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Veröffentlicht am 20.11.2025

Kleine Dramen, große Geheimnisse und gute Plottwists

Deadly Little Scandals
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Willkommen in der Welt der Jacht-Fahrer, der Reichen und der Schönen, der Debütantinnen mit ellenbogenlangen Handschuhen …und in der Welt der Skandale. „Deadly Little Scandals“ ist eine gelungene High ...

Willkommen in der Welt der Jacht-Fahrer, der Reichen und der Schönen, der Debütantinnen mit ellenbogenlangen Handschuhen …und in der Welt der Skandale. „Deadly Little Scandals“ ist eine gelungene High Society und Crime Fortsetzung mit kleinen Dramen, großen Geheimnissen und guten Plottwists.

Die Bände der Reihe beginnen wirklich jedes Mal abstrus. In Band 2 befinden sich zwei der Hauptfiguren lebendig, unter der Erde und die Autorin schafft es, die Szene bedrohlich zu machen und mit einem leicht trockenen Humor aufzulockern. Damit und mit ein paar Wiederholungen zum Vorgänger bin ich schnell in die Geschichte eingetaucht. Dank den kurzen Kapiteln bin ich auch nur so durchs Buch gerauscht.

Der Plot war insbesondere eine Mischung aus kurzen, skurrilen Einblicken zu den zwei Charakteren unter der Erde und einigen Rückblenden dazu, was davor passiert ist. Ich habe mich schnell gefragt, wie das denn passieren konnte? Je mehr von der Vergangenheit erzählt wird, desto wilder wird es.

Auf die vier Mädels habe ich mich richtig gefreut. Sie sind sehr authentisch sowie unterschiedlich gestaltet worden und harmonieren in der Welt der Reichen auf einem anderen Level. Vor allem, wenn es darum geht Schabernack zu treiben und Verbote zu umgehen.

Sawyer mochte ich besonders gerne. Sie hat gerne alles im Blick, ist gewieft und scharfsinnig. Wenn in der Bar eine Schlägerei ausbricht, möchte ich gern auf ihrer Seite sein. Da sie noch relativ neu in der High Society ist, fällt sie mit ihrer Direktheit und den vielen Scherzen besonders auf.

Sadie-Grace, Campbell und Lily runden das Quartett ab. Sadie-Grace ist hibbelig, sehr kommunikativ und total süß naiv, während Campbell eine starke Kämpferin mit harter Miene und weichem Kern ist. Bei Campbell fand ich es in diesem Band süß, dass sie sich auch verletzlich gezeigt hat. Das machte sie nahbarer. Bleibt noch Lily. Sie nimmt in der Fortsetzung ebenfalls eine große Rolle ein. Bisher war sie überwiegend sittsam, möglichst tadellos und langsam entwickelt sich ihr Bedürfnis, aus dem „Perfekt sein“ herauszutreten. Die vier Mädels führen eine besondere Freundschaft, in der es nie langweilig wird.

Leichte Romance-Elemente lassen sich ebenfalls erahnen. Ich fand es schön, dass diese im Hintergrund blieben und das Licht auf die Dramen und Enthüllungen nicht in den Schatten gestellt haben. Zudem kommt das Buch ohne Spice aus.

Jammern auf hohem Niveau: Ich hätte mir nur noch einen Familienstammbaum inklusive aller Spitznamen gewünscht. Manchmal war es bei den vielen Namen etwas schwierig für mich, den Überblick zu behalten und die Situationen den einzelnen Charakteren zuzuordnen.

Fazit:

„Deadly Little Scandals“ ist spannend und gewitzt, voller Freundschaft und skurrilen Momenten. Das High Society Setting sorgt für eine Menge Geheimnisse, überraschende Enthüllungen und Wendungen, die an die Seiten fesseln. Die Mädels-Clique rockt die Ermittlungen und überzeugen mit einer authentischen, vielseitigen und sarkastischen Art.

