Profilbild von Jessis_Buchwelt

Jessis_Buchwelt

Lesejury Star
offline

Jessis_Buchwelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jessis_Buchwelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Must-Read für Skeptiker und Gläubige!

Die Lebenszahl als Lebensweg (aktualisierte, erweiterte Neuausgabe)
0

Ein mathematischer Blick auf die Seele

Wer hätte gedacht, dass Mathematik und Spiritualität so gut zusammenpassen? Dan Millman jedenfalls! In seinem Buch „Die Lebenszahl als Lebensweg“ nimmt er uns mit ...

Ein mathematischer Blick auf die Seele

Wer hätte gedacht, dass Mathematik und Spiritualität so gut zusammenpassen? Dan Millman jedenfalls! In seinem Buch „Die Lebenszahl als Lebensweg“ nimmt er uns mit auf eine Reise durch die Welt der Zahlen und zeigt uns, wie sie unser Leben beeinflussen können. Und das auf eine Weise, die selbst Pythagoras neidisch machen würde. Oder zumindest sehr interessiert.

Die Zahlen lügen nicht – oder doch?

Millmans Methode ist so einfach wie genial: Man nehme sein Geburtsdatum, rechne ein bisschen herum und – voilà – heraus kommt die Lebenszahl, die einem den Weg weist. Klingt erstmal wie ein Horoskop für Mathematik-Nerds, aber die Sache hat einen Haken: Es funktioniert. Zumindest, wenn man den zahlreichen begeisterten Kundenmeinungen glauben darf. Und wer würde nicht gerne wissen, ob er im nächsten Jahr endlich seinen Seelenverwandten trifft oder doch nur wieder die Steuererklärung machen muss?

Ich jedenfalls war teilweise extrem erstaunt, wie krass beschrieben meine Persönlichkeit in diesem Buch stand. Es hat mir wirklich viele Momente der Selbsterkenntnis gegeben.

Die Lebenszahl und die Midlife-Crisis

Jetzt mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal in einer Midlife-Crisis gesteckt und sich gefragt: „Was soll das alles? Warum bin ich hier?“ Die Antwort könnte so einfach sein: „Weil deine Lebenszahl es so will!“ Stell dir vor, du könntest deine Midlife-Crisis einfach wegrechnen. Oder zumindest besser verstehen. Und das Beste daran: Du brauchst dafür nicht mal einen Taschenrechner!

Fazit: Ein Buch für Skeptiker und Gläubige

Ob du nun an die Macht der Zahlen glaubst oder nicht, „Die Lebenszahl als Lebensweg“ bietet auf jeden Fall genug Stoff zum Nachdenken. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja ganz neue Seiten an dir, die du vorher noch nicht kanntest. Seiten, die in keiner Mathematik-Formel der Welt vorkommen, aber trotzdem Teil deiner Lebenszahl sind. Also, ran an die Zahlen und rausfinden, was das Leben für dich bereithält. Und wenn alles schiefgeht, kannst du immer noch sagen: „Die Zahlen haben’s gemacht!“

Veröffentlicht am 01.08.2024

Lila’s bizarre Liebes-Geschichte trifft auf nervenzerreißende Mörderjagd

Krankes Spiel
0

Mit einer Prise Humor begeben wir uns in die Abgründe der menschlichen Psyche mit „Krankes Spiel“ von Linda Langer – ein Buch, das so viele Überraschungen bietet, dass man sich fast eine Anleitung zum ...

Mit einer Prise Humor begeben wir uns in die Abgründe der menschlichen Psyche mit „Krankes Spiel“ von Linda Langer – ein Buch, das so viele Überraschungen bietet, dass man sich fast eine Anleitung zum verdauen der vielen „Wow-Momente“ wünscht.

Lila Baker, die Protagonistin und Detective in einem, hat eine bewegte Vergangenheit und eine noch aufregendere Gegenwart, die durch das Wiederauftauchen eines alten „Freundes“ in Unruhe versetzt wird. Steve Rich, der Café-Flirt, Stalker und so nah dran, ein Mörder zu sein, könnte man meinen, er hätte genug von Lila, nachdem er ins Gefängnis musste. Aber hier läuft nichts nach Plan – vor allem nicht Lilas Emotionen, die zwischen Angst und einer ziemlich unangebrachten Zuneigung schwanken. Humorvoll könnte man sagen: „Liebe macht blind“, aber in diesem Fall könnte Blindheit tödlich enden.

Lila, süße, süße Lila, mit ihrer verblüffenden Fähigkeit, unverhältnismäßige Gefühle für Männer zu hegen, die sie umbringen wollen, macht die Geschichte auf eine schwarzhumorige Weise interessant. Wer kennt es nicht? Das Bauchkribbeln, wenn dein fast-Mörder aus dem Knast entlassen wird? Und weil eine gute Liebesgeschichte (Naja, so irgendwie?) nicht genug ist, erschwert ein weiterer Serienmörder, der mal eben so Detroits Straßen pflastert, die Lage. Also quasi eine Romanze inmitten eines Serienmördertreffens.

Langers Schreibstil ist dabei flüssig und detailliert, so dass man sich wunderbar in die etwas (ver)wirr(t)e Gedankenwelt von Lila hineinversetzen kann. Man könnte meinen, dass das Buch ein simples „Wer-ist-der-Täter“-Szenario präsentiert, doch Linda Langer beweist, dass man auch mit dünnen Büchern das Gehirn der Leser zu Knoten verdrehen kann. Einigen Lesern mag der flüssige Schreibstil tatsächlich erlauben, das Buch in wenigen Stunden zu „verschlucken“. Nur hoffen wir, dass niemand dabei an einem Plot-Twist erstickt!

Die Lesermeinungen präsentieren ein überschwänglich positives Bild, das die Spannung und unerwarteten Wendungen des Buches lobt. Einig sind sich alle: Hier wird man bestens unterhalten und die Spannung hält bis zur letzten Seite. Das Fehlen einer tiefen Charakteridentifikation, wie eine Rezension bemerkt, könnte hier sogar als Pluspunkt gesehen werden, um die verworrenen Psychen der Protagonisten nicht allzu nahe an sich heranzulassen. Man weiß ja nie, was da abfärben könnte!

Fazit: „Krankes Spiel“ bietet nicht nur einen tiefen Einblick in menschliche Abgründe und eine verzwickte Liebes(?)-Geschichte, sondern auch ein Päckchen schwarzen Humor gratis dazu. Lila Bakers emotionaler Drahtseilakt und die Serienmörder-Parade bieten eine kriminell gute Unterhaltung mit einer guten Prise „Was zum Teufel habe ich gerade gelesen?“. Ein definitives Muss für alle, die mal einen etwas anderen Krimi erleben möchten und sich dabei köstlich amüsieren wollen, wie alles ständig aus dem Ruder läuft.

In dem Sinne: Lesen auf eigene Gefahr (der Unterhaltung) und immer schön aufpassen, mit wem man im Café flirtet! 😉

P.S. Liebe Linda, wenn eine Fortsetzung kommt, bitte mit einer Warnung: „Vorsicht, diese Geschichte könnte ihre Moralvorstellungen ernsthaft durcheinanderbringen!“

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Abenteuer mit starken Charakteren!

Der Basilisken-Thron
0

„Der Basilisken-Thron“ von Greg Keyes wirft dich in eine Welt, in der die Drehhu, eine spinnenartige Spezies, Kontinente mit einer Mischung aus dunkler Magie und technologischer Übermacht beherrschen. ...

„Der Basilisken-Thron“ von Greg Keyes wirft dich in eine Welt, in der die Drehhu, eine spinnenartige Spezies, Kontinente mit einer Mischung aus dunkler Magie und technologischer Übermacht beherrschen. Die Menschheit, einst unterjocht und versklavt, hat sich nun zusammengerauft, um gegen diese Übermacht anzutreten. Die Geschichte wird durch die Augen verschiedener Charaktere erzählt, darunter ein junger Offizier, eine abenteuerlustige Spionin und ein Barbar, der sich aus Liebe in die Fänge dunkler Mächte begibt.

Die Komplexität der Welt und die Dichte der Handlung können sowohl als Stärke als auch als Schwäche des Buches gesehen werden. Einige Leser loben die durchdachte Welt und die interessanten Charaktere, während andere die Erzählstruktur und die Behandlung bestimmter sensibler Themen kritisch sehen.

