Erschreckendes Gedankenspiel
BLACKOUT - Morgen ist es zu spätMindblowing. Extrem gut recherchiert und dadurch ein erschreckend reales Bild. Europa ohne Strom im Ausnahmezustand, der vielleicht gar nicht so unrealistisch ist, schließlich war die Ursache ein Hackerangriff.
Als ...
Mindblowing. Extrem gut recherchiert und dadurch ein erschreckend reales Bild. Europa ohne Strom im Ausnahmezustand, der vielleicht gar nicht so unrealistisch ist, schließlich war die Ursache ein Hackerangriff.
Als an einem normalen Tag im Februar alle Stromnetze Europas zusammenbrechen, ist der Informatiker Piero Manzano der einzige, der glaubt in einem Hackerangriff die Ursache des Blackouts gefunden zu haben. Trotzdem will ihm niemand zuhören, lässt ihn nicht einmal ausreden. So ist Piero ganz auf sich allein gestellt, um alle zu alarmieren - die Presse, die Behörden und die Energieerzeuger, bis er schließlich endlich gehört wird. Gleichzeitig läuft ihm die Zeit davon. Kein Strom bedeutet nicht nur kein Licht, sondern weitaus schlimmeres. Keine Nahrungsmittel zu Hause oder im Supermarkt, kein Benzin an den Takstellen und die Leute drehen langsam aber sicher alle durch.
Leider zieht sich die Geschichte anfangs etwas, bis sie etwa ab dem zweiten Drittel richtig an Fahrt aufnimmt und die Spannung steigt. Anfangs wird alles sehr detailliert beschrieben und die Tage sind lang. Später nimmt die Geschichte mit weiteren Handlungssträngen mehr Fahrt auf, die Tage werden kürzer und teilweise ganz übersprungen. Da fand ich es dann teilweise schade, nicht mehr davon gehört zu haben. Was ist in den Tagen dazwischen passiert?