Eine sehr blutige Geschichte
The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)Da »The Serpent and the Wings of Night« quasi die Fantasy-Sensation des Jahres 2024 war, wurde ich neugierig. Ich lese wenig bis kaum Fantasy und wusste auch nicht recht, was mich erwarten würde.
So ging ...
Da »The Serpent and the Wings of Night« quasi die Fantasy-Sensation des Jahres 2024 war, wurde ich neugierig. Ich lese wenig bis kaum Fantasy und wusste auch nicht recht, was mich erwarten würde.
So ging ich frei von Erwartungen und Hoffnungen an die Geschichte von Oraya und Raihn und deren Kampf ums Überleben im Kejari, einem berühmten Turnier der Vampire. Ich bin sehr gut durch die Handlung gekommen, obwohl mir oftmals die Beschreibungen zu mystisch waren, zu verwaschen. Immer habe ich eine kleine Distanziertheit zwischen der Welt, den Figuren und der Handlung wahrgenommen.
Der Verlauf des Turniers hat mich an vielen Stellen angenehm überrascht und war definitiv sehr blutig. Ehrlich, das Wort „Blut“ taucht ungefähr auf jeder Seite auf. Selbst in einer Vampirwelt war mir der Fokus auf Blut etwas zu viel. Auch Orayas Misstrauen Raihn gegenüber hat mich lange genervt. Ich habe versucht, mich in sie und ihren Hintergrund hineinzudenken, aber es war einfach nicht möglich. Ihre andauernde feindliche Gesinnung hat sie recht schwierig wirken lassen. Dennoch mochte ich, wie sie als Mensch zwischen Vampiren dargestellt wurde. Raihn war bis zuletzt in meinen Augen einer von den Guten, letztendlich bin ich mir dessen aber nicht ganz sicher.
Leider ist zum Ende hin nämlich zu viel in kurzer Zeit passiert, sodass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Nichtsdestotrotz habe ich »The Serpent and the Wings of Night« wirklich genossen und freue mich schon sehr auf Band zwei der Reihe.