Sturmwahnsinn
Frostblumen in den HighlandsIn der Geschichte „Frostblumen in den Highlands: Ein winterlicher Wohlfühlroman voller Liebe, Hoffnung und Leidenschaft (Highland Hearts - Eine Liebe in Schottland)“ schreibt Skye MacDonald einen wundervoll ...
In der Geschichte „Frostblumen in den Highlands: Ein winterlicher Wohlfühlroman voller Liebe, Hoffnung und Leidenschaft (Highland Hearts - Eine Liebe in Schottland)“ schreibt Skye MacDonald einen wundervoll emotionalen Wohlfühlroman voller Romantik und mit viel Highland-Magie. Es ist der bereits sechste Roman der "Highland Hearts"-Serie, nachdem zuvor „Winterzauber in den Highlands“, „Herzenswärme in den Highlands“, "Schneegestöber in den Highlands", „Liebessturm in den Highlands" und "Flockenwirbel in den Highlands" veröffentlicht wurden. Dieser Roman ist am 15. Januar 2026 erschienen. Besonders schön ist auch dieses Mal die Tatsache, dass mehrere Protagonisten der vorherigen Romane mit in die Geschichte einbezogen werden.
Auf dem Cover sehen wir ein beleuchtetes Haus, die Bergekette "Three Sisters", einige Schneeflocken und viel Schnee. Die Geschichte spielt kurz vor Weihnachten. Wir erleben die Notfallchirurgin Dr. Zara Khan, die dem Rettungsteam in Glencoe gezwungenermaßen beitritt. Dort trifft sie auf den mürrischen Einsatzleiter Duncan Roberts, der sie kurz zuvor auf einer Party abblitzen ließ. In dem Roman geht es um eine starke Heldin, Zara, und einen Mann, Duncan, der erst lernen muss, dass die Liebe kein Risiko, sondern eine persönliche Entscheidung ist, während beide sich inmitten von Schneestürmen und Rettungseinsätzen näherkommen.
Die Geschichte ist tiefgründig und Atmosphäre wird durch die Beschreibung der winterlichen Kulisse der Highlands sehr schnell und bildgewaltig aufgebaut.
Bei Duncan werden seine tiefgreifenden persönlichen Herausforderungen deutlich, denn er wirkt zunächst mürrisch, grummelig mit der Ausstrahlung eines Highland-Gewitters. Der Einsatzleiter der Bergwacht erweckt einen sturen, schweigsamen Eindruck und er ist der Meinung, dass Gefühle in den Bergen nichts zu suchen haben. Später wird dann klar, dass er Angst hat, jemanden, der ihm wichtig ist zu verlieren, wie es bereits einmal geschehen ist. Deshalb hat er eine Mauer um sich herum aufgebaut, die ihn davor schützen soll, dass er durch seine Gefühle und einen möglichen Verlust erneut so leiden muss, wie es in der Vergangenheit passiert ist. Er wirkt in seinen Handlungen sehr authentisch und seine emotionale Entwicklung wird nachvollziehbar dargestellt. Auf der anderen Seite hat auch die junge Ärztin Zara bezüglich einer vergangenen Beziehung eine große menschliche Enttäuschung erlebt, sie wurde von innen sabotiert, wobei sie fast alles verloren hätte. Seit sie London verlassen hat und die Highlands gekommen ist, ist für sie die Einhaltung von Regeln das Einzige, was sie zusammenhält. Auch die inneren Konflikte insbesondere von Zara werden von der Autorin berührend dargestellt. Die Sprache ist sehr emotional und bildhaft, was dazu beiträgt, den Kontrast zwischen ihrem vergangenen Erleben und der zu Anfang aussichtslosen Gegenwart noch einmal sehr deutlich zu machen, was wiederum eine starke Spannung erzeugt.
Es werden gegensätzliche Gefühle und Themen aufgegriffen, wie zum Beispiel die Kälte von außen und die Gefühle, wie zum Beispiel eine Wärme, die vom Herzen kommt. Auch die Angst, die beide bezüglich einer Beziehung haben, steht dem Wunsch nach einer gefühlten Sicherheit, Liebe, Wärme und Nähe entgegen. Metamorphisch werden Narben, die beide am Körper tragen mit den tiefen Narben, die ihre Seelen erlitten haben, beschrieben.
Skye MacDonald versteht es in eindrucksvoller, gefühlvoller und fesselnder Weise mit Worten die Stimmungen und Emotionen perfekt zu bezeichnen und beim Lesen eine Wärme zu vermitteln, so dass aus ihrem Buch ein wahrer Wohlfühlroman entsteht.
Fazit: Eine tiefgründige und vielschichtige Geschichte, welche die Vergangenheit der Protagonisten aufgreift und aufzeigt, dass es immer wieder eine neue Chance gibt, dem Leben eine sinnvolle Wendung zu geben, indem die Bereitschaft besteht, den Mut aufzubringen, der so viel stärker ist als eine zurückliegende Angst.