Profilbild von KataleyaDiamond

KataleyaDiamond

Lesejury Star
offline

KataleyaDiamond ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit KataleyaDiamond über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2023

Mit Mut, Magie und Charme mitten ins Herz!

Amari und das Spiel der Magier
0

Ich liebe einfach alles an diesem Buch: Das Cover, das Setting, die Handlung, den Schreibstil, die Charaktere, na gut, bis auf einige wenige, wobei hier auch die Bösewichte durchaus Potential zum, nicht ...

Ich liebe einfach alles an diesem Buch: Das Cover, das Setting, die Handlung, den Schreibstil, die Charaktere, na gut, bis auf einige wenige, wobei hier auch die Bösewichte durchaus Potential zum, nicht gerade lieben, aber einigen wir uns vielleicht aufs mögen, haben.

Die 13-jährige Amari hat schon einiges in ihrem Leben durchstehen müssen, zum einen aufgrund ihrer Hautfarbe, zum anderen wegen ihrer Gabe, denn sie wurde mit Magie geboren und wurde zu einer der mächtigsten Magier ernannt. Leider sind nicht alle erfreut über die Existenz von Magiebegabten und würden diese Spezies am liebsten verbannt oder gar tot sehen. Und tatsächlich scheint dieses Mal alles in diese Richtung zu gehen. Ein Krieg zwischen der Oberbehörde und der geheimen Internationalen Magierallianz steht bevor und um diesen aufzuhalten bedarf es viel Mut, Magie aber auch Kraft alle bevorstehenden Aufgaben zu meistern. Doch schaffen es Amari und ihre Freunde das Mysterium um den Zeitstillstand aufzuklären, alle Rätsel zu lösen und das scheinbar Unausweichliche zu verhindern?

Ich kann euch jetzt schon soviel verraten: Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen!

Amari ist eine großartige Persönlichkeit. Sie lässt sich durch nichts und niemanden unterkriegen, ist herzlich in ihrer Art und glaubt stets an das Gute im Menschen. Natürlich wird sie dadurch auch mal enttäuscht, allerdings kann sie sich auf ihr Bauchgefühl weitestgehend verlassen. Elsie und Jayden, Amaris beste Freunde, habe ich auch sehr ins Herz geschlossen. Die drei gehen gemeinsam durch dick und dünn und vertrauen einander. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, was wahre Freundschaft alles bewirken kann.

Dieses Buch hat es mir wahrlich angetan. Der Schreibstil des Autors ist einerseits kinderleicht nachzuvollziehen, aber gleichzeitig ist er so umfangreich und bildgewaltig, dass man während des Lesens wirklich staunt. Man wird in eine Welt hineinversetzt, in der quasi alles möglich ist und das auf einer Gefühlsebene, derer man einfach nichts entgegenzusetzen hat. Sobald man anfängt ist man gefangen und das bis zur letzten Seite. Einfach unglaublich und für mich definitiv ein Buch mit Highlightpotential!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2023

Komplex und faszinierend in allen Bereichen

The Atlas Six
0

Als ich das erste Mal das Cover von „The Atlas Six“ gesehen habe, war für mich sofort klar, dass ich die Geschichte hinter dem Titel und all den Symbolen kennenlernen möchte. Magie, Alchemie, Geheimnisse, ...

Als ich das erste Mal das Cover von „The Atlas Six“ gesehen habe, war für mich sofort klar, dass ich die Geschichte hinter dem Titel und all den Symbolen kennenlernen möchte. Magie, Alchemie, Geheimnisse, Intrigen und ein Kampf um Leben und Tod, all das vereint der Auftaktband der Trilogie von Olivie Blake zu einer Geschichte, die düster, berauschend und mystisch daherkommt.

In das Buch selbst habe ich wirklich ziemlich schnell hineingefunden und mit Staunen nach und nach ein sehr umfassendes und ausgefeiltes Magiesystem kennengelernt, das, zusammen mit dem Wirken einer Geheimgesellschaft, mit einem der größten Geheimnisse der Menschheit verbunden ist: Dem verloren geglaubten Wissen in der sagenumwobenen Alexandrinischen Bibliothek.

Fasziniert hat mich dahingehend aber vor allem die Geheimgesellschaft, die den Zugang zu diesem Wissen entweder schützt oder offenbart, je nachdem ob man sich als würdig erweist, oder eben nicht.

Alle zehn Jahre werden sechs junge, hochbegabte Magier eingeladen, ein Jahr lang untereinander zu lernen, miteinander zu leben und in die beinahe unendlichen Möglichkeiten des Geheimbundes hineinzuschnuppern. Diese Sechs, allesamt Magier mit einzigartigen Fähigkeiten, erhalten somit die Chance, verborgenes, verloren geglaubtes Wissen, welches in eben jener Bibliothek archiviert wurde zu studieren und somit unendliche Macht und Weisheit zu erlangen.

