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Veröffentlicht am 16.09.2025

»Zieht es dich auch zum Feuer, kleine Motte?«

The Deadly Side of Love
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Das Lesen von „The Deadly Side of Love“ hat mir richtig viel Spaß gemacht. Die Mischung aus dem heimeligen Setting in der Buchhandlung und den Hexen-Elementen, hat mir ein herbstliches Lesegefühl beschert. ...

Das Lesen von „The Deadly Side of Love“ hat mir richtig viel Spaß gemacht. Die Mischung aus dem heimeligen Setting in der Buchhandlung und den Hexen-Elementen, hat mir ein herbstliches Lesegefühl beschert. Zudem wird die Geschichte mit einem flüssigen, humorvollen Schreibstil erzählt, der mich das Buch in einem Rutsch durchlesen ließ.

Gelesen wird die Geschichte aus der POV von Hexe Dee und dem Dämon Ydril. Dee habe ich als chaotisch, witzig, warm und liebevoll kennengelernt. Ihre Sichtweise bringt insbesondere quirligen Humor mit sich, was mich ein wenig an klassische RomComs erinnert hat. Außerdem fand ich es schön, wie authentisch und verletzlich sie sich anfangs zeigt und mit der Handlung wächst.

Ydril ist definitiv in der Kategorie morally grey Bad Boy. Dank Dees Beschwörung, kommt er nicht mehr von ihr los und füllt ab da ihren Alltag mit Schabernack. Dabei schwankt er häufig zwischen spitzbübischen Humor, anzüglichen Versuchungen oder dem Angebot, die Seelen ihrer Feinde zu holen.

Die Anziehungskraft zwischen den Beiden knistert so gewaltig, dass sie sich gefühlt durch die Seiten brennt und ein Kribbeln in den Fingerspitzen auslöst, was bei mir zum Wiggeln mit den Füßen und Giggeln geführt hat. Die beiden führen herrliche Dialoge, in denen sie sich ein wenig aufziehen oder gegenseitigem Bestärken. Man hat bei ihrer Dynamik regelrecht Motten… äh Schmetterlinge im Bauch.

Ein Pro bei der Lovestory: Zu Beginn des Buches steht eine Kapitel-Nr., die man überspringen kann, wenn man keinen expliziten Spice lesen möchte (ohne Plot zu verpassen). Drumherum wird er dennoch angedeutet und ein Knistern aufrechterhalten. Mir hat die Mischung sehr gut gefallen. Einzig die Andeutungen eines Messer-Kinks fand ich in diesem cozy Read nicht ganz passend.

Einige der Nebencharaktere habe ich ebenfalls ins Herz geschlossen. Allen voran den sprechenden Totenkopf in Dees Buchhandlung, der seinen eigenen Kopf hat (Wortwitz) und die tierischen Schattenwesen, die Ydril begleiten.

Die Fantasy-Elemente fand ich spooky, magisch und schön eingestreut, allerdings gehen sie m. E. nicht so sehr in die Tiefe. Im Fokus stehen eher die Lovestory und wichtige Themen aus dem Leben (z. B. Body Positivity).

Das Ende des Buches hat mich dann nochmal richtig überrascht. Ich dachte mir: Gott sei Dank gibt es eine Fortsetzung! An dieser Stelle ein kurzes Jammern auf hohem Niveau: Ich empfand es als etwas abruptes Ende.

Fazit:

Ein herbstlich, magischer, Funken sprühender Auftakt inklusive chaotischer und warmherziger Hexenprotagonitsin sowie ein morally grey Dämon als Love Interest. Die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und einige von ihnen habe ich sehr ins Herz geschlossen. Insgesamt hatte ich viel zum Giggeln, Lachen, aber auch zum Mitfiebern. Ich hatte beim Lesen lediglich kleine Kritikpunkte, die im Gesamtpaket kaum ins Gewicht fallen.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Schöne, historical Chinese-Vibes x Fantasy

Nightblood Prince
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Mache einen Spaziergang durch goldene Korridore und Gärten mit Koi-Teichen des roten Palastes. Beobachte adelige Gäste in kunstvoll bestickten Roben, indem du die Seiten von „Nightblood Prince“ aufschlägst. ...

Mache einen Spaziergang durch goldene Korridore und Gärten mit Koi-Teichen des roten Palastes. Beobachte adelige Gäste in kunstvoll bestickten Roben, indem du die Seiten von „Nightblood Prince“ aufschlägst. Die Autorin führt den Leser mit atmosphärischen Beschreibungen ins fernöstliche, historisch angehauchte Setting.

Dazu schreibt die Autorin sehr flüssig und mit malerischen Einwürfen. Ihre Kapitel sind recht kurz und verführen zum „Ein Kapitel geht noch“-Gedanken. Zwischendurch gibt es ein paar chinesische Sprichwörter, die anschließend gleich übersetzt werden. Insgesamt also ein schöner, atmosphärischer Schreibstil und kulturell interessant geschrieben.

Intrigen, Schmeichler, Feinde - Fei's Setting ist schön, aber auch ein gefährlicher Ort. Das Spannungslevel speist sich teilweise durch das Leben am Hof und später durch ein Abenteuer, das mich an Mulan erinnert hat. Ich liebe Mulan und habe die Parallelen daher sehr genossen. Allerdings wird auf die kulturelle Rolle einer Frau der damaligen Zeit, aber auch auf die Schrecken von Machtkämpfen und eines Krieges intensiver eingegangen, was ich sehr spannend fand.

Die Hauptfigur Fei habe ich als sehr starke Persönlichkeit kennengelernt mit Sehnsucht nach Freiheit. Sie hat eigene Ideale und Werte, für die sie mit aller Macht kämpft. Doch es schwingen auch viele Unsicherheiten bei ihr mit, gegenüber ihrer Prophezeiung, dem Weg ihres Herzens und ihrer Verantwortung, die sie sehr authentisch machen. Ich mochte es sehr, wie mutig sie voranschreitet und gleichzeitig mit nachvollziehbaren Ecken und Kanten gezeichnet wurde.

Die Fantasy-Elemente haben mir gut gefallen. Es gibt fantasievolle Magie-Kräfte, Dämonen oder Prophezeiungen. Das Magiesystem geht im Auftakt aber nicht stark in die Tiefe, das hätte für mich gerne mehr Details haben dürfen. Der Aufbau ist dadurch allerdings nicht zu komplex und lässt sich leicht verfolgen.

Eine Liebesgeschichte muss man auch nicht missen. Dabei ist Fei zwischen zwei Prinzen hin- und hergerissen. Ihr Kindheitsfreund, dem sie versprochen wurde und der mysteriöse Prinz aus dem Feindgebiet. Eine Mischung aus Good Boy und Bad Boy. Hier entstand für mich eine hohe Dynamik, da ich wirklich nicht sagen konnte, welche Wahl sie wohl treffen würde.

Allerdings konnte mich die Lovestory nicht immer abholen, da mir mehr Hintergründe für den Gefühlsaufbau gefehlt haben. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Prinzen die Wünsche von Fei nicht immer greifen konnten und sich die Charaktere noch mehr kennenlernen sollten. Dafür sehe ich allerdings noch Potenzial in Band 2.

Fazit:

Ich liebe die Kombination aus den fernöstlichen Settingsbeschreibungen und den Fantasy-Elementen. Die Autorin schreibt atmosphärisch, kulturell und spricht mit ihrer Geschichte sicherlich sowohl Chinese-Drama-, als auch Mulan-Fans an. Ihre Hauptfigur ist eine komplexe Figur mit starken Wesen, die gegen Erwartungen ankämpft und einen starken, feministischen Touch ins Geschehen bringt.

Die Lovestory hat eine spannende Dynamik. Ich erhoffe mir von ihr jedoch noch mehr Gefühlsaufbau in Band 2.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Axie Oh erschafft in ihrer Geschichte eine komplexe Fantasywelt basierend auf der koreanischen Sage „Der Holzfäller und die Himmelsfee“. Eine schwebende Welt, der Heimatort der Himmelsfee-Nachfahren oder ...

Axie Oh erschafft in ihrer Geschichte eine komplexe Fantasywelt basierend auf der koreanischen Sage „Der Holzfäller und die Himmelsfee“. Eine schwebende Welt, der Heimatort der Himmelsfee-Nachfahren oder die Unterwelt voller Fabriken, Söldner oder dem Militär sind nur ein Ausschnitt des fantasievollen Worldbuildings.

Ich musste beim Lesen auf jeden Fall am Ball bleiben, um der Welt vor dem inneren Auge beim Aufbau folgen zu können. Und dann eröffnete sich mir ein gut durchdachtes, originelles und interessantes Gesamtbild. Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen. Genau für solche Worldbuildings liebe ich High Fantasy.

Am Anfang des Buches gibt es zwei Weltkarten. Damit konnte ich mir das Setting beim Lesen besser vorstellen. Zusätzlich hätte ich mir noch ein Charakterverzeichnis gewünscht, denn gerade zu Beginn waren es viele Namen auf einmal. Vielleicht gibt es noch eins in Band 2?

Am meisten begleitet man als Leser Ren und Sunho. Das Mädchen Ren ist Artistin eines fahrenden und handelnden Theaters. Sie erzählt Geschichten mit enthusiastischen Worten, Handständen, Saltos oder auf ihrer Flöte. Dabei muss sie die Kräfte, die in ihr schlummern, jedoch unterdrücken. Sunho ist ein Söldner ohne Gedächtnis. Alles woran er sich klammert, ist eine Erinnerung an seinen Bruder in der Armee. Doch auch er verbirgt Gaben, die er Dämon nennt.

Ich fand es bei den vielen Namen und Charakteren zunächst etwas schwierig, Zugang zu den Figuren zu finden. Im Laufe der Handlung bin ich jedoch mit Ren und Sunho warm geworden und habe in ihren Abenteuern mitgefiebert. Ren hat mich insbesondere abgeholt mit ihrer Liebe für Geschichten, mit ihrem Mut und ihrer liebevollen Art. Währenddessen empfand ich Sunho als Geheimnis umrankt. Seine Vergangenheit hat meine Neugier gepackt, die Schritt für Schritt gestillt wurde. Bis dahin durfte ich ihn als Mann mit dem Herz am rechten Fleck kennenlernen.

Zudem haben mich die leisen Töne der Lovestory begeistert. Hier wurde ich mit süßen Gesten zwischendurch verzückt. Die romantischen Gefühle entwickeln sich langsam und sind eher Randplot. Mir hat es gefallen, dass sie den Fantasyteil nicht überschatten.

Was ich am Buch jedoch besonders faszinierend fand: Es beinhaltet eine Mischung aus Brutalität, schonungslosen und grausamen Szenen, aber gleichzeitig war es kunstvoll angehaucht durch die asiatischen Elemente und sprachlichen Einflüsse. Ein Fluss ist hier nicht gar nur ein Fluss, sondern ein Drache, der sich durchs Land schlängelt. Damit war ich schnell verliebt in den Schreibstil und ließ mich vom Spannungslevel einfangen.

Fazit:

In diesem Buch fand ich ein gelungenes, komplexes Fantasyworldbuilding mit einer schönen asiatischen Sage. Es war originell und detailreich ausgearbeitet, weshalb ich mich sehr über die Weltkarten am Buchanfang gefreut habe. Bei den vielen Details und Buchfiguren, muss man aber auch aktiv dabei bleiben, um den Faden nicht zu verlieren.

