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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2025

Tolle Fortsetzung

Irresponsible Puckboy
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Der zweite Band der Puckboys-Reihe hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt – und das lag vor allem an Dex und Tripp, die bereits im Auftakt der Serie meine Neugier geweckt haben. Was ich ...

Der zweite Band der Puckboys-Reihe hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt – und das lag vor allem an Dex und Tripp, die bereits im Auftakt der Serie meine Neugier geweckt haben. Was ich mir damals an emotionalem Chaos ausgemalt habe, wurde hier sogar noch übertroffen. Die Autorinnen schaffen es, Humor, Herz und Drama so eng miteinander zu verweben, dass man ständig zwischen Lachen, Seufzen und leichter Verzweiflung schwankt.

Im Zentrum steht die besondere Freundschaft der beiden Eishockeyspieler, die schon seit Jahren unerschütterlich ist – zumindest nach außen. Während Tripp seine Gefühle unterdrückt und versucht, sein Leben weiterzuführen, stolpert Dex von einer Dummheit in die nächste und erkennt viel zu spät, was eigentlich direkt vor ihm liegt. Der impulsive Entschluss, spontan zu heiraten, wirkt zunächst wie ein schlechter Scherz nach einer durchfeierten Nacht. Doch als klar wird, dass die Ehe tatsächlich gültig ist, kippt die Stimmung – plötzlich stehen Karrieren, öffentliche Wahrnehmung und persönliche Beziehungen auf dem Spiel.

Was danach folgt, ist ein wildes Hin und Her, das mal an den Nerven zerrt und dann wieder das Herz wärmt. Besonders stark ist die Darstellung, wie sehr äußere Erwartungen – sei es von Medien, Fans oder der eigenen Community – das Privatleben beeinflussen können. Dex und Tripp werden in eine Situation gedrängt, die sie nie geplant hatten, und müssen gleichzeitig mit unausgesprochenen Gefühlen und ihren eigenen Unsicherheiten umgehen.

Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich authentisch. Tripps stille Verliebtheit tut weh, ohne kitschig zu wirken, und Dex’ Mischung aus Naivität, Chaos und bedingungsloser Fürsorge macht ihn zu einem Charakter, den man einfach gernhaben muss – selbst wenn man ihn gelegentlich schütteln möchte. Sobald die beiden beginnen, sich ihren Emotionen zu stellen, wird es intensiv, verletzlich und wunderschön.

Ein besonderes Highlight sind die Cameos aus anderen Reihen der Autor
innen. Sie verleihen der Geschichte ein Gefühl von Vertrautheit und lassen das ganze Universum lebendiger wirken – für alle, die die anderen Bücher kennen, sind das wahre Fan-Momente.

Der Schreibstil bleibt gewohnt leichtfüßig, witzig und dennoch gefühlvoll. Jede Seite macht Freude, und gleichzeitig wird nie vergessen, dass hinter der humorvollen Fassade echte Themen liegen: Selbstfindung, Akzeptanz, Erwartungen, und der Mut, sich selbst ehrlich zu begegnen.

Für mich ist dieser Band ein emotionaler Volltreffer – eine Friends-to-Lovers-Geschichte voller Witz, Wärme und wilden Entscheidungen, die zeigt, dass Liebe manchmal aus den chaotischsten Momenten entsteht. Und jetzt? Jetzt heißt es wieder warten auf den nächsten Teil … leider.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Fesselnder Auftakt

These Ancient Flames 1: Awake
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Schon der erste Blick auf das Buch macht deutlich, dass hier viel Liebe ins Design geflossen ist – ein echtes Schmuckstück für jedes Regal. Doch auch der Inhalt muss sich keineswegs hinter der beeindruckenden ...

Schon der erste Blick auf das Buch macht deutlich, dass hier viel Liebe ins Design geflossen ist – ein echtes Schmuckstück für jedes Regal. Doch auch der Inhalt muss sich keineswegs hinter der beeindruckenden äußeren Gestaltung verstecken.

Die Geschichte entführt in eine Welt, die Anklänge an asiatische Kulturen trägt, jedoch klar im Bereich der Urban Fantasy verankert ist. Magische Kraftlinien, alte Drachenlegenden und politische Spannungen bilden die Grundlage einer Handlung, die sofort Fahrt aufnimmt. Bereits auf den ersten Seiten wird man mitten in einen Angriff geworfen, sodass die Spannung ohne Umwege präsent ist.