Was sie allerdings nicht wissen, nur fünf von ihnen werden letztendlich aufgenommen, der sechste muss sterben …

Sobald man diesen Plot kennt, freut man sich als Leser auf ein spannungsgeladenes, mitreisendes Buch, welches von einem Highlight zum nächsten springt. Beginnt die Story durchaus interessant, ja fast schon rasant, so entschleunigt die Autorin den Mittelteil meiner Meinung nach extrem, der sich dadurch etwas in die Länge zieht um letztendlich gegen Ende wieder an Fahrt aufzunehmen.

Geschrieben aus ständig wechselnder Perspektive der einzelnen Charaktere, war es teilweise schwierig und anstrengend der Handlung zu folgen, man wurde dadurch ständig aus dem Lesefluss herausgerissen. Erst als man die Charaktere näher kennengelernt, sich an ihre Eigenheiten und Fähigkeiten gewöhnt und das ganze Drumherum aufgenommen hat, konnte man der Handlung bis zum Schluss wieder komplett folgen und, glaubt mir, es lohnt sich definitiv dran zu bleiben! Dieses Ende…

Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es in „The Atlas Paradox“ weitergeht!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2023

Ein neues zimtiges Abenteuer, voller Spannung, Spaß und Liebe.

Zimt − Zwischen den Welten geküsst
0

Der zweite Band der zweiten Staffel von Dagmar Bachs zimtigen Abenteuern hat mir während des Lesens richtig viel Spaß gemacht. Hat sich der erste Band noch holprig und fremd für mich angefühlt, einfach, ...

Der zweite Band der zweiten Staffel von Dagmar Bachs zimtigen Abenteuern hat mir während des Lesens richtig viel Spaß gemacht. Hat sich der erste Band noch holprig und fremd für mich angefühlt, einfach, weil ich erst mit Staffel 2 in dieses Abenteuer gestartet bin, so war es diesmal wie ein Nachhausekommen für mich.

Vicky und Konstantin haben schon ein aufregendes Leben, oder wie seht ihr das? Ich meine, zwischen den verschiedensten Parallelwelten hin und her springen, ständig neue Varianten seiner selbst und von Bekannten und Verwandten kennenlernen, hat doch was, oder? Doch diese neue Welt versetzt den beiden erst einmal in einen gehörigen Schrecken, denn Parallel-Vicky und Parallel-Konstantin kennen einander nicht, schlimmer noch, sie wohnen nicht einmal in der selben Stadt und als wäre das noch nicht schlimm genug, hat Vicky plötzlich eine Schwester. Glaubt mir, hier ist Zickenkrieg vorprogrammiert! Durch all den Trubel verlieren die beiden jedoch die echte Gefahr in der Realität aus den Augen und geraten schnell in eine ziemlich brenzlige Situation.

Bildhaft, locker leicht und mit einem guten Maß an Humor fliegen die Seiten nur so dahin und so kommt das Ende meiner Meinung nach viel zu abrupt. Ich hätte mich regelrecht in der Geschichte verlieren können, so real haben sich Charaktere und Handlung angefühlt. Vickys Freude, Panik, Liebe und Trauer habe ich ganz klar gespürt und auch Konstantins erste Verzweiflung und seine anschließende positive Denkweise haben mich komplett überzeugt.

Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit den beiden und ihren Freunden, denn ohne Pauline und Finn wären sie manchmal ganz schön aufgeschmissen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2023

Tolle Fortsetzung einer ganz besonderen Reihe

The Secrets we share
0

Mit „The Secrets we Share“ ist bereits der zweite Band einer besonderen Reihe von Olivia Dade erschienen, der mich, wie schon der Auftakt zwar fesseln, nur nicht mehr ganz so überraschen konnte, denn der ...

Mit „The Secrets we Share“ ist bereits der zweite Band einer besonderen Reihe von Olivia Dade erschienen, der mich, wie schon der Auftakt zwar fesseln, nur nicht mehr ganz so überraschen konnte, denn der Grundaufbau der Geschichte ist gleich geblieben, was nun nicht weiter schlimm ist, denn so konnte ich mich, wissend was auf mich zu kommt, an die nicht ganz so leichte Geschichte setzen, in der die verschiedensten Problematiken angesprochen werden.

Ich finde es manchmal traurig, dass man, wenn man in der Öffentlichkeit steht, immer sein Gesicht waren muss und nur selten derjenige sein kann, der man wirklich ist. Belügt man sich damit dann eigentlich nicht selbst mehr als alle anderen? Dies ist nur eine von vielen Fragen, die mir während des Lesens durch den Kopf gegangen ist. Aber nun erst einmal zum Inhalt. Themen wie Selbstkontrolle, Body Positivity und ADHS spielen eine vorherrschende Rolle im Buch und regen größtenteils auch zum Nach- und vielleicht sogar Umdenken an.

