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Veröffentlicht am 06.04.2021

Liebe Herzogin,

Liebe, handgeschrieben
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Hugo Jardin ist auf dem Weg nach Innsbruck, um dort für ein Jahr zu studieren. Die Reise nach Innsbruck nutz er, um sich Europa anzusehen. In München liest er den Leserbrief einer gewissen Sophia und obwohl ...

Hugo Jardin ist auf dem Weg nach Innsbruck, um dort für ein Jahr zu studieren. Die Reise nach Innsbruck nutz er, um sich Europa anzusehen. In München liest er den Leserbrief einer gewissen Sophia und obwohl das so gar nicht seine Art ist antwortet er. Aus dieser Antwort entwickelt sich eine Brieffreundschaft. Doch dann lernt Hugo Harry kennen. Was wird jetzt aus Sophia?

Mit „Liebe, handgeschrieben“ erscheint Eva Putz‘ erster Roman. Daher ist es auch der erste Roman der Autorin, den ich gelesen habe. Mit ihrem Briefroman gibt Eva Putz ein tolles Debut als Autorin.

Der Roman führt die beiden Protagonisten sehr einfühlsam über ihre Briefe ein. Zunächst sind beide sehr unsicher, ob eine Antwort denn gewünscht wird und sie dem Anderen überhaupt antworten sollen. Sehr schnell entwickelt sich jedoch eine Brieffreundschaft, die ihnen die Möglichkeit gibt, vertraut miteinander zu werden. Gerade für den introvertierten Hugo ist diese Kommunikationsweise sehr vorteilhaft, da er häufig Probleme hat Leute anzusprechen. Mit der Ermunterung Sophias schafft er es aber auch in seinem realen Leben mit Menschen in Kontakt zu kommen und sich weiter zu öffnen.
Sophia hat im Gegensatz zu Hugo viel mit Menschen zu tun, sie arbeitet als Bibliothekarin. Da sie in letzter Zeit viel gearbeitet hat und viel auf Dienstreisen war, fehlt ihr die Zeit für schöne Dinge durch Hugo motiviert, nimmt sie sich diese Zeit.
Die Form des Briefes macht es besonders spannend die handelnden Figuren, nicht nur Sophia und Hugo, sondern auch Victor, Harry und Alex kennenzulernen, da man immer warten muss, bis man das nächste Puzzleteil des Charakters bekommt. Man kann nur das erfahren, was die Figuren in ihren Briefen oder E-Mails erwähnen alles andere bleibt verborgen.
Besonders setzt die Autorin den Unterschied zwischen E-Mail, SMS/WhatsApp und Brief um. Es ist nicht nur an der äußeren Form erkenntlich (Absender und Adresse bzw. Uhrzeit für SMS/WhatsApp) sondern auch an der Sprache. In den Briefen sind die Sätze deutlich länger und die Wörter scheinen besonders sorgfältig gewählt, während die Mails und Kurznachrichten deutlich alltäglicher formuliert sind. Auch die Themenwahl ist hier deutlich unterschiedlich. In den Mails etc. geht es um Terminabsprachen und Berichte, was passiert ist, während es in den Briefen um philosophischere Themen geht.

Mit dem Auftauchen Harrys in Hugos Welt nimmt die Geschichte noch einmal eine Wendung. Bis dahin gab es die verschiedenen Paare, Sophia und Hugo, Hugo und Victor, Alex und Harry. In diesem Moment kommt das neue Paar Harry hinzu und man fragt sich, was aus Sophia werden wird. Das Ende ist zu diesem Zeitpunkt offen, auch wenn man als aufmerksamer Leser schon eine Vermutung haben kann, wie das Ende ausgehen könnte.
Das Buch entführt den Leser in eine Welt voller Emotionen und bringt den Leser an einigen Stellen zum schmunzeln und nachdenken. Eigene Kindheitserinnerungen werden geweckt, während man ebenso mit Sophia zweifelt und mit Hugo bangt, als Sophia ihm eine Weile nicht antwortet.

