Wenn Hunde Leben retten – und Menschen sich selbst
HopeDas Buch hat mich tief berührt. Die Lebensgeschichte von Niall Harbison ist geprägt von Extremen: Aufstieg, Absturz, Sucht - und schließlich die radikale Wende in einem kleinen Paradies namens Ko Samui. ...
Das Buch hat mich tief berührt. Die Lebensgeschichte von Niall Harbison ist geprägt von Extremen: Aufstieg, Absturz, Sucht - und schließlich die radikale Wende in einem kleinen Paradies namens Ko Samui. Was ihn rettet, sind nicht Therapien oder Medikamente, sondern Straßenhunde. Zerbrechliche, verletzte, oft vergessene Tiere, die ihm mit bedingungsloser Liebe begegnen - und ihm so Stück für Stück helfen, wieder zu sich selbst zu finden.
Was dieses Buch so besonders macht, ist die Kombination aus schonungsloser Offenheit und tiefer Empathie. Harbison nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er über seine Abgründe spricht. Gleichzeitig schreibt er mit so viel Wärme über jedes einzelne Tier, dass man beim Lesen eine echte Verbindung aufbaut - zu McMuffin, Hope oder Britney. Manche Momente haben mich zum Schmunzeln gebracht, andere zum Schlucken.
Seine Mission, 10.000 Hunden im Monat zu helfen, scheint zunächst übermenschlich. Doch mit jedem Kapitel spürt man, dass hier jemand wirklich etwas bewegen will - und es auch tut. Wer Tiere liebt, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Und wer selbst mit Krisen zu kämpfen hat, findet vielleicht ein kleines Stück Hoffnung zwischen den Zeilen.
Ein ehrliches, mutiges Buch über zweite Chancen, tierische Freundschaft und den Sinn des Lebens. Unbedingt lesenswert - nicht nur für Hundefreunde.