Thriller + Reality-Show 👉 zwei Themen, die ich liebe, also eine perfekte Kombi!
🔎 Worum geht’s?
Reality-Star Maggie wird brutal ermordet. Ihre Schwester Emma, total unscheinbar ...
❓ Warum wollte ich es lesen?
Thriller + Reality-Show 👉 zwei Themen, die ich liebe, also eine perfekte Kombi!
🔎 Worum geht’s?
Reality-Star Maggie wird brutal ermordet. Ihre Schwester Emma, total unscheinbar und kein Fan von TV-Shows, will den Täter finden. Beim Schauen der Dating-Show LoveShack stößt sie auf dunkle Geheimnisse und bringt sich selbst in Gefahr.
🧠 Mein Eindruck:
Die Idee klang mega spannend.
Ein Cold Case + Reality-Show als Setting = ein Pageturner? Leider nein! Für mich war die Umsetzung öde und langweilig. Die Figuren wirkten oberflächlich und blieben blass und die Ermittlungen zogen sich. Viel Geplänkel um nichts, sodass hat keine Spannung aufkam. Nach 100 Seiten habe ich mich entschieden das Buch abzubrechen. Schade, hatte es doch soviel Potential.
✅ Fazit:
Für mich leider ein DNF („Did Not Finish“).
I'm not a people pleaser!🙈
Aber☝️ Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und vllt packt DICH dieser Thriller ja mehr als mich.
Das Faszinierende für mich war, dass man beim Lesen das Gefühl hat, Jil schon lange zu kennen. Sie wirkt wie das Mädchen von nebenan, mit Ängsten, Zweifeln und doch ...
🔎 Worum geht’s? 🧠 Meine Meinung:
Das Faszinierende für mich war, dass man beim Lesen das Gefühl hat, Jil schon lange zu kennen. Sie wirkt wie das Mädchen von nebenan, mit Ängsten, Zweifeln und doch diesem großen Mut, 2018 einen Schritt zu wagen, den sie selbst kaum für möglich gehalten hätte. Ihren Traum vom Reisen zu leben und andere daran teilhaben zu lassen.
Ihren Job als Inneneinrichterin legt sie kurzerhand auf Eis und bricht auf... Erster Stopp: Sansibar!
Was sie bisher nur aus Erzählungen kennt, wird zur Realität. Kein Strom, kein fließendes Wasser und doch so viel mehr, was sie prägt und wachsen lässt. Diese Reise wird für sie nicht nur zur Entdeckung neuer Orte, sondern auch zu einer Reise zu sich selbst. Sie lernt Kulturen kennen, begegnet Menschen, die Spuren hinterlassen, verbessert ihr Englisch, stellt sich Ängsten und findet Stück für Stück Antworten auf die Frage, wohin ihr Leben führen soll.
Besonders spannend fand ich, dass Jil nicht nur ihre Highlights teilt, sondern auch ihre Fehler. Offen zeigt sie, was schiefgehen kann und gerade das macht ihre Erzählungen so authentisch. So wird ihr Buch zu einer Mischung aus packendem Reisebericht, wertvollen Tipps und ehrlichen Einblicken in ihre Gefühlswelt. Obwohl ich Jil schon länger auf Instagram folge, habe ich hier Seiten von ihr entdeckt, die mir bisher verborgen waren.
Auch wenn Jaimy, ihr Partner, den sie auf dieser Reise kennen- und lieben gelernt hat, nur am Rande erwähnt wird, spürt man die Leichtigkeit und Freude, die beide miteinander teilen. Ihre Abenteuer machen einfach Lust, selbst den Rucksack zu packen.
Umso größer ist meine Vorfreude auf ihr zweites Buch „Where to next - Meine Reise zurück ins Leben“. Ein Titel, der schon verrät, wie dramatisch es weitergeht. Ein Traumurlaub wird durch einen Autounfall abrupt beendet. Zwar hatte Jil ihren Schutzengel dabei, doch mit den Folgen beginnt eine ganz andere, vielleicht schwerste Reise ihres Lebens. Gerade deshalb bin ich gespannt, mehr über ihre Gedanken, ihre Stärke und ihren unerschütterlichen Willen zu lesen.
Das Abenteuer geht weiter...
Am 29.08.25 heißt es für sie - Next Stop Namibia! Ich kann es kaum erwarten, sie auch auf diesem Weg zu begleiten, auch wenn es sicherlich nicht ganz einfach wird, wenn man ihre Geschichte hier auf Instagram verfolgt hat. 😭
✅️ Fazit:
Wie heißt es so passend im Klappentext „Ein Buch über Fernweh und Freiheit, vom Fortgehen und Bei-sich-selbst-Ankommen.“
Sie hat mich mit ihrem Reisetagebuch richtig in ihren Bann gezogen. 👍
Bei dieser Geschichte hatte ich sofort das Gefühl, das wird ein Herzensbuch, ein Jahreshighlight. Cover gesehen, Klappentext gelesen und schon war es um mich geschehen. ...
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Bei dieser Geschichte hatte ich sofort das Gefühl, das wird ein Herzensbuch, ein Jahreshighlight. Cover gesehen, Klappentext gelesen und schon war es um mich geschehen. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen.
🔎 Worum geht’s?
Bundeskanzler Ernst Meister trifft zufällig auf die zehnjährige Emma, als er sich im Kanzleramt verläuft. Sie spielen Murmeln und aus einer spontanen Begegnung wird ein fester Termin, "freitags um fünf". Zwischen Murmelrunden lernt Meister, was im Leben wirklich zählt.
Als Emma plötzlich nicht mehr erscheint, merkt er, wie wichtig sie ihm geworden istnund macht sich auf die Suche nach ihr.
🧠 Meine Meinung:
Kaum hatte mich die Geschichte ganz für sich gewonnen, war sie auch schon vorbei. Mit rund 160 Seiten ist sie schnell gelesen, vielleicht zu schnell. Für den Preis hätte sie gerne etwas länger sein dürfen. Nicht nur aus Kostengründen, sondern vor allem, weil ich gerne mehr Zeit mit dieser berührenden Handlung verbracht hätte.
Bundeskanzler Ernst Meister begegnet zufällig der zehnjährigen Emma, die völlig in ihr Murmelspiel vertieft ist. Für sie ist er kein Kanzler, kein Politiker, einfach nur ein Mensch. Emma begegnet ihm offen, direkt, unbefangen. Genau das bringt ihn zum Innehalten. Zwischen Sitzungen, Terminen und politischen Entscheidungen findet er sich Woche für Woche bei ihr wieder. Sie spielen Murmeln, reden ehrlich miteinander, teilen stille Momente, nichts Spektakuläres und doch geschieht etwas Großes.
Auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, dass die Geschichte so warm wirkt. Herr Schnute z.B., den mochte ich irgendwie gleich.
Gespannt war ich vor allem darauf, mehr über Emmas familiären Hintergrund zu erfahren. Man merkt früh, dass dort etwas nicht stimmt. Gleichzeitig fragt man sich, wie ein zehnjähriges Mädchen so oft unbeaufsichtigt sein kann, ohne dass es jemandem auffällt. Diese Frage schwingt zwar immer mit, steigert aber auch die Neugier. Ob das realistisch ist, lasse ich dahingestellt, doch bei dieser Geschichte konnte ich darüber hinwegsehen, was vor allem an der besonderen Beziehung zwischen Ernst und Emma liegt. Die beiden zusammen sind einfach herzerwärmend, auch wenn ich finde, dass die Geschichte insgesamt zu kurz geraten ist.
Thomas Montasser erzählt eine ruhige Geschichte, die auf der einen Seite wie eine Komödie wirkt und erheitert, auf der anderen Seite aber auch traurig ist und Werte vermittelt. Er erinnert daran, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitgefühl, füreinander da sein, schlicht Menschlichkeit.
Oder, wie es auf Seite 159 so schön heißt:
> „Manchmal genügt eine kleine Murmel, um die ganze Welt auf den Kopf zu stellen.“
✅️ Fazit:
Ein feines, warmherziges Buch, das mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht hat. Hätte, für mich, gerne länger sein dürfen
Ehrlich gesagt hatte ich es zwar kurz auf meiner Wunschliste, mich aber dann doch dagegen entschieden. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum es wieder runtergeflogen ...
