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Veröffentlicht am 18.11.2018

Klassentreffen mit tödlichem Ausgang

Nichts ist verziehen
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Magda, Journalistin einer Tageszeitung in Schweden, bekommt eine Einladung zu einem Klassentreffen ihrer ehemaligen Abi Klasse. Zögernd fährt sie zur alten Hütte ihres Lehrers und nimmt dort am Klassentreffen ...

Magda, Journalistin einer Tageszeitung in Schweden, bekommt eine Einladung zu einem Klassentreffen ihrer ehemaligen Abi Klasse. Zögernd fährt sie zur alten Hütte ihres Lehrers und nimmt dort am Klassentreffen teil. Gemeinsam mit den anderen Protagonisten, 15 an der Zahl, verbringt sie das Wochenende bei der alten Hütte ihres Lehrers Sune. Was zu einem Klassentreffen dazugehört sind natürlich die vielen Erzählungen aus der damaligen Zeit wie man gemeinsam in der Schule war, ein wenig über das Glas zu schauen, so wie es jeder tat und natürlich auch ein wenig Action. Diese Spannung erfolge im Zuge einer Gespensterwanderung, doch die verlief nicht so wie es scheint denn im Zuge dieser Gruselwanderung geschah auf brutale Art und Weise der erste Mord. Einer der Klassenkameraden weilte nicht mehr unter ihnen. Im Zuge des Lesens geschehen noch viele andere Dinge.

Nun zu meinem Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch einigermaßen gefallen. Anfänglich ist es etwas schwer sich die vielen einzelnen Namen zu merken, ihren Zusammenhang zwischen der einzelnen Personen festzustellen und erst Recht zu wissen wer war das noch einmal. Eine anfängliche Auflistung der einzelnen Chraktere und deren Verbindung zueinander hätte dem Buch sicher gut getan. Ein weiterer Punkt der mir persönlich nicht gefallen hat ist, dass dies der 3. Band einer Krimireihe ist,was mir erst viel später aufgefallen ist, als es in der Kommentaren der Leserunde erwähnt wurde und auch als ich mir den Klappentext anderer Bücher von Ninni Schulmann durchgelesen habe, und somit bei vielen handelten Personen einfach der kontext gefehlt hat. Hier hätte es mir gefallen wenn der Charakter etwas genauer beschrieben worden wäre und auch Nichtleser der anderen beiden Bände sich so ein genaues Bild der Ermittler und auch der Hauptcharaktere machen können.

Vom Schreibstil her hat mir der Schwedenkrimi hingegen sehr gut gefallen, obwohl er sich anfänglich und dazwischen etwas in die Länge zog. Jedoch wurde es zwischendurch wieder richtig spannend für mich zu lesen, sodass ich es einfach nicht lassen konnte und einfach wissen musste wie es weiterging. Was mir persönlich jedoch auch sehr gut gefallen hat waren die vielen kleinen Rückblicke aus der Schulzeit und die damit verbundenen Sorgen aus Bullying und anderen Jugendstreichen.

Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne, da es einfach zwischendurch langweilig wurde und einfach zu viele Personen am Anfang den Leser etwas verwirren. Was auch ein weiterer Grund ist, dass den einzelnen Personen einfach der Kontext und der Charakter fehlt was daran liegt dass die beiden Bände davor nicht gelesen wurden und auch nicht bekannt sind.

Veröffentlicht am 09.09.2018

Spannend aber kein Buch für mich

Land im Sturm
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Klappentext:
Bayern, AD 995: Weil er zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, flieht der junge Schmied Arnulf vor seinen Verfolgern über die Berge. Mitten im Wald trifft er auf Hedwig, die von feindlichen ...

Klappentext:
Bayern, AD 995: Weil er zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, flieht der junge Schmied Arnulf vor seinen Verfolgern über die Berge. Mitten im Wald trifft er auf Hedwig, die von feindlichen Ungarn verschleppt wurde, aber entkommen konnte. Gemeinsam wandern sie nach Augsburg, wo sie in die Ereignisse um die große Ungarnschlacht König Ottos verwickelt werden. Dabei verlieben sie sich – und legen den Grundstein einer Familie, deren Nachkommen durch manchen Sturm gehen müssen, bevor sie fast tausend Jahre später die Deutsche Revolution miterleben...

Das Buch ansich bietet jemandem der einen historischen Roman sehr gerne mag einen guten Einblick in die damalige Zeit. Viele Szenen die den Leser miterleben lassen und ihn in diese Welt eintauchen lassen.

Ansich finde ich das Buch von der Erzählung und der Story her nicht schlecht, jedoch sind historische Romane nichts für mich. Ich merke mir die Sachen zwar leichter als in der Schule beim Unterricht, merke aber dennoch dass sich viele Seiten einfach bei mir wie Kaugummi in die Länge ziehen.

Im großen und Ganzen bin ich aber dennoch begeistert. Der Autor Ulf Schiewe bschreibt die Szenen einfach so detailgetreu dass man sich fühlt, als ob man in dieser Welt gefangen ist. Das einzige was mir hierbei nicht gefallen hat war das spontane und aprupte Ende einzelner Geschcihten. Was mir außerdem noch gefallen hat war, dass das Buch eigentlich aus fünf einzelnen Geschichtsteilen besteht, die aber doch irgendwie einen Zusammenhang haben, da einzelne Fragmente der vorigen Storys ab und an einmal auftauchen.

Mein abschließendes Fazit bildet eigentlich den Titel der Rezension. Ich finde das Buch sehr spannend geschrieben und auch super erzählt, jedoch ist es kein Buch für mich und ich werde auch weiterhin mich von historischen Romanen etwas zurückhalten, jedoch fand ich es super einmal Buchneuland zu schnuppern.

Veröffentlicht am 14.06.2018

Ernst und humorvoll zugleich

Sie sehen aber gar nicht gut aus!
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"Geschichten die das Leben schreibt, oder auch der Tod." Mit diesen Worten beginnt der Klappentext auf dem Buch Sie sehen aber gar nicht gut aus von Christian Strzoda .
In seinem Buch möchte der Autor ...

"Geschichten die das Leben schreibt, oder auch der Tod." Mit diesen Worten beginnt der Klappentext auf dem Buch Sie sehen aber gar nicht gut aus von Christian Strzoda .
In seinem Buch möchte der Autor dem Leser den Alltag eines Rettungssanitäters und seiner Kollegen in einer humorvollen Art und Weise, die jedoch ernst gemeint ist, näher bringen. Angefangen von der Erzählung des Einstieges in den Rettungsdienst, bis hin zu dramatischen Ereignissen finden sich in diesem Buch allerhand davon. Diese jedoch aufzuzählen wäre für mich zu viel Spoiler

Ich habe mir das Buch aus Überzeugung gekauft, da ich als ehrenamtliches Mitglied einer Organisation, wenn auch nicht dem Rettungsdienst, gerne Geschichten anderer Personen lese und auch gerne erfahre wie sie damit umgehen. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, jedoch muss angemerkt werden, dass man sich wirklich für dieses Genre und die Art der Erzählungen interessieren muss, da es ansonsten für den normalen Leser von Thrillern und anderen Romanen keinerlei Buch zum Anschaffen ist.

Für Rettungsdienstler und andere Mitglieder einer Einsatzorganisation perfekt

Ich bin begeistert von dem Buch und freue mich schon das zweite lesen zu können.

Veröffentlicht am 23.11.2017

Fesselndes Fantasyabenteuer

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
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Paramythia eine geheime Bücherstadt mit Fabelwesen die zum Leben erwachen

Klappentext
Sam ist ein Dieb - aber mit einer List gelingt es ihm trotzdem, in die Palastwache von Mythia aufgenommen zu werden. ...

Paramythia eine geheime Bücherstadt mit Fabelwesen die zum Leben erwachen

Klappentext
Sam ist ein Dieb - aber mit einer List gelingt es ihm trotzdem, in die Palastwache von Mythia aufgenommen zu werden. Er träumt von einem neuen Leben, von großen Aufgaben. Von Ruhm und Ehre als Wächter des Weißen Königs. Diese Träume zerplatzen, als er erfährt, wo er Dienst tun soll: in einer riesigen Bibliothek unterhalb der Stadt. Sam stellt sich auf tödliche Langeweile ein. Schließlich gibt es dort unten nichts als alte, staubige Bücher. Er ahnt nicht wie sehr er sich irrt ...

Bücherstadt von Akram El-Bahay beginnt in einer Stadt von Mythia entfernt. Sam wächst gemeinsam mit seinen Brüdern in einer Diebesfamilie auf und bekommt das Stehlen sozusagen in die Wiege gelegt. Ihm fällt es schwer, das Alles aufzugeben und ein neues Leben als scharlachroter Wächter unter dem Namen Harun begann. Sein großer Traum war es der Wache des weißen Königs von Mythia beizutreten, jedoch wurde ihm eine ganz andere Aufgabe erteilt.
Seine Aufgabe war es das Marduk Tor, das Tor zum Herzen der Bücherstadt, inmitten tausenden von Büchern zu bewachen. Sam stellte sich auf viele langweilige Stunden vor dem Tor ein, jedoch irrte er sich da gewaltig. Eines Nachts geschah etwas schier unheimliches.
Ein Fabelwesen das aussah wie ein riesiger menschlicher Greifvogel trieb sein Unwesen in der Bücherstadt. Dieses Wesen nannte sich Asfura und war Sam bis zu diesem Tag immer nur aus den Geschichten seiner Mutter, die sie ihm immer vorlas ehe sie verstarb, bekannt. Er konnte es nicht fassen, hatte jedoch nicht lange Zeit sich darauf festzusetzen, da das Wesen sehr angriffslustig war und bereits mehrere Wächter getötet hatte.

Wie es weiter geht bleibt euch überlassen zu entdecken, denn die Spannung geht ab dieser Stelle erst richtig los und das Buch macht seinem Namen aller Ehren.

Fazit
Im Großen und Ganzen ein wirklich sehr spannendes und fesselndes Buch, das viele spannende Moment und eine fantastische Geschichte erhält. Von der ersten Seite an wird man in den Bann des Abenteuers von Sam und seinen später folgenden Freunde gezogen und in die Welt der Bücherstadt mitgenommen.
Die verschiedenen Fabelwesen die in der Geschichte vorkommen, die einzelnen Kämpfe untereinander und schlussendlich das Ende machen hungrig auf den zweiten Band. Jedoch hat das Buch auch einen kleinen Makel trotz des sehr tollen Schreibstils des Autors. An manchen Stellen wünscht man sich sehr schnell, dass es vorbei geht, da sich dieses wenigen Seiten etwas in die Länge ziehen. Der Faden des Buches und die Verfolgung der Geschichte wurde jedoch nie verloren, da selbst bei den Dialogen der einzelnen Charaktere immer sofort klar werde wer den einzelnen Teil spricht, auch wenn einmal nichts dabei stand.
Dieses Buch hat sich zu meinen Lieblingsbuch entwickelt, an das so schnell auch keines herankommen wird.

Ich würde das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen, da ich schlichtweg begeistert bin davon. Am besten eignet es sich für alle Fantasy Liebhaber und ist somit ein muss für einen Fantasy Fanatiker wie mich.

Veröffentlicht am 06.10.2017

Erinnerungen die bleiben

Der Geruch von Häusern anderer Leute
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Ihr seid auf der Suche nach einem Buch das auch nach dem Lesen immer wieder ein Thema sein wird? Dann ist das Jugendbuch "Der Geruch von Häusern anderer Leute" von Bonnie-Sue Hitchcock genau richtig.

Ich ...

Ihr seid auf der Suche nach einem Buch das auch nach dem Lesen immer wieder ein Thema sein wird? Dann ist das Jugendbuch "Der Geruch von Häusern anderer Leute" von Bonnie-Sue Hitchcock genau richtig.

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Wanderbuchaktion verschlingen

Der Leser erfahrt in dem Jugendbuch von den vier Hauptcharakteren, denen allesamt ein Schicksal geschieht. Ruth die schwanger wird und das Geheimnis einfach nicht mehr verstecken kann und Dora die auszieht und bei Dumpling unterkommt. Das sind nur zwei der herzergreifenden Geschichten.

Ich finde, dass dieses Buch auch für einen älteren Jahrgang geeignet ist, da viele Themen zum nachdenken anregen. Auch die Gefühle werden hierbei gut hinübergebracht, sodass ich bei der ein oder anderen Stelle eine Träne vergießen musste, vor allem an Ende, dass einfach herzergreifend war.

Als abschließendes Fazit finde ich dass dieses Buch einfach brutal realistisch geschrieben ist und auch in einer angenehmen einfachen Sprache verfasst wurde. Man versteht sehr schnell um was es geht und auch wenn man zwei Tage mal nicht gelesen hat findet man sich sofort wieder zurecht und weiß ganz schnell um was es geht.

Ich würde dieses Buch gerne wieder lesen und mir auf jedenfall selber in mein viel zu volles Bücherregal stellen, da dies einfach die Zeit wert ist die man mit lesen und nachdenken verbringt.