Profilbild von KateRose

KateRose

Lesejury Star
offline

KateRose ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit KateRose über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Düster und fesselnd

Limerence
0

Ich lese nicht viele Dark Romance Bücher, dennoch hat mich der Klappentext von Limerence sehr angesprochen, weshalb ich sehr gespannt auf die Geschichte war. Der Roman verbindet Elemente von Dark Romance ...

Ich lese nicht viele Dark Romance Bücher, dennoch hat mich der Klappentext von Limerence sehr angesprochen, weshalb ich sehr gespannt auf die Geschichte war. Der Roman verbindet Elemente von Dark Romance und Thriller und erzählt – wie man schon aus dem Klappentext herauslesen kann – die Geschichte um die Stipendiatin Poppy, die durch einen unglücklichen Zufall den Mord an einem ihrer Mitschüler mitbekommt. Auch der vermutliche Täter begegnet ihr kurz nach seiner Tat, doch nachweisen kann Poppy ihm die Schuld nicht sofort. Also beschließt die Schülerin des Elite-Internats Lionswood, dem Fall auf die Schliche zu gehen und stellt eigenständig Ermittlungen an. Dabei gerät sie immer wieder an Adrian, zu dem sie eine seltsame Anziehung verspürt.

Beide Protagonisten sind von ihrer Vergangenheit geprägt, wobei ich an dieser Stelle aber vor allem Adrians Charakter hervorheben möchte. Für mich ist er die Düsterheit in Person. Er liebt die Spielchen zwischen Charme, Vertrauen, Macht und Kontrolle und an der ein oder andern Stelle war ich mir sehr unsicher, was ich von ihm halten soll. Dies lag unter anderem auch daran, dass der Roman ausschließlich aus Poppys Sichtweise geschrieben ist, weshalb man keinerlei Einblick in Adrians Gedankenwelt erhält.

Poppy ist dagegen eine sehr sympathische Figur, die mir mit ihrer sarkastischen Art das ein oder andere Grinsen entlockt hat. Mir gefällt, wie sie für sich einsteht und Adrian auch mal Konter gibt (Ich sage nur: Plakat im Schwimmbad). Im Gegensatz zu Adrian ist ihr Charakter aber nicht so ambivalent.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Dies liegt unter anderem auch an den vergleichsweise kurzen Kapiteln sowie den zahlreichen Dialogen, die Leben in die Geschichte bringen. Natürlich sind auch die Geheimnisse, Andeutungen und die unterschwellige Gefahr Gründe, das Buch nicht aus der Hand legen zu können.
Insgesamt kann ich behaupten, das Buch förmlich verschlungen zu haben. Mir gefiel das Hin und Her zwischen den Protagonisten, aber auch die zahlreichen Thriller-Elemente, die enorm viel Spannung in die Geschichte gebracht haben. In diesem Sinne kann ich das Buch sehr gerne weiterempfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.03.2026

Wohlfühlbuch durch und durch

Three words unspoken - London Hearts 3
0

Nachdem mir beim Lesen des zweiten Bandes der „London Hearts“-Reihe einige Hinweise ins Auge gesprungen sind, dass Neve gar nicht mehr allzu glücklich in der Beziehung mit Jay ist, war ich schon sehr gespannt ...

Nachdem mir beim Lesen des zweiten Bandes der „London Hearts“-Reihe einige Hinweise ins Auge gesprungen sind, dass Neve gar nicht mehr allzu glücklich in der Beziehung mit Jay ist, war ich schon sehr gespannt auf ihre Geschichte. In dieser taucht nämlich Pippas Zwillingsbruder Theo auf und schon die erste Begegnung zwischen ihm und Neve lässt Spannung aufkommen. Plötzlich muss Neve sich entscheiden: Sicherheit oder Risiko? Gewohnter Ablauf oder mal was riskieren? Nachdem ich gedacht habe, dass Pippa und Ben mein Lieblingspaar der Reihe werde, muss ich nun sagen – jetzt sind es doch Neve und Theo. Ich habe ihre sich langsam entwickelnde Spannung geliebt.

Neve ist ein sehr ruhiger, angenehmer Charakter. Sie kümmert sich um ihre Liebsten und auch ihre Begeisterung für Geschichte und Architektur hat mich sehr abgeholt. Auch Theo habe ich von Beginn an sehr sympathisch gefunden, auch, wenn ich sein Verhalten in den vorangehenden Büchern nicht unbedingt guthieß. Man hat richtig gemerkt, wie die beiden sich im Verlauf des Buches entwickelt haben – wie Trauer überwundern wurde und Selbstsicherheit entstanden ist.