„Liebe, handgeschrieben“ von Eva Putz ist kein typischer Liebesroman, bei dem das Ende bereits feststeht: Es fühlt sich an, als wäre man mitten in dem Briefwechsel zwischen Sophia und Hugo. Eva Putz schreibt humorvoll und mitreißend, sodass man sich in die Protagonisten verlieben muss. Mit ihrem Debut-Roman schafft Eva Putz einen tollen Briefroman, der definitiv zu meinen Lieblingsgeschichten zählt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2021

Rasante Jugendliebe?

Speed Me Up
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Brooke Ferguson ist ein Ausnahmetalent im Supercross. Sie ist nicht nur super talentiert, sondern auch die einzige Frau, die bei den Weltmeisterschaften gegen eine Reihe männlicher Konkurrenten antritt. ...

Brooke Ferguson ist ein Ausnahmetalent im Supercross. Sie ist nicht nur super talentiert, sondern auch die einzige Frau, die bei den Weltmeisterschaften gegen eine Reihe männlicher Konkurrenten antritt. Nach dem ersten Rennen trifft sie ihren Kindheitsfreund Matt, nach drei Jahren, wieder. In ihr keimen die Gefühle für Matt erneut auf.
Matt steht kurz vor dem Abschluss seines Sportjournalismus – Studiums. Er hat Brooke nie vergessen und ihre Karriere verfolgt. Auch in Matt erwachen die Gefühle.
Werden die beiden zueinander finden?

Das Cover des Buches passt hervorragend zum Titel und Thema des Buches. Besonders schön sind die erhabenen Reifenspuren, die man gut fühlen kann. Auch die Farbgebung in Rosa und Blau verdeutlicht den Kampf zwischen Brooke und den männlichen Konkurrenten. Hierbei ist das ineinanderlaufen der Farben besonders schön gewählt, da es zum einen zeigt, wie Brooke in die „Männerwelt“ eindringt und es zeitgleich aussieht, wie die verschwimmende Umwelt, wenn man auf einem Motorrad über die Rennstrecke rast.
Auch die Schrift ist gut gewählt sie verdeutlicht die beiden Seiten in Brooke. Das weiße, kantige „speed“ und „up“ für die Supercross-Fahrerin und das weichere schwarze „me“ für die Frau Brooke und ihre Gefühlswelt.

Brooke ist eine starke Persönlichkeit, die sich mit eiserner Disziplin und hartem Training in der harten, männerdominierten Welt, des Supercross durchzusetzen versucht. Hierbei lässt sie sich von ihren männlichen Konkurrenten nicht blöd anmachen und setzt sich zur Wehr.
Besonders interessant macht die Protagonistin, dass sie ganz im Gegensatz zu dieser starken Seite in Bezug auf Matt eine sehr unsichere Seite zeigt. Sie weiß nicht mit ihren Gefühlen umzugehen und hat es schwer auf ihn zuzugehen. Es braucht erst ein Problem, das ihre Karriere gefährdet, damit sie auf Matt zugeht.

Matthew Carr studiert Sportjournalismus und hat für sein Studium seine beste Freundin zurückgelassen. Mit Partys und anderen Beziehungen versucht er sich von seinen Gefühlen für Brooke abzulenken. Als er Brooke wiedersieht, entwickelt er einen starken Beschützerinstinkt ihr gegenüber.
Als Brooke ihn um Hilfe bittet, zögert er, obwohl zwischen ihnen gerade Funkstille herrscht, keine Sekunde und versucht alles, um ihr zu helfen.

