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Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht mein Fall

Wer liebt mich und wenn nicht, warum?
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Ich hätte es eigentlich besser wissen müssen: Diese Buchreihe ist einfach nichts für mich! Ich habe mich bereits durch den ersten Band „Wen küss ich, und wenn ja, wie viele?“ gekämpft und fand diesen alles ...

Ich hätte es eigentlich besser wissen müssen: Diese Buchreihe ist einfach nichts für mich! Ich habe mich bereits durch den ersten Band „Wen küss ich, und wenn ja, wie viele?“ gekämpft und fand diesen alles andere als ansprechend, aber dann habe ich mich doch noch einmal dazu aufgerafft und wollte dem zweiten Band „Wer liebt mich und wenn nicht, warum?“ eine Chance geben, aber leider war dies ein Fehler, denn ich fand die Geschichte dieses Mal sogar noch ein bisschen schlimmer, als beim ersten Band.

Die Geschichte wird weiterhin als Tagebuch erzählt, was mir an sich gut gefällt, doch leider werden Lilias Gedanken und Erlebnisse fast schon zu einfach geschrieben. Ich habe mir ehrlich gesagt erhofft, dass die Geschichte ein wenig mehr Tiefe erhält und Lilia reifer erscheint, aber leider ist dem nicht so. Würde ich nicht das Alter von ihr wissen, würde ich davon ausgehen, dass ein Mädchen zwischen 8 und 10 Jahren ihre Erlebnisse und Gedanken niederschreibt, allerdings ist Lilia bereits 16 Jahre alt. Der Schreibstil ist demnach sehr einfach gehalten, ist aber – im Gegensatz zum ersten Band – nicht mehr so abgehackt, was ich wiederum gut finde, denn dies hat mich bei „Wen küss ich, und wenn ja, wie viele?“ doch enorm gestört.

Beim ersten Band habe ich noch das Verhalten von Lilia kritisiert, da sie für ihr Alter oftmals sehr unreif gehandelt hat und sehr naiv durch die Welt gerannt ist. Ich habe von daher gehofft, dass sich dies im zweiten Band eventuell ändern könnte, aber dies ist leider nicht der Fall gewesen, denn sie war leider noch genau so und hat sich meiner Meinung nach nur sehr minimal weiterentwickelt – wenn überhaupt. Dies ist mir ehrlich gesagt zu wenig und somit hat Lilia mir auch in dieser Geschichte keinen großen Spaß bereitet. Ihre Gefühle finde ich stellenweise ganz niedlich, allerdings auch sehr naiv. Einerseits wünsche ich ihr die große Liebe, aber andererseits denke ich mir, dass sie dafür noch gar nicht reif genug ist. Die anderen Figuren wie z.B. Tom, für den sie schwärmt, sind dagegen schon etwas reifer als sie, allerdings fehlt es auch diesen Figuren deutlich an Tiefe. Wären diese nicht allesamt oberflächlich gewesen und hätte man mehr als nur kindliche Schwärmerei erfahren, wäre ich von ihnen wahrscheinlich mehr angetan gewesen.

Das ständige Schwanken in der Liebesgeschichte ist bei dem Alter der Figuren fast schon normal, aber dennoch hat es mich sehr genervt, weil ich einfach nicht mehr in diesem Alter bin und von daher ganz anders handeln würde, als Lilia, Tom und die anderen. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für dieses Buch und kann den Charme, den so viele in dem Buch finden, einfach nicht mehr entdecken. Wer weiß…

Das Cover passt sich seinem Vorgänger gut an und zeigt dieses Mal, statt Kussabdrücke, einige Gänseblümchen. Für mich durchaus eine gute Wahl, da zumindest das Cover dadurch ein wenig reifer wirkt. Die Kurzbeschreibung ist gelungen und war der eigentliche Grund, weshalb ich diesem Buch überhaupt noch eine Chance geben wollte. Schade, dass der Inhalt da nicht mithalten konnte.

Mara Andeck und ich – das wird wohl in diesem Leben nichts mehr. So leid es mir für die Autorin auch tut, aber leider konnte mich auch dieses Buch von ihr nicht überzeugen und somit gebe ich nun endgültig auf. „Wer liebt mich und wenn nicht, warum?“ ist sicherlich eine gute Geschichte für alle, die den ersten Band bereits mochten, für mich war das Buch leider eine Enttäuschung und ich war froh, als ich das Buch endlich beenden konnte. Für dieses Buch kann ich demnach keine Empfehlung aussprechen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht mein Fall

Wen küss ich und wenn ja, wie viele?
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„Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ ist für mich die bislang größte Enttäuschung des Jahres, denn selten habe ich ein Buch so oft genervt aus den Händen gelegt und mich so wenig mit den Charakteren ...

„Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ ist für mich die bislang größte Enttäuschung des Jahres, denn selten habe ich ein Buch so oft genervt aus den Händen gelegt und mich so wenig mit den Charakteren anfreunden können. Da ich bereits einige Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, war ich mir eigentlich sicher, dass dieses Werk meinen Geschmack treffen könnte, aber dies war leider nicht so. „Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ ist der Auftakt einer Reihe.

An sich ist es ja immer ganz schön, wenn ein Buch als Tagebuch geschrieben ist. So lernt man den Protagonisten immer recht schnell und vor allem gut kennen, dazu sämtliche Gedanken und Gefühle, die einen entweder berühren oder zum Nachdenken anregen. Ich habe dies nun nicht unbedingt in diesem Buch erwartet, allerdings auch nicht das, was ich bei „Wen küss ich und wenn ja, wie viele“ vorfinden musste. Lilia ist so dermaßen unreif und unsympathisch, sodass es mir sehr schwer fiel, die Geschichte überhaupt zu lesen. Die Geschichte beginnt an ihrem 16. Geburtstag und sie findet absolut nichts positives an diesem Tag. Die erhoffte Party fand nicht statt und ihre Freunde hatten ebenfalls keine Zeit. Also macht sie das, was sie anscheinend am besten kann: Schmollen und nörgeln. Keine Eigenschaften, die ich bei einem Charakter favorisiere.

Auch sonst hat mir der Schreibstil von Mara Andeck nicht wirklich gefallen. Das Tagebuch liest sich stellenweise sehr abgehakt, sodass die Geschichte alles andere als flüssig zu lesen war. Dazu sind die Gedanken oftmals wirr und unreif, oftmals hatte ich dabei das Gefühl, dass Lilia gar keine 16, sondern erst 10 Jahre alt geworden ist. Selbst ihre fünfjährige Schwester schien manchmal reifer als Lilia zu sein.
Interessanter sind dagegen die Emails von Lilias besten Freund Tom. Diese schreibt er an seinen Freund Felix, wo er meistens darüber berichtet, was er von Lilia hält. Während er sich in sie verliebt hat, schwärmt sie lieber für einen anderen, der absolut nicht zu ihr passt. Dabei zeigt sich auch mal wieder ihre Unreife, wenn man betrachtet, wie Lilia sich im Umgang mit Jungs verhält. Tim wirkte dagegen deutlich reifer und auch seine Emails wirkten sehr vernünftig.

Ich hätte dieses Buch wirklich gerne gemocht, schon alleine, weil ich die Idee, das menschliche Verhalten mit dem Biologieunterricht zu verbinden, sehr interessant fand, doch leider hat mir die Umsetzung und die Charaktere absolut nicht gefallen. Potential war sicherlich massenhaft vorhanden, nur leider wurde dieses meiner Meinung nach überhaupt nicht genutzt, sodass das Buch von Seite zu Seite mehr für mich zur Qual wurde.

Die Covergestaltung ist ganz nett, da sie vor allem gut zur Geschichte und zum empfohlenen Alter passt. Die Lippenstiftabdrücke heben sich noch einmal deutlich vom Rest ab, da diese glänzen. Dazu gibt es in diesem Buch jede Menge Zeichnungen, die zu den jeweiligen Momenten gut passen. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut. Schade, dass dies beim Buch selbst nicht genauso war.

„Wen küss ich und wenn ja, wie viele?“ konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen, was zum Großteil an der Protagonistin lag, die immer wieder dafür gesorgt hat, dass ich das Buch genervt zur Seite legen musste. Wäre Lilia ein bisschen reifer und sympathischer gewesen und hätte mich der Schreibstil ein bisschen mehr überzeugen können, wäre die Geschichte sicherlich nicht schlecht gewesen, aber so war ich ehrlich gesagt froh, als ich das Buch endlich beenden konnte. Das Buch kann ich daher nicht weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Enttäuschung!

Vision
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Puh, was für ein Buch! Ich habe mich sehr lange vor dieser Rezension gedrückt, da ich bis heute nicht weiß, was ich von diesem Buch halten soll. Zwar hatte ich das Buch recht schnell durch, aber doch eher, ...

Puh, was für ein Buch! Ich habe mich sehr lange vor dieser Rezension gedrückt, da ich bis heute nicht weiß, was ich von diesem Buch halten soll. Zwar hatte ich das Buch recht schnell durch, aber doch eher, weil ich dem ganzen Drama ein Ende setzen wollte. „Vision: Das Zeichen der Liebenden“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie.
Durch das wunderschöne Cover und die Kurzbeschreibung bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und ich dachte, dass ich hierbei ein paar entspannte Lesestunden haben könnte, doch dem war leider nicht so.

Der Schreibstil hat mir auf den ersten Seiten noch sehr gut gefallen, danach wurde es allerdings sehr schleppend und langatmig. Manches wurde mir viel zu ausführlich beschrieben, andere – für mich wichtige – Dinge wurden dagegen nur sehr oberflächlich erklärt, was ich sehr schade fand. Die beiden Autoren haben sich bemüht, die Geschichte ideenreich und spannend zu gestalten, allerdings ist dies nur sehr mäßig gelungen.
Wirklich nett fand ich allerdings die Idee mit den Tattoos, die mich zwar auch hier nicht umgehauen haben, aber ein Grund waren, das Buch weiter in die Hand zu nehmen. Ebenfalls ganz nett gemacht ist das Glossar, bei dem einiges noch einmal erklärt wird.

Auch die Charaktere konnten mich nicht so ganz von sich überzeugen.
Alex und Jana sind zwar keine Totalausfälle, aber auch keine Personen, die ich in mein Herz schließen konnte. Beide wirkten auf mich sehr oberflächlich, wobei Jana mir hier besser gefallen hat. Sie ist ein selbstbewusstes Mädchen, dass weiß, was sie will und dabei nicht auf andere angewiesen ist. Alex ist dagegen wahnsinnig naiv und scheint nur nach dem Herzen zu handeln, ohne dabei überhaupt den Kopf einzuschalten. Dadurch wirken die Beiden nicht nur durch ihre Herkunft grundlegend verschieden.
Die Liebesgeschichte, die zwischen den beiden Protagonisten entsteht, ist ganz nett, aber auch nichts, was mich umgehauen hätte. Die Liebe wirkt zum Teil naiv, was aber anhand des Alters von Alex und Jana nicht weiter schlimm ist, allerdings konnte ich trotz ihrer Situation weder mit ihnen mitfiebern noch mitleiden, vielmehr habe ich die Geschichte einfach so hingenommen.

Wirklich schön ist dagegen die Covergestaltung. Optisch ist das Buch ein absolutes Highlight, da kann man absolut nichts kritisieren, aber leider ist das Cover alleine leider keine Garantie für einen guten Inhalt. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und klang sehr vielversprechend. Man kann dem Verlag hier keinesfalls vorwerfen, dass sich keine Mühe gegeben wurde.

Insgesamt konnte mich „Vision: Das Zeichen der Liebenden“ nicht von sich überzeugen. Das Autorenduo hat sich hier zwar Mühe gegeben, aber leider kein zufriedenstellendes Ergebnis abgeliefert. Die anderen beiden Bände werde ich nicht mehr lesen. Eine Kaufempfehlung kann ich hier leider nicht aussprechen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ich liebe dieses Buch

Zeit deines Lebens
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Lou ist ein Workaholic und verbringt mehr Zeit in seinem Büro, als mit seiner Familie. Noch schlimmer: Er beschäftigt sich nicht mehr mit seiner Familie. Stattdessen betrügt er lieber seine Frau mit seiner ...

Lou ist ein Workaholic und verbringt mehr Zeit in seinem Büro, als mit seiner Familie. Noch schlimmer: Er beschäftigt sich nicht mehr mit seiner Familie. Stattdessen betrügt er lieber seine Frau mit seiner Sekretärin und vergißt regelmäßig Jahres- sowie Geburtstage.

Als Lou eines Tages auf dem Weg zur Arbeit den Obdachlosen Gabe trifft, verschafft er ihm spontan einen Job. Doch schon bald ist Lou vor Neid zerfressen, denn Gabe scheint immer einen Schritt voraus zu sein.

Doch dann entdeckt Lou irgendwann Gabes Geheimnis und will ihn zur Rede stellen, doch dann kommt alles anders und Gabe macht Lou ein einmaliges und unbezahlbares Geschenk: Zeit.

Wird Lou die Zeit wirklich nutzen und Zeit mit seiner Familie verbringen? Oder wird er diese Zeit wie immer in die Arbeit investieren?

