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Kerstin1

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2018

Hatte leider etwas mehr erwartet

Dreizehn ist mein Glücksbringer
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Die Zahl ,,Dreizehn". Für die einen ist er ein Fluch, für die anderen Glück. Wie man es nimmt, es bleibt dennoch eine Zahl......unter vielen. Wie z.B. bei einem Lottoschein.

Alice ist eine Waise und lebt ...

Die Zahl ,,Dreizehn". Für die einen ist er ein Fluch, für die anderen Glück. Wie man es nimmt, es bleibt dennoch eine Zahl......unter vielen. Wie z.B. bei einem Lottoschein.

Alice ist eine Waise und lebt schon seid Ihrem 9. Lebensjahr bei Ihrer Tante und Ihrem Onkel. Zusammen mit Ihrem Cousin Leo und Ihrem gemeinsamen Freund Teddy sind die drei ein unschlagbares Team. Als Teddy seinen achtzehnjährigen Geburtstag feiert schenkt im Alice als Scherz einen Lottoschein. Nichtsahnend, dass genau diese Zahlen Teddys Leben komplett verändern werden. Denn es ist der Jackpot. Somit ändert sich nicht nur das Leben von Teddy, sondern auch das der anderen. Denn Teddy ist auf einmal nicht mehr der, der er war.

Was Geld alles so mit einem anstellt erfahren wir hier sehr gut. Allerdings geht es nicht nur um einen Lottogewinn, es ist auch ein Buch über die erste große Liebe, um Freundschaft und Vertrauen. Allerdings muss ich sagen hatte ich etwas mehr erwartet. Das Cover hat mich angezogen und hatte eine wunderschöne Liebesgeschichte erwartet. Der Schreibstil beginnt flüssig und man ist schnell im Geschehen der dreien, aber nach einer Zeit wurde einiges wiederholt und es wurde langatmig. Kurz habe ich mich dabei erwischt, dass ich quer gelesen habe, da es keinerlei Spannung mehr gab.

Es ist eine schöne Jugendgeschichte und bestimmt gibt es einige die dieses Buch lieben werden, für mich persönlich war es leider nur ein Buch unter vielen.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Ein lesenswertes Buch

Morgen bin ich auch noch da
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Frederike ist gerade mal 12 Jahre alt. Alle nennen Sie Frettchen und mit Ihrem Stoffesel Alonso hat sie einen guten Freund gefunden. Allerdings kann Frederike nicht wie andere Kinder draußen spielen und ...

Frederike ist gerade mal 12 Jahre alt. Alle nennen Sie Frettchen und mit Ihrem Stoffesel Alonso hat sie einen guten Freund gefunden. Allerdings kann Frederike nicht wie andere Kinder draußen spielen und toben. Sie ist schwerkrank, Diagnose Krebs und unheilbar. Im Krankenhaus trifft Sie auf Paul. Anfangs sind die beiden wie Katz und Maus. Als aber Frederike in ein Hospiz kommen soll um Ihre letzten Tage dort zu erleben fasst Paul einen Entschluss: Er nimmt Frederike zu sich und die beiden erleben eine unvergessliche Zeit.

,,Morgen bin ich auch noch da" ist ein Titel der genau zu diesem Buch passt. Frederike will jeden Tag erleben und genießen den sie noch darf. Es ist ein trauriges Buch, vor allem da es hier in diesem Buch um ein Kind geht. Es regt aber auch viel zum nachdenken an. Warum sollte man nicht das beste noch aus den letzten Tagen machen und es genießen?
Auch wenn es ein schweres Thema ist, musste ich dennoch an einigen Stellen schmunzeln und lachen. Frettchen ist einfach ein außergewöhnliches und intelligentes Kind mit Ihren zwölf Jahren.

Das Cover besticht schon alleine durch den Stoffesel. Auch wenn man denkt es ist nur ein Plüschtier, beim lesen merkt man wie wichtig Alonso der kleinen Frederike ist und sie für diesen Esel alles tun würde.

Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein und bin froh, dass ich die Reise mit Frettchen machen durfte.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Ein Lesehighlight

"Ich musste sie kaputt machen."
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Als ich dieses Buch sah und den Klappentext gelesen habe, habe ich mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem was wirklich kam. Vorab muss ich sagen, dass diese 5 Sterne nicht das wiedergibt, was das Buch ...

Als ich dieses Buch sah und den Klappentext gelesen habe, habe ich mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem was wirklich kam. Vorab muss ich sagen, dass diese 5 Sterne nicht das wiedergibt, was das Buch beinhaltet. Dieses Buch ist weitaus mehr wert.

Zum Klappentext muss ich nicht weiter darauf eingehen, dieser spricht schon für sich.

Wir tauchen ein in die Geschichte von Georg Kroll. Ein Serienmörder der über zwei Jahrzehnte sein Unwesen treibt. Man erfährt nicht nur einiges über die Morde, sondern auch über Georg Kroll, dem Menschen hinter den Morden. Auf der einen Seite lernt man Täter näher kennen, was für mich natürlich nicht rechtfertigt was für schreckliche Dinge er getan hat. Er war dieser ,,normale" unauffällige Nachbar.

Was sagt das aber über uns aus? Kennen wir wirklich die Menschen mit denen wir tagein tagaus zu tun haben so gut? Wir können nur Äußerlichkeit eines Menschen sehen, nicht aber wie es in einem aussieht, geschweige denn den psychischen Aspekt.

Mit einem flüssigen und wirklich sehr spannenden Schreibstil gibt Stephan Harbort das Leben und die Verhaftung von Georg Kroll wieder. An manchen stellen musste ich wirklich schlucken und ich bin beim lesen teilweise an meine Grenzen geraten bei dem ich eine kleine Pause machen musste.

Fazit:
Ein Buch das nicht nur die Ermittlungen der Polizei einem näher bringt, sondern auch Hintergründe eines Täters. Ich fand dieses Buch sehr gut gelungen mit den präzisen Ausführungen. Jeder der gerne Thriller und Krimis liest, muss auch dieses Buch lesen. Für mich eine klare Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Wunderbare Sommerlektüre

Der zauberhafte Trödelladen
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Nach dem Tod Ihrer Mutter übernimmt Ruby den Antiquitätenladen in der Valerie Lane. Leider läuft der Laden nicht so wie sie es sich wünscht, aber sie gibt nicht auf. Ruby bekommt mehr Hilfe als Sie sich ...

Nach dem Tod Ihrer Mutter übernimmt Ruby den Antiquitätenladen in der Valerie Lane. Leider läuft der Laden nicht so wie sie es sich wünscht, aber sie gibt nicht auf. Ruby bekommt mehr Hilfe als Sie sich vorstellen kann. Nicht nur durch die anderen Ladenbesitzer der Valerie Lane, sondern auch durch Gary, einen Obdachlosen. Es wird nicht nur ein Neuanfang für den Laden, sondern auch für die Herzen.

Dies ist der dritte Teil der Valerie Lane- Reihe und ich muss gestehen mein erstes Buch. Aber auch ohne Vorwissen kann man es sehr gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und man wird von jeder Seite in den Bann gezogen. Ein leichter Sommerroman in dem Liebe, Hoffnung, Freundschaft und ein Neuanfang eine große Rolle spielen.

Jede Person ist für sich in diesem Buch liebevoll beschrieben. Die Beschreibungen sind so toll, ass man sich die Valerie Lane sehr gut vorstellen kann.

Fazit: Ein wunderschöner, leichter Sommerroman bei dem man die Welt um sich vergessen kann.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Wunderbares Buch

Der letzte Liebesbrief
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Mit vielem habe ich gerechnet, aber nicht mit einer so berührenden und emotionalen Geschichte. Es war das erste Buch, das ich von J. Vellguth gelesen habe und ich bin begeistert.

Das Cover besticht mit ...

Mit vielem habe ich gerechnet, aber nicht mit einer so berührenden und emotionalen Geschichte. Es war das erste Buch, das ich von J. Vellguth gelesen habe und ich bin begeistert.

Das Cover besticht mit freundlichen Farben. Der Schmetterling passt perfekt zu dem Cover, denn auch in der Geschichte hat er eine bedeutungsvolle Rolle. Jedes Kapitel beginnt mit einem Songtitel. Wobei ich mich hier selbst ertappt habe, als ich diese Lieder gesucht habe um abzuspielen .

Zum Inhalt denke ich, muss man nicht wirklich was sagen. Der Klappentext gibt viel her und ich hätte Angst zu spoilern.

Nell und Sam muss man beide lieben. Nell hatte es nicht leicht im Leben, aber sie hat einen straken und selbstbewussten Charakter, mit dem sie ihr Leben meistert. Sam hat als Fotograf seine Muse verloren. Es gibt nichts schlimmeres aber in Nell sieht er plötzlich mehr als nur ein kleines Abenteur. Sie macht die Bilder wieder lebendig.

Mit einem flüssigen Schreibstil hat mich die Autorin an das Buch gefesselt. Man begibt sich mit Sam und Nell auf eine Reise in die Vergangenheit. Mit einer Schatzsuche der besonderen Art, erreichen die beiden Orte die in der Vergangenheit eine große Bedeutung dargestellt haben. Ohne das Nell es weiß, wird diese Reise ihr Leben verändern und sie lernt eines: Schönheit ist nicht äußerliches, es kommt von innen und dies ist das wichtigste.
Die Personen und auch die Orte konnte man sich sehr gut vorstellen und man hatte das Gefühl als sei man bei dieser Reise selbst dabei.

Fazit:
Ein wundervoller Sommerroman, der emotionaler nicht sein könnte. Er regt aber auch zum nachdenken an. Ich habe dieses Buch geliebt und es gibt von mir eine absolute Kaufempfehlung. Die 5 Sterne sind mehr als verdient.