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Veröffentlicht am 01.08.2024

Eine unvergessliche Reise der Liebe und Heilung

Wo die Sterne uns sehen
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„Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust, der Auftakt der „Skyline“-Reihe, präsentiert sich als eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt zurückließ. Willa, ...

„Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust, der Auftakt der „Skyline“-Reihe, präsentiert sich als eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt zurückließ. Willa, die Protagonistin, navigiert durch das Leben mit einer Bewundernswerten Hingabe für ihre Selbsthilfegruppen, während sie gleichzeitig versucht, ihre eigenen inneren Dämonen im Zaum zu halten. Als sie Elias trifft, den charmanten Rollstuhl-Basketballspieler, beginnt eine Geschichte, die so süß ist, dass ich beinahe einen Zahnarzttermin vereinbaren musste.

Die Autorin hat es geschafft, ernste Themen wie psychische Gesundheit und Behinderung mit einer Leichtigkeit zu behandeln, die weder verharmlost noch überdramatisiert. Die Balance zwischen Tiefgang und Unterhaltung erinnerte mich an den schmalen Grat zwischen „Ich sollte wirklich schlafen“ und „Nur noch ein Kapitel“.

Willa und Elias sind wie Schokolade und Erdnussbutter – einzeln großartig, zusammen unschlagbar.

Wo die Sterne uns sehen“ ist viel mehr als ein einfacher Pageturner. Es ist ein Buch, das nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt, das nicht nur unterhält, sondern auch inspiriert. Es ist ein Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, für sich selbst und für die Menschen, die wir lieben, zu kämpfen.

Justine Pust hat mit „Wo die Sterne uns sehen“ ein unvergessliches Werk geschaffen, das nicht nur als Einführung in eine vielversprechende Reihe dient, sondern auch als eigenständiges Meisterwerk bestehen kann. Dieses Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die tiefgründige Charaktere, echte Emotionen und Geschichten, die das Herz berühren, zu schätzen wissen.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Eine unvergessliche Reise der Liebe und Heilung

Wo die Sterne uns sehen
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„Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust, der Auftakt der „Skyline“-Reihe, präsentiert sich als eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt zurückließ. Willa, ...

„Wo die Sterne uns sehen“ von Justine Pust, der Auftakt der „Skyline“-Reihe, präsentiert sich als eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt zurückließ. Willa, die Protagonistin, navigiert durch das Leben mit einer Bewundernswerten Hingabe für ihre Selbsthilfegruppen, während sie gleichzeitig versucht, ihre eigenen inneren Dämonen im Zaum zu halten. Als sie Elias trifft, den charmanten Rollstuhl-Basketballspieler, beginnt eine Geschichte, die so süß ist, dass ich beinahe einen Zahnarzttermin vereinbaren musste.

Die Autorin hat es geschafft, ernste Themen wie psychische Gesundheit und Behinderung mit einer Leichtigkeit zu behandeln, die weder verharmlost noch überdramatisiert. Die Balance zwischen Tiefgang und Unterhaltung erinnerte mich an den schmalen Grat zwischen „Ich sollte wirklich schlafen“ und „Nur noch ein Kapitel“.

Willa und Elias sind wie Schokolade und Erdnussbutter – einzeln großartig, zusammen unschlagbar.

Wo die Sterne uns sehen“ ist viel mehr als ein einfacher Pageturner. Es ist ein Buch, das nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt, das nicht nur unterhält, sondern auch inspiriert. Es ist ein Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, für sich selbst und für die Menschen, die wir lieben, zu kämpfen.

Justine Pust hat mit „Wo die Sterne uns sehen“ ein unvergessliches Werk geschaffen, das nicht nur als Einführung in eine vielversprechende Reihe dient, sondern auch als eigenständiges Meisterwerk bestehen kann. Dieses Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die tiefgründige Charaktere, echte Emotionen und Geschichten, die das Herz berühren, zu schätzen wissen.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Nettes Buch für zwischendurch mit süßer Story

Die Glücksbäckerei am Meer
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„Die Glücksbäckerei am Meer“ von Emma Jacobsen ist so ein Buch, bei dem man sich schnell in die Geschichte einkuscheln kann wie in eine warme Decke an einem stürmischen Tag. Riekje, die unsichere, aber ...

„Die Glücksbäckerei am Meer“ von Emma Jacobsen ist so ein Buch, bei dem man sich schnell in die Geschichte einkuscheln kann wie in eine warme Decke an einem stürmischen Tag. Riekje, die unsichere, aber herzensgute Protagonistin, nimmt uns mit auf ihre Reise der Selbstfindung und des Mutes, endlich ihren Träumen zu folgen. Ihre Leidenschaft fürs Backen ist ansteckend, und man kann die duftenden Macarons, Zimtschnecken und Limettenküchlein fast schmecken, während man durch die Seiten fliegt.

Die Beziehung zwischen Riekje und Yanis, dem charmanten Camper mit dem gebrochenen Fuß, entwickelt sich vor der malerischen Kulisse Norderneys. Ihre Gespräche bei Meeresrauschen sind gefüllt mit einer süßen Romantik, die das Herz erwärmt. Yanis, der Riekje in ihrem Traum bestärkt, ein eigenes Café zu eröffnen, ist der Katalysator, den sie benötigt, um aus ihrer Komfortzone herauszutreten.

Aber – und hier kommt ein kleiner Seufzer – während die Geschichte flüssig und angenehm zu lesen ist, fehlt es ihr ein wenig an Tiefe und Komplexität, die sie zu einem unvergesslichen Leseerlebnis machen würden. Die Konflikte und Wendungen sind vorhersehbar und lassen den gewissen Pfiff vermissen, der eine Geschichte von nett zu atemberaubend verwandeln könnte.

Zudem hat die „eine Sache“, die Yanis Riekjes Leben erneut auf den Kopf stellt, das Potenzial für Dramatik und Spannung, wird aber etwas zu glatt und schnell aufgelöst. Die Charaktere selbst, obwohl liebenswert und sympathisch, könnten ein wenig mehr Ecken und Kanten vertragen, um wirklich in Erinnerung zu bleiben.

Fazit: „Die Glücksbäckerei am Meer“ ist eine charmante Urlaubslektüre, die für ein paar Stunden Entspannung und Wohlgefühl sorgt. Ein Buch, das sich für einen Nachmittag am Strand oder einen gemütlichen Sonntag auf der Couch eignet, aber vermutlich nicht lange im Gedächtnis haften bleibt. Perfekt für zwischendurch, um die Seele baumeln zu lassen, ohne dabei allzu tief zu graben.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Nettes Buch für zwischendurch mit süßer Story

Die Glücksbäckerei am Meer
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„Die Glücksbäckerei am Meer“ von Emma Jacobsen ist so ein Buch, bei dem man sich schnell in die Geschichte einkuscheln kann wie in eine warme Decke an einem stürmischen Tag. Riekje, die unsichere, aber ...

„Die Glücksbäckerei am Meer“ von Emma Jacobsen ist so ein Buch, bei dem man sich schnell in die Geschichte einkuscheln kann wie in eine warme Decke an einem stürmischen Tag. Riekje, die unsichere, aber herzensgute Protagonistin, nimmt uns mit auf ihre Reise der Selbstfindung und des Mutes, endlich ihren Träumen zu folgen. Ihre Leidenschaft fürs Backen ist ansteckend, und man kann die duftenden Macarons, Zimtschnecken und Limettenküchlein fast schmecken, während man durch die Seiten fliegt.

Die Beziehung zwischen Riekje und Yanis, dem charmanten Camper mit dem gebrochenen Fuß, entwickelt sich vor der malerischen Kulisse Norderneys. Ihre Gespräche bei Meeresrauschen sind gefüllt mit einer süßen Romantik, die das Herz erwärmt. Yanis, der Riekje in ihrem Traum bestärkt, ein eigenes Café zu eröffnen, ist der Katalysator, den sie benötigt, um aus ihrer Komfortzone herauszutreten.