Dieses Buch hat mich sehr berührt.
Cecelia Ahern hat mit ihrem neuesten Bestseller mal wieder gezeigt, wie man Menschen fesselt und zum Nachdenken bringt.

Besonders schön fand ich die Beziehung zwischen Lou und seiner Ehefrau. Zwar ist Lou nie der perfekte Ehemann, doch trotz allem hält sie bedingungslos zu ihm, egal wie traurig oder enttäuscht sie ist.

Dazu hat mich das Ende sehr überrascht. Ich hätte eher mit einem Happy End gerechnet, bin aber froh, dass das Gegenteil eingetroffen ist, denn ich bin kein großer Fan von Büchern, die immer so wunderbar enden nach dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“.

Ein ganz toller Roman. Ich freu mich schon auf das nächste Buch von Cecelia Ahern.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich nicht überzeugen

Solange du mich siehst
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Nachdem ich von „Ein Moment fürs Leben“ sehr enttäuscht war, war ich bei „Solange du mich siehst“ zunächst recht skeptisch. Da Cecelia Ahern allerdings zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört, musste ...

Nachdem ich von „Ein Moment fürs Leben“ sehr enttäuscht war, war ich bei „Solange du mich siehst“ zunächst recht skeptisch. Da Cecelia Ahern allerdings zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört, musste ich gar nicht lange darüber nachdenken und habe diesem Buch eine Chance gegeben.

Leider ist auch dieses Buch, das zwei Kurzgeschichten enthält, nur mittelmäßig. Langsam stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob Cecelia Ahern die Ideen ausgehen oder sie keinen Spaß mehr am Schreiben hat. Der Charme, die Leichtigkeit, die wunderbaren Charaktere – leider alles nicht mehr das, was es mal war. Zwar merkt man bei den beiden Geschichten, dass Cecelia Ahern mal etwas ganz anderes ausprobieren wollte, indem sie Fantasyelemente einbringt, aber leider passt das so gar nicht zu ihr, bzw. empfinde ich dies als sehr gewöhnungsbedürftig.

Beide Geschichten sind zwar flüssig und nett zu lesen, aber sie plätschern lediglich vor sich hin und bleiben nicht lange im Gedächtnis. Gleiches gilt auch für die Charaktere, die mich nicht so ganz überzeugen konnten. Zwar sind diese meistens sympathisch, allerdings konnte ich mich mit keinem davon identifizieren. Ihnen fehlte zum Teil die nötige Tiefe und ihr Schicksal hat mich nur recht wenig berührt.

In der ersten Geschichte geht es um eine Erfindung, die geliebt und gehasst zugleich wird. Mit dieser kann man Erinnerungen hervorheben und verändern. Zwar hilft der Erfinder damit einigen Menschen, allerdings muss der Erfinder der Maschine ebenfalls mit schmerzhaften Erinnerungen kämpfen.
Die zweite Geschichte ist etwas mystischer und düsterer, allerdings auch sehr vorhersehbar und der gewünschte Effekt, den Leser zum Nachdenken anzuregen, hat bei mir leider nicht gezündet. Mit beiden Enden kann ich jedoch leben, was mich ein wenig mit dem Buch versöhnt hat.

So gern ich Cecelia Ahern habe, aber das war nix – zumindest für ihr großes Talent. Sehr, sehr schade. Ich vermisse Bücher wie „P.S. Ich liebe Dich“, „Zeit deines Lebens“ und „Für immer vielleicht“. Allerdings gehört sie weiterhin zu den ganz großen Autorinnen, die ich nicht missen mag.

Das Cover ist schlicht, aber hübsch. Es passt sich den restlichen Ahern Büchern an, ist dieses Mal allerdings nicht in himmelblau, sondern in lila gehalten, was aber dennoch schön anzusehen ist. Die Kurzbeschreibung zu den beiden Geschichten ist gelungen, allerdings muss dazu gesagt werden, dass außer dem, was in der Kurzbeschreibung geschrieben steht, kaum geschieht.

Leider konnte mich auch dieses Buch von Cecelia Ahern nicht überzeugen. Ich kann nur hoffen, dass sich die sympathische Irin bald wieder fängt und ein Buch schreibt, das an ihre früheren Zeiten anknüpft. Im Herbst erscheint ihr neues Buch „Hundert Namen“ – hoffentlich wird dies besser. Eine Chance bekommt es auf jeden Fall!