Im Mittelpunkt steht Meiling – eine junge, aber bereits hoch angesehene Leibwächterin, deren Loyalität und Entschlossenheit sie zu einer faszinierenden Protagonistin machen. Sie ist stark, impulsiv, mutig und doch nicht unfehlbar, was sie äußerst greifbar wirken lässt. Als der geheimnisvolle Raven auftaucht und eine Warnung ausspricht, geraten nicht nur Meis Gewissheiten, sondern auch ihre eigenen Gefühle ins Wanken. Zwischen Pflicht, Misstrauen und wachsender Anziehung entfaltet sich eine dynamische Beziehung, die das klassische Enemies-to-Lovers-Motiv mit viel Intensität bedient.

Besonders gelungen ist der Perspektivwechsel zwischen Mei und Raven, der tiefe Einblicke in ihre Gedankenwelt erlaubt und die Handlung lebendig hält. Nebenfiguren wie Tao sorgen für zusätzliche Farbe und Herz, ohne die Bühne zu überladen. Die Mischung aus ruhigen Momenten, actionreichen Szenen und überraschenden Wendungen sorgt für ein durchgehend hohes Tempo.

Die Magie dieser Welt ist leicht zugänglich erklärt, gleichzeitig aber atmosphärisch genug, um Neugier zu wecken. Der Konflikt zwischen den Fürstenhäusern und die Angst vor dem Verschwinden der Magie verleihen der Geschichte zusätzliches Gewicht.

Auch die Hörbuchvariante überzeugt: Die Sprecher verleihen den Figuren spürbare Persönlichkeit und tragen zur düsteren, spannungsvollen Stimmung bei.

Das Buch ist ein fesselnder Auftakt voller Intrigen, Emotionen und Geheimnisse – und das Ende lässt einen sofort nach dem nächsten Band verlangen. Für mich steht fest: Von Melanie Lane will ich mehr lesen.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

einfach spannend und genial

A Good Girl’s Guide to Murder
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In Little Kilton, dieser kleinen Stadt, in der jeder jeden kennt, hat man sich längst auf eine Wahrheit geeinigt: Andy Bell ist tot, und ihr Freund Sal muss der Täter gewesen sein. Doch Pippa Fitz-Amobi ...

In Little Kilton, dieser kleinen Stadt, in der jeder jeden kennt, hat man sich längst auf eine Wahrheit geeinigt: Andy Bell ist tot, und ihr Freund Sal muss der Täter gewesen sein. Doch Pippa Fitz-Amobi weigert sich, diese einfache Lösung zu akzeptieren – und genau deshalb habe ich sie sofort ins Herz geschlossen.

Von Anfang an war ich völlig in der Geschichte drin. Holly Jackson schreibt so flüssig und leicht, dass die Seiten nur so dahinflogen, und trotzdem geht die Tiefe nie verloren. Ich habe gelacht, mitgerätselt, den Atem angehalten – und immer mehr das Gefühl bekommen, mitten im Fall zu stecken. Besonders die eingebauten Interviews, Akten und Notizen haben das Ganze für mich extrem realistisch gemacht. Ich konnte richtig mitermitteln und war ständig gespannt, welchen Hinweis Pip als Nächstes aufdecken würde.

Pip selbst ist eine Protagonistin, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Ihr Mut, ihre Empathie und ihr unerschütterlicher Sinn für Gerechtigkeit haben mich regelrecht mitgerissen. Sie ist clever, organisiert und trotzdem unglaublich menschlich – ich habe mich sofort emotional mit ihr verbunden gefühlt. Besonders schön fand ich die Szenen mit ihrer Familie, die Wärme und Leichtigkeit in die spannende Handlung gebracht haben.

Die Wendungen? Einfach genial! Mehrfach war ich sicher, endlich die Lösung gefunden zu haben – und wurde dann komplett überrascht. Das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen und gleichzeitig überzeugt, weil es so schlüssig und clever war.

Für mich ist A Good Girl’s Guide to Murder nicht nur ein Jugendkrimi, sondern ein fesselndes, klug aufgebautes Buch mit Herz, Spannung und starken Botschaften. Themen wie Vorurteile, Rassismus, Freundschaft und Vertrauen werden sensibel, aber eindringlich behandelt.

Fazit:
Dieses Buch gehört für mich zu den absoluten Highlights meines Lesejahres. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen – egal, ob man schon Krimi-Fan ist oder gerade erst ins Genre einsteigt. Pippa Fitz-Amobi werde ich so schnell nicht vergessen, und ich freue mich riesig auf die Fortsetzung!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 29.08.2025

total atmosphärisch und wundervoll

The Knight and the Moth
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The Knight and the Moth hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht – es ist keine typische Fantasy-Geschichte, sondern etwas ganz Eigenes. Schon die ersten Seiten haben mich in diese geheimnisvolle, düstere ...

