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Veröffentlicht am 27.11.2017

Eine schöne Geschichte, vor allem für jüngere Leser!

Berühre mich. Nicht.
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Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte.
Doch dann traf sie ihn.

Dies ist die Geschichte der 18jährigen Sage aus Main. Sie hat Main verlassen, weil sie dort etwas erlebte, womit sie nicht mehr leben ...

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte.
Doch dann traf sie ihn.

Dies ist die Geschichte der 18jährigen Sage aus Main. Sie hat Main verlassen, weil sie dort etwas erlebte, womit sie nicht mehr leben konnte. Also flüchtet sie eher, ganz weit weg, nach Nevada, in das kleine Örtchen Melview, um dort zu studieren.

Da sie nicht viel Geld hat, übernachtet sie in ihrem VW Bus und lernt dort April kennen, die ihr sofort sympathisch ist.

April wohnt mit ihrem Bruder zusammen, den Sage wenig später auch kennenlernt, da er mit ihr zusammen den Psychologiekurs besucht.

Da Sage ein großes Problem , mit dem männlichen Geschlecht hat, fällt ihr die Anwesenheit des Bruders nicht so leicht, aber leichter noch als die des Jungen, der ihr bei den Duschen über den Weg gelaufen ist. Luca, der mit seinen Tattoos bedrohlich auf sie wirkt und ihr sogar Angst macht.

Da ist es auch doof, dass ausgerechnet er sich mit ihr den Job in der Bibliothek teilen muss.

Als April eines Tages sie einlädt, das Wochenende bei ihr zu übernachten, da ihr Bruder nicht da sei, stimmt sie zu.

Was aber dort ans Tageslicht kommt, fand ich überraschend und großartig von der Autorin inszeniert.

Trotz des guten Schreibstils, der modern, und jugendlich ist, fand ich die Geschichte zwar gut, aber nicht herausragend. Für mich ein netter New Adult Roman, wo wir mit „Berühre mich. Nicht.“ erst den ersten Teil der Geschichte erfahren.
Im Januar erscheint die Fortsetzung „Verliere mich. Nicht.“

Ich kann aber sagen, dass auch ich natürlich jetzt wissen möchte, wie die Geschichte weiter geht, da sie an einer Stelle endete, wo es gerade sehr spannend war.

Eine schöne Geschichte, vor allem für etwas jüngere Leser!

Veröffentlicht am 23.11.2017

Eine tolle Geschichte zum Nachdenken - Klare Leseempfehlung!

Kleine große Schritte
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Eine Geschichte, die die Welt verändern könnte, würde sie jeder lesen…
 
Dies ist die Geschichte von Ruth Jefferson, eine ganz normale, glückliche Frau. Sie hat ein kleines Haus, ein eigenes Auto, einen ...

Eine Geschichte, die die Welt verändern könnte, würde sie jeder lesen…
 
Dies ist die Geschichte von Ruth Jefferson, eine ganz normale, glückliche Frau. Sie hat ein kleines Haus, ein eigenes Auto, einen Sohn mit Bestnoten in der Schule und einen Job als Hebamme und Säuglingsschwester, der sie rundum erfüllt. Und dennoch kommt es an einem Tag zu einem Vorfall, der ihr zeigt, dass sie scheinbar nicht in diese gesellschaftliche Norm zu passen scheint,
denn…  - Sie ist schwarz!

Als Ruth an einem Tag um 7 Uhr den Dienst antritt scheint die Welt noch in Ordnung. In den frühen Morgenstunden haben die jungen Eltern Brit und Turk ihr erstes Kind, einen Sohn, geboren. Ruth sollte zu Dienstbeginn die Nachsorgeübernehmen. Nach der Geburt zeigte der Kleine schon Auffälligkeiten im Blutzuckerspiegel, sodass Ruth gesagt wurde, der Junge müsse animiert werden zu trinken.
Als Ruth den Raum betrat, war sofort eine drückende Stimmung im Raum zu spüren. Ruth bezog es allerdings auf die Unsicherheit und Ängste um deren Sohn und ging sehr behutsam mit der Situation um. Als Ruth Brit helfen wollte das Kind anzulegen, sagte der Vater, sie solle seinen Sohn nicht mehr anfassen und verlangte die Vorgesetzte.
Erst als Ruth einen Notizzettel in der Krankenakte des Jungen vorfand, keine Behandlung von afroamerikanischem Personal, wusste sie was alles zu bedeuten hatte.
Zu tiefst verletzt arbeitet sie weiter und macht sogar eine Doppelschicht. Unwissentlich, dass dieser Tag, für sie der schwärzeste Tag im Leben werden wird, nur weil sie verantwortungsbewusst, menschlich und mit Herz und Blut ihrem Job nachging.

Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Wie immer finde ich den Schreibstil der Autorin extrem gut. Sie hat eine ganz besondere Art, allein durch ihre intensiven Recherchen, Menschen auf eine leichte Art, Themen näher zu bringen, die einem zu Nachdenken anregen.  
Auch in diesem Fall regt die Geschichte zum Nachdenken, aber auch zum Umdenken an, was auch wirklich wichtig scheint.

Ich habe gelesen, dass diese Geschichte verfilmt wird und freue mich auch darauf schon riesig.

Veröffentlicht am 14.11.2017

Immer wieder herrlich komisch

Manche mögen's steil
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Wie steil ist das denn?

Achtung, wer hoch hinaus will, kann tief fallen!
Lachmuskelkater inklusive!

Im neuen Roman von Ellen Berg, die übrigens in der Kategorie Humor, zu meinen Lieblingsautorinnen ...

Wie steil ist das denn?

Achtung, wer hoch hinaus will, kann tief fallen!
Lachmuskelkater inklusive!

Im neuen Roman von Ellen Berg, die übrigens in der Kategorie Humor, zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, befinden wir uns dieses Mal in den Alpen.

Vicky, 32 Jahre alt, Vegetarierin hat viele Freunde – Facebook Freunde! Wahnsinnig viele Follower auf Instagram und drei popelige Heinis, mit denen sie auf WhatsApp schreibt. Ihre Kleidung wählt sie per wetter App. Wie man schnell merkt, ist Vicky nicht dieser "face to face" Typ, sondern eher schüchtern und für sich. Einzig ihre Freundin Cat lässt sie an sich ran, die ebenfalls in der gleichen IT-Firma tätig ist. Sie selbst arbeitet dort relativ erfolgreich mit 5 weiteren Männern in einem Großraumbüro als Softwareentwicklerin. Gerne möchte sie aber noch höher hinaus.

Da kommt es gerade recht, dass die Firma eine leitende Position sucht, für einen Großauftrag. Doof nur, dass sie nicht die einzige Anwärterin auf diesen Posten ist.
Um sich zu behaupten, veranstaltet der Personalchef ein dafür abgestimmtes Training. An einem Wochenende geht es, zu einer Klettertour, in die Berge. Teamgeist, Selbstbewusstsein, Ausdauer und viele Charaktereigenschaften, die wichtig für diese Position sind, werden auf eine harte Probe gestellt.
In den Bergen angekommen, trifft die mieslaunige Truppe auf den smarten und gutaussehenden Bergführer Joe und mit ihm nimmt die Geschichte ihren Lauf, denn nicht nur er findet Vicky nett.

Ihr sagt, „Ach vorhersehbar!“
Ich sage, „Ja fast, aber ist doch Wurscht, denn Hauptsache ist, man wird unterhalten.“

Der Schreibstil ist wie immer herrlich komisch und schnell und einfach zu lesen. Natürlich sollte einem bei Ellen Berg klar sein, dass ihre Geschichten nicht anspruchsvoll sind, sondern eher für mich ein schöner Ausgleich zu genau diesen Büchern.
Eine amüsante und schöne Geschichte für zwischendurch. Immer wieder gerne.

 (Ellen)fantös,  (Berg)luftschnuppernistgesund – kurz, Ellen Berg!

Dies ist übrigens (k)ein Liebesroman

Mein Lieblingsroman von ihr ist immer noch "Ich will es doch auch", vielleicht liegt es daran, dass das mein erster "Berg" war. 

Veröffentlicht am 13.11.2017

Die Magie des Winters kam bei mir leider nicht an

Winterzauber. Eine Liebe am See
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Winterzauber, eine Liebe am See ist eine Geschichte, die wunderbar in die winterliche Adventszeit passt.

Die Kulisse ist dieses Mal das kleine Örtchen Langenargen, direkt am Bodensee.

Dort hat sich ...

Winterzauber, eine Liebe am See ist eine Geschichte, die wunderbar in die winterliche Adventszeit passt.

Die Kulisse ist dieses Mal das kleine Örtchen Langenargen, direkt am Bodensee.

Dort hat sich Kathie einen Traum erfüllt. Sie betreibt das Café „Rosenrot“, ihr ganzer Stolz. Nach einer gescheiterten Beziehung lenkt sie das wunderbar ab, bis eines Tages der Bruder ihrer besten Freundin Isabell zurück ins Örtchen zieht. Er hat das Café „Strandperle“ direkt gegenüber gekauft, wird somit zur Konkurrenz.

Das allein wäre schon schlimm genug, wären da nicht noch die ewigen Sticheleien von ihm, die Kathi schon von Kindheitstagen an kennt. Da war es nur gut, dass er damals ausgewandert ist. Nun aber ist er leider wieder da und mit ihm ein totales Chaos…

Die Geschichte beginnt, als Kathi ihr Café abends abschließen möchte und von einer Frau im roten Mantel angesprochen wird, ob sie im Tagungsraum des Cafés einen Märchenabend veranstalten könnte. Da Kathi schon ziemlich ausgebucht ist, versucht sie die Frau ein wenig abzuwimmeln. Doch die Frau bleibt hartnäckig und letztendlich sitzen beide wieder im Café und trinken Kaffee. Auch wenn Kathi diese Frau ein wenig merkwürdig findet, lässt Kathi sich von ihr die Zukunft aus dem Kaffeesatz lesen. – Kathi wird demnächst ihren Traumprinzen begegnen. Mit diesen letzten Worten war die Frau, auf mysteriöse Art, auch schon wieder verschwunden.