Der Einstieg in die Geschichte ist der Autorin wunderbar gelungen. Wir treffen Brooke Sekunden vor Rennstart. Damit liegt der Fokus direkt auf Brooke und ihrer Karriere. Matt wird sehr behutsam am Ende des ersten Kapitels eingeführt und man erfährt nach und nach, wie und wer er ist. In den ersten Kapiteln werden auch alle wichtigen Nebenfiguren eingeführt.
Besonders gefallen hat mir die Playlist zum Buch, die auch vorne im Buch abgedruckt ist. Ich mag es sehr, wenn ich Musik hören kann, die die/der AutorIn mit dem Buch verbindet. Außerdem hat mir gefallen, dass die Kapitel immer abwechselnd aus Brookes und Matts Sicht geschrieben sind.

„Speed me up“ ist eine rasante Liebesgeschichte mit Auf und Abs, wie auf einer Supercross-Strecke. Die vielschichtigen Protagonisten und die Spannung im Buch haben es mich kaum aus der Hand legen lassen. Ich habe mit Matt und Brooke mitgefühlt und mich mit ihnen gefreut und mit ihnen gelitten. „Speed me up“ ist ein Buch für alle, die Liebesgeschichten mit Höhen und Tiefen lieben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2021

Die Kraft der Geschichten

Wo gehen die Sterne hin, wenn es hell wird?
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In Elenas Leben läuft alles perfekt: es ist ihr 18. Geburtstag, eine Weltreise steht an und sie darf endlich Autofahren. Doch dann ist plötzlich alles anders. Nach dem Unfall auf dem Weg zu ihrem Geburtstagsfrühstück ...

In Elenas Leben läuft alles perfekt: es ist ihr 18. Geburtstag, eine Weltreise steht an und sie darf endlich Autofahren. Doch dann ist plötzlich alles anders. Nach dem Unfall auf dem Weg zu ihrem Geburtstagsfrühstück ist alles schwarz.
Das alles ist jetzt ein Jahr her. Obwohl Elena körperlich wieder gesund ist, will sie einfach nicht aus dem Koma erwachen.
Bastian ist Krankenpfleger in demselben Krankenhaus. Obwohl er erst ein halbes Jahr dort arbeitet, besucht er Elena fast täglich, um ihr von seinem Tag zu erzählen. Bastian liebt es seine Gedanken in Geschichten zu verpacken und aufzuschreiben, aber nur privat.
Zu Elenas 19. Geburtstag beginnt er ihr seine Geschichten zu erzählen. Seine Geschichten werden für Elena zu Lichtblicken, aber kann Bastian sie am Ende aufwecken?


In „Wo gehen die Sterne hin, wenn es hell wird?“ lernen wir Elena kennen, die nach ihrem Unfall im Koma liegt und aus ungeklärten Gründen einfach nicht aufwachen will. So erscheint es zumindest für die Außenwelt, denn wir bekommen einen Einblick in Elenas >>Realität<<. Sie kämpft gegen die Dunkelheit an und hat immer wieder Momente, in denen ihr die Dunkelheit etwas erhellt erscheint, aber auch die Momente, in denen sie einfach aufgeben möchte.
Elena hat mich vom ersten Augenblick an berührt, denn jeder kann mit ihr mitempfinden, denn obwohl man nicht selbst im Koma lag, Höhen und Tiefen kennt jeder Mensch.

Aber nicht nur Elena hat mich begeistert auch Bastian, der Geschichtenerzähler, der die Weltenbummlerin auf seine Abenteuer mitnimmt und ihr so wieder neuen Mut und neue Hoffnung bringt, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mit seinen fantastischen Abenteuern zu den Sternen, in die Welt der griechischen Götter oder zum Mond hat er nicht nur Elena begeistert, sondern auch mich.

Das alles ermöglicht der leicht zu lesende Schreibstil der Autorin, die in diesem Roman ihre Geschichte mit zahlreichen Wörtern aus dem, zum Titel passenden, Wortfeld „Sterne, Weltall, Himmel“ spickt. Die fantastischen Geschichten Bastians erlebt man nicht als Geschichten, sondern sie scheinen Realität zu sein.