❓ Warum wollte ich das Buch lesen?
Ehrlich gesagt hatte ich es zwar kurz auf meiner Wunschliste, mich aber dann doch dagegen entschieden. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum es wieder runtergeflogen ist, umso überraschter war ich, dass mich das Buch trotzdem erreicht hat, und zwar als Überraschungspost vom Verlag. In der Box waren sogar zwei Bücher, was mich besonders gefreut hat, da ich es so gemeinsam mit der lieben Virginia lesen konnte. #buddyread mit Virginias.lesewelt (Instagram)
🔎 Worum geht’s?
Grünes Seidenkleid. Goldene High Heels. Ein Luxushotel an der Küste.
Als Phoebe Stone das »Cornwall Inn« betritt, ist sie für alle ein weiterer Gast der Hochzeitsgesellschaft. Doch in Wahrheit hat sie keinen Grund zu feiern. Sie ist allein hier. Zum letzten Mal.
Was sie nicht ahnt, die Braut hat jeden Zwischenfall einkalkuliert, außer Phoebe. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät eine perfekt geplante Hochzeit ins Wanken und eine unaufhaltsame Kette von Ereignissen beginnt, die alles verändern wird.
🧠 Meine Meinung:
Stellt euch vor, eine Frau, die sich auf einer Hochzeit befindet, plant eigentlich sich das Leben zu nehmen und trotzdem ist das Ganze urkomisch. Ja, wirklich!
Auf der einen Seite soviel Situationskomik und auf der anderen Seite Phoebe, die den Freitod wählt. Fast schon makaber, aber ich
musste so oft laut lachen. Über die Dialoge, über viele absurde Szenen, aber auch über die Spitznamen, die Phoebe den Gästen gegebenhat, z.B. „Hoher Dutt“ und „Nackenkissen“. Herrlich! Solche Assoziationen lieb' ich einfach.
Dann gab’s eine Szene, die mich wirklich gepackt hat. Phoebes Rückblick auf ihr Leben.
Doktorarbeit, die zum Buch werden sollte. Forschung, die in eine PowerPoint-Präsentation musste. Sex, aus dem ein Baby entstehen sollte. Aber von all dem klappte nichts. Und schließlich die Scheidung von Matt.
Das trifft ins Mark, weil es zeigt, wie viel Druck und Erwartungen auf ihr lagen.
Meine Lieblingsmomente? Ganz klar die Gespräche zwischen Phoebe und Lila, der Braut. Die beiden sind wie ein Ping-Pong-Match aus Witz und Überraschung. Lilas Familie ist so herrlich schräg, dass ich mir das sofort als Netflix-Serie vorstellen könnte. Aber auch die ernsten Dialoge mit dem Bräutigam haben mich sehr berührt.
Allerdings hatte das Buch für mich in der Mitte einen kleinen Hänger. Zu viele Anspielungen auf Kunst und Literatur, schönen Gruß übrigens von Mrs. Dalloway. Dazu Dialoge, die sich endlos zogen (wer diskutiert schon gerne drei Seiten lang über den Plural des Cocktails „Sex on the Beach“?) Und wenn ich schon beim Meckern bin, ihr wisst wie sehr ich die absurden Szenen gefeiert habe, (ich sag nur Oldtimer), verliert die Autorin sich genauso gerne auch im Detail und es wird dann schnell unlustig. Manchmal ist eben weniger auch mehr.
Aber dann kam das Ende! Es hat mich voll reingeholt. Berührend, klug und witzig. Genau der Mix, den ich am Anfang so geliebt habe. Vergesst meine Kritik, nehmt sie einfach nur zur Kenntnis, aber lest dieses Buch, es hat mich so glücklich zurückgelassen.
✅ Fazit:
Ein Buch, das mich zum Lachen, zum Nachdenken und sogar ein bisschen zum Weinen gebracht hat. Absolut lesenswert!
Wie so oft kann ich nur sagen, ich liebe die Geschichten von Adriana Popescu, ganz gleich, ob Jugendbuch oder Erwachsenenroman, und egal unter welchem Namen, denn auch ...
❓ Warum wollte ich das Buch lesen?
Wie so oft kann ich nur sagen, ich liebe die Geschichten von Adriana Popescu, ganz gleich, ob Jugendbuch oder Erwachsenenroman, und egal unter welchem Namen, denn auch ihre Werke unter Pseudonym sind großartig. Da muss ich nicht einmal den Klappentext lesen, um zu wissen, dieses Buch wird gelesen.
🔎 Worum geht’s?
An einem warmen Sommerabend steigt Cleo mit ihrem Rucksack in den Nachtzug gen Süden. Hauptsache weg von allem, egal wohin. Gabriel hingegen hat einen festen Plan. Er will in Budapest den alten VW-Bus seines Opas abholen und zurück nach Hause fahren, um ihn zu verkaufen. Doch als die beiden zufällig im selben Abteil landen, verlieren feste Pläne schnell an Bedeutung. Was zählt, ist die Reise, quer durch Europa und dorthin, wohin das Schicksal sie trägt.
🧠 Meine Meinung
Schon auf den ersten Seiten wirken Cleo und Gabriel für mich wie Menschen, denen man gern begegnen würde, fremd und doch sofort vertraut. Ihr zufälliges Aufeinandertreffen im Zug ist wie ein kleiner Schicksalsfunke, der eine Reise entzündet, die nicht nur von Ort zu Ort führt, sondern auch tief ins Innere.
Jeder von ihnen trägt seinen eigenen Rucksack, nicht nur mit Kleidung, sondern vor allem mit Erinnerungen und Verletzungen, der unterwegs nicht unbedingt leichter wird. Nach dem Zug geht die Reise weiter mit dem geerbten, alten Van von Gabriels Opa. Ein rollendes Stück Vergangenheit, das Wärme ausstrahlt und Trost spendet. Opa selbst ist ein herrlich liebenswerter Nebencharakter, der, obwohl nie persönlich anwesend, sofort einen festen Platz in meinem Herzen eingenommen hat.
Neben Cleo und Gabriel bekommt man auch einiges an Sightseeing geboten. Ljubljana, Budapest, um nur ein paar Orte zu nennen. Die Geschichte fühlte sich für mich an wie ein endloser Sommertag, an dem man zwar Angst vor dem aufziehenden Gewitter hat, aber weiß, dass danach dieser warme Regen kommt, der alles frisch und neu wirken lässt.
Einfach ein Roman, der Herz und Seele berührt, ernste Fragen stellt und doch voller Hoffnung bleibt. Für mich reiht sich dieses Buch ein in meine Jugendbuch-Favoriten, gleich neben 𝑼𝒏𝒔𝒆𝒓𝒆 𝒁𝒖𝒌𝒖𝒏𝒇𝒕 𝒇𝒍𝒊𝒓𝒓𝒕 𝒂𝒎 𝑯𝒐𝒓𝒊𝒛𝒐𝒏𝒕 und 𝑬𝒊𝒏 𝑳ä𝒄𝒉𝒆𝒍𝒏 𝒔𝒊𝒆𝒉𝒕 𝒎𝒂𝒏 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒊𝒎 𝑫𝒖𝒏𝒌𝒆𝒍𝒏. Adriana Popescus Jugendbücher haben für mich immer diesen unverkennbaren Stil, - sie treffen den Zeitgeist, berühren mich tief und sprechen, trotz Genre, ein breites Publikum an.
Zurück bleibt eine Mischung aus Wehmut und einem warmen, zufriedenen Gefühl und eine Frage:
𝗪𝗼 𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗖𝗹𝗲𝗼 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗮𝗯𝗿𝗶𝗲𝗹 𝘄𝗼𝗵𝗹 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗽𝗮𝗮𝗿 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻?
Haben sie ihre Träume verwirklicht?
Wie schön wäre da eine Fortsetzung!
✅ Fazit:
Was für ein schöner Roadtrip! Ein leises, warmes und zugleich tiefgehendes Jugendbuch, das Herz und Verstand berührt und dessen Charaktere man am liebsten nicht gehen lassen möchte.