Abgebrochen nach 100 Seiten
Maggie❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Der Klappentext klang vielversprechend. Eine Geschichte, die Humor und Traurigkeit verbindet, eine ungewöhnliche Prämisse und ein Titel, der neugierig macht. Ich hatte ...
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Der Klappentext klang vielversprechend. Eine Geschichte, die Humor und Traurigkeit verbindet, eine ungewöhnliche Prämisse und ein Titel, der neugierig macht. Ich hatte auf eine kluge, emotionale Mischung gehofft, auf ein Buch, das trotz schwerer Themen Leichtigkeit zulässt und dabei berührt.
🔎 Worum geht’s?
Eine Frau lebt mit ihrem Mann Sam und ihren zwei Kindern in Brooklyn. Eines Abends gesteht Sam ihr in einem Restaurant, dass er eine Affäre mit einer Frau namens Maggie hat. Kurz darauf wird bei der Noch-Ehefrau Brustkrebs diagnostiziert. Während sie sich mit der Trennung, der Krankheit und Erinnerungen an ihre Vergangenheit auseinandersetzt, beginnt sie, mit ihrem Tumor zu sprechen und nennt ihn ebenfalls Maggie. So verknüpfen sich Liebeskummer, Krankheit und Selbstreflexion zu einer sehr persönlichen Erzählung.
🧠 Meine Meinung:
So gut die Grundidee klingt, so wenig hat sie mich leider erreicht. Die Erzählform in der Ich-Perspektive wirkte auf mich distanziert und monoton. Trotz der ernsten Themen blieb ich emotional außen vor. Selbst beim Vorblättern hatte ich das Gefühl, dass sich auch viele Seiten später kaum etwas verändert oder entwickelt.
Nach etwa 100 Seiten fehlte mir schlicht der Anreiz weiterzulesen und habe es deswegen abgebrochen. Kurz noch das Ende gelesen, aber auch das konnte meine Meinung nicht mehr ändern. Insgesamt empfand ich die Geschichte als erstaunlich emotionslos, was gerade bei einem Stoff über Trennung, Krankheit und Identität für mich besonders enttäuschend war.
Ironischerweise war der Titel für mich das Originellste und Humorvollste an dem ganzen Buch.
✅️ Fazit:
Maggie oder ein Mann und eine Frau kommen in eine Bar hatte für mich großes Potenzial, das jedoch nicht ausgeschöpft wurde. Die Idee ist interessant und sicher spricht die ruhige, reflektierende Erzählweise andere Leser:innen an. Mich persönlich hat das Buch jedoch nicht abgeholt, weshalb ich es nach rund 100 Seiten abgebrochen habe. Wer leise Literatur mag, könnte hier dennoch etwas finden, für mich blieb es leider blass.