Packender Psychothriller
Das Gesicht meines MördersSie muss sich erinnern, um zu überleben...
Sie muss sich erinnern, um zu überleben…
Das Gesicht meines Mörders ist ein spannender Psychothriller, der von der ersten Seite an, fesselt.
In der Ich-Perspektive ...
Sie muss sich erinnern, um zu überleben...
Sie muss sich erinnern, um zu überleben…
Das Gesicht meines Mörders ist ein spannender Psychothriller, der von der ersten Seite an, fesselt.
In der Ich-Perspektive erzählt, erfährt man nur das, was Clara Winter selbst weiß. Nämlich erstmal gar nichts. Sie wird im Krankenhaus wach, weiß nicht, wer sie ist und plötzlich steht ihr angeblicher Ehemann vor ihr, den sie niemals zuvor gesehen hat. Angeblich wurde sie, bei einem Einbruch, überfallen und lag im Koma und hat ihre Erinnerung dabei verloren.
Nach ihrem Krankenhausaufenthalt soll sie sich psychiatrische Hilfe suchen, um ihr Gedächtnis wieder zu erlangen. Nach Hause können sie jedoch nicht, denn das Haus wurde beim Überfall auch angezündet und ist nicht bewohnbar. So geht sie ,mit einem ihr fremden Mann, zu ihrem Wochenendhaus, abgeschieden auf einer kleinen Insel, eines Berliner Gewässers. Kein Handyempfang, nur mit dem Boot erreichbar und keine Erinnerung…Der Ehemann der ihr Beruhigungstabletten gibt und Situationen, die für Clara wieder und wieder tödlich für sie enden könnten. Jemand trachtet immer noch nach ihrem Leben…Wer meint es gut und wer ist böse? Schafft sie es, sich rechtzeitig zu erinnern, damit sie überlebt?
Das Buch hat mich an eine Geschichte erinnert, die in den 90igern sehr beliebt war und darum hatte ich mal wieder richtig Lust, auf so eine Art von Roman.
Diese Geschichte hat mich dermaßen gefesselt, weil sie toll geschrieben war. Man hat sozusagen mit der Protagonistin Clara mitgefiebert und gemeinsam versucht, das Geschehene zu rekonstruieren.
Beim Lesen hatte ich deswegen oft so ein beklemmendes Gefühl, weil ich es so schrecklich finde, nicht zu wissen wer man ist und nicht weiß, wem man vertrauen kann. Der Autorin ist es gut gelungen hinter jeder Person das Böse zu vermuten.
Das Ende hat mich dann nochmal überrascht, was ich super fand, da ich es toll finde, wenn man die ganze Zeit miträtselt, eine Vermutung hat und am Ende doch alles anders ist.
Ein, für mich, gelungener und absolut lesenswerter Psychothriller.