Nun, lieber Leser, tauchst du ein in eine Welt, in der die Ozeane von metallenen Schiffen durchpflügt werden und Magie und Technologie in einem ständigen Tauziehen um die Vorherrschaft sind. Der Basilisken-Thron, Symbol der Drehhu-Herrschaft, steht im Zentrum des Konflikts, und unsere Helden (und Anti-Helden) navigieren durch eine Geschichte, die ebenso von politischen Intrigen wie von epischen Schlachten geprägt ist.

Die Charaktere sind vielschichtig und ihre Geschichten verweben sich auf eine Weise, die das Buch sowohl fesselnd als auch manchmal verwirrend macht. Crespin, der junge Offizier, der sich nach Abenteuern sehnt, Chrysanthe, die in den gefährlichen Gewässern der politischen Intrigen schwimmt, und Bracke, der Barbar, der mit einer Mischung aus roher Kraft und unerwarteter List agiert, bieten eine breite Palette an Perspektiven und Entwicklungen.

Keyes schafft es, eine Welt zu erschaffen, die sowohl in ihrer Komplexität als auch in ihrer Originalität beeindruckt. Die Drehhu, mit ihrer schaurigen Ästhetik und ihrer brutalen Herrschaft, sind faszinierende Antagonisten, während die menschlichen Reiche mit ihren eigenen Fehlern und Tugenden eine interessante Dynamik in die Erzählung bringen.

Aber lass uns auch den Elefanten im Raum ansprechen: Das Buch enthält einige schwierige Themen, darunter sexuelle Gewalt, die für manche Leser triggernd sein könnten. Hier hätte eine Trigger-Warnung oder eine sensiblere Behandlung des Themas dem Buch gutgetan und es für ein breiteres Publikum zugänglicher gemacht.

Inmitten von Schlachten, Magie und Intrigen gibt es auch Momente des Humors und der Leichtigkeit, die dir eine Atempause in der sonst so intensiven Handlung bieten. Bracke, der Barbar, bringt mit seiner rauen Art und seiner Neigung, sich in Schwierigkeiten zu bringen, eine willkommene Portion Humor in die Geschichte.

Insgesamt ist „Der Basilisken-Thron“ ein Buch, das dich in eine detaillierte, komplexe Welt entführt und mit seinen vielschichtigen Charakteren und Handlungssträngen sowohl unterhält als auch herausfordert. Es ist nicht ohne seine Schwächen, insbesondere in Bezug auf die Behandlung sensibler Themen und die manchmal verwirrende Erzählstruktur, aber es bietet auch eine reiche, immersive Erfahrung für diejenigen, die sich in seine Tiefen wagen.

Für dich, der du nach einer epischen Fantasy-Geschichte mit einer Prise politischer Intrige, einer guten Portion Abenteuer und einer Welt suchst, die vor Detailreichtum strotzt, könnte „Der Basilisken-Thron“ eine lohnende Lektüre sein. Aber Vorsicht ist geboten für diejenigen, die empfindlich auf bestimmte Themen reagieren könnten. Möge deine Reise durch die Seiten sowohl aufregend als auch erhellend sein!

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Thriller, der die Zeit vergessen lässt (oder auch nicht)

7 Minuten zu spät
0

Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller ...

Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller gehört, der pünktlich ist?

Handlung

Die Story spielt sich in New York ab, der Stadt, die niemals schläft – und anscheinend auch niemals pünktlich ist. Alice Halpern kommt sieben Minuten zu spät zu einer Verabredung mit ihrer schwangeren Freundin Lauren. Sieben Minuten, die alles verändern. Lauren verschwindet spurlos, und ihre Suche verwandelt sich in einen Albtraum, als Laurens Leiche gefunden wird – mit aufgeschnittenem Bauch und ohne Baby.

Spannung vs. Langeweile

Das Buch startet wie eine Rakete, die leider nicht genug Treibstoff hat. Es gibt Momente, in denen du denkst: „Wow, das ist ja spannender als die letzte Staffel von ‚Game of Thrones‘!“ Und dann gibt es Momente, in denen du dich fragst: „Wann kommt endlich der Drache und verbrennt alle?“

Charaktere

Alice, die Hauptfigur, ist so komplex wie ein Sudoku für Anfänger. Manchmal möchtest du sie schütteln und sagen: „Mensch, Alice, reiß dich zusammen!“ Aber dann erinnerst du dich, dass sie fiktiv ist. Und schwanger. Mit Zwillingen. Also vielleicht solltest du ihr eine Pause gönnen.