Aber – und hier kommt ein kleiner Seufzer – während die Geschichte flüssig und angenehm zu lesen ist, fehlt es ihr ein wenig an Tiefe und Komplexität, die sie zu einem unvergesslichen Leseerlebnis machen würden. Die Konflikte und Wendungen sind vorhersehbar und lassen den gewissen Pfiff vermissen, der eine Geschichte von nett zu atemberaubend verwandeln könnte.

Zudem hat die „eine Sache“, die Yanis Riekjes Leben erneut auf den Kopf stellt, das Potenzial für Dramatik und Spannung, wird aber etwas zu glatt und schnell aufgelöst. Die Charaktere selbst, obwohl liebenswert und sympathisch, könnten ein wenig mehr Ecken und Kanten vertragen, um wirklich in Erinnerung zu bleiben.

Fazit: „Die Glücksbäckerei am Meer“ ist eine charmante Urlaubslektüre, die für ein paar Stunden Entspannung und Wohlgefühl sorgt. Ein Buch, das sich für einen Nachmittag am Strand oder einen gemütlichen Sonntag auf der Couch eignet, aber vermutlich nicht lange im Gedächtnis haften bleibt. Perfekt für zwischendurch, um die Seele baumeln zu lassen, ohne dabei allzu tief zu graben.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Spannende Fantasy mit einer Heldin, die zeigt, dass man auch mit Ecken und Kanten strahlen kann

Trial of the Sun Queen
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Stell dir vor, du bist Lor, die Rache-im-Herz-tragende Heldin von „Trial of the Sun Queen“ von Nisha J. Tuli, und dein Leben könnte glatt aus einem sehr dramatischen, von Intrigen durchzogenen Fantasy-Reality-TV ...

Stell dir vor, du bist Lor, die Rache-im-Herz-tragende Heldin von „Trial of the Sun Queen“ von Nisha J. Tuli, und dein Leben könnte glatt aus einem sehr dramatischen, von Intrigen durchzogenen Fantasy-Reality-TV stammen. Nach Jahren in einem Kerker, der definitiv nicht mit fünf Sternen auf TripAdvisor glänzen würde, landest du plötzlich in einem Wettbewerb, der „Die Bachelorette“ wie einen gemütlichen Teekränzchen erscheinen lässt. Dein Ziel? Nicht weniger als die Hand des attraktiven Sonnenkönigs zu ergattern, der möglicherweise mehr Sixpack als Persönlichkeit hat.

Lor navigiert durch tödliche Wettkämpfe, die mehr Wendungen haben als ein Labyrinth bei Nacht und dabei stolpert sie über Intrigen, die selbst die größten Verschwörungstheoretiker in den Schatten stellen. Und als wäre das nicht genug, muss sie auch noch mit der Erkenntnis kämpfen, dass ihr Charme bei den intriganten Hofspielen genauso effektiv ist wie ein Eiszapfen in der Sahara.

Während Lor versucht, die Wettkämpfe zu überleben, ohne dabei ihre Seele (oder zumindest ihr Herz) zu verlieren, müssen wir Leser uns mit einer Protagonistin arrangieren, deren Entscheidungen uns regelmäßig dazu bringen, das Buch schreiend in die Ecke zu werfen – nur um es Sekunden später wieder aufzuheben, weil wir einfach wissen müssen, wie es weitergeht.

Das Buch ist wie eine Achterbahnfahrt durch einen Themenpark, der von einem verrückten Magier gestaltet wurde: Man weiß nie, was hinter der nächsten Kurve kommt, aber man kann sicher sein, dass es einen den Atem rauben wird. Fazit: „Trial of the Sun Queen“ ist perfekt für alle, die sich nach einer Geschichte sehnen, in der starke weibliche Charaktere, tödliche Herausforderungen und eine Prise unerwarteter Humor aufeinandertreffen. Und für alle, die sich heimlich wünschen, dass ihre Teenagerjahre genauso aufregend gewesen wären – aber bitte ohne das Risiko, bei Hofspielen versehentlich enthauptet zu werden.