Alex, ein junger, talentierter, mittlerweile ziemlich berühmter und noch dazu gut aussehender Schauspieler bekommt nach diversen Fehlverhalten und Entgleisungen in der Öffentlichkeit eine Aufpasserin an die Seite gestellt. Lauren ist das komplette Gegenteil von Alex. Eine unauffällige, zielstrebige, besonnene, fast schon regelkonforme junge Frau mit einigen Kurven. Nach einer, für Lauren sehr anstrengenden Gewöhnungsphase zeigt sich, dass sie beide sich aufeinander verlassen können und doch mehr Gemeinsamkeiten haben, als es auf den ersten Blick den Anschein gemacht hat, denn es sind kleine Gesten, Empathie und besondere Momente die zählen.

Wie schon in Band eins finden sich auch hier hin und wieder Einschübe, die neue Fandoms zur Kultserie „Gods of the Gates“ zum Inhalt haben. Einerseits machen genau diese kurzen Einblicke diese Reihe zu etwas Besonderem, andererseits stören sie auch ein wenig im Lesefluss. Leider war ich dadurch immer wieder aus der Geschichte und den damit verbundenen Gefühlen und Bildern herausgerissen worden und musste mich ständig wieder neu einfühlen.

Nichtsdestotrotz habe ich Alex und Lauren wirklich gern auf ihrem Weg begleitet und dadurch ihren Wandel miterleben dürfen. Zuckersüß, emotional und aufregend.

„The Secrets we Share“ war für mich ein wundervolles Buch, das mich wieder einmal daran erinnert hat, wie schön Menschen von innen heraus sein können, wenn sie so geliebt werden, wie sie sind. Denn nur darauf kommt es letztendlich an.

4/5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2023

Eine gute Mischung aus Spice, Crime und Love.

The Things we left unsaid. Unsere Herzen auf dem Spiel
0

Wie schnell man im Leben in eine schlimme Situation geraten kann, wenn man den falschen Personen vertraut, erfährt Kate Ekberg in „The Things we left unsaid“ am eigenen Leib. Vom Tellerwäscher zum Millionär, ...

Wie schnell man im Leben in eine schlimme Situation geraten kann, wenn man den falschen Personen vertraut, erfährt Kate Ekberg in „The Things we left unsaid“ am eigenen Leib. Vom Tellerwäscher zum Millionär, so oder so ähnlich könnte man Kates Karriere beschreiben, denn sie ist durch viel Arbeit, eisernen Willen und Selbstdisziplin, vielleicht auch durch ein klein wenig Glück, zu einer der bekanntesten Clubbesitzerinnen Stockholms geworden. Ihr Nachtclub ist ein wirklicher Geheimtipp, beliebt und vor allem exklusiv. Es könnte also besser nicht laufen und doch wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt und wegen eines naiven Fehlers letztendlich von ihrem Exfreund erpresst.

Das Buch beginnt mit einem wirklich interessanten Einstieg in eine aufregende Story, dessen Hintergründe jedoch noch eine ganze Weile offen gelassen werden. Zunächst habe ich einige Schwierigkeiten gehabt, mich in die Story einzufühlen und mit den Charakteren vertraut zu werden. Woran das aber lag, kann ich gar nicht so genau sagen, denn Simona Ahrnstedts Schreibstil ist fließend und wirklich bildhaft erklärend und doch bin ich hin und wieder über einige Passagen gestolpert.

Jacob, ein weiterer, für den Fortgang der Geschichte wichtiger Charakter, geht mir selbst jetzt, nach Beendigung des Buches, nicht mehr aus dem Kopf. Ich finde seine Charaktereigenschaften so sympathisch. Er ist ein Gentleman, wie man ihn selten in der heutigen Zeit noch findet. Für Kate ein Fels in der Brandung, treu, liebenswert und mutig. Und auch er hatte es in der Vergangenheit alles andere als leicht. So gesehen lässt ihn seine neue Liebe richtiggehend aufleben und die Welt wieder mit anderen, fröhlicheren Augen sehen.

Die Entwicklung, die sich nach und nach bei beiden Charakteren abzeichnet, habe ich geliebt und mit völliger Spannung und Neugier verfolgt und somit konnte mich der Inhalt des Buches letztendlich wirklich ziemlich fesseln und mit einer gut gewählten Mischung aus Spice, Crime und Love punkten. Die Aufmachung des Buches, Cover und Gestaltung der Klappen sind richtige Eyecatcher und Stockholm als Setting finde ich ebenfalls wirklich toll gewählt. Es macht einfach Lust, sich ein wenig mehr mit der schönen Hauptstadt Schwedens zu befassen.

Eine Empfehlung für Zwischendurch, allerdings mit einer kleinen Triggerwarnung meinerseits bezüglich Themen wie Gewalt in Beziehungen und Tieren gegenüber, Erpressung, Abhängigkeit und pornographische Aufnahmen.

Von mir bekommt „The Things we left unsaid“,

4/5 ⭐

mit dem Wunsch, weitere Bücher von Simona Ahrnstedt lesen zu dürfen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere