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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Hier fehlt es an Spannung

Ein Schrei, den niemand hört
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ich fand die Idee gut, traumatisierter Polizist in Auszeit, mit drei kleinen Kindern, wieder zu einem Einsatz zu schicken. In meinen Augen bietet es viel Potenzial ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ich fand die Idee gut, traumatisierter Polizist in Auszeit, mit drei kleinen Kindern, wieder zu einem Einsatz zu schicken. In meinen Augen bietet es viel Potenzial zum Mitfiebern. Und mit den Kindern, na ja, davon bin ich eh ein riesiger Fan. Zudem ist das ganze ein Reihenauftakt und vielleicht mag ich es ja. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Nach dem Verschwinden seiner Frau lässt Detective Inspector Robert Kett alles hinter sich und zieht mit seinen drei kleinen Töchtern von London ins Städtchen Norwich. Vierzehn Wochen sind seit Billies Entführung vergangen, aber noch immer gibt es keine Spur. Es soll eine Auszeit werden, denn seine Kinder brauchen ihn. Doch bei seiner Ankunft wird er mit einem weiteren Vermisstenfall konfrontiert: Die 11-jährige Maisie, die ihr Taschengeld mit Zeitungsaustragen aufbessert, ist von ihrer letzten Tour nicht zurückgekehrt. Kett hat schon einmal einen entführten Jungen gesund wieder nach Hause gebracht und nimmt trotz seiner Sorge um Billie und seine Töchter die Ermittlungen auf. Er ahnt nicht, dass er in einen der dunkelsten Fälle seiner Karriere hineingezogen wird.

⁣𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

An sich eine gute Idee für einen Reihenauftakt. Detektiv Chief Inspektor Kett, Vater von 3 kleinen Kindern, deren Mutter immer noch vermisst wird, wird trotz Auszeit zu einem Fall gerufen. So gut die Story auch anfing und so gut sie auch endete, hat es mir dazwischen aber an Spannung gefehlt. Obwohl das Buch nicht dick ist, gab es trotz dessen viele Längen. Interessant wurde es erst wieder 50 Seiten vor Schluss. Dazwischen musste eins der Kinder ständig aufs Klo. Klett, der zwischen der Vaterrolle und der Ermittlung an seine Grenzen kam und ein/zwei Verdächtige. All das wurde aber zu langweilig inszeniert, sodass bei mir der Lesespaß ein wenig auf der Strecke blieb. Auch, wenn mich natürlich interessiert, ob die Mama noch jemals gefunden wird, reizt mich persönlich der zweite Band nicht mehr so sehr. Schade! ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Nicht schlecht, aber ohne Spannung. Von Mitfiebern war hier keine Rede. Zumindest tröstet das Ende ein wenig und macht den ein oder anderen sogar neugierig.

2,5☆

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Favorit aus der Reihe

Die kleine Villa in Italien
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Es ist schon eine Weile her, da habe ich, unwissentlich, dass es sich hierbei um eine so langjährige Reihe handelt, mit dem Kopenhagen Band begonnen. Den fand ich so ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Es ist schon eine Weile her, da habe ich, unwissentlich, dass es sich hierbei um eine so langjährige Reihe handelt, mit dem Kopenhagen Band begonnen. Den fand ich so schön, vom Setting her, aber auch die Einblicke in die Kultur, inklusiver Lovestory, dass ich drangeblieben bin. Der Rest ist Geschichte. 😊 ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Lia Bathurst braucht dringend eine Auszeit. Privat und beruflich steckt die Künstlerin in einer Sackgasse - warum also nicht den Sommer an der Amalfiküste verbringen? Schon lange träumt Lia davon, die weißen Sandstrände, das türkisblaue Meer und die italienische Küche zu genießen. Aber niemals hätte sie geglaubt, dass sie hier auch auf die Spuren ihres leiblichen Vaters Ernesto stoßen könnte. Ein Vater, von dem sie bis vor ein paar Wochen überhaupt nichts wusste! Und nun steht sie vor den Toren seiner hübschen Villa und hofft, endlich mehr über ihre Wurzeln zu erfahren. Wenn da nur nicht Ernestos unausstehlicher Manager wäre. Raphael hält Lia für eine Erbschleicherin und ist entschlossen, sie zu entlarven. Selbst wenn das bedeutet, dass er sie nicht mehr aus den Augen lassen darf und die beiden sich immer näherkommen … ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Dieses Mal "endlich" Italien, eins meiner Lieblingsländer. Das Cover suggeriert direkt ein Gefühl von Sommer und Meer. Und genau das bekommt man auch. Packt also eure Koffer, es geht an die Amalfiküste, in das wunderschöne Örtchen Positano, etwa 1 Stunde von Neapel entfernt. Dort trefft ihr auf die Engländerin Lia, die gerade erfahren hat, dass der berühmte Schauspieler Ernesto Salvatore ihr Vater ist. Um den aber endlich kennenzulernen, muss sie einige Hürden nehmen. Sie muss vorbei an ihrem Stiefbruder Raphael Knight, was gar nicht mal so einfach ist. Der sehr attraktive, aber unnahbare Typ schafft es nicht nur Lia aus der Fassung zu bringen, auch mir hat er einige Male den Nerv geraubt. Das gehört aber dazu und wird auch logisch erklärt. Abgerundet wird das Ganze mit einer so warmherzigen Familie, die man alle direkt ins Herz schließt. Allen voran Aurelia, Ernestos neue Frau und Mutter von Raphael. Mit ihr habe ich morgens schon "Pasta al Limone" gekocht und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Auch Raphaels Bruder Leo habe ich kennengelernt. Er hat einen sehr interessanten Charakter. Eigentlich ist er ein sehr fröhlicher Typ, allerdings hat auch das seine Schattenseiten. In diesem Teil erfährt man nämlich, kurz angeschnitten, dass er sich von der Trennung seiner Frau erholt. Wie schön ist es da, dass ich mit dem Beginn dieses Teils erfahren habe, dass Leo seine eigene Geschichte bekommt, – nämlich in Prag. 🤩 (Erscheint im August 2025) Ich liebe diese Reihe einfach. Für mich bedeutet es abtauchen, fremde Kulturen kennenlernen und wohlfühlen. Dabei trifft man häufig auch auf Charaktere aus dem Vorgänger, was on top zusätzlich toll ist. Dieser Teil gehört zu meinen Favoriten, da er ohne allzugroßes Drama auskommt und es in Italien spielt. ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Für mich wieder richtig gut gelungen. Da kann man schon mal Fernweh bekommen. Mein Google glühte. 🤣⁣

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Hatte etwas anderes erwartet

Flusslinien
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Generationsgeschichten, vor allem der Kontrast zwischen Jung und Alt liebe ich sehr. Durch die 102 Jahre alte Margrit, die sich täglich von dem jungen Arthur in den ...

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

Generationsgeschichten, vor allem der Kontrast zwischen Jung und Alt liebe ich sehr. Durch die 102 Jahre alte Margrit, die sich täglich von dem jungen Arthur in den römischen Garten kutschieren lässt und ihrer Enkelin Luzie erwarte ich hier eine berührende und wegweisende Lebensgeschichte.⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Margrit Raven ist hundertzwei und wartet auf den Tod. Früher war sie Stimmbildnerin, jetzt lebt sie in einer Seniorenresidenz an der Elbe. Jeden Tag lässt sie sich von dem jungen Fahrer Arthur in den Römischen Garten bringen. Dort, mit Blick auf den Fluss, erinnert sie sich: an ihre Kindheit, den Krieg, ihre Liebhaber und an das, was sie über die einstige Gärtnerin dieses Parks weiß, Else, die große Liebe ihrer Mutter.
Die Erinnerungen halten Margrit am Leben – und die Besuche ihrer zornigen Enkelin. Luzie hat sich kurz vor dem Abitur von der Schule abgemeldet und übernachtet nun allein in einer Hütte an der Elbe. Während sie Margrit, deren Mitbewohner und sich selbst im Keller der Seniorenresidenz tätowiert, versucht sie, Stich für Stich, ihre Kraft und ihr Leben zurückzugewinnen.
Und dann ist da noch Arthur. Wenn er gerade niemanden zur Dialyse fährt, sucht er mit einer Metallsonde den Strand ab, erfindet Sprachen, kämpft für gefährdete Arten und ringt mit einer Schuld.
Um nicht vom Strom der eigenen Erinnerungen fortgerissen zu werden, müssen sich die drei auf sich selbst besinnen. Und aufeinander einlassen.

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Der Einstieg und der Schreibstil gefielen mir gut. Eher ruhig erzählt die Autorin die Geschichte einer Großmutter, ihrer Enkelin und dem Fahrer eines Fahrdienstes, im Wechsel. Margrit und Luzie habe ich sofort gemocht. Bei Arthur hat es erst ein wenig gedauert. Sehr schnell habe ich gespürt, diese Geschichte wird besonders und tiefgründiger als erwartet. Lauert hier etwa ein neues Lieblingsbuch?⁣
Leider nein! Die anfängliche Euphorie ließ schnell nach. Schon ca. ab der Mitte war ich von Margrits Geschichte nicht mehr so angetan. Vielleicht lag es daran, dass ich nun doch mehr von Arthur und Luzie erfahren wollte. Ihre Dialoge mochte ich sehr. Auch die zwischen Margrit und ihrer Enkelin. Diese Kapitel vergingen viel zu schnell. Dagegen Margrits Vergangenheit, die mir zu detailliert beschrieben war. Dabei hatten deren Mutter und ein paar andere Nebencharaktere einen sehr großen Stellenwert bekommen, was mich persönlich aus der Begeisterung katapultiert hat. Ich wollte eher wissen, wie Margrit Luzie bei deren Trauma unterstützt oder was mit Arthurs Bruder passiert ist. Mir ist bewusst, dass "Flusslinien" natürlich aber nicht nur darauf ausgelegt ist. Eher auf Margrits Leben und deren Liebe zum römischen Garten, die durch die Freundschaft zwischen Margrits Mutter Johanna und der Gärtnerin Else Hoffa entstanden ist. Letztere gab es tatsächlich und war für die Gestaltung des römischen Gartens verantwortlich. Hier bekommt der/die Leser*in auch ein paar schöne Einblicke. Mir aber war das zu viel, weswegen ich bei besagten Szenen doch auch quergelesen habe.⁣
Das Ende war gut, für meinen Geschmack aber auch nicht besonders. Ihr merkt, ein wenig enttäuscht bin ich, da ich anfänglich ja noch dachte, ein neues Lieblingsbuch in den Händen zu halten.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Hatte eine andere Erwartung an die Geschichte, die für manche bestimmt ganz toll ist, für mich war sie eher mittelmäßig.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Bin leider enttäuscht

Freitags im Mondlicht
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𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

>>Zweite Chancen, berührend, humorvoll.

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣?⁣

>>Zweite Chancen, berührend, humorvoll.<< Mehr braucht es erstmal nicht, um mich neugierig zu machen. 😊⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩:

Iris Nightingale geht es mehr als gut. Sie hat ihre Routinen (Arbeit, Joggen, Schlafen), und sie hat ihre Regeln. Eine davon besagt, dass man sich niemals neben jemand Fremden auf eine Parkbank setzt. Erst recht nicht auf die Bank, auf der Iris regelmäßig ihre Freitagabende verbringt und versucht, die Erinnerungen zu verdrängen, denen sie nicht davonjoggen kann. Doch eines Abends bricht ein Unbekannter diese Regel: Hunter Monroe. Groß, sarkastisch, ärgerlich gesprächig. Alles an ihm bringt Iris gegen ihn auf. Kurzerhand lässt sie ihn sitzen. Dass sie Hunter nicht so leicht aus dem Weg gehen kann, ahnt sie erst, als sie ihn am nächsten Morgen in der Büro-Dusche wiedertrifft – als neuen Berater in der Firma, in der Iris als Ingenieurin arbeitet. Und zu allem Überfluss soll sie auch noch mit ihm an einer externen Fortbildung teilnehmen, ausgerechnet zum Jubiläum des Tages, den Iris für immer vergessen will …

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:⁣

Was für ein süßer Start in die Geschichte. Iris und Hunter, zwei Fremde auf einer Parkbank. Die Beiden zusammen fand ich so toll. Iris, eher zickig, aber liebenswert und Hunter der Schlagfertige und Coole. Hier bekommt man super witzige Schlagabtausche, à la Vi Keeland und das mochte ich sehr. Die Ernüchterung kam schnell. Es fühlte sich leider an, als würden die Protagonist:innen auf der Stelle trampeln. Es passierte rein gar nichts. Kein großes Drama, kein Vorankommen der Geschichte, sodass man mal ein bisschen mehr aus der Vergangenheit erfährt (erst am Ende). Lediglich ein paar gute und witzige Dialoge. Aber das allein reicht natürlich nicht für eine gute Story. Mir war es inzwischen egal, ob und wie Iris und Hunter nun zueinander finden.⁣
Deswegen habe ich auch irgendwann nicht mehr so gerne zu diesem Buch gegriffen. Schade, dabei hatte es zu Beginn noch so viel Potenzial für eine richtig süße Lovestory.⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:⁣

Guter Start, zäher Mittelteil, das Ende war mir egal.⁣
Bin leider enttäuscht!😞

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Herzerwärmend ♡

Luzie in den Wolken
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🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 Rezension Rezensionsexemplar atlantikverlag charlottelucas luzieindenwolken Roman Trauer Tod wunsch alleinerziehendemutter Schriftsteller schreibblockade #zweitechancen ⁣

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 ...

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶

Rezension

Rezensionsexemplar

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Roman

Trauer

Tod

wunsch

alleinerziehendemutter

Schriftsteller

schreibblockade #zweitechancen ⁣

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣

Ganz klar, es hat meinen Namen gerufen! Wer mich kennt, weiß, dass ich auf Geschichten abfahre, in denen es um Alleinerziehende geht, Kinder eine Rolle spielen, ebenso die Liebe und ein wenig traurig darf sie auch sein, wenn ich am Ende mit einem Happy End belohnt werde. All das scheint diese Geschichte zu versprechen. ⁣

𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣

Gabriel Bach, ein ausgebrannter Bestsellerautor in der Krise, sitzt an der Elbe, als ein roter Luftballon vorbeifliegt, an dem ein Zettel befestigt ist. Darauf steht: »Liber Got, mein Papa ist bei dir im Himell - kannst du mir nicht bite einen neuen schikken? Von ganzem Hertzen, deine Luzie in den Wolken.« Als Gabriel diese Worte liest, kommt ihm zum ersten Mal seit Langem wieder eine Idee, die eine Lawine von Ereignissen in Gang setzt, die nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben von Luzie und ihrer Mutter Miriam völlig auf den Kopf stellen wird ... ⁣

𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣

Wer eine herzerwärmende Geschichte sucht, dürfte hiermit einen Volltreffer landen, denn genau das war sie für mich. Gabriel, Miriam und Luzie waren einfach tolle Charaktere, die man nicht nur sofort liebgewonnen hat, man hat auch mit ihnen gelitten und sich über kleine Fortschritte gefreut. Das Thema Trauerbewältigung wird hierbei zwar angesprochen, aber das sensibel und nicht vordergründig, sodass man beim Lesen eher das Gefühl hatte, man würde sich eine richtig schöne Komödie anschauen. Dramen, verpackt mit Humor. Das mag ich! Ich erinnere mich an eine Szene, wo ich so in der Story war, dass ich um mich herum alles vergessen habe. Ohnehin hat die Autorin es geschafft, dass Bilder vor meinem Auge entstanden sind, die zusammengesetzt einen Film ergaben, den ich by the way, tatsächlich umgesetzt gerne im TV schauen würde. Und auch wenn es für mich ein paar Längen im Mittelteil gab, möchte ich zusammenhängend betrachtet keinen Stern abziehen, weil mich dieses Buch nicht nur gut unterhalten, sondern auch glücklich gemacht hat. Am Ende flossen dann auch ein paar Tränchen, was zu einer guten Komödie natürlich dazugehört. Von daher kann und möchte ich dieses Buch gerne weiterempfehlen, an alle, die Filme mögen, wie z.B. "Keinohrhase" oder Geschichten wie "Gott hat auch mal ’nen schlechten Tag". ⁣

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣

Herzerwärmend, traurig, aber dennoch humorvolle Geschichte mit liebevollen Charakteren. Es wurde nicht zuviel Versprochen.

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