Der Schreibstil von Lorena Schäfer ist sehr angenehm: Dank einfacher Wortwahl, überschaubarer Sätze, Perspektivwechseln sowie zahlreicher Dialoge wirkte die Geschichte sehr lebendig. Ich konnte die Gedanken der beiden Protagonisten stets gut nachvollziehen, was es mir sehr leicht gemacht hat, ihren Handlungen zu folgen. Dank des ruhigen, beschreibenden Schreibstils kann man das Buch übrigens wunderbar auch nach einem langen Tag in die Hand nehmen und in die Welt der sympathischen WG eintauchen.

Appropos WG: Wie schon in den anderen Teilen habe ich die Dynamik zwischen den Mädchen geliebt. Ihr Zusammenhalt, ihre Empathie und auch ihr Miteinander sind einfach herrlich – da wünscht man glatt, ein Teil der Gruppe zu sein.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das nun mein liebster Band der Reihe ist und ich mich schon riesig auf Gemmas sowie Henrys Geschichte freue, die ja auch schon seit einigen Teilen angeteasert wird. Ich kann den Roman allen weiterempfehlen, die nach einem Wohlfühlbuch suchen!

Veröffentlicht am 09.03.2026

Niedliche Illustrationen und wundervolle Geschichten

Kleine und große Wunder des Weltalls
0

Als Mama von einem neugierigen Kind bin ich immer auf der Suche nach Büchern, die Wissen spannend vermitteln, ohne dass es sich nach Lernen anfühlt. „Kleine und große Wunder des Weltalls“ von Gabby Dawnay ...

Als Mama von einem neugierigen Kind bin ich immer auf der Suche nach Büchern, die Wissen spannend vermitteln, ohne dass es sich nach Lernen anfühlt. „Kleine und große Wunder des Weltalls“ von Gabby Dawnay ist für uns so ein Schatz. Schon beim ersten Durchblättern merkt man: Dieses Buch ist nicht einfach ein Sachbuch, nein, es ist ein Erlebnis.
Meine Lesemäuse und ich sind gemeinsam in Geschichten über Planeten, Sterne, die Milchstraße und das kleine Wunder des Universums eingetaucht. Und dabei haben wir ganz schön gestaunt! Meine Kinder haben zum Beispiel gelernt, wie Tag und Nacht funktionieren, was der Äquator ist oder was Asteroiden sind. Das Interessante an dem Buch ist definitiv die Tatsache, dass die Planeten und andere Himmelskörper eine Stimme bekommen. In witzigen, kurzen Dialogen sprechen sie miteinander, diskutieren und lehren dadurch. Die Wortwahl ist dabei sehr kindgerecht gehalten, sodass Kinder ab ca. 4 Jahren problemlos alles verstehen und das Wissen aufsaugen können. In diesem Sinne werden abstrakte Informationen fantasievoll dargeboten.
Die Illustrationen von Mona K. sind einfach zauberhaft. Sie sind farbenfroh, niedlich, detailreich und gleichzeitig kindgerecht. Die kleinen Leser können mit ihnen die Weiten des Weltalls auf seine eigene Weise begreifen. Mich begeistert hierbei besonders, dass die Farben zwar leuchtend sind, aber dennoch nicht in den Augen wehtun, weshalb man das Buch wirklich gerne in die Hand nimmt, auch, um einfach mal die Illustrationen zu bestaunen.
Für uns ist „Kleine und große Wunder des Weltalls“ ein fantastisches Lesebuch und ein wunderbarer, sanfter Einstieg in die Welt der Astronomie. Es regt an, Fragen zu stellen, neugierig zu bleiben und das Universum mit allen Sinnen zu entdecken. Ich kann dieses Buch von Herzen allen Familien empfehlen, die gemeinsam mit ihren Kindern staunen, lernen und die Wunder des Weltalls erleben wollen.

Veröffentlicht am 03.03.2026

Wertvolle Geschichte mit toller Wertevermittlung

Willkommen im Zoo - Ein neues Zuhause für Ignaz Pfefferminz Igel
0

Als Mama hat mich "Willkommen im Zoo - Ein neues Zuhause für Ignaz Pfefferminz Igel" sofort angesprochen. Schon beim ersten gemeinsamen Lesen mit meiner Tochter habe ich gemerkt, wie liebevoll und warmherzig ...

Als Mama hat mich "Willkommen im Zoo - Ein neues Zuhause für Ignaz Pfefferminz Igel" sofort angesprochen. Schon beim ersten gemeinsamen Lesen mit meiner Tochter habe ich gemerkt, wie liebevoll und warmherzig diese Geschichte erzählt ist. Ignaz ist ein kleiner Igel, der in einer neuen Umgebung ankommt ... und genau dieses Gefühl des „Neu-Seins“ ist so einfühlsam dargestellt, dass Kinder sich wunderbar hineinversetzen können.

Besonders gefallen hat mir der kindgerechte Schreibstil. Die Sprache ist klar und gut verständlich, die Sätze sind nicht zu lang und die Dialoge lockern die Geschichte angenehm auf. Meine Tochter konnte der Handlung problemlos folgen und hatte richtig Freude daran, selbst mitzulesen. Als Mama finde ich es immer schön, wenn ein Buch sowohl zum Vorlesen als auch zum eigenständigen Lesen geeignet ist - genau das ist hier definitiv der Fall!

Die Illustrationen sind farbenfroh und detailreich gestaltet. Wir haben beim Lesen immer wieder innegehalten, um die Bilder genauer zu betrachten, kleine Details zu entdecken und darüber zu sprechen. Das macht das gemeinsame Lesen besonders lebendig und schafft schöne Gesprächsanlässe.

Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch das Thema Vorurteile behandelt. Ignaz begegnet anderen Tieren, die ihn zunächst skeptisch oder falsch einschätzen, und Schritt für Schritt zeigt sich, dass jeder eine Chance verdient. Dieses Motiv wird kindgerecht und klar vermittelt, sodass Kinder lernen, dass Vorurteile überwunden werden können, ohne dass es belehrend wirkt. Inhaltlich vermittelt die Geschichte darüber hinaus wichtige Werte wie Freundschaft, Offenheit und Empathie. Es wird gezeigt, dass jeder seinen Platz finden kann, auch wenn man sich anfangs unsicher fühlt. Als Mama schätze ich Bücher sehr, die solche Themen liebevoll aufgreifen und gleichzeitig unterhaltsam erzählen.

Insgesamt ist dieses Buch für uns eine rundum gelungene Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch stärkt. Wir haben Ignaz schnell ins Herz geschlossen und können das Buch allen Familien empfehlen, die eine warmherzige, kindgerechte Geschichte mit einer wertvollen Botschaft suchen.

Veröffentlicht am 03.03.2026

Roman über Weiterentwicklung

Mornings in Boston - The Truth We Hide
0

Da ich bereits den ersten Band der Reihe gelesen habe und sehr mochte, war ich natürlich gespannt auf "Mornings in Boston - The Truth We Hide". Die Geschichte rund um Scarlett Astor hat mich schnell gepackt. ...

Da ich bereits den ersten Band der Reihe gelesen habe und sehr mochte, war ich natürlich gespannt auf "Mornings in Boston - The Truth We Hide". Die Geschichte rund um Scarlett Astor hat mich schnell gepackt. Sie steht nach einem Skandal sowohl beruflich als auch privat vor einem Neuanfang und muss beweisen, dass mehr in ihr steckt als das Image, das andere von ihr haben. Gerade diese Entwicklung fand ich besonders spannend, weil man als Leserin miterlebt, wie sie Schritt für Schritt Verantwortung übernimmt und an ihren Herausforderungen wächst.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gefühlvoll. Die Sprache wirkt modern, die Dialoge sind lebendig und authentisch, sodass ich mich schnell mitten im Geschehen wiedergefunden habe. Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Scarlett und Jasper. Ihre gemeinsame Vergangenheit sorgt für emotionale Spannung, die sich spürbar durch die Geschichte zieht. Dabei wirken die Gefühle nicht überzogen, sondern nachvollziehbar und glaubwürdig.

Neben der Liebesgeschichte bietet der Roman auch emotionale Tiefe: Scarletts innere Konflikte, ihre Unsicherheiten und ihr Wunsch, ernst genommen zu werden, machen sie zu einer facettenreichen Protagonistin. Ich habe mit ihr mitgefiebert, gehofft und manchmal auch gezweifelt. Auch wenn einige Entwicklungen im Verlauf der Handlung nicht völlig überraschend sind, hat mich die Art und Weise, wie sie erzählt werden, dennoch überzeugt und gut unterhalten.

Insgesamt ist "Mornings in Boston - The Truth We Hide" für mich eine gelungene Mischung aus Romantik, persönlicher Weiterentwicklung und emotionaler Spannung. Ich habe das Buch gerne gelesen und freue mich nun umso mehr auf den nächsten Band der Reihe.