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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2021

Gut gemacht für (kleine) Kindergartenkinder

Im Kindergarten: Allererstes Schneiden
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Das Bastelbuch "Im Kindergarten - Allererstes Schneiden" ab 3 Jahre von Kirstin Jabautzke (Verlag: Ravensburger) bietet den kleinen Scherenschnittanfängern eine gute Möglichkeit die ersten Schritte mit ...

Das Bastelbuch "Im Kindergarten - Allererstes Schneiden" ab 3 Jahre von Kirstin Jabautzke (Verlag: Ravensburger) bietet den kleinen Scherenschnittanfängern eine gute Möglichkeit die ersten Schritte mit der Schere zu probieren.
Jede Seite (ca. 17cm x 17cm) bietet ein neues Schnippelerlebnis. So haben die Kinder die Möglichkeit einzelne Linien nachzuschneiden, Bilder auszuschneiden und diese dann auf der anschließenden Seite aufzukleben sowie erste Formen mit der Schere zu erkunden. Auf der Rückseite erkennt der kleine Scherenexperte (bildlich), ob er ausschneiden darf oder aber den Klebestift zur Hand nehmen.
Der Schwierigkeitsgrad nimmt Seite für Seite etwas zu, sollte aber für Kinder mit 3/4 Jahren machbar sein.
Unser Sohn jedenfalls hatte wirklich sehr viel Spaß das Büchlein Seite für Seite mit der Schere zu bearbeiten bis nichts mehr übrig war. Daher kann ich es wirklich guten Gewissens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2021

Agentinnen im Einsatz - Frauenpower mit wahrem Hintergrund

Die Frauen von Paris
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Der Roman "Die Frauen von Paris" von Pam Jenoff spielt in zwei Zeitfenstern - 1944 sowie 1946. So startet die Geschichte in New York City als die verwitwete Grace in der Grand Central Station einen herrenlosen ...

Der Roman "Die Frauen von Paris" von Pam Jenoff spielt in zwei Zeitfenstern - 1944 sowie 1946. So startet die Geschichte in New York City als die verwitwete Grace in der Grand Central Station einen herrenlosen Koffer findet. Kurz entschlossen öffnet sie den Koffer und findet darin Bilder von 12 Frauen. Neugierig, woher die Bilder kommen und was diese Frauen verbindet, beginnt sie Nachforschungen.

Parallel dazu taucht der Leser durch Marie und Eleanor in das Jahr 1944 ein und somit direkt ins Geschehen und die Anfänge des Einsatzes von Agentinnen im von Deutschen besetzten Frankreich.



Meine Meinung:

Das Buch "Die Frauen von Paris" ist sehr flüssig und verständlich geschrieben und gefällt mir schon aufgrund des tollen Schriftbildes, wodurch es sehr angenehm zu lesen ist.

Die Autorin wählt mit den drei Hauptpersonen sehr unterschiedliche Frauen, deren Motivation Dinge zu tun oder aber nicht zu tun für mich als Leserin nicht immer verständlich war.

Nichtsdestotrotz gefällt mir der Charakter der Grace sehr gut, da ich aufgrund der Beschreibungen zu ihrer Person ihre Handlungen und Beweggründe sehr gut nachvollziehen kann. Ihre Entwicklung im Roman finde ich toll und kann ihn auch sehr gut nachvollziehen.

Währenddessen die Figur der Marie und ihre Handlungen zu viele Fragen bei mir aufwirft, welche manchmal tatsächlich - auch im Nachhinein - in sich unschlüssig sind.



Mein Fazit:

Der Roman "Die Frauen von Paris" hat mit grundsätzlich sehr gut gefallen. Auch wenn ich hier und da auf Ungereimtheiten gestoßen bin, kann ich ihn doch weiterempfehlen, da ein Stück unserer Geschichte vermittelt wird, worin starke Frauen eine Rolle gespielt haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2021

Kurzweiliger Young Adult Roman, der nach mehr schreit

Hate You, Love You
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Ich hatte das Glück den Young Adult Roman "Hate You, Love You" von Penelope Ward im Rahmen einer Leserunde kennen zu lernen und war wirklich überaus gut unterhalten. Tatsächlich glaube ich, dass dies mein ...

Ich hatte das Glück den Young Adult Roman "Hate You, Love You" von Penelope Ward im Rahmen einer Leserunde kennen zu lernen und war wirklich überaus gut unterhalten. Tatsächlich glaube ich, dass dies mein erster Young Adult Roman war und er hat mich ehrlich begeistert.
Der Leser lernt die Ich-Erzählerin Amelia kennen. Amelia hat im Teenageralter Justin kennen gelernt und es entwickelte sich eine tolle Freundschaft. Doch im Alter von 15 Jahren machte Amelia eine Entdeckung, welche sie dazu bewegt hat Reißaus zu nehmen. So verlässt sie ohne Begründung ihren Freund Justin, der die Welt nicht mehr versteht und sich in Hass stürzt, um die Trennung zu verarbeiten.
Einige Jahre später treffen die Beiden aufeinander, da sie gemeinsam das Haus von Amelia's Großmutter Beatrice erben und es kommt zwangsläufig zu der längst überfälligen Aussprache. Doch damit nicht genug, denn das Leben hat noch mehr Erlebnisse parat. Seid gespannt und lasst euch überraschen.

Meine Meinung:
Ich bin locker flockig in die Geschichte rein gekommen. Der Schreibstil von Penelope Ward ist sehr anschaulich und somit ist die Geschichte auch leicht zugänglich.
Es ist wirklich sehr amüsant und erfrischend zugleich Amelia und Justin bei ihrem erneuten Zusammentreffen zu begleiten. Zu erfahren, welche Gedanken Amelia bis in die Gegenwart hinein beschäftigen und wie ihr Verhalten von Justin aufgenommen wird, vermittelt dem Leser den Eindruck, dass eine tiefe und vertrauliche Jugendfreundschaft so manches überstehen kann.
Alles in allem haben die Wendungen der Geschichte eine gewisse Würze verliehen und diesen Roman überaus gelungen und spannend gemacht.

Mein Fazit:
Das Buch "Hate You, Love You" von Penelope Ward ist überaus lustig und auch spannend geschrieben. Ich war durchweg einfach prima unterhalten und wurde immer wieder überrascht.
Ich vergebe gern 4,5 Sterne von möglichen 5 Sternen. Der halbe Stern Abzug ist damit zu begründen, dass ich persönlich manchmal die absolute Perfektion von Justin (als Traummann) nicht recht glauben kann.
Die Teilnahme an der Leserunde beeinflusst meine Rezension nicht.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.01.2021

Super witziges Buch über die Suche nach einem Freund

Vincent flattert ins Abenteuer
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Das Kinderbuch "Vincent flattert ins Glück" von Autorin Sonja Kaiblinger und Grafiker Fréderic Bertrand erzählt die Geschichte von der kleinen Halbgeisterfledermaus Vincent, die auf dem Dachboden eines ...

Das Kinderbuch "Vincent flattert ins Glück" von Autorin Sonja Kaiblinger und Grafiker Fréderic Bertrand erzählt die Geschichte von der kleinen Halbgeisterfledermaus Vincent, die auf dem Dachboden eines ganz normalen Geisterhauses lebt. Vincent will unbedingt durch das Geisterportal, doch allein schafft er es nicht gegen die fiese Katze. Dazu gebrauch es eines Freundes und den will sich Vincent nun suchen.

Mein Meinung:
Das Buch "Vincent flattert ins Glück" ist eine zauberhaft illustrierte Kindergeschichte für Mädchen und Jungen.
Die Aufmachung des Buches hat unserem Sohn (6 Jahre) super gut gefallen. Er hat schon einmal durch die Seiten geblättert bevor ich überhaupt mit dem Lesen begonnen habe.
Die Geschichte ist lässt sich sehr gut lesen. Sie ist teilweise im Fließtext und auch in Sprechblasen verfasst, was es auch für größere Kinder ansprechend macht.

Mein Fazit.
Das Geschichte "Vincent flattert ins Glück" ist eine sehr schön illustrierte Suche einer kleinen Geisterfledermaus, die einen Freund sucht.
Uns hat das Buch sehr gut gefallen, daher vergeben wir 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2021

Trauriger Roman mit wahrem Hintergrund

Das Mädchen aus dem Lager – Der lange Weg der Cecilia Klein
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Der Roman "Das Mädchen aus dem Lager" stammt aus der Feder von Heather Morris, Autorin des Romans über Lale, dem Tätowierer von Auschwitz - ebenfalls eine wahre Begebenheit. Durch ihn wurde Heather Morris ...

Der Roman "Das Mädchen aus dem Lager" stammt aus der Feder von Heather Morris, Autorin des Romans über Lale, dem Tätowierer von Auschwitz - ebenfalls eine wahre Begebenheit. Durch ihn wurde Heather Morris auf Cecilia Klein - kurz Cilka - aufmerksam, der er begegnet ist uns für überaus tapfer hält. Vor diesem Hintergrund verfasst Heather Morris einen zweiten Roman nach einer wahren Geschichte über Cilka, dem Mädchen, welches Auschwitz-Birkenau überlebte und dann in das Arbeitslager WorkutLag nach Sibirien geschickt wird. Der Roman erzählt darüber, welches Leid Cilka durchgemacht hat, welche Pein ihr widerfahren ist und wie sie selber mit dieser Last umgegangen ist.

Meine Meinung:
Die Geschichte "Das Mädchen aus dem Lager" beschreibt das Leben von Cilka sehr tiefgründig und so gut nachspürbar, dass dem Leser die Erlebnisse der tapferen, gepeinigten jungen Frau durch Mark und Knochen gehen.
Es wäre falsch die Augen vor der Geschichte und dem, was passiert ist zu schließen. Es dann jedoch noch mal schwarz auf weiß zu lesen, treibt einem die Wut in den Bauch und die aufstehenden Haare in den Nacken.
Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass einem Außenstehenden (wie z.B. mir als Leser) die Taten von Cilka ausgesprochen tapfer, kämpferisch und mutig vorkommen. Währenddessen es für Cilka mit viel Schuldgefühl ihrer Familie, Freunden und Mithäftlingen gegenüber einherging.
Wie es diese Frau schafft die schrecklichen Jahre ihrer frühen Jugend hinter sich zu bringen, ist absolut bemerkenswert.

Mein Fazit:
Der Roman "Das Mädchen aus dem Lager" ist ein Werk unserer jüngsten Vergangenheit, welches aufklärt, Mut machen soll, für das einzustehen, woran man glaubt und Augen öffnet.
Es ist schmerzlich zu lesen, was Menschen anderen Menschen angetan haben und doch beruht es auf einer wahren Geschichte.
Ich vergebe 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere