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Veröffentlicht am 15.12.2019

Der etwas andere Krimi.

A Good Girl’s Guide to Murder
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Inhalt:
Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andie Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich ...

Inhalt:
Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andie Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle - außer Pippa. Für ein Schulprojekt will sie den Fall noch einmal aufrollen. Bewaffnet mit ihrem Laptop, einer Diktiergerät-App und viel Mut beginnt Pippa, Fragen zu stellen. Doch bald merkt sie, dass nicht alle wollen, dass die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit gelüftet werden ...

Meinung:
Der Klappentext und das Cover haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Normalerweise lese ich keine Krimis, daher war dieses Buch auch mein erstes in dieser Richtung,
Ich war jedoch sehr positiv von dem Buch überrascht, warum das verrate ich euch in den kommenden Zeilen.

Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch wirklich sehr gut lesen. Mir hat außerdem gut gefallen, dass sich die Erzählweise immer mal ändert. Also erst kommt ein normales Kapitel, dann kommt ein Protokoll von Pip und dann sind sogar manchmal noch Zeichnungen im Buch vorhanden die alles noch etwas verdeutlichen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, es war alles sehr bildhaft und sehr gut und schnell verständlich. Man denkt wirklich man erlebt gerade selbst was die Figuren gerade durchmachen. Da es ja das erste Buch der Autorin ist, möchte ich ihr hier noch mal meinen großen Respekt aussprechen. Wirklich ich ziehe den Hut vor der schreiberischen Leistung. Das Debüt ist ihr wirklich sehr gut gelungen.

Ich fand auch gut das es nicht nur um die Aufklärung des Falls ging, sondern das ringsum auch etwas über Pips leben erzählt wird.
Sehr gut gefallen hat mir auch das Ravi an der Aufklärung des Falls mitarbeitet. Ich finde als Sals Bruder hat er noch mal einen ganz anderen Blickwinkel auf die ganze Sache.

Das Buch war von der ersten bis zur letzten Seite einfach mega spannend. Es fängt schön sehr stark an und schafft es trotzdem sich zum Ende hin noch zu steigern.
Aber auch das zwischenmenschliche bleibt nicht auf der Strecke. Mit hat z.B. auch total gut gefallen das sich zwischen Pip und Ravi eine Freundschaft bzw. auch ein bisschen mehr entwickelt hat. Aber es war nicht aufdringlich und ist nur am Rande geschehen. Das fand ich auch sehr gut, weil ich es nicht leiden kann wenn eine Liebesgeschichte die ganze eigentliche Story schluckt.

Zwischendrin war das Buch wirklich ganz schön heftig. Gerade die Drohungen die Pip erhält sind nicht ganz ohne. Was mir an der ganzen Geschichte etwas komisch vorkam ist das sich Pip keine Hilfe holt. Sie will alles alleine machen und das wird ihr am Ende fast zum Verhängnis.

Pip ist eine sehr sympathischer Hauptcharakter. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Aber wie gesagt manchmal war sie mir etwas zu leichtsinnig. Ich denke trotzdem das sie nach der Schule bei der Polizei anfangen sollte. Sie hat wirklich was drauf wenn es um Ermittlungen und Berichte geht. Wahnsinn was sie alles herausgefunden hat. Sie wäre bestimmt eine tolle Mord Kommissarin.

Es gab auch ein paar unlogische Stellen in dem Buch, aber das finde ich nicht schlimm, da es wahrscheinlich kein Buch geben wird in dem das nicht der Fall ist.

Ich wusste bis zuletzt nicht wer der Mörder ist. Ich hatte zwar so meine Vermutungen aber die haben sich dann doch nicht bestätigt. Gut vielleicht fehlt mir auch einfach ein bisschen die Übung. Wenn die Autorin es darauf angelegt hat zu verwirren, dann hat s bei mir jedenfalls wunderbar funktioniert. Ich für meinen war sehr überrascht von dem Ende und dem Ausgang des Buches, aber im positiven Sinne.

Fazit:
Das war ja der erste Krimi den ich gelesen hab und ich fand ihn wirklich sehr gut gelungen.
Vielleicht werde ich jetzt öfter mal einen Krimi lesen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2019

eines der besten Bücher des Jahres

Die Spiegelreisende
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Zitate:
„Und wenn Ophelia sich etwas im Leben vermerkt hatte, dann, dass Fehler notwendig waren, um sich weiterzuentwickeln.“ (Seite 268)

„Und in diesem Moment wusste sie endlich mit absoluter Gewissheit, ...

Zitate:
„Und wenn Ophelia sich etwas im Leben vermerkt hatte, dann, dass Fehler notwendig waren, um sich weiterzuentwickeln.“ (Seite 268)

„Und in diesem Moment wusste sie endlich mit absoluter Gewissheit, wo sie hingehörte. Ihr Platz war nicht am Pol und nicht auf Anima. Sondern genau da, wo sie sich gerade befand. An Throns Seite.“ (Seite 533)

Inhalt:
Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung.

Meinung:
Es kommt ja eher selten vor, das der zweite Teil von einem Buch (oder auch einem Film) genau so gut oder sogar besser ist als der erste Teil, aber die diesen Buch war genau das der Fall. Ich war wirklich mega begeistert von dem Buch. Ich liebe diese Reihe jetzt schon.
Sie kommt für mich sogar sehr weit an Harry Potter ran was die Lieblingsbücherskala angeht und das will bei mir schon was heißen!
Besonders gut gefallen hat mir, dass sich zwischen Ophelia und Thron dann doch noch eine zarte Liebesgeschichte entwickelt hat. Es war überhaupt nicht störend weil es sich am Rande abgespielt hat und kein bisschen von der Handlung abgelenkt oder diese verlangsamt hat.
Außerdem hat mich das Buch immer wieder mit neuen Wendungen überrascht, was vielleicht auch an dem an Gedächtnisverlust leidenden Familiengeist gelegen hat.
Ich finde die Geschichte wirklich einfach unglaublich gut gelungen. Die Figuren sind sehr deutlich gezeichnet und mir dadurch so sehr ans Herz gewachsen das man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen.
Auch die Cover sind so überwältigend schön, mit so vielen versteckten Details, dass man sich gar nicht mehr sattsehen kann. Ich saß bestimmt manchmal gute 10 min da und hab mir nur das Cover angesehen und immer wieder was neues interessantes entdeckt.

Fazit:
Eines der besten Bücher die ich bisher gelesen habe und definitiv mein Jahresfavorit. Ich kann nur allen wärmstens empfehlen diese Reihe zu lesen und sich nicht von der dicke der Bücher abschrecken zu lassen, denn es lohnt sich wirklich, versprochen.

Veröffentlicht am 16.11.2019

Spannender Fantasy Krimi

Die Spur der Bücher
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Inhalt:
Ein magischer Detektivroman im viktorianischen London von Bestseller-Autor Kai Meyer London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie ...

Inhalt:
Ein magischer Detektivroman im viktorianischen London von Bestseller-Autor Kai Meyer London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken. Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

Meinung:
Erst mal kurz vor ab: Kai Meyer ist mein absoluter Lieblings Autor, ich liebe seine Bücher einfach. Da war es klar das auch dieses Buch von ihm bei mir einzeihen musste.
Mich hat das Buch sehr positiv überrascht. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Es ist mehr ein Krimi mit fantastischen Elementen und er war mega spannend zu lesen.
Die Figuren sind sehr klar gezeichnet und mir schnell ans Herz gewachsen. Besonders Mercy konntenich mir super vorstellen aber auch Tempest ist meiner Meinung nach einfach eine richtig starke Figur.
Mit hat das Buch sogar besser gefallen als der erste und der zweite Band von „Die Seiten der Welt“ obwohl diese Buch hier ja eine Vorgeschichte dazu erzählt.
Es war sehr schön wieder mit der Bibilomatik in Verbindung zu kommen und wieder was aus dieser Welt zu lesen die Kai Meyer erschaffen hat. Ich freu mich schon auf den zweiten und bis jetzt auch leider letzen Band der Reihe.

Veröffentlicht am 20.07.2019

Leider nicht so gut wie ich gedacht hatte

Die Seiten der Welt
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~enthält Spoiler~

„Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“

Inhalt:
Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der ...