Das Buch lässt bis zum Schluss keine Vorhersage zu, wie es ausgehen wird. Immer wenn man denkt es geht gut aus, kommt eine neue Wendung, die es wieder unvorhersehbar macht. Dennoch gibt man die Hoffnung nicht auf und fiebert mit, dass Elena endlich aufwacht.


„Wo gehen die Sterne hin, wenn es hell wird?“ ist ein tolles Buch, dass zum Mitfühlen einlädt. Man empfindet Trauer, Enttäuschung, Verzweiflung, Hoffnung, Freude und Liebe mit den beiden Protagonisten mit und möchte gar nicht, dass die Geschichte der beiden an dieser Stelle schon endet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2021

Plötzlich Königin

The Second Princess. Vulkanherz
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In Saphinas Leben läuft alles so wie es sein sollte. Als dritte Tochter des Königspaares, lebt sie ein nahezu sorgenfreies Leben. Ihre Älteste Schwester Livia steht kurz vor der Hochzeit und ihrer Krönung ...

In Saphinas Leben läuft alles so wie es sein sollte. Als dritte Tochter des Königspaares, lebt sie ein nahezu sorgenfreies Leben. Ihre Älteste Schwester Livia steht kurz vor der Hochzeit und ihrer Krönung und ihre zweite Schwester Maylin ist voll und ganz mit ihrem Freund Dante beschäftigt. Doch plötzlich ist alles anders. Sie muss in eine Rolle schlüpfen, für die sie gar nicht vorgesehen war.

Für mich war es das erste Buch der Autorin. Ihr schöner, leichter und bildlicher Schreibstil hat mich sehr angesprochen und ich werde mit Sicherheit nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halten.

Man lernt Saphina kennen, die als drittgeborene Prinzessin vollkommen behütet aufgewachsen ist. Dies spiegelt sich vor allem in ihrer Naivität zu Beginn der Geschichte, da sie kaum Entscheidungen treffen musste und keine Verantwortung übernehmen muss. Das alles ändert sich von einem Tag auf den anderen. Plötzlich ist sie die Zweite Prinzessin und muss eine Aufgabe übernehmen, auf die sie nicht vorbereitet ist. In ihren folgenden Entscheidungen wird Saphina häufig von ihren Gefühlen geleitet. Während der Erfüllung ihrer Aufgabe macht Saphina eine Entwicklung durch, die sie ihre Naivität verlieren lässt und sie Verantwortung übernehmen lässt.
Neben Saphina lernen wir Dante kennen, der Saphina als Lehrer und Beschützer der zweiten Prinzessin an die Seite gestellt wird. Dante hat zu Beginn oft Stimmungsschwankungen, die sich im Laufe des gemeinsamen Abenteuers aber legen. Er wird zu Saphinas Stütze.
Die weiteren Nebenfiguren gefallen mir gut. Meine absoluten Lieblinge sind Maylin und Cael. Gar nicht sympathisch fand ich Livia und die Königin.
Mir hat besonders die Welt gefallen, die Christina Hiemer hier erschaffen hat. Die Bell-Dynastie ist rein von Frauen geführt Männer spielen hier eher eine Nebenrolle. Die Familie und ihr Volk leben auf der kleinen Vulkan-Insel St.-Lucien im Tropischen (auch wenn das Feeling der Karibikinsel ein wenig zu kurz kommt). Die Insel und ihre Bewohner erscheinen zunächst altertümlich angehaucht, man merkt jedoch schnell, dass die Geschichte in der modernen Welt spielt.
Der Romantasy-Fan wird die Dämonen und die schamanisch-angehauchten Bräuche des alten Volkes lieben.

