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Kathi084

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

Raven-Killer

Racheritual
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Baxter und sein Partner Terry gelingt es nach langen Ermittlungen endlich, den Raven-Killer zu fangen. Ein Serienmörder, der San Francisco unsicher macht und auf grausame Art und Weise mordet. ...

Baxter und sein Partner Terry gelingt es nach langen Ermittlungen endlich, den Raven-Killer zu fangen. Ein Serienmörder, der San Francisco unsicher macht und auf grausame Art und Weise mordet. Das alles tut er im Namen von Odin. Denn er - und seine Gruppe - hält sich für die einzig wahren Nachfahren der Wikinger. Jahre nachdem der Raven-Killer gefasst wird, hat Baxter sein Leben geändert und dem Polizeidienst den Rücken gekehrt. Doch plötzlich holt ihn der Fall wieder ein und er steht dem Killer erneut gegenüber.

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich Ethan Cross eigentlich sehr gern lesen. Ich mag seine Art zu schreiben und seine unkonventionellen Storys sehr gern. Sei es die Ackermann-Reihe oder den Einzelband Spectrum. Leider bin ich von dem Start der neuen Reihe mehr als enttäuscht. Von Anfang an hat man das Gefühl, als würde man einfach in die Story geworfen werden und es würden Dinge fehlen. Mir fehlt eine Einleitung, ein Einstieg. Und das Gefühl ändert sich leider auch im Verlauf der Story nicht. Es wird eher noch schlimmer, wenn zum Beispiel Corin auf der Bildfläche erscheint. Das wirkt stellenweise fast unfertig auf mich. Außerdem sind mir alle Charaktere extrem unsympathisch und das "gewollt" lustige kommt hier überhaupt nicht gut rüber. Baxter mit seiner Art ging mir gehörig auf die Nerven und die ganze Podcast-Szene habe ich übersprungen, weil ich das nicht lesen konnte. Außerdem hatte das auch so gar nichts mit dem Fall zu tun.
Die Idee an sich - und auch einige Nebenschauplätze wie Corins Geschichte - ist nicht unspannend, aber die Umsetzung hat meiner Meinung nach nicht geklappt. Mir fehlt die Spannung und Action, die man aus den anderen Büchern gewohnt ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Teil 2 eine Chance geben werde.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Blutig bis zum Schluss

The Twenty
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Vor 30 Jahren gab es eine schreckliche Mordserie, in deren Folge, vier Frauen getötet wurden. Der Täter von damals sitzt seitdem im Gefängnis. Doch wie kommt es dann, dass plötzlich neue Leichen ...

Vor 30 Jahren gab es eine schreckliche Mordserie, in deren Folge, vier Frauen getötet wurden. Der Täter von damals sitzt seitdem im Gefängnis. Doch wie kommt es dann, dass plötzlich neue Leichen gefunden werden, die zu der Serie von damals passen? Die dieses eine, ganz bestimmte Zeichen haben, das nie an die Öffentlichkeit kam? Adam und Jamie stürzen sich mit Feuereifer in die Ermittlungen und geraten bald in einen gefährlichen Strudel aus Blut und Gewalt. Können Sie den Täter noch rechtzeitig finden?

Ich hab ein bisschen gebraucht um in das Buch reinzukommen, was nicht am Schreibstil und nicht an der Story lag. Denn vor allem die Story ist von Anfang bis Ende einfach großartig. Schrecklich, gewalttätig und so blutig, dass einem manchmal ganz anders wurde. Bei ein paar der sehr detaillierten Beschreibungen der Folter oder Leichen ist mir tatsächlich ganz anders geworden. Was mich ein bisschen gestört und irritiert hat, war das Gefühl, nicht den ersten Band der Reihe zu lesen. Es gab unglaublich viele Anspielungen auf "früher", die mich zum Teil verwirrt haben. Sonst hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen. Ich mag Adam und Jamie sehr, grade weil sie so unterschiedlich sind und trotzdem so harmonisch zusammenarbeiten. Und inzwischen mag ich auch Romilly sehr. Was mir gut gefallen hat, waren die Rückblicke und ihre verschiedenen Formen. Mal Zeitungsartikel, mal Autopsie-Bericht. Das fand ich sehr gut gemacht. Und auch das Ende fand ich sehr gut. Das wirklich alles aufgeklärt wurde und man nicht doch noch mit Fragezeichen dasteht, wie es ja öfter mal der Fall ist. Ich hoffe sehr, dass die Reihe weiter geht und - wenn es wirklich nicht der erste Band ist - auch die/der Vorgänger noch auf Deutsch erscheint.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Die Götter des Waldes

Wächter des Wyrdwood
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Cahan will eigentlich nichts weiter, als in Ruhe gelassen zu werden. Er ist zufrieden, mit seinem abgelegenen Hof und seinen Kronsköpfen. Als Clanloser ist er sowieso ein Ausgestoßener und hält sich so ...

Cahan will eigentlich nichts weiter, als in Ruhe gelassen zu werden. Er ist zufrieden, mit seinem abgelegenen Hof und seinen Kronsköpfen. Als Clanloser ist er sowieso ein Ausgestoßener und hält sich so am liebsten von anderen Menschen fern. Doch Cahan verbirgt ein Geheimnis und das scheint ihn immer mehr einzuholen. Erst wird er überfallen, dann tauchen seltsame Kriegerinnen auf und zu allem Überfluss wird er schließlich auch noch Gefangen genommen. Doch dort trifft er auf Venn, einen Trion, und diese Begegnung ändert alles. Und so entschließt er sich bei der Suche nach einem vermissten Kind zu suchen - und das obwohl das Kind vom Wald selbst gerufen wurde...


Ich bin sehr unentschlossen mit meiner Meinung. Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist toll, auch wenn ich ein paar Seiten gebraucht habe um mich einzufinden. Die Welt, die RJ Barker hier konstruiert hat, ist außergewöhnlich. Es gibt Lebewesen, die man so noch nie irgendwo gelesen hat und ein komplexes Göttersystem, für das man einige Zeit braucht, um es zumindest annähernd zu verstehen. Die Beschreibung der Wälder und ihre unterschiede und Gefahren, haben mich sehr beeindruckt und ich konnte mir das alles richtig vorstellen. Auch die Trions, das dritte Geschlecht der Welt, hat mir als Idee gut gefallen und Venn fand ich einen ganz tollen Charakter. Was mir nicht gefallen hat, waren die fehlenden Erklärungen zu der Welt und vor allem zum Herrscher- und Magiesystem. Die Begriffe wie Rai oder Cotta-Rai sind auch nach dem Lesen des ersten Teils nicht wirklich greifbar und ich habe nur wilde Vermutungen und Spekulationen was die beiden Titel - wenn es denn Titel sind - bedeuten könnten. Ein Glossar hätte dem Buch mehr als gut getan. Und mir hat soetwas gefehlt, wie das große Böse, gegen das gekämpft wird. Das kommt mir alles nicht deutlich genug raus. Das alles hat das Lesen zum Teil anstrengend gemacht, was ich sehr sehr schade finde. Trotzdem bin ich neugierig auf Band 2 und werde diesen auch bestimmt lesen. Und vielleicht lösen sich dann ja noch einige der momentan herrschenden Verwirrungen bei mir auf.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Spannung bis zum Schluss!

The Killer Profile
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Midnight würde alles für ihre Schwester Dawn tun. Deshalb ist ihr der Job bei Necto auch so wichtig. Außerdem macht es ihr Spaß, Profile zu erstellen. Doch das ändert sich schlagartig als sie ...

Midnight würde alles für ihre Schwester Dawn tun. Deshalb ist ihr der Job bei Necto auch so wichtig. Außerdem macht es ihr Spaß, Profile zu erstellen. Doch das ändert sich schlagartig als sie die Testergebnisse eines ganz bestimmten Nutzers erhält. Ergebnisse, wie sie ihr noch nie untergekommen sind - und die es laut der Firma so auch gar nicht gibt. Und so beginnt sie Fragen zu stellen und tiefer zu forschen - und stößt auf Dinge, die sie sich nie hatte vorstellen können.

Mich hatte schon "The Institution" von Helen Fields sehr gepackt und das trifft definitiv auch auf diesen Teil zu. Das Buch zieht einen sofort in seinen Bann und es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Gut gefallen hat mir, dass es auch immer wieder Kapitel aus Sicht des "Bewerbers" gab und man so einen Blick in seine Vergangenheit und Beweggründe hatte - die ziemlich gruselig waren und mir die ein oder andere Gänsehaut beschert haben. Gruselig finde ich ehrlich gesagt aber auch Necto und was die alles mit ihrer Technik anstellen können. Ich frage mich da immer, ob sowas nicht irgendwo auf der Welt nicht doch schon so gemacht wird.
Midnight hat mir als Hauptperson auch richtig gut gefallen. Wie sie sich um Dawn gekümmert hat, das war einfach nur unglaublich. Ich bewundere solche Menschen sehr und hoffe immer, dass ich das in deren Situation auch so könnte. Das Verhalten der Eltern allerdings, dazu hab ich keine Worte. Das hat mich auch immer wieder ziemlich aufgeregt.
Das Highlight waren dann aber natürlich die Telefonate mit Connie. Connie ist einfach großartig und ich hab mich total gefreut, dass sie zumindest einen Gastauftritt hatte. Und nach dem Ende hoffe ich natürlich, dass es in der Richtung auch weiter geht.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Die schmutzigen Tage

Tage einer Hexe
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Eine Mauer trennt die beiden Städte Chernograd und Belograd. Während es in Belograd warm und farbenfroh ist, haben es die Menschen in Chernograd nicht so leicht. Denn Chernograd ist voller Magie ...

Eine Mauer trennt die beiden Städte Chernograd und Belograd. Während es in Belograd warm und farbenfroh ist, haben es die Menschen in Chernograd nicht so leicht. Denn Chernograd ist voller Magie - und Monster. Vor allem an den 12 Tagen nach Neujahr. An den "Schmutzigen Tagen" streifen die Monster frei umher und die Menschen leben in großer Angst. Genau in dieser Zeit verliert Kosara ihren Schatten und damit ihre Magie. Mit der Hilfe von Asen kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die viel größer und gefährlicher ist, als geahnt.

Das Buch ist von außen wunderschön. Ein toller Einband, dessen Muster sich im grünen Schnitt wiederfindet. Und genauso schön wie das äußere ist auch das Innere. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Von der ersten Seite bis zum Schluss bin ich völlig in die Geschichte eingetaucht. Der Schreibstil von Genoveva Dimova macht viel spaß, liest sich flüssig und sehr modern. Besonders gut haben mir die vielen verschiedenen und toll gestalteten Monster gefallen. Einige kennt man aus slawischen Märchen, andere waren mir völlig neu. Und auch die Idee, die Magie der Hexe in ihren Schatten zu stecken, fand ich großartig. Kosara und Asen waren mir auch auf Anhieb sympathisch. Ich möchte die kleinen - und großen - Sticheleien sehr und musste auch an der ein oder andern Stelle schmunzeln. Für mich ist das Buch fast so was wie ein modernes Märchen, und Märchen mochte ich als Kind schon. Deshalb hoffe, dass es weiter geht mit Kosara und Asen und der wundervoll magischen Welt, die von Dimova erschaffen wurde.

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