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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

Guter Grundgedanke,weniger gelungene Umsetzung

Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung
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Als der Student Fumiya die kleine Buchhandlung in dem kleinen Bahnhof ,nahe Tokio, betritt, weiß er nicht, dass sich durch diesen Besuch sein Leben komplett verändern wird. Er ist auf der Suche nach einem ...

Als der Student Fumiya die kleine Buchhandlung in dem kleinen Bahnhof ,nahe Tokio, betritt, weiß er nicht, dass sich durch diesen Besuch sein Leben komplett verändern wird. Er ist auf der Suche nach einem bestimmten Buch, welches er seinem Vater, der im Sterben liegt, mitbringen will. Diese Buchhandlung hat sich auf die Fahne geschrieben, dass jeder Kunde das Buch bekommt, was auf ihn wartet.Eine weitere Besonderheit ist der angegliederte Teesalon,in welchem der Chefkoch Sugawa wirkt.Der Besitzer Yasu und die Managerin Makino komplettieren das Team.
Fumiya findet nicht nur das gesuchte Buch, sondern entdeckt auch auf neue Art, seine Liebe zu Büchern. Kurz entschlossen bewirbt er sich um eine ausgeschriebene Stelle, um weiterhin dort zu arbeiten.

Ich hatte im Vorwege viel über dieses besondere Buch gehört und war entsprechend neugierig.Anfangs fand ich es sehr ansprechend und habe mich in dieser besonderen Buchhandlung, mit den teilweise recht skurillen Leuten, wohl gefühlt. Mit der Zeit driftet die Geschichte, dann immer mehr in teilweise utopische Gefilde ab und konnte mich nicht mehr fesseln.Als begeisterte Lesen fand ich den Grundgedanken dieses Buchs gut,haderte aber immer mehr mit der Umsetzung.Die Fortsetzung werde ich deshalb außer Acht lassen.
Von mir leider nur drei Sterne.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Ein unscheinbares Leben

Mirabellentage
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Anna war seit vielen Jahren die Haushäterin des katholischen Pfarrers Josef in einem kleinen Dorf.Sie hat für ihn gesorgt und sich um alle Belange des Lebens gekümmert,war sozusagen die gute Seele des ...

Anna war seit vielen Jahren die Haushäterin des katholischen Pfarrers Josef in einem kleinen Dorf.Sie hat für ihn gesorgt und sich um alle Belange des Lebens gekümmert,war sozusagen die gute Seele des Dorfes.Als er plötzlich verstirbt,ändert sich ihr komplettes Leben .Sie muss alles organisieren und sich auch noch darum kümmern, dass der letzte Wunsch von Josef erfüllt wird, was sie vor große Probleme stellt.Außerdem ist sofort ein Nachfolger zur Stelle,ein junger Friese,der so gar nicht in die Gemeinde passen will.
Während der Alltag weitergeht, erinnert sie sich in Rückblenden an ihr bisheriges Leben.
Obwohl ich gerne Romane lese ,die langsam und gemächlich erzählt werden und bei denen auch Wert auf viele Kleinigkeiten gelegt wird ,war es mir hier deutlich zuviel.Die Protagonistin erschien mir so altbacken und weltfremd ,angefangen von ihrer Kleidung und fortgeführt von ihrer Lebensauffassung,sie passte überhaupt nicht ins heutige Weltbild.Ich konnte mich mit ihr nur sehr schwer anfreunden.Während alle Nichtigkeiten endlos ausgewalzt wurden,plätscherte die Geschichte nur so dahin.Es gab zwar einige Stellen ,die mich schmunzeln ließen ,zum Beispiel der 50.Geburtstag von Josef,aber das ist nicht genug für eine fesselnde Geschichte.
Auch wenn das Buch zum Schluss etwas Fahrt aufnahm, das Ende fand ich ziemlich abrupt, konnte es mich nicht wirklich begeistern. Ich kann deshalb leider nur drei Sterne vergeben.
Das Hörbuch wurde von der Autorin vorgelesen,was mich auch nicht ganz zufriedengestellt hat.Die

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Ein Buch,was nachhallt

Wo das Schweigen wohnt
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Der Tod der ,Mutter,welche Suizid begangen hat,veranlasst Alma dazu, das Haus ihrer Kindheit aufzusuchen, um den Nachlass zu regeln und die Beerdigung zu organisieren. Als plötzlich ein fremder Mann vor ...

Der Tod der ,Mutter,welche Suizid begangen hat,veranlasst Alma dazu, das Haus ihrer Kindheit aufzusuchen, um den Nachlass zu regeln und die Beerdigung zu organisieren. Als plötzlich ein fremder Mann vor der Türe steht, der behauptet, ihr Halbbruder zu sein, ist ihr Schock groß,nur zögernd läßt sie ihn ins Haus.Gemeinsam beginnen sie ,die Vergangenheit zu erforschen ,welche durch viele Geheimnisse belastet wird.

Das Buch wechselt immer wieder zwischen verschiedenen Zeiten,welche bis in die frühe Jugend ihrer Mutter zurückreichen.Durch ihre Tagebücher wird eine unfassbar schmerzhafte Vergangenheit offenbar,welche stellenweise kaum zu ertragen ist.Viele Geheimnisse,über die immer der Mantel des Schweigens gelegt wurde,wirken sich im Unterbewusstsein auf die nachfolgenden Generationen aus,wodurch ihre Handlungsweise im Nachhinein verständlich wird.

Es ist ein Buch ,was beim Lesen bis an die emotionalen Grenzen geht und einem viel abverlangt.Von mir vier Sterne,für eine Geschichte,die nachwirkt.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Höhen und Tiefen der Liebe

Weißer Sommer
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Als Almas Opa gestorben ist ,sucht sie mit ihren Eltern einen Grabstein für ihn aus. Dabei trifft sie zum ersten Mal auf Théo,,er ist der Sohn des Steinmetzes.Der Beginn einer großen Liebe,die viele Jahre ...

Als Almas Opa gestorben ist ,sucht sie mit ihren Eltern einen Grabstein für ihn aus. Dabei trifft sie zum ersten Mal auf Théo,,er ist der Sohn des Steinmetzes.Der Beginn einer großen Liebe,die viele Jahre später in Scherben liegt.
Im Haus ihres Großvaters unternehmen Sie den Versuch, ihre Beziehung zu kitten, wird es gelingen?

Die Geschichte wechselt immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was sehr kurzweilig zu lesen ist. Es sind nicht nur die unterschiedlichen Charaktere, er arbeitet gerne mit den Händen,Ton und Stein sind dabei sein Material,sie malt ,mehr oder weniger erfolgreich,die zu Spannungen führen,sondern auch die konträren Ansichten.
Die Schauplätze wechseln zwischen Südfrankreich , München ,Paris und Berlin.Trotz intensiver Beschreibung,fand ich keinen emotionalen Zugang zu den Protagonisten.
Außerdem fand ich den künstlerischen Aspekt etