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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2018

Tess & Q

Tears of Tess - Buch 2
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Der Klappentext vermittelt leider einen recht falschen Eindruck.
Denn Tess wird (Achtung schlechter Wortwitz) nach den ersten paar Akten entführt. Ja, schon wieder. Dieses Mal ist jedoch einiges anders, ...

Der Klappentext vermittelt leider einen recht falschen Eindruck.
Denn Tess wird (Achtung schlechter Wortwitz) nach den ersten paar Akten entführt. Ja, schon wieder. Dieses Mal ist jedoch einiges anders, denn sie wird auf eine Art misshandelt die wesentlich schlimmer ist als beim letzten Mal. Wie, was und warum genau, müsst ihr selbst lesen.
Ich kann Euch nur soviel sagen: In der Mitte des Buches dachte ich, das wars jetzt mit der Reihe. Sie ist doch nicht so gut wie ich dachte. Aber dann kam das Ende und hat das Rad noch einmal ganz gewaltig herum gerissen. Denn DAS Ende habe ich absolut nicht erwartet und war völlig hin und weg.

Veröffentlicht am 17.04.2018

Ja, bitte!

Tears of Tess - Buch 1
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OMG.
Nein wirklich: OMG.
Ich habe dieses Buch verschlungen.

Ich dachte schon "Leckerbissen" wäre verstörend gut, aber dieses Buch hat eine ganz andere Ebene erreicht. Die Geschichte von Tess ist nicht ...

OMG.
Nein wirklich: OMG.
Ich habe dieses Buch verschlungen.

Ich dachte schon "Leckerbissen" wäre verstörend gut, aber dieses Buch hat eine ganz andere Ebene erreicht. Die Geschichte von Tess ist nicht die typische Geschichte einer Frau die Lust darauf hat, sie unterwerfen zu lassen und zufällig an einen sexy Millionärs Dom gerät. Tess ist nicht, wie die typischen weichgespülten Mädels aus der Shampoo Werbung. Sie ist stark.
So stark, dass sie sich nicht so einfach unterwerfen lässt. Und genau, dass macht dieses Buch für mich so unheimlich gut. Dennoch kommt es (natürlich, wir sind hier bei Festa) zu expliziten Gewaltszenen. Diese haben jedoch in unfreiwilliger Basis nichts mit der Beziehung zwischen Tess und Q zu tun.

Veröffentlicht am 14.04.2018

Heftig, aber grandios

Leckerbissen
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Die Geschichte von Emily hatte mich schon bei der Trigger Warnung, die besagte das es nicht darum geht eine Vergewaltigung gut zu heißen und das dieses Buch keine Anleitung für BDSM Spielchen sei. Es ist ...

Die Geschichte von Emily hatte mich schon bei der Trigger Warnung, die besagte das es nicht darum geht eine Vergewaltigung gut zu heißen und das dieses Buch keine Anleitung für BDSM Spielchen sei. Es ist reine Fiktion, eine grausam schöne Geschichte aus dem Kopf der Autorin. Beängstigend gut geschrieben und mit einem nicht zu leugnenden Suchtpotenzial.
Die sexuellen Akte sind nicht brutal - sie sind verstörend zärtlich. So wie das Monster verstörend schön ist, verführerisch und voller Versprechen die nicht als Schall und Rauch sind.
Die Wendung zum Ende, bei der wir auch mehr über den Täter erfahren hat mir als Leser das Gefühl gegeben Emily noch besser zu verstehen. Noch mehr in ihren Kopf zu blicken, der so verwirrt zwischen Angst und Sehnsucht hin und her springt.

Veröffentlicht am 13.04.2018

Ganz okay ...

Ihr totes Herz
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Thematisch fand ich dieses Buch unheimlich spannend. Die Frage, ob Jessie in ihren Blackouts tatsächlich einen Mord begangen hat nimmt den Leser ohne Zweifel in Beschlag. Allerdings hat mir der teilweise ...

Thematisch fand ich dieses Buch unheimlich spannend. Die Frage, ob Jessie in ihren Blackouts tatsächlich einen Mord begangen hat nimmt den Leser ohne Zweifel in Beschlag. Allerdings hat mir der teilweise extrem flache Schreibstil einiges verdorben. Gerade die Gespräche sind in meinen Augen völlig überzogen und unrealistisch dargestellt.
Mit Jessie hatte ich einige Probleme. Nicht etwa, weil sie von der "Gnade des Vergessens" betroffen ist, sondern eher da ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte - und ja, sie teilweise als dümmlich eingeschätzt habe. Dadurch ging mir einiges an Emotionen für die Hauptfigur verloren.
Dennoch wäre es gelogen, wenn ich das Buch als völlig schlecht abstemple. Die verschwörerischen Intrigen die immer wieder neue Wendungen bringen lassen einen durchaus darüber hinwegsehen. Zum Ende empfand ich es jedoch als ein bisschen zu viel des guten.

Veröffentlicht am 11.04.2018

Der Schreibstil ...

Die Gästeliste
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Ich starte direkt mit meinem Gemecker: Der Schreibstil war wirklich, wirklich nicht gut. Es gab zwar durchaus Passagen, die nicht übel waren oder sogar gut, doch auf den 400 Seiten hatte ich vielleicht ...

Ich starte direkt mit meinem Gemecker: Der Schreibstil war wirklich, wirklich nicht gut. Es gab zwar durchaus Passagen, die nicht übel waren oder sogar gut, doch auf den 400 Seiten hatte ich vielleicht drei Mal dieses sprachliche Vergnügen.
Nun könnte man mich ja fragen, warum ich das Buch nicht abgebrochen habe.
Tja, die Geschichte an sich ist ziemlich gut und durchaus spannend. "Die Gästeliste" kann sich nicht mit den Hardcore Thrillern messen, hat aber viele gute Elemente die spannend verknüpft wurden. Umso trauriger, dass eben an dem handwerklichen Anteil so viele Abstriche gemacht wurden. Durch die fast schon hölzerne Beschreibung der Charaktere wirken diese flach und einfallslos, dabei entdeckt man bei genauerer Betrachtung durchaus Tiefgang.
Selbst Wendungen die ich nicht vorher sehen konnte gibt es! Also durchaus einiges an Potenzial - nur wurde es leider verschenkt.