Ren und Sunho sind interessante Hauptfiguren, bei deren Abenteuern ich mitgefiebert habe. Ihre Reise ist schonungslos und blutig, die mit leichten romantischen Sequenzen zwischendurch aufgelockert wird.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Fantasy-Academy-Einsteigerbuch

Supernatural Academy: Year One (Supernatural Academy 1)
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Bereit für ein wenig Unterricht in einer magischen Academy? Die Supernatural Academy öffnet magischen Wesen, Maddison und Lesern ihre Tore. Dämonenmythologie für Anfänger, Schulcliquen und geheime Partys ...

Bereit für ein wenig Unterricht in einer magischen Academy? Die Supernatural Academy öffnet magischen Wesen, Maddison und Lesern ihre Tore. Dämonenmythologie für Anfänger, Schulcliquen und geheime Partys sind nur ein Ausschnitt aus dem Schulalltag.

Ich habe ein wenig gebraucht, bis ich im Geschehen angekommen bin. Den Schreibstil empfand ich ein wenig als holprig. Manchmal zu wenig „Show don’t tell“. Auch mit den Dialogen hatte ich stellenweise so meine Probleme. Zum Beispiel stellt sich ein Charakter vor mit: Namen, wie man den Namen schreibt und dann wie man ihn ausspricht. Ist die Aussprache im Dialog nicht klar?

Letztendlich wird dennoch einiges von der Welt erklärt, die nicht allzu komplex aufgebaut wird. Präsentiert werden ein paar gängige Klischees für das Academy Setting in einer Fantasy-Welt, wodurch es sich als Genre-Einsteigerbuch anbietet. Es gibt eine gefährliche Schulzicke, eine heiße Magier-Clique und ein Kerl davon sieht zu gut aus für diese Welt. Doch Vorsicht: Es ist kein Einsteigerbuch für die jungen Leser. Dafür ist der Spice zu explizit.

Mir persönlich war es stellenweise zu klischeehaft. Für mich darf Fantasy gerne komplexer und origineller sein. Dennoch habe ich die Bezüge zur Atlantis-Mythologie und den starken Fokus auf Wassermagie sehr genossen.

Was mich gestört hat, war der Girl-Hate unter den weiblichen Charakteren. Beleidigungen oder Sätze, wie – sie sieht so gut aus, ich könnte sie dafür hassen, wären wir nicht Freunde – tauchen regelmäßig auf. Dabei ist in der Academy jedes übernatürliche Wesen heiß, sexy und perfekt. Die Beschreibung „perfekt“ in Bezug auf das Aussehen einer Person kommt wirklich unnatürlich oft in dieser Geschichte vor. Könnte eine etwas neidfreiere Zone sein, oder? Wobei ich auch mehr Diversität schön gefunden hätte.

Das hat es mir manchmal schwer gemacht, mit den Charakteren warm zu werden. Auch der Aufbau der zwischenmenschlichen Beziehungen war mir oft zu oberflächlich. Maddison vertraut dieser neuen Welt und den neuen Wesen schnell. Bei der Lovestory explodieren die Funken praktisch ab Sekunde eins. Das dürfte eher etwas für Fast Burn-Liebhaber sein. Für mich hätte es gerne etwas weniger ein intuitives Wohlfühlen oder eine „besondere Verbindung“ sein dürfen.

Fazit:

Du suchst dein Fantasy-Academy-Einsteigerbuch mit ein wenig Spice? Dann könnte das Buch etwas für dich sein. Man sollte aber auch kein Problem mit etwas Zickenkrieg haben.

Ich präferiere komplexere Weltenentwürfe im Fantasy-Genre mit weniger Klischees und mehr originellen Elementen. Ich empfand die Geschichte an vielen Stellen eher zu oberflächlich. Dennoch mochte ich den Alltag in der Supernatural Academy sowie die Bezüge zur Atlantis-Mythologie. Damit habe ich es als Fantasy-Zwischendurch-Lektüre genossen. Aber der Girl Hate hat mich beim Lesen oft gestört, wodurch ich nur schwer mit den Charakteren warm geworden bin.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Mr. & Mrs. Action Rom Com

Never Trust Your Fake Husband
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Schnallt euch an, zieht euch warm an - oder doch eine kugelsichere Weste über? - denn hier geht die Post ab. Mit einem flüssigen, rasanten und humorvollen Schreibstil sowie kurzen Kapiteln entführt die ...

Schnallt euch an, zieht euch warm an - oder doch eine kugelsichere Weste über? - denn hier geht die Post ab. Mit einem flüssigen, rasanten und humorvollen Schreibstil sowie kurzen Kapiteln entführt die Autorin Ally Carter mit ihrem Roman in eine Geschichte, wie aus einem RomCom-Actionfilm.

Hier wacht unsere Protagonistin verletzt im Schnee und ohne jegliche Erinnerung auf. Eine Gehirnerschütterung? Möglich. Doch ein gutaussehender Mann scheint sie zu kennen und spricht sie mit „Alex“ an – sie soll eine Agentin sein und er ihr früherer Partner. Als wäre der Job nicht bereits gefährlich genug, befinden sie sich mitten im Visier einiger gefährlicher Leute. Und das Schlimmste daran? Ihr Muskelgedächtnis will einfach nicht anspringen. Ihre beste Verteidigung? Humor und Tollpatschigkeit.

Der Plot hatte mich schnell an der Angel. Für mich versprühte es einen Mr. & Mrs. Smith Vibe nur mit einer zusätzlichen Prise Humor und einer Fake Heirat. Die Handlung entwickelte ein konstantes Spannungslevel durch eine Mischung aus Actionszenen, aber auch Momenten, in denen ich miträtseln konnte. Dennoch liefen meine Vermutungen oft ins Leere und die Plottwists haben sich gefühlt von hinten angeschlichen.

Letztendlich hat die Ausarbeitung der Charaktere und ihrer Bindung im Laufe des Abenteuers den Großteil meiner Lesefreude ausgemacht.

Sie ist eine aufgeweckte Person mit kreativen Ideen. Ihr Muskelgedächtnis ist nicht zu gebrauchen, was hin und wieder in mittelschweren Katastrophen endet. Dafür plappert sie sich und Jake mal aus der Situation heraus oder kommt mit einem intelligenten Einfall um die Ecke und plötzlich klettern sie unter einer Brücke in die Freiheit. Am liebsten mochte ich jedoch ihren Humor und ihre ständigen Book Tropes-Vergleiche mitten im Geschehen.

Jake wiederum ist ein Agent, wie er im Buche steht. Immer auf der Hut, kämpferisch, strategisch und auf seinen Vorteil bedacht. Eine Falle riecht seine Intuition 10 Meilen gegen den Wind und im Kampf ist seine Kraft selten unterlegen. Von sich selbst gibt er nicht viel Preis, aber er macht es sich zur Aufgabe, die Hauptfigur zu schützen.

Er ist so eine Grumpy Cat und sie so eine Golden Retriever-Quasselstrippe. Eine Kombination, die zuckersüß ist und sich schnell ins Herz schleicht, aber gleichzeitig auch Funken versprüht und mit wenig Spice auskommt.

Fazit:

Wer gerne Rom Com-Actionfilme sieht und zum Beispiel Mr. & Mrs. Smith mochte, wird sicherlich auch bei „Never Trust Your Fake Husband“ seine Freude haben. Der Roman wickelt seine Leser mit spannenden Actionszenen, aber auch Momenten zum Miträtseln um den Finger und überzeugt mit einem aufgeweckten Duo. Die Charakterausarbeitung ist top und auch die romantische Dynamik lädt zum Mitfiebern ein. Eine tolle Romance Action-Geschichte, um sich an die Seiten fesseln zu lassen.

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