Band 2 der Dilogie konnte mich noch etwas mehr abholen als der Auftakt. Lediglich ein Familienstammbaum zu den zahlreichen Charakteren wäre für mich noch wünschenswert gewesen.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Ein Reihenabschluss forever in meinem Herzen

This could be forever
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Millie war seit vier Jahren nicht mehr in Hawaii und kehrt nun für einen Dokumentarfilm in ihre Heimat zurück. Ich konnte gemeinsam mit ihr das Ortsschild, das einen Surfer auf einer Welle zeigt, passieren, ...

Millie war seit vier Jahren nicht mehr in Hawaii und kehrt nun für einen Dokumentarfilm in ihre Heimat zurück. Ich konnte gemeinsam mit ihr das Ortsschild, das einen Surfer auf einer Welle zeigt, passieren, habe mir meine imaginäre Sonnenbrille aufgesetzt und die endlos weißen Strände bewundert. Hawaii wird aber nicht nur atmosphärisch beschrieben, sondern auch kulturell sowie kulinarisch eingefangen. Ich bin ins Setting abgetaucht, wie die Charaktere in der nächsten großen Welle.

Millie ist eine emotionale, herzliche, aber auch taffe Protagonistin. Sie ist seit Jahren mit Herzblut dabei, Dokumentarfilme zu drehen und einen Fuß in der männerdominierten Branche zu fassen. Ihre Liebe zum Filmen und ihre Durchsetzungskraft sind bewundernswert. Es hat Spaß gemacht, mit ihr durch die Kameralinse zu blicken und zu überlegen, was das Herzstück des nächsten Filmes werden kann. Ihr nächster Auftrag: Eine Doku über Big-Wave Surfer Griffin – ihr Ex.

„Das Drehbuch sah eine Hausführung vor, außerdem Einblicke in seine Morgenroutine und sein Sportprogramm“

Die vielen Details zur Surfwelt fand ich richtig cool. Griffin übt es als Extremsport aus, surft teilweise auf 20 bis 30 Meterhohen Wellen. Es erfolgen Einblicke dazu wie man sich aufs Big Wave Surfen vorbereitet, welche Sportarten als Ergänzung helfen und inwieweit selbst die Ernährung hineinspielt. Das fand ich super spannend und von der Autorin genial recherchiert.

„Wir können immer mehr, als wir uns zutrauen“

Bei Griffin hat man die Leidenschaft für seinen Sport in jeder Handlung seines Lebens gemerkt. Er spricht mit so viel Liebe übers Surfen, aber auch philosophisch und wird damit zum Vorbild, sich von den eigenen Grenzen im Kopf nicht einschränken zu lassen. Zudem ist er ein Traumtyp in der Lovestory. Super ehrlich und offen mit seinen Gefühlen. Da hab selbst ich mich ein wenig verliebt.

Zwischen den beiden Hauptfiguren hängt viel Ungesagtes, eine gemeinsame Vergangenheit und ein schweres Schicksal. Es folgt eine unheimliche Spannung, die jedoch immer von einem leichten Knistern und unheimlich tiefgreifenden Emotionen begleitet wird. Die Gefühle der Beiden gingen mir so nah, ich war beim Lesen immer wieder sehr ergriffen, hatte Herzschmerz, musste Mitschmunzeln und fand einige Stellen richtig romantisch.

Insgesamt sind alle Charaktere richtig lebendig ausgearbeitet worden. Ehemalige Hauptcharaktere der Reihe sind nochmal präsent, aber auch die Familien von Millie und Griffin, die das Buch allgemein sehr familiär und herzlich machen. Mein Lieblingssidekick in Band 3: Henifer, die freiläufige und eigensinnige Henne.

Fazit:

Die Autorin versteht sich darauf, Hawaii atmosphärisch und vielseitig zu beschreiben. In „This could be Forever“ hat sie mich damit wieder abgeholt. Im 3. Band zeigt sie einen faszinierenden Einblick in die Welt der Regisseure und Big Wave Surfer. Die Hauptfiguren zeigen sich leidenschaftlich, bewundernswert, mutig und erzählen eine Liebesgeschichte mit viel Herzschmerz und ganz großen Gefühlen.

Ein Buchuniversum, von dem ich mich nur ungern verabschiede, da sich die lebendigen Charaktere und Hawaii wie ein Zuhause angefühlt haben.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Slow-paced Fantasy im Totenreich

Der Onyxpalast - Wo die Toten tanzen
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Ein Himmel, schwarz wie die längste Nacht, schwarze Blumen in den Palastgärten, die deinen Herzschlag stilllegen, ein Palast, bei dem goldene Lichter mit jedem Schritt der Toten aufstöbt – die Autorin ...

Ein Himmel, schwarz wie die längste Nacht, schwarze Blumen in den Palastgärten, die deinen Herzschlag stilllegen, ein Palast, bei dem goldene Lichter mit jedem Schritt der Toten aufstöbt – die Autorin nimmt sich in Ruhe Zeit dir ihr düsteres, magisches Unterweltsetting näher zu bringen.

Mir hat der Ausflug nach Annwyn richtig gut gefallen. Die keltische Mythologie aus Wales zur Unterwelt sagte mir bis dato noch nichts, wodurch ich die für mich neuen Elemente inhaliert habe. Außerdem machte es Spaß das düstere Setting zu erkunden, auf Totengötter zu treffen und es gibt das ein oder andere faszinierende Wesen, bei dessen Beschreibung es mir kalt den Rücken runterlief.

Die Hauptfigur Gwen fand ich schnell sympathisch. Nicht jede Schwester würde ins Totenreich reisen und mit den Toten tanzen, um ihren Bruder zu retten. Damit habe ich sie schnell als familienfreundlich, liebevoll und als sehr mutig wahrgenommen. Vor allem aber auch als gewitzt und schlau, da sie mit Wissen und Tricks die Totengötter täuschen muss. Lebendige Personen haben in Annwyn nämlich nichts zu suchen.

Das Buch hat eine schöne Dynamik, die im Verlauf etwas ruhiger ist, weil im Auftakt ein hoher Fokus auf den Weltenaufbau liegt. Für mich hätte der Auftakt lediglich noch etwas temporeicher sein können. Zwischendurch gab es die ein oder andere Länge. Es endet dann jedoch noch mit einem Knall.

Aran ist ein morally-grey Love-Interest und gleichzeitig der Totengott der walisischen Unterwelt. Er versucht sein Totenreich zu beschützen und gerecht zu führen, was schwierige Entscheidungen mit sich bringt. Damit war er für mich ein vielschichtiger Charakter, mit dem ich die slow burn-Romanze sehr genossen habe.

Doch auch die Nebencharaktere im Totenreich habe ich gerne kennengelernt. Ich habe mit Hades gelacht, habe versucht, den skeptischen Blick von Wächter Bran zu meiden und in der extrovertierten Lira eine Freundin gefunden.

Fazit:

Ein spannendes, aber slow-paced Fantasybuch. Ich war begeistert von der Mythologie über Annwyn sowie den düsteren Wesen und Weltbeschreibungen. Damit eignet sich das Buch insbesondere für kalte, dunkle Tage bzw. als Herbstlektüre zur Einstimmung auf die spooky Zeit.

Gwen ist eine besonders mutige Hauptfigur mit großer Familienliebe, der ich in brenzligen Situationen gerne gefolgt bin. Aran empfand ich als vielschichtig ausgearbeitet und er ist definitiv ein Book Boyfriend, über den ich gerne noch mehr lesen würde.

Für mich hätte der Auftakt lediglich noch etwas temporeicher sein können.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

»Zieht es dich auch zum Feuer, kleine Motte?«

The Deadly Side of Love
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Das Lesen von „The Deadly Side of Love“ hat mir richtig viel Spaß gemacht. Die Mischung aus dem heimeligen Setting in der Buchhandlung und den Hexen-Elementen, hat mir ein herbstliches Lesegefühl beschert. ...

Das Lesen von „The Deadly Side of Love“ hat mir richtig viel Spaß gemacht. Die Mischung aus dem heimeligen Setting in der Buchhandlung und den Hexen-Elementen, hat mir ein herbstliches Lesegefühl beschert. Zudem wird die Geschichte mit einem flüssigen, humorvollen Schreibstil erzählt, der mich das Buch in einem Rutsch durchlesen ließ.

Gelesen wird die Geschichte aus der POV von Hexe Dee und dem Dämon Ydril. Dee habe ich als chaotisch, witzig, warm und liebevoll kennengelernt. Ihre Sichtweise bringt insbesondere quirligen Humor mit sich, was mich ein wenig an klassische RomComs erinnert hat. Außerdem fand ich es schön, wie authentisch und verletzlich sie sich anfangs zeigt und mit der Handlung wächst.

Ydril ist definitiv in der Kategorie morally grey Bad Boy. Dank Dees Beschwörung, kommt er nicht mehr von ihr los und füllt ab da ihren Alltag mit Schabernack. Dabei schwankt er häufig zwischen spitzbübischen Humor, anzüglichen Versuchungen oder dem Angebot, die Seelen ihrer Feinde zu holen.

Die Anziehungskraft zwischen den Beiden knistert so gewaltig, dass sie sich gefühlt durch die Seiten brennt und ein Kribbeln in den Fingerspitzen auslöst, was bei mir zum Wiggeln mit den Füßen und Giggeln geführt hat. Die beiden führen herrliche Dialoge, in denen sie sich ein wenig aufziehen oder gegenseitigem Bestärken. Man hat bei ihrer Dynamik regelrecht Motten… äh Schmetterlinge im Bauch.

Ein Pro bei der Lovestory: Zu Beginn des Buches steht eine Kapitel-Nr., die man überspringen kann, wenn man keinen expliziten Spice lesen möchte (ohne Plot zu verpassen). Drumherum wird er dennoch angedeutet und ein Knistern aufrechterhalten. Mir hat die Mischung sehr gut gefallen. Einzig die Andeutungen eines Messer-Kinks fand ich in diesem cozy Read nicht ganz passend.

Einige der Nebencharaktere habe ich ebenfalls ins Herz geschlossen. Allen voran den sprechenden Totenkopf in Dees Buchhandlung, der seinen eigenen Kopf hat (Wortwitz) und die tierischen Schattenwesen, die Ydril begleiten.

Die Fantasy-Elemente fand ich spooky, magisch und schön eingestreut, allerdings gehen sie m. E. nicht so sehr in die Tiefe. Im Fokus stehen eher die Lovestory und wichtige Themen aus dem Leben (z. B. Body Positivity).

Das Ende des Buches hat mich dann nochmal richtig überrascht. Ich dachte mir: Gott sei Dank gibt es eine Fortsetzung! An dieser Stelle ein kurzes Jammern auf hohem Niveau: Ich empfand es als etwas abruptes Ende.

Fazit:

Ein herbstlich, magischer, Funken sprühender Auftakt inklusive chaotischer und warmherziger Hexenprotagonitsin sowie ein morally grey Dämon als Love Interest. Die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und einige von ihnen habe ich sehr ins Herz geschlossen. Insgesamt hatte ich viel zum Giggeln, Lachen, aber auch zum Mitfiebern. Ich hatte beim Lesen lediglich kleine Kritikpunkte, die im Gesamtpaket kaum ins Gewicht fallen.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Schöne, historical Chinese-Vibes x Fantasy

Nightblood Prince
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Mache einen Spaziergang durch goldene Korridore und Gärten mit Koi-Teichen des roten Palastes. Beobachte adelige Gäste in kunstvoll bestickten Roben, indem du die Seiten von „Nightblood Prince“ aufschlägst. ...

Mache einen Spaziergang durch goldene Korridore und Gärten mit Koi-Teichen des roten Palastes. Beobachte adelige Gäste in kunstvoll bestickten Roben, indem du die Seiten von „Nightblood Prince“ aufschlägst. Die Autorin führt den Leser mit atmosphärischen Beschreibungen ins fernöstliche, historisch angehauchte Setting.

Dazu schreibt die Autorin sehr flüssig und mit malerischen Einwürfen. Ihre Kapitel sind recht kurz und verführen zum „Ein Kapitel geht noch“-Gedanken. Zwischendurch gibt es ein paar chinesische Sprichwörter, die anschließend gleich übersetzt werden. Insgesamt also ein schöner, atmosphärischer Schreibstil und kulturell interessant geschrieben.

Intrigen, Schmeichler, Feinde - Fei's Setting ist schön, aber auch ein gefährlicher Ort. Das Spannungslevel speist sich teilweise durch das Leben am Hof und später durch ein Abenteuer, das mich an Mulan erinnert hat. Ich liebe Mulan und habe die Parallelen daher sehr genossen. Allerdings wird auf die kulturelle Rolle einer Frau der damaligen Zeit, aber auch auf die Schrecken von Machtkämpfen und eines Krieges intensiver eingegangen, was ich sehr spannend fand.

Die Hauptfigur Fei habe ich als sehr starke Persönlichkeit kennengelernt mit Sehnsucht nach Freiheit. Sie hat eigene Ideale und Werte, für die sie mit aller Macht kämpft. Doch es schwingen auch viele Unsicherheiten bei ihr mit, gegenüber ihrer Prophezeiung, dem Weg ihres Herzens und ihrer Verantwortung, die sie sehr authentisch machen. Ich mochte es sehr, wie mutig sie voranschreitet und gleichzeitig mit nachvollziehbaren Ecken und Kanten gezeichnet wurde.

Die Fantasy-Elemente haben mir gut gefallen. Es gibt fantasievolle Magie-Kräfte, Dämonen oder Prophezeiungen. Das Magiesystem geht im Auftakt aber nicht stark in die Tiefe, das hätte für mich gerne mehr Details haben dürfen. Der Aufbau ist dadurch allerdings nicht zu komplex und lässt sich leicht verfolgen.

Eine Liebesgeschichte muss man auch nicht missen. Dabei ist Fei zwischen zwei Prinzen hin- und hergerissen. Ihr Kindheitsfreund, dem sie versprochen wurde und der mysteriöse Prinz aus dem Feindgebiet. Eine Mischung aus Good Boy und Bad Boy. Hier entstand für mich eine hohe Dynamik, da ich wirklich nicht sagen konnte, welche Wahl sie wohl treffen würde.

Allerdings konnte mich die Lovestory nicht immer abholen, da mir mehr Hintergründe für den Gefühlsaufbau gefehlt haben. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Prinzen die Wünsche von Fei nicht immer greifen konnten und sich die Charaktere noch mehr kennenlernen sollten. Dafür sehe ich allerdings noch Potenzial in Band 2.

Fazit:

Ich liebe die Kombination aus den fernöstlichen Settingsbeschreibungen und den Fantasy-Elementen. Die Autorin schreibt atmosphärisch, kulturell und spricht mit ihrer Geschichte sicherlich sowohl Chinese-Drama-, als auch Mulan-Fans an. Ihre Hauptfigur ist eine komplexe Figur mit starken Wesen, die gegen Erwartungen ankämpft und einen starken, feministischen Touch ins Geschehen bringt.

Die Lovestory hat eine spannende Dynamik. Ich erhoffe mir von ihr jedoch noch mehr Gefühlsaufbau in Band 2.

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