Drei versteckte dunkle Geschichten
VerstecktDrei voneinander unabhängige dunkle Kurzgeschichten von einem der besten englischen Thriller-Autoren. Jeweils ein vielversprechender Satz als Beschreibung auf dem Buchdeckel. „Der Eckpfeiler“ mit 60 Seiten, ...
Drei voneinander unabhängige dunkle Kurzgeschichten von einem der besten englischen Thriller-Autoren. Jeweils ein vielversprechender Satz als Beschreibung auf dem Buchdeckel. „Der Eckpfeiler“ mit 60 Seiten, „Ein kurzer Bericht“ mit 4 Seiten und „Mutter Gans“ wiederum ebenfalls mit 60 Seiten. Ein Buch mit wenigen Seiten also, das sich zügig und flüssig locker an 2 Tagen lesen lässt.
In den Kurzgeschichten bleiben viele Dinge ungeklärt, im Gegensatz zu Simon Becketts Büchern. Die Mordfälle bzw. die Mordopfer sind nicht detailliert oder gar schaurig beschrieben wie beispielsweise in der Reihe um David Hunter.
Mir persönlich hat die erste Geschichte am besten Gefallen, sie entspricht am ehesten Simon Becketts späteren Schreibstil mit einem für ihn typischen Twist am Ende - zumindest interpretiere ich die Geschichte so . Hier muss ich allerdings anmerken, warum die Geschichte den Titel „Der Eckpfeiler“ trägt.
In der zweiten Geschichte geht es meiner Meinung nach mehr darum ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das Leben für alle anderen in seinem Umfeld einfach weitergeht wenn man stirbt. Also eher ein philosophischer Ansatz. Hier finde ich dagegen die Beschreibung „Ein Banküberfall mit fatalen Folgen für alle Beteiligten.“ nicht passend.
Die letzte Geschichte dreht sich um einen Jungen, der sich verlaufen hat und schließlich an einem Bauernhof mit einer scheinbar netten Besitzerin kommt. Die Handlung wird schnell vorhersehbar.
Die Kurzgeschichten, vielleicht ausgenommen der zweiten, waren gut und wie versprochen dunkel. Allerdings habe ich das Buch reduziert bekommen, hätte ich die vollen 14 Euro gezahlt wäre ich enttäuscht weil ich mehr erwartet hätte.