Nebenhandlungen

Das Buch hat mehr Nebenhandlungen als ein Shakespearesches Drama. Von der Wohnungssuche bis zum mysteriösen Vermieter, der anscheinend eine Vorliebe für Stöckelschuhe hat (kein Scherz). Manchmal fragst du dich, ob Kate Pepper einfach zu viele Ideen hatte oder ob sie dich absichtlich verwirren wollte.

Schluss

Der Schluss ist so unerwartet wie ein Wintereinbruch im Juli. Du denkst, du hast alles herausgefunden, und dann – BÄM! – kommt die Wendung. Oder sollte ich sagen, die Wendungen? Denn es gibt mehr als eine, und sie sind so verwirrend, dass du ein Diagramm brauchst, um sie zu verstehen.

Fazit

„7 Minuten zu spät“ ist wie eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Es ist nicht das beste Buch, das du je gelesen hast, aber es ist auch nicht das schlechteste. Es ist wie eine Tüte gemischter Bonbons: Du weißt nie, was du bekommst, aber am Ende bist du doch irgendwie zufrieden. Oder zumindest nicht enttäuscht genug, um es zu bereuen.

P.S. Wenn du dich fragst, wo das Baby ist – keine Sorge, das Buch lässt dich nicht im Unklaren. Aber ich schon. 😜

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Thriller, der die Zeit vergessen lässt (oder auch nicht)

7 Minuten zu spät
0

Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller ...

Ah, „7 Minuten zu spät“ von Kate Pepper! Ein Buch, das so spannend ist, dass du es entweder in einem Rutsch durchliest oder… naja, es eben nicht tust. Aber hey, wer hat schon jemals von einem Thriller gehört, der pünktlich ist?

Handlung

Die Story spielt sich in New York ab, der Stadt, die niemals schläft – und anscheinend auch niemals pünktlich ist. Alice Halpern kommt sieben Minuten zu spät zu einer Verabredung mit ihrer schwangeren Freundin Lauren. Sieben Minuten, die alles verändern. Lauren verschwindet spurlos, und ihre Suche verwandelt sich in einen Albtraum, als Laurens Leiche gefunden wird – mit aufgeschnittenem Bauch und ohne Baby.

Spannung vs. Langeweile

Das Buch startet wie eine Rakete, die leider nicht genug Treibstoff hat. Es gibt Momente, in denen du denkst: „Wow, das ist ja spannender als die letzte Staffel von ‚Game of Thrones‘!“ Und dann gibt es Momente, in denen du dich fragst: „Wann kommt endlich der Drache und verbrennt alle?“

Charaktere

Alice, die Hauptfigur, ist so komplex wie ein Sudoku für Anfänger. Manchmal möchtest du sie schütteln und sagen: „Mensch, Alice, reiß dich zusammen!“ Aber dann erinnerst du dich, dass sie fiktiv ist. Und schwanger. Mit Zwillingen. Also vielleicht solltest du ihr eine Pause gönnen.

Nebenhandlungen

Das Buch hat mehr Nebenhandlungen als ein Shakespearesches Drama. Von der Wohnungssuche bis zum mysteriösen Vermieter, der anscheinend eine Vorliebe für Stöckelschuhe hat (kein Scherz). Manchmal fragst du dich, ob Kate Pepper einfach zu viele Ideen hatte oder ob sie dich absichtlich verwirren wollte.

Schluss

Der Schluss ist so unerwartet wie ein Wintereinbruch im Juli. Du denkst, du hast alles herausgefunden, und dann – BÄM! – kommt die Wendung. Oder sollte ich sagen, die Wendungen? Denn es gibt mehr als eine, und sie sind so verwirrend, dass du ein Diagramm brauchst, um sie zu verstehen.

Fazit

„7 Minuten zu spät“ ist wie eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Es ist nicht das beste Buch, das du je gelesen hast, aber es ist auch nicht das schlechteste. Es ist wie eine Tüte gemischter Bonbons: Du weißt nie, was du bekommst, aber am Ende bist du doch irgendwie zufrieden. Oder zumindest nicht enttäuscht genug, um es zu bereuen.

P.S. Wenn du dich fragst, wo das Baby ist – keine Sorge, das Buch lässt dich nicht im Unklaren. Aber ich schon. 😜