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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2025

Interaktives Quatschbuch, das garantiert für Lacher sorgt

Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster
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Da meine Tochter eine kleine Entdeckerin ist, dachte ich, solch ein Mitmachbuch ist perfekt für sie, daher konnte ich an „Füttere dein Monster“ einfach nicht vorbei. Das Hardcover beeindruckt durch leuchtende ...

Da meine Tochter eine kleine Entdeckerin ist, dachte ich, solch ein Mitmachbuch ist perfekt für sie, daher konnte ich an „Füttere dein Monster“ einfach nicht vorbei. Das Hardcover beeindruckt durch leuchtende Farben, die sofort Lust darauf machen, in dem Pappbuch zu stöbern. Die Illustration des hungrigen, blauen Monsters ist sehr niedlich, weshalb die kleinen Lesemäuse sofort den Spaßfaktor des Buches erkennen und sich keinesfalls gruseln. Schön finde ich, dass schon das Cover mithilfe des Rädchens veränderbar ist: Die Augen des Monsterchens, welches von meiner Tochter liebevoll als Essi getauft wurde, können durch das Drehen des Rades verändert werden. Immer gleich ist, dass der Blick des kleinen Kerlchens lustig ist und für einen Lacher bei den Lesemäusen sorgt.

Die fünf Doppelseiten bestehen aus fester Pappe, welche ca. 3mm dick ist. Damit läuft man definitiv keine Gefahr, dass die kleinen Lesemäuse das Buch kaputt machen, wenn sie zu wild ihr Monsterchen füttern oder versuchen, die Seiten zu knicken. Wie man schon aus dem Klappentext herauslesen kann, bekommen die kleinen Leser und Leserinnen in diesem Buch die Aufgabe, ein blaues Monsterchen mithilfe der Räder im Buch zu füttern. Es wäre kein Kinderbuch, wenn das Monsterchen vernünftige Nahrung bekommt, oder? Das haben sich auch Anna Milbourne und Anna Süßbauer gedacht, weshalb die kleinen Lesemäuse ihrem Monster Regenwürmer, Wolle, Spielzeug oder Unterhosen in den Mund drehen. Ich gebe zu, lehrreich ist anders – aber meine Kleine hatte einen riesigen Spaß daran, ihrem Monsterchen die zahlreichen Gegenstände in den Mund zu schieben und hat beim Stöbern im Buch lauthals gelacht.

Auf jeder Seite findet man ein bis zwei Sätze, in denen die Kinder über den Gemütszustand ihres Monsterchens aufgeklärt und dazu aufgefordert werden, es zu füttern. Kleinere Kommentare des Monsterchens wie „Das ist mir zu scharf“ erscheinen in den Sprechblasen der Illustrationen. Damit bleibt das Buch lange spannend, schließlich verändern sich die Bilder – ein analoger Fernseher sozusagen.

Die Illustrationen von Anna Süßbauer sind einfach, aber sehr farbenfroh gestaltet. Es macht riesigen Spaß, sie zu betrachten, sie von den Mäusen beschreiben zu lassen und eigene kleine Geschichten dazu erfinden zu lassen. Und damit kann man das Buch tatsächlich auch zum Lernen und Fördern nutzen: indem man Sprechanlässe schafft. Doch auch die Motorik wird trotz des Quatschcharakters gefördert, denn das Drehen des Rädchens erfordert etwas Feingefühl.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch meiner bald zweijährigen Tochter große Freude bereitet: Sie liebt es, ihren „Essi“ zu füttern und amüsiert sich köstlich über seinen Speiseplan. Ich kann es jedem empfehlen, der nach einem Spaßbuch für 1,5 bis 3jährige sucht!

Veröffentlicht am 16.11.2025

schnell und lecker

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends
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Da mein Mann das Kochen liebt und außerdem die humorvolle Art des Fernsehkochs sowie dessen interessante Rezeptideen im Fernsehen grandios findet, musste ich ihm dieses Kochbuch einfach kaufen. In Hensslers ...

Da mein Mann das Kochen liebt und außerdem die humorvolle Art des Fernsehkochs sowie dessen interessante Rezeptideen im Fernsehen grandios findet, musste ich ihm dieses Kochbuch einfach kaufen. In Hensslers Schnelle Nummer – morgens, mittags, abends erhält man hier ein Kochbuch, das auf den hektischen Alltag abzielt: Man erhält mehr als 100 Blitz-Gerichte, die laut Autor nicht mehr als 25 Minuten Zubereitungszeit benötigen. Außerdem sollen alle Gerichte sehr einfach in der Zubereitung sein und gut schmecken. Hört sich erstmal gut an, fanden wir und machten uns sogleich ran an die ersten Rezepte.

Ein großer Pluspunkt des Buches ist die Alltagspraxis: Der Fernsehkoch gibt in diesem nicht nur Rezepte, sondern auch Tipps für die Küchenorganisation. So lernt man einige Kniffe kennen, wie man Arbeitsabläufe cleverer gestaltet oder seine Küche organisiert. Auch die Einfachheit der Rezepte überraschte uns: Tatsächlich brauchten wir in der Regel nicht länger als 30 Minuten für Zubereitung und die Zutaten? Die waren zumeist recht übersichtlich.

Die Rezeptseiten sind strukturiert gestaltet, wobei beispielsweise mit Piktogrammen gearbeitet wird. Wir hätten uns an dieser Stelle noch Nährwertangaben zu den einzelnen Rezepten gewünscht. Nichtsdestotrotz gelangen uns alle Rezepte, die wir ausprobiert haben und noch wichtiger: sie schmeckten! Wir können das Kochbuch daher gerne weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 16.11.2025

Mit Bobo auf Einkaufstour

Bobo geht einkaufen
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Meine kleine Tochter liebt die Geschichten von Bobo, weshalb „Bobo geht einkaufen“ natürlich nicht in unserer Sammlung fehlen durfte! Auf dem strahlend gelben Cover sieht man Bobo – wie immer überaus fröhlich ...

Meine kleine Tochter liebt die Geschichten von Bobo, weshalb „Bobo geht einkaufen“ natürlich nicht in unserer Sammlung fehlen durfte! Auf dem strahlend gelben Cover sieht man Bobo – wie immer überaus fröhlich – mit Einkaufstüten spazieren. Das macht das alltagsnahe Thema für die kleinen Lesemäuse natürlich sofort greifbar. Die strahlenden Farben und die niedliche Illustration des immerzu müden Siebenschläfers motivieren sofort, in dem Buch zu stöbern.

Wie man es von anderen Bobo-Geschichten kennt, werden auch hier alltagsnahe Tätigkeiten während des Einkaufens beschreibend beleuchtet: Bobo und sein Papa betreten den Einkaufsladen, kaufen ein, suchen noch einen Gemüsestand und auch einen Kiosk auf. Zwischendurch darf Bobo auf einem kleinen Holzelefanten reiten. Insgesamt handelt es sich um eine ruhige Geschichte, die die Abläufe beschreibt und zahlreiche Sprechanlässe bietet. Dank kurzer Sätze, von denen übrigens nicht mehr als drei auf jeder Doppelseite zu finden sind, bleibt die Aufmerksamkeit der kleinsten Leser lange erhalten.

Die Bilder visualisieren das Geschriebene bzw. das Vorgelesene wunderbar. Sie sind farbintensiv und dennoch sehr ruhig gestaltet. Selbst mir als Erwachsener machen sie Lust darauf, über sie zu sprechen und die Einzelheiten dieser zu erkunden.

Insgesamt sind wir mal wieder sehr zufrieden mit dieser Geschichte über unseren liebsten, müden Siebenschläfer und können das stabile Pappbilderbuch sehr gerne weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 16.11.2025

Zwischen Luxus und Lebenstrümmern - meine gemischten Gefühle zur Darlington-Reihe

The Darlington - Henry & Kate
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Ich habe schon so viel Gutes von der Darlington-Reihe gehört, weshalb ich es nun auch unbedingt lesen musste. Das Cover und der Klappentext versprachen eine Geschichte rund um die High Society des Darlington-Hotels, ...

Ich habe schon so viel Gutes von der Darlington-Reihe gehört, weshalb ich es nun auch unbedingt lesen musste. Das Cover und der Klappentext versprachen eine Geschichte rund um die High Society des Darlington-Hotels, aber auch eine Geschichte, in der zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinanderprallen. Beides sprach mich an.

Wie man schon aus dem Klappentext herauslesen kann, geht es in diesem Roman um Henry, dem Spross der Familie Darlington und dem aktuellen Leiter des luxeriösen Hotels sowie Kate, einer jungen Frau, die durch unglückliche Umstände obdachlos wurde. Nachdem Kate Henry sein Handy stibitzt, um große Schulden zu bezahlen, treffen die Protagonisten aufeinander. Schon auf den ersten Blick begeistert Kate den Darlington-Spross, weshalb es kaum verwundert, dass er sie bald in das Hotel ziehen lässt. Gesellschaftliche Umstände und eine schlechte Angewohnheit Henrys bringen die scheinbar perfekte junge Liebe aber schnell zum Bröckeln…

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass mich der erste Band der Reihe nicht sehr überzeugt hat, was jedoch nicht an der grandiosen Idee des Buches lag. Vielmehr störte mich das Verhalten Henrys, der meiner Meinung nach viel zu schnell Gefühle aufbaute, die teilweise übertrieben wirkten. Der Spitzname „Mein Engel“, der sehr schnell fiel, ließ mir die Nackenhaare aufstellen. Auch mit Kate bin ich leider nicht ganz warm geworden. Ihre Hintergrundgeschichte war zwar sehr interessant, hatte für mich aber wenig Tiefe. Ich hätte mir gewünscht, dass hier mehr ins Detail gegangen worden wäre, und, dass gerade diese Vergangenheit sie teilweise reflektierter handeln lassen hätte. Während sich die Geschichte im ersten Teil des Romans eher gezogen hat, wirkte der zweite Teil wie eine Aneinanderreihung von Bildern. Hier wünschte ich mir mehr Beschreibung, um das Verhalten der Protagonisten besser nachvollziehen zu können.

Nichtsdestotrotz möchte ich den Schreibstil Kneidels loben: Dank einfacher Sätze und zahlreicher Dialoge wirkte die Geschichte flüssig und lebendig. Ich konnte sie auch nach einem langen Tag gut zur Hand nehmen und mich in die Welt von Henry und Kate flüchten. Anzumerken wäre an dieser Stelle, dass aus beiden Perspektiven geschrieben wurde, was ab und an einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt gibt. Wie schon gesagt, fehlte mir jedoch häufig die Tiefe und Henrys Schmachtereien waren mir teilweise „too much“.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2025

Prinzessinnenhafte Lesemomente

Disney Prinzessin: Zauberhafte Wintergeschichten
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Meine Töchter sind riesige Fans von Disney, weshalb wir einfach nicht um diese Wintergeschichten umherkommen konnten. Wie man schon aus dem ansprechend und farbenfroh gestalteten Hardcover erkennen kann, ...

Meine Töchter sind riesige Fans von Disney, weshalb wir einfach nicht um diese Wintergeschichten umherkommen konnten. Wie man schon aus dem ansprechend und farbenfroh gestalteten Hardcover erkennen kann, beinhaltet das Buch vier Prinzessinnengeschichten. Natürlich spielen alle in der Winterzeit.

Alle Geschichten sind in einfachen, kurzen Sätzen und mit einem kindgerechten Wortschatz verfasst. Ihre Vorlesezeit umfasst etwa fünf Minuten, was meiner Meinung nach einer guten Lesezeit für Vorlesegeschichten für 2-6 Jährigen entspricht. Meine Mädchen haben jedenfalls wunderbar zugehört und sind in die Welt ihrer liebsten Prinzessinnen eingetaucht: Sie haben mit Cinderella das Weihnachtsfest im Schloss organisiert; sich mit Belle bemüht, Weihnachten ins Schloss zu bringen; sind mit Pocahontas auf die Spuren der Vorfahren gegangen und haben Tiana durch einen zunächst schrecklich wirkenden Tag begleitet. An allen Geschichten hatten sie riesige Freude.

Doch auch die Illustrationen sprachen meine Mädchen sehr an: Sie visualisieren wichtige Passagen des Buches und sind sehr farbintensiv gestaltet. Dadurch werden zu den auditiven Kompetenzen auch die visuellen Fähigkeiten angesprochen. Meine Mädchen hatten auch riesigen Spaß daran, die Bilder zu beschreiben oder eigene, kleine Geschichten zu diesen zu erfinden – in diesem Sinne gibt das Buch den kleinen Lesemäusen auch die Möglichkeit für kreative Sprechanlässe, was doch wunderbar ist, nicht wahr?

Wir können das Buch wärmstens empfehlen, schließlich hatten wir mit diesem bezaubernde Lesemomente.