir den Boden unter den Füßen wegzieht. Haughton spielt mit den Erwartungen und lässt den Leser in dem Glauben, er könnte das Rätsel lösen – nur um ihm dann zu zeigen, dass er nicht mal die Fragen kennt.

Für alle, die eine Schwäche für unzuverlässige Erzähler, sonnengebleichte Geheimnisse und Geschichten haben, die dich erraten lassen, wer der Bösewicht ist (Spoiler: vermutlich jeder), ist „Tödliche Oase“ ein Must-Read. Es ist wie eine Yoga-Stunde für deine Paranoia: entspannend, aber du könntest am Ende immer noch im Schneidersitz feststecken, während du versuchst, alle Puzzlestücke zusammenzufügen.

Fazit: „Tödliche Oase“ ist die perfekte Lektüre für alle, die im Urlaub lieber Nervenkitzel statt Sonnenbrände sammeln. Pack also deine Sonnencreme ein – für die heißen Wendungen – und genieße diese mörderische Auszeit!