The Knight and the Moth hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht – es ist keine typische Fantasy-Geschichte, sondern etwas ganz Eigenes. Schon die ersten Seiten haben mich in diese geheimnisvolle, düstere Welt hineingezogen, auch wenn ich mich anfangs erst an die ungewöhnlichen Begriffe und die Erzählweise gewöhnen musste. Gerade die Weissagerinnen, die nur mit Zahlen bezeichnet werden, haben mich am Anfang eher verwirrt. Doch je weiter ich las, desto mehr hat sich ein faszinierendes Bild zusammengesetzt.

Sybil – Nummer 6 – ist eine Figur, die ich sofort spannend fand. Ihr Weg von der unsicheren Seherin hin zu einer selbstbestimmten Frau war sehr bewegend. Und Rory, der Ritter an ihrer Seite, war für mich eine echte Abwechslung zu den üblichen „Alpha-Männern“. Er ist sensibel, zurückhaltend und gleichzeitig stark – damit hat er sich einen Platz in meinem Leserherz verdient. Die Liebesgeschichte der beiden war zwar eher subtil und hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr Funken haben dürfen, aber gerade das macht das Buch auch für Leser*innen interessant, die Romance sonst lieber vermeiden.

Mein persönliches Highlight war jedoch Bartholomew, der Gargoyle. Mit seinem Humor, seiner Treue und der Tragik seiner eigenen Geschichte hat er mich zum Schmunzeln gebracht, aber auch tief berührt. Er war für mich das Herzstück des Buches.

Der Schreibstil von Rachel Gillig ist poetisch, atmosphärisch dicht und voller Andeutungen. Es gibt Momente, die etwas ruhiger waren – vor allem im mittleren Teil fehlte mir zeitweise die Spannung –, aber der Anfang und das Ende haben mich absolut gefesselt. Gerade das Finale hatte eine Wucht und Tiefe, die mich richtig umgehauen hat.

Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte fühlt sich frisch und anders an. Keine Drachen, keine Fae, sondern eine Welt voller Omen, Geheimnisse und einer ganz eigenen Magie. Dazu kommt eine düstere, fast gotische Stimmung, die perfekt zu den Figuren passt.

Fazit:
The Knight and the Moth ist ein starkes, atmosphärisches Fantasybuch mit tollen Charakteren, einem originellen Worldbuilding und einer Liebesgeschichte, die nicht den Fokus, aber genau die richtige Balance findet. Für mich war es ein intensives Leseerlebnis, das Lust auf Band 2 macht.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

sehr spannend

Organisch
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„Organisch“ von Giulia Enders hat mich wirklich begeistert. Schon der Ansatz, den eigenen Körper einmal nicht nur als „funktionierende Maschine“, sondern als klugen Problemlöser zu betrachten, hat mich ...

„Organisch“ von Giulia Enders hat mich wirklich begeistert. Schon der Ansatz, den eigenen Körper einmal nicht nur als „funktionierende Maschine“, sondern als klugen Problemlöser zu betrachten, hat mich sofort angesprochen. Das Buch nimmt einen mit auf eine Reise durch Lunge, Haut, Muskeln, Gehirn und Immunsystem – und erklärt, wie genial all diese Bereiche ineinandergreifen.

Mich fasziniert vor allem, wie viele Prozesse im Hintergrund ablaufen, ohne dass wir es überhaupt merken. Durch die vielen Beispiele habe ich meinen Körper neu schätzen gelernt und gemerkt, dass er so viel mehr für mich tut, als mir im Alltag bewusst ist. Ich habe oft gedacht: „Wow, so habe ich das noch nie betrachtet.“

Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und persönlichen Einflüssen der Autorin. Giulia Enders schreibt locker, humorvoll und flüssig – komplizierte Abläufe werden so anschaulich und manchmal sogar lustig erklärt, dass man auch ohne medizinisches Vorwissen sofort mitkommt. Klar, es gab ein paar Stellen, die etwas komplexer waren und über die ich zweimal nachdenken musste, aber das war wirklich selten und hat mich eher motiviert, mich noch intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

Insgesamt habe ich viel Neues gelernt und nehme mir fest vor, in Zukunft besser auf meinen großartigen Körper und meine Psyche zu achten. Dieses Buch ist nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam und inspirierend. Und nachdem mir „Organisch“ so gut gefallen hat, werde ich definitiv auch zu Darm mit Charme greifen.

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