Jetzt glaubt man natürlich, nach dem Motto, was sich neckt das liebt sich, dass der Bruder Kathis Traumprinz wird. Ganz so einfach ist es aber doch nicht.

Im Gegenteil!

Ich fand die Geschichte leider ziemlich anstrengend. Das lag vor allem daran, dass Kathi als Charakter, auf mich, sehr zickig und nervig wirkte, aber auch an dem Schreibstil, den ich irgendwie laienhaft fand. Deswegen fing ich irgendwann an quer zu lesen und komischerweise ging einem dabei auch kaum etwas von der Geschichte verloren. Dann lag es noch am Nikolaus, worauf ich aber jetzt nicht näher eingehen möchte, da es zu Viel der Geschichte vorweg nehmen würde und zu guter Letzt an der Frau in rot.

Obwohl ich gerne Liebesgeschichten lese und auch gerne Weihnachtsgeschichten und obwohl es dann auch gerne mal etwas kitschig sein darf, war mir das einfach zu viel des Guten.
Der Winterzauber – die Magie des Winters, wie die Autorin in ihrem Buch so schön schreibt, dieser Funken ist leider bei mir nicht übergesprungen.

Da haben mich das wunderschöne Cover und der dazu gehörige Klappentext leider getäuscht.

Veröffentlicht am 08.11.2017

Für zwischendurch ganz nett

Das Herz des Henry Quantum
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Ein charmanter Grübler auf einer Odyssee zum wahren Glück

Henry Quantum, genannt Bones, weil er so groß und hager ist, ist ein Tagträumer. Er macht sich um alles und jeden Gedanken.

Er macht sich zum ...

Ein charmanter Grübler auf einer Odyssee zum wahren Glück

Henry Quantum, genannt Bones, weil er so groß und hager ist, ist ein Tagträumer. Er macht sich um alles und jeden Gedanken.

Er macht sich zum Bespiel Gedanken darüber, was für eine wunderbare Sache die Sprache ist. Denn wer hatte als Erster auf ein Küken gezeigt und dabei  „Küken“ gesagt. Und wer war der andere gewesen, der „ja, das ist ein Küken“ gesagt hatte. Oder hatten sie mit dem „Vogel“ angefangen?

Die Geschichte beginnt einen Tag vor Heilig Abend, als Bones plötzlich einfällt, er braucht noch ein Geschenk für seine Frau Margaret. Er beschließt während seiner Mittagspause, das Parfum Chanel Nr. 5 zu kaufen, als er dort auf jemanden trifft, den er viele Jahre nicht gesehen hat. – Daisy!

Daisy war mal seine Geliebte. Von ihr fühlte er sich verstanden, mit all seinen Macken die er so hatte, doch dieses Grübeln, ist erst zwanghaft bei ihm geworden, als Daisy ihn verlassen hat, aus Vernunft, denn beide waren schon verheiratet.

An diesem Tag also, als Bones wieder auf Daisy triff, gehen die zwei zum Mittagessen, um über alte Zeiten zu sprechen. Daisy, inzwischen geschieden, gesteht ihm, dass sie ihn immer geliebt habe und sie stellt ihm die alles entscheidende Frage: „Liebst du deine Frau?“ Als er dies bejaht, sagt Daisy, dann brauchen wir nichts weiter zu bereden und geht.

Allein mit seinen Gedanken bleibt er zurück und nun begleiten wir Henry, Margaret und Daisy durch die Vergangenheit, aber auch durch die Gegenwart.
Wird Henry am Ende feststellen, wer die Richtige ist, die einzig wahre Liebe?

Zu Anfang fand ich die Geschichte ein wenig komisch, doch relativ schnell hatte ich mich an den Schreibstil und an Henry gewöhnt und ich hatte Spaß weiter zu lesen. Doch nach etwas über die Hälfte kam für mich eine Flaute, weil ich diesen Charakter, um den es da hauptsächlich ging, nicht sehr sympathisch fand. Als es irgendwann wieder zu Henry wechselte fiel es mir schwer wieder richtig in dieses anfängliche Gefühl finden. Ich konnte seine Gedanken auch nicht alle nachvollziehen, manche sogar habe ich nicht mal verstanden, weil Astrophysik auch nicht gerade mein Lieblingsthema ist.

Ich finde die Geschichte war nett zu lesen, für zwischendurch, aber mehr leider auch nicht. Ich hatte viel mehr Gefühl erwartet. – Schade!