~enthält Spoiler~

„Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“

Inhalt:
Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meinung:
Kai Meyer gehört definitiv zu meinen Lieblingsautoren. Die Idee die hinter seinem neuen Buch "Die Seiten der Welt" steckt gefällt mir wirklich gut und lässt sicher fast jedes Buchliebhaberherz höher schlagen. Dennoch hat mich das Buch leider nicht so sehr gefesselt wie ich es mir erhofft hatte.

Der Anfang hat mir sehr gut gefallen wie Furia lebt und das Bücher ihr Lebensmittelpunkt sind, das es eine Welt gibt in der Bücher das aller wichtigste sind. Es passiert immer etwas in dem Buch es ist nicht wirklich langweilig aber irgendwie dann schon, vielleicht passiert auch einfach zu viel...

Es hat sehr lange gedauert bis ich dieses Buch fertig gelesen hatte, dass lag zum Teil auch daran das ich angefangen haben nebenbei andere Bücher zu lesen was bei mir eher selten der Fall ist.

Die Figuren in dem Buch waren mir schon sympathisch aber richtig ans Herz gewachsen sind sie mir leider nicht.

Fazit:
Man hätte mehr aus dieser wunderschönen Idee heraushohlen können.
Es lohnt sich dennoch es zu lesen wenn man Bücher liebt. Denn eins ist defektiv klar die Gesichte ist eine Liebesgesichte zwischen den Büchern und uns den Lesern und Buchverrückten.

Veröffentlicht am 20.07.2019

Interessant ... aber leider nicht so gut wie der erste Teil

Die Tränen der Henkerin
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~enthält Spoiler~

Der erste Teil "Die Henkerin" hat mich sofort begeistert und in seinen Bann gezogen ... das war bei diesem Buch leider nicht sofort der Fall

Inhalt:
Rottweil, 1332. Melisande und ...

~enthält Spoiler~

Der erste Teil "Die Henkerin" hat mich sofort begeistert und in seinen Bann gezogen ... das war bei diesem Buch leider nicht sofort der Fall

Inhalt:
Rottweil, 1332. Melisande und Wendel sind glücklich. Ihr Weinhandel läuft gut, und beide sind ganz vernarrt in ihre kleine Tochter. Doch über dem Glück liegen Schatten: Melisandes Schwiegervater setzt alles daran, die Ehe seines Sohns zu zerstören, und auf der Adlerburg lauert eine alte Feindin auf eine Gelegenheit, den Tod ihres Mannes zu rächen. Als Melisande auf einmal Gegenstände aus ihrer Vergangenheit findet, wird ihr dunkelstes Geheimnis offenbar: Sie war einst Henkerin. Ihr Mann wendet sich von ihr ab. Ihre Tochter wird entführt. Wer steckt dahinter? Um ihre Familie zu retten, muss Melisande es mit einem Gegner aufnehmen, der vor nichts zurückschreckt ..

Meinung:
Wie schon gesagt beginnt das Buch etwas schleppend über die ersten 100 Seiten hab ich mich gequält irgendwie wollte es nicht so richtig losgehen. Die ständig wechselnden Erzählperspektiven waren da auch nicht gerade eine große Hilfe. Immer wenn es bei einer Figur spannend würde kam die nächste und man fing wieder bei null an. Wenn man aber die ersten 100 Seiten geschafft hat erhält es die Spannung das immer eine andere Person erzählt, schließlich möchte man ja wissen wie es zum Beispiel mit Melisande weitergeht. Dadurch das die Geschichte aus so vielen Perspektiven erzählt wird, kann man sich gut in alle Personen einfühlen und die einzelnen Beweggründe besser verstehen.
Die Geschichte an sich ist sehr spannend mit vielen Intrigen und Verdächtigungen, die auch schon im ersten Teil nicht zu kurz kamen.

Fazit:
Das Buch ist lesenswert wenn einem der erste Teil gefallen hat. Es lässt sich gut und zügig nach einander weg lesen. Gegen Ende kann man das Buch fast nicht mehr aus der Hand lesgen. Alles in allem ein empfehlenswerter Historischer Roman.