Mit „The second Princess“ gelingt Christina Hiemer eine tolle Romantasy-Geschichte. Ich habe das Buch beim Lesen kaum aus der Hand gelegt, da mich die Geschichte gefesselt hat. Gefallen hat mir, mit Saphina das Geheimnis der zweiten Prinzessin aufzudecken und die Höhen und Tiefen mitzuempfinden, die sie durch ihre Aufgabe erlebt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Was wäre gewesen wenn?

Wenn es uns gegeben hätte
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Acht Jahre ist es her, dass Ela Timo hat gehen lassen, ohne dass sie ihm nicht gesagt hat, dass sie seine Liebe erwidert. Doch plötzlich steht er wieder vor ihr. Ela und Timo wollen diese zweite Chance ...

Acht Jahre ist es her, dass Ela Timo hat gehen lassen, ohne dass sie ihm nicht gesagt hat, dass sie seine Liebe erwidert. Doch plötzlich steht er wieder vor ihr. Ela und Timo wollen diese zweite Chance nutzen und ihr Glück dauerhaft festhalten. Aber wie lange wird ihnen das gelingen?

In „Wenn es uns gegeben hätte“ lernen wir Ela kennen, die vor acht Jahren ein schönes Jahr mit Timo erlebt hat, das damit endete, dass Timo nach Amerika ging. Obwohl Ela Timos Gefühle erwidert, sagt sie ihm nichts und lässt ihn gehen. Danach baut Ela sich ein eigenes Leben auf. Sie lebt mit ihrem Freund Sven zusammen, auch wenn die Beziehung der beiden kriselt und arbeitet in einem kleinen Blumenladen. An einem Abend mit ihrer besten Freundin Liz findet diese ein Foto von Timo und von dem Tag an verschwindet er nicht mehr aus Ela Gedanken und dann steht er plötzlich leibhaftig vor ihr.
Ela ist eine Protagonistin, die ihre eigenen Gefühle und Ideen zunächst hintenanstellt und erst langsam im Verlauf des Buches lernt, dass sie auch selbstsüchtig sein darf. Sie steht im Verlauf des Buches mit einigen Nebencharakteren in Konflikt, die sich mal mehr mal weniger in Wohlgefallen auflösen.

Timo kehrt nach acht Jahren aus Amerika zurück und trifft seine große Liebe Ela wieder. Sofort keimen die Gefühle in ihm wieder auf und er sucht den Kontakt. Allerdings verschweigt er Ela lange sein Geheimnis. Im Umgang mit seiner Krankheit ist Timo zunächst ein wenig leichtsinnig, erkennt aber schnell den Ernst der Lage.

Mir gefällt an den Protagonisten besonders, dass sie sich so gut ergänzen, obwohl sie sich selbst doch so verschieden sehen. Sie teilen aber auch einige Gemeinsamkeiten. So zum Beispiel die Liebe zur Kunst. Timo fotografiert, Ela zeichnet.
Auch die Nebencharaktere gefallen mir sehr gut. Besonders gefallen hat mir, dass auch Sven und Sanne, Elas Mutter, im Verlauf des Romans eine Entwicklung durchmachen.

Der leichte und beschreibende Schreibstil der Autorin macht es dem Leser leicht sich in die Situation der Protagonisten zu versetzen und das Buch lässt sich flüssig lesen. Nach einer Pause kann man direkt wieder einsteigen, ohne noch einmal nachzulesen. Besonders gefallen haben mir die Ortsbeschreibungen, die mich direkt ans Meer versetzt haben und in mir ein Gefühl von Sommer und Entspannung ausgelöst haben.
Mit „Wenn es uns gegeben hätte“ gelingt es Josefine Weiss einen Roman zu schreiben, dessen Ende im Verlauf des Buches nicht zu erwarten ist. Man erlebt Höhen und Tiefen mit den Protagonisten und die Geschichte nimmt so manche Wendung, die nicht vorherzusehen ist. Ein tolles Buch, dass ein ernstes Thema und den Umgang damit in eine wundervolle Geschichte verpackt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere