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Katharina_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2019

Düster, traurig, absolut gelungen

Die Orakelkönigin
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Drillingsköniginnen auf der Insel Fennbirn werden mit unterschiedlichen magischen Begabungen geboren. Doch kommt eine Orakelkönigin auf die Welt, die die Gabe des Hellsehens besitzt, wird sie sofort ertränkt. ...

Drillingsköniginnen auf der Insel Fennbirn werden mit unterschiedlichen magischen Begabungen geboren. Doch kommt eine Orakelkönigin auf die Welt, die die Gabe des Hellsehens besitzt, wird sie sofort ertränkt. Niemals darf eine Seherin um den Thron Fennbirns kämpfen, da sie den Wettstreit durch ihre Gabe zu ihren Gunsten beeinflussen könnte ... Dies war nicht immer so. Erst die Herrschaft von Königin Elsabet machte diese brutale Maßnahme nötig. Denn sie war die letzte Orakelkönigin, und ihre Herrschaft war gezeichnet von Blut und Gewalt – so sagt es die Legende. Doch ist es die Wahrheit?

Das Cover ist schlicht und wunderschön. Es passt perfekt zu den bereits erschienenen Büchern und natürlich auch zur Geschichte selbst.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend, düster und emotional. Man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und verstehen, wie sie sich gerade fühlen. Die Kapitel sind hauptsächlich aus der Sicht der Königin geschrieben, ein paar wenige jedoch auch aus anderen Sichten, was das Ganze etwas abwechslungsreicher macht.

Auch die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, denn sie sind interessant und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders die Königin kann man definitiv verstehen, aber auch ihre Freundinnen.

Insgesamt eine tolle, kurze Geschichte, die ich jedem empfehlen kann, der die Bücher der Autorin liebt. Am Ende ging es mir etwas zu schnell, aber das lag wohl an der geringen Seitenanzahl.

4,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 11.03.2019

Genial

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Klappentext:
Die achtzehnjährige Kalinda ist behütet bei der Heiligen Schwesternschaft aufgewachsen. Doch ein Besuch des Tyrannen Rajah Tarek reißt sie abrupt aus ihrem friedlichen Leben heraus. Sie soll ...

Klappentext:
Die achtzehnjährige Kalinda ist behütet bei der Heiligen Schwesternschaft aufgewachsen. Doch ein Besuch des Tyrannen Rajah Tarek reißt sie abrupt aus ihrem friedlichen Leben heraus. Sie soll die hundertste Ehefrau des Herrschers werden - ein Platz, den sie gegen die anderen Ehefrauen und Kurtisanen Tareks im Zweikampf verteidigen muss. Ihr einziger Trost in der feindseligen Welt des Hofes ist ihr junger Leibwächter Deven Naik. Ihn zu lieben ist ihr verboten, doch Kalinda begreift schon bald, dass sie niemals die Frau des grausamen Tarek sein kann. Ihre einzige Chance liegt in der verborgenen Macht, die tief in ihr schlummert …

Das Cover sieht wirklich hübsch aus und passt von den Farben her ziemlich gut zum Titel und zu Geschichte selbst.

Der Schreibstil konnte mich gleich überzeugen, denn er ist von Anfang an spannend, flüssig und leicht zu lesen. Man kann sich ziemlich gut in die Charaktere hineinversetzen und verstehen, warum sie bestimmte Dinge tun und was sie denken. Auch bin ich ziemlich schnell in das Buch und die Geschichte reingekommen. Es geht gleich spannend los und für mich gab es kaum Stellen, an denen diese Spannung nachgelassen hat.

Kalinda als Charakter hat mir unglaublich gut gefallen, denn sie ist nicht wirklich naiv, steht für ihre Prinzipien ein und kämpft für das, was sie für richtig hält. Gleichzeitig hat sie aber auch eine weichere Seite, die sie nicht gleich jedem zeigt.
Den Leibwächter Deven habe ich gleich ins Herz geschlossen und auch er macht im Laufe des Buches so einiges mit.
Auch die anderen Charaktere spielen eine wichtige Rolle, die einen mehr, die anderen weniger.

Insgesamt hat mirdas Buch also wirklich gut gefallen und der einzige kleine Abzug ist der, dass man an manchen Stellen schon vorherahnen konnte, was wohl als nächstes passieren wird. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne Romantasy liest. Ich bin schon sehr auf den nächsten Teil gespannt.

4,5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 09.03.2019

Eine neue Welt

Cataleya - Der Drache in Dir
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Klappentext:
Mehr als einmal wünscht sich die 17-jährige Leya aus ihrer tristen Welt ausbrechen zu können. Aber was passiert, wenn aus einem Wunsch plötzlich Wirklichkeit wird? Nicht nur ihr Kuschelhase ...

Klappentext:
Mehr als einmal wünscht sich die 17-jährige Leya aus ihrer tristen Welt ausbrechen zu können. Aber was passiert, wenn aus einem Wunsch plötzlich Wirklichkeit wird? Nicht nur ihr Kuschelhase erwacht zum Leben, Leya findet sich kurz darauf in einer fremden Welt wieder, in der sie ein Mitglied der königlichen Familie sein soll. Und dann ist da auch noch der wortkarge Waffenmeister Marlo, der sie auf ihre Aufgabe vorbereiten muss. Auf der Flucht vor ihren Feinden rutscht sie immer tiefer in die Schatten ihrer Vergangenheit und erkennt die grausame Wahrheit: Wenn sie versagt, wartet der Tod nicht nur auf sie …

Das Cover sieht wirklich hübsch und etwas düster aus. Die Figuren kann man ziemlich schnell erkennen und somit passt das Cover einfach unglaublich gut zur Geschichte und zur allgemeinen Stimmung im Buch.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend und relativ einfach zu lesen. Man kommt schnell ins Buch rein und es geht auch direkt spannend los - mir sogar ein bisschen zu schnell. Die Kapitel sind aus Leyas Sicht geschrieben, sodass man sich besser in sie hineinversetzen und ihre Probleme besser verstehen kann.

Leya als Charakter hat mir ganz gut gefallen, denn sie ist mutig und lernt mit, allerdings ist sie gleichzeitig auch etwas naiv und handelt nicht immer überlegt. Sie lernt schnell und stellt sich ihrer neuen Aufgabe.
Marlo hat mir auch ziemlich gut gefallen, etwas wortkarg und ruhig, ist er der perfekte Ausgleich zu Leya. Er muss sie nicht nur einmal aus einer brenzligen Situation retten und hat mir zum Ende hin immer besser gefallen.
Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut, besonders toll natürlich den Drachen :p der ist definitiv am interessantesten und einfach absolut gelungen.

Insgesamt ein schönes Buch, das sich schnell und einfach lesen lässt und einem ein paar schöne Lesestunden beschert. Leya hat sich zwar, meiner Meinung nach, etwas zu schnell mit ihrem neuen Leben angefreundet und ein bisschen zu schnell das kämpfen gelernt, aber ansonsten hatte ich Spaß beim Lesen.

3,75/ 5 Sterne

Veröffentlicht am 05.03.2019

Gelungener Auftakt

Das gefälschte Siegel
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Das Cover ist wunderschön und ein wahrer Blickfang, es hat mich gleich neugierig gemacht. Die Blautöne passen gut zusammen und man kann schon die vier Hauptcharaktere sehen, die man im Laufe der Geschichte ...

Das Cover ist wunderschön und ein wahrer Blickfang, es hat mich gleich neugierig gemacht. Die Blautöne passen gut zusammen und man kann schon die vier Hauptcharaktere sehen, die man im Laufe der Geschichte kennenlernen wird. Es passt also gut zum Buch.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, denn er ist flüssig und lässt sich gut lesen. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, in das Buch reinzukommen, aber das hat sich ziemlich schnell gelegt. In der 1. Hälfte hat es mir ein bisschen an Spannung gefehlt, was aber in der 2. Hälfte wieder gut gemacht wird - hier gibt es mehr, als genug Spannung und man fliegt nur noch durch die Kapitel.

Die Charaktere sind definitiv interessant und bis zum Ende hin etwas mysteriös. Man sieht, wie sich die vier Hauptcharaktere treffen, wie sie lernen, miteinander umzugehen und schließlich auch miteinander arbeiten. Sie lernen so einiges hinzu und müssen sich beweisen.

Insgesamt ein absolut gelungener Auftakt, dem ich jedem empfehlen kann, der gerne High Fantasy liest. Etwas mehr Spannung am Anfang wäre ganz schön gewesen, aber das ist ja dann in der 2. Hälfte gekommen. Ich bin nach diesem Ende sehr gespannt, wie es wohl weiter geht.

Veröffentlicht am 04.03.2019

Absolut gelungen

Das kalte Reich des Silbers
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Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die ...


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Klappentext:

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

Das Cover sieht wirklich hübsch aus, nicht zu schlicht, aber gleichzeitig auch nicht zu bunt oder kitschig. Es passt unglaublich gut zum Titel und wer das Buchbeendet hat, wird das Cover gleich noch besser verstehen.

Auch der Schreibstil konnte mich gleich wieder in seinen Bann ziehen, denn er ist flüssig, detailreich, wortgewandt und bildgewaltig. Zwar nicht immer leicht zu lesen und man muss ihn mögen, aber wenn man das tut, dann ist er perfekt. Anfangs fehlt ein bisschen Spannung, aber das hat mich kaum gestört. Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben, wobei einige, meiner Meinung nach, nicht hätten sein müssen. Trotzdem kann man so die Gesamtsituation in beiden Welten besser verstehen.

Die Charaktere waren wirklich toll und haben sich im Laufe der Geschichte immer weiter entwickelt. Besonders Mirjem, hat mir gefallen. Sie ist stark, intelligent, stur und man könnte Anfangs sogar sagen, dass sie egoistisch ist. Aber genau dieses Verhalten hat mir gefallen, sie ist nicht naiv, fragt nach und überlegt sich genau, was passiert, bevor sie handelt. Aber auch die anderen Charaktere sind wichtig und tragen mehr oder weniger zum Verlauf der Geschichte bei.

Insgesamt ein absolut gelungenes Buch, dass ich zum Ende hin kaum noch aus den Händen legen konnte. Gerne hätte ich etwas mehr über die Staryk erfahren. Das einzige, was mir nicht gefallen hat, waren die - für mich - etwas unnötigen Erzählperspektiven, wenn dann plötzlich aus der Sicht eines eher unwichtigen Charakters geschrieben wurde. Ansonsten hat mir das Buch super gefallen und ich bin gespannt, was noch alles von der Autorin kommen wird.

4,25/5 Sterne