Profilbild von Ladylike0

Ladylike0

Lesejury Profi
offline

Ladylike0 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ladylike0 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Temporeicher Coup

Heiress Takes All
0

Was haben ein Bäcker, ein aufstrebender Schauspieler, ein Lehrer, eine Hackerin und eine verstoßene Erbin gemeinsam? Richtig. Sie wollen einem fiesen Dad an seiner 3. Hochzeit sein Vermögen abluchsen. ...

Was haben ein Bäcker, ein aufstrebender Schauspieler, ein Lehrer, eine Hackerin und eine verstoßene Erbin gemeinsam? Richtig. Sie wollen einem fiesen Dad an seiner 3. Hochzeit sein Vermögen abluchsen.

In „Heiress Takes All“ geht es direkt ab wie Schnitzel. Der Start in die Geschichte beginnt mit dem Coup und dem Tag der Luxushochzeit. Über die Feierlichkeiten verteilt, erklärt Olivia Schritt für Schritt ihren Phasenplan für den Raub an ihrem reichen Vater. Das bedeutet High Society, Intrigen, Spannung und ein temporeicher Heist.

Für mich war es ein Buch, für das ich alles stehen und liegen lassen habe, um weiterzulesen. Die Handlung war spannend wie eine Achterbahnfahrt. Man hat ein Kribbeln im Bauch vor Adrenalin und Aufregung wegen der nächsten Kurve oder dem nächsten Auf und Ab. Beim Coup geht nämlich genauso viel glatt wie schief und einige Hochzeitsgäste verfolgen verschiedene Intrigen und Absichten, die Überraschungen bereithalten. So zieht sich das Spannungslevel durch, bis es sich zuspitzt in ein gut ausgeklügeltes Finale.

Geplant wird die Aktion von Oliva. Die Hauptfigur in dem Roman ist bedacht, scharfsinnig und wird gerne unterschätzt. Man benötigt jedoch auch Zeit, um hinter ihre Fassade blicken zu können. Vor allem aber ist sie eins: nachtragend. Je mehr man ihre engste Familie am Tag der Hochzeit kennenlernt – teils narzisstisch, teils herablassend – desto mehr konnte ich ihre Rachepläne auch verstehen.

Ihr Vorhaben bringt ihre Diebes-Crew auf den Plan. Für mich waren das so genial zusammengewürfelte Charaktere. Sie sind absolut vielseitig in ihren Persönlichkeiten und Talenten, die Olivia stärkenorientiert einsetzt. Dabei zeichnen sich leichte Found Family Tropes im Laufe des Plots ab, die authentisch ausgearbeitet wurden.

Die Lovestory hat mir ebenfalls gefallen. Den Leser erwarten einen Golden Retriever Ex-Freund, der Olivias Verhalten schnell komisch findet und durchleuchtet, sowie eine Plaudertasche mit Potenzial zum Bad Boy. Ich fand die romantischen Elemente gut in den Coup eingebaut oder sind angenehm im Hintergrund geblieben. Damit hatte es für mich genau die richtige Prise Romance für einen Heist Roman.

Letztendlich empfand ich das Setting noch als sehr originell. Eine super teure Hochzeit, die von vorne bis hinten pompös aufgezogen ist, auf dem Gelände des Anwesens von Dash. Für mich war das mal ein originelles, etwas anderes Setting, das auch mit gut ausgearbeiteten High Society-Elementen aufwartet.

Fazit:

Ein temporeicher Auftakt mit einer vielversprechenden Diebes-Crew. Das Spannungslevel lässt gar nicht erst auf sich warten, sondern begrüßte mich auf den ersten Seiten. Mir gefiel der Aufbau des Coups und bei den Auf und Abs habe ich richtig mitgefiebert. Ein gut ausgeklügelter, raffinierter Plot mit einer scharfsinnigen Hauptfigur, die mehr ist, als auf den ersten Blick scheint.

Zitat:

„Zu meinem allerersten Coup hätte ich wirklich keine Stöckelschuhe tragen sollen." - S. 7, Satz 1

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Lädt zum Wegträumen ein

This could be love
0

Sommer, Sonne, Strand – das Setting in „This could be Love“ lädt zum Wegträumen ein. Hier warten warme Sonnenstrahlen, tolle Wellen, ein Schwimmausflug mit Schildkröten und Grillabende. Die literarische ...

Sommer, Sonne, Strand – das Setting in „This could be Love“ lädt zum Wegträumen ein. Hier warten warme Sonnenstrahlen, tolle Wellen, ein Schwimmausflug mit Schildkröten und Grillabende. Die literarische Reise nach Hawaii hat bei mir Fernweh ausgelöst und mich gleichzeitig entschleunigt.

Zum entschleunigenden Setting, entwirft die Autorin eine schöne, cozy Lovestory mit Sport-Anteilen. Mir gefiel bei der Lovestory besonders gut, dass es kaum unnötiges Drama gibt, sondern einfach nachvollziehbare Problematiken. Diese werden gut herübergebracht, so dass ich die Zwickmühlen richtig gut nachempfinden konnte. Lediglich der Abschluss hätte meinetwegen noch ein paar Seiten mehr haben können, damit das Geschehen für mich besser abgerundet wird.

Mein Highlight unter den Charakteren war definitiv Vince. Er ist offen, ehrlich, direkt und spielt keine Spielchen. Er ist eine wandelnde Green Flag und hat Book Boyfriend-Material. Louisa empfand ich als sehr zielstrebig und wie ein Stehauf-Männchen. Sie kämpft mit ihrer kürzlichen Verletzung, aber ist so ambitioniert und zeigt unfassbar viel Geduld. In ihrer Leidenschaft ist sie sehr bewundernswert.

Lediglich in der Lovestory fand ich Louisa manchmal (wirklich nur manchmal) schwieriger. Ihr Verhalten ist nicht immer so gut, was ihr sicherlich Ecken und Kanten gibt. Gott sei Dank gibt Vince ihr nicht viel Möglichkeit, einem guten Gespräch aus dem Weg zu gehen und darauf lässt sie sich auch ein – was mir wiederum gefallen hat.

Beim Sport-Anteil hatte ich das Gefühl, dass Lilly Lucas sehr gut recherchiert oder bereits über breites Wissen verfügt hat. Die Hauptfigur ist Profi-Sportlerin und das hat nun mal extreme Auswirkungen auf den Alltag, die hier spannend und authentisch aufgegriffen werden. Für Tennisliebhaber oder diejenigen, die noch welche werden wollen, absolut super. Surfen wiederum kommt etwas kürzer, aber ich persönlich fand es gut dosiert, da die Lovestory damit noch etwas mehr im Vordergrund stand.

Fazit:

Wer auf der Suche nach Sommer-Vibes ist und literarisch gerne mal nach Hawaii reisen möchte, findet hier ein tolles, atmosphärisches Setting. Die Sports Romance gestaltet sich informativ, gemütlich und entschleunigend. Es gibt weniger Dramen des Dramas willen und mehr nachvollziehbare Zwickmühlen. Lediglich die Hauptfigur hatte meines Erachtens ein paar kleine Ecken zu viel in der Lovestory, die der Love-Interest mit seinem Green Flag-Verhalten wieder ein bisschen abfängt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Der Schatten der Natur

Mondschein II
0

Der Einstieg in das Buch hat mich sofort abgeholt. Es gibt ein Charakterverzeichnis inklusive Illustration von der Autorin zu jedem Tier. Sie sind alle so unfassbar schön gestaltet. Zudem stand bei jedem ...

Der Einstieg in das Buch hat mich sofort abgeholt. Es gibt ein Charakterverzeichnis inklusive Illustration von der Autorin zu jedem Tier. Sie sind alle so unfassbar schön gestaltet. Zudem stand bei jedem Tier, was ihn oder sie ausmacht und eine kleine Wiederholung dazu, welche Abenteuer das Tier in Band 1 erlebt hat. Damit gab es gleich eine Auffrischung der vorherigen Ereignisse. Mir hat die Übersicht unfassbar gut gefallen.

Zudem macht es der Schreibstil leicht wieder ins Geschehen zu finden. Ich hatte Bilder vor Augen und mochte es, dass der Plot zur aktuellen Jahreszeit passt. Die Winterbeschreibungen sind sehr atmosphärisch. Es gibt authentische, emotionale und humorvolle Stellen. In dem Roman sind auch etwas längere Kapitel mit drin, die jedoch durch kleinere Abschnitte oder Absätze mit einem Perspektivenwechsel und vielen Dialogen aufgelockert werden.

Der Plot ist sehr aus dem Leben gegriffen. Bellisae schreibt über Fellnasen mit tierischen und menschlichen Problemen. In diesem Band liegt bei ihnen vor allem ein Fokus auf die Coming-of-Age-Phase, (erste) Romanzen und Kommunikation. Allerdings sensibilisiert das Geschehen auch in Bezug auf Gefahren, die wir Menschen bei der Natur und den Tieren auslösen. Beschreibt zudem spannend die Gefahren der Natur. Zum Beispiel wird die Schwierigkeit von Tieren beleuchtet, im Winter Nahrung zu finden, es geht um Territoriumskämpfe oder die Abholzung von Wald / Heimat.

Doch die absolute Stärke der Autorin ist definitiv die Ausarbeitung ihrer Charaktere. Alle hatten ganz eigene Persönlichkeiten, Stärken und Schwächen sowie Entwicklungen im Laufe ihrer neuen Abenteuer. Für mich waren sie super greifbar. Ich konnte am Ende kaum meine Favoriten unter den Charakteren benennen. Trotzdem sind es auch einige Namen, wodurch ich es manchmal ein wenig schwer hatte, den Überblick zu behalten.

Mich hat das Abenteuer emotional sehr mitgerissen. Ich habe mitgeweint, geliebt, mein Herz brechen lassen, gelitten, mich dumm und dämlich geärgert über den ein oder anderen sturen Moment der Fellnasen, gebibbert, gehofft und war manchmal frustriert. Es gibt zudem eine große Gefahr, die sich in diesem Band abzeichnet und für ein paar angstvolle Momente sorgt. Für mich waren sie zudem ein großes Geheimnis. Hier hätten für mich ein paar bruchstückhafte Informationen mehr zwischendrin, das Spannungslevel noch erhöht.

Fazit:

Eine emotionale Achterbahn, toll ausgearbeitete Charaktere und viele Abenteuer mit Gefahren in der Natur. Unterstrichen wird dies mit einem bildhaften Schreibstil und aus dem Leben gegriffenen Problemen. Insbesondere auf emotionaler Ebene konnte mich das Buch sehr abholen.

Lediglich am Anfang hatte ich bei den vielen Namen auf einmal etwas Schwierigkeiten beim Überblick behalten und über die große Gefahr hätte ich mir zwischenzeitlich mehr Informationen gewünscht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Chef's Kiss

Wo die Nacht verweilt
0

Das Buch ist wie ein Spaziergang durch einen schaurigen, verwunschenen Wald. Voller Pilze, Wurzeln, alter Bäume mit schwarzen, knochigen Ästen, die dein Handgelenk greifen und ihren starken Griff erst ...

Das Buch ist wie ein Spaziergang durch einen schaurigen, verwunschenen Wald. Voller Pilze, Wurzeln, alter Bäume mit schwarzen, knochigen Ästen, die dein Handgelenk greifen und ihren starken Griff erst wieder loslassen, wenn die letzte Seite umgeblättert wurde. An jeder Ecke warten modrige, gefährliche Schauergestalten und jeder Tritt könnte dein letzter sein.

Autorin A. B. Poranek hat einen sehr ausgefallenen Schreibstil. Er ist wirklich unfassbar metaphorisch. Ihre Metaphern, blumig und vor allem morbide angehaucht. Zunächst hatte ich meine Schwierigkeiten in den Schreibstil hineinzufinden, bin ihm aber über die Seiten hinweg komplett verfallen. Ich hätte das Buch gefühlt alle zwei Seiten zur Seite legen können, um ein Zitat zu notieren.

Beim Plot wusste ich nicht sofort, wo die Reise hingehen würde – der Klappentext verrät ja nicht so viel. Mir hat die Grundidee, ein Dämon als Wächter des Waldes, dem Heim vieler Dämonen, jedoch sehr zugesagt. Dabei sind alle Dämonen, Sagen, alles, was Gang und Gebe ist, slawischer Herkunft. So war ich das erste Mal konfrontiert mit dem melodiösen Ruf einer Rusalka, dem Wächter Leszy oder mit den Krallen eines Stzygon. Es werden Hausgeister gefüttert oder Opfergaben erbracht, um den Wald zu durchqueren.

Die düsteren, mystischen Wesen, die Bräuche, allgemein die slawische Folklore konnten mich so begeistern. Ich kannte so vieles noch gar nicht und fand Alles im Buch super gut vorgestellt, erklärt bzw. bildlich beschrieben. Es hat meine eigene Entdeckerlust richtig angekurbelt.

Durch die Fantasy-Welt wandern absolut faszinierende Buchfiguren. Hauptfigur Liska empfand ich als mutig, dickköpfig und abenteuerlustig. Sie war mir mit all ihren Ecken und Kanten sympathisch. Sowohl sie, als auch der Leszy erhalten eine spannende Hintergrundgeschichte, die abwechselnd zur Gegenwart eingeworfen werden. Doch mein Herz schlägt insbesondere für Jaga, dem Hausgeist. Benannt nach einer Kinderfressenden Hexe, deren Lieblingsform eine rauchige Katze ist, die hauptsächlich trockene Sprüche in den Raum wirft.

Und noch viele weitere konnten mich begeistern. Es war ein bunter Misch-Masch, sowohl bei den düsteren, als auch grauschattierten Charakteren. Sie verpacken und überbringen mehrere Botschaften über Andersartigkeit, Zugehörigkeitsgefühl und wirkliche Ungeheuer dieser Welt.

Fazit:

Ich wusste gar nicht so recht, worauf ich mich bei diesem Buch einlasse und wurde absolut verführt vom Plot, dem ausschmückenden Schreibstil und seinen wundersamen Buchfiguren.

Wir brauchen mehr slawische Fantasy!

Zitat:

„Wenn die Welt keinen Platz für dich vorgesehen hat, musst du Hammer und Meißel in die Hand nehmen und dir selbst einen schaffen.“ – S. 254

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Etwas für jede Fantasy-Seele

Protect the Prince
0

Mich konnte der Auftakt der Reihe bereits absolut von sich überzeugen. Spätestens nach „Protect the Prince“ war ich vom Suchtpotential überzeugt. Auch hier begeistert die Autorin mit einem flüssigen Schreibstil ...

Mich konnte der Auftakt der Reihe bereits absolut von sich überzeugen. Spätestens nach „Protect the Prince“ war ich vom Suchtpotential überzeugt. Auch hier begeistert die Autorin mit einem flüssigen Schreibstil und eine gehörige Portion sarkastischem Humor. Letztendlich ist es die Spannung zwischen den Seiten, die einen ans Buch fesseln.

„Der Tag des ersten Mordanschlags begann wie jeder andere Tag auch. Damit, dass ich mich auf einen Kampf vorbereitete.“ – S. 11, Evie

In der Fortsetzung der Reihe baut Jennifer Estep jedoch eine andere Art von Spannung ein. Unter dem Motto blutig, brutal und hinterrücks stand Band 1. Doch nun nimmt Protagonistin Evie ihren Platz als Königin von Bellona ein und sieht sich plötzlich mit verbalen Kämpfen konfrontiert. Als Leser bekommt man die volle Ladung Palast Intrigen, höfische Spitzzüngigkeit, Bündnisarbeit und mörderische Pläne.

Nicht jeder ist begeistert von Evie als Königin und viele halten sie für schwach. Plötzlich sieht sie sich auch im Fokus einfallsreicher Mordanschläge. Somit hat sie viel damit zu kämpfen, mental und körperlich stark zu wirken und ihre magischen Fähigkeiten geheim zu halten. Und am Leben zu bleiben.

Mir hat es gut gefallen, dass sich verschiedene Formen von Spannung durch die Bände der Reihe ziehen. Als Leser sollte man sich jedoch darauf einstellen, dass es nicht mehr der brutale, blutige Stil ist, wie im Auftakt.

Weiterhin bin ich ein absoluter Fan von Königin Everleigh - mit Spitznamen Evie – Blair. Sie strahlt immer noch mit ihrem Wissen über verschiedene Königreiche, ihre Traditionen und ihre Geschichte. In vielen verzwickten Situationen wird ihre Intelligenz und Überlegtheit deutlich. Es ist für mich immer spannend eine intelligente Frau in ihrem Abenteuer zu begleiten, die zugleich stärke und Aufopferungsbereitschaft für ihre Liebsten und ihr Volk zeigt. Für mich ist sie ein All-round-Paket an Frauenpower. Dabei muss auch sie in ihre Rolle als Königin hineinwachsen. All ihre Fehler und Stolpersteine machen sie jedoch nur menschlich.

Einen starken und offensichtlichen Bösewicht wie im Auftakt gab es zwar nicht, aber man erwartet von jeder Seite einen Hinterhalt. Wieder werden Gegenspieler und weitere Charaktere genial und vielschichtig ausgearbeitet. Somit konnte ich mein Band zu Evies Freunden aus der Gladiatorengruppe vertiefen und neue Charaktere hinterfragen, an ihnen zweifeln oder sie ins Herz schließen. Charakterentwürfe gelingen der Autorin ausgezeichnet.

Zu guter Letzt muss ich lobend die magischen Elemente, die verschiedenen Völker und ausgearbeiteten Eigenheiten oder Traditionen erwähnen. Ob nun jemand mit Blitzen werfen kann oder über den magischen Geruchssinn die Gefühle anderer Personen deuten kann, ich habe jedes Detail in mich aufgesogen. Auch bin ich begeistert von dem Volk der Unger, die statt auf Gladiatorenkämpfe viel Wert auf einen perfekt ausgeführten Volkstanz legen. Oder davon, dass das andvarische Volk auf Gargoylen fliegt.

Fazit:

Die Splitter Krone bietet eine wundervoll ausgearbeitete Welt, voller mystischer Wesen und Magie. Beschrieben wird die Welt und das Abenteuer mit einem flüssigen, spannenden und humorvollen Schreibstil. Wobei eine große Packung Humor von Evie getragen wird. Für mich stellt sie eine Powerfrau dar, die ich gerne in ihren Entwicklungen als Königin und Kämpferin begleitet habe. Es gab einen kleinen Spannungswechsel von vorher blutig, brutal zu diesmal spitzzüngig, hinterhältig. Das empfand ich als abwechslungsreich, wobei man auch nicht völlig ohne Kämpfe auf Leben und Tod aus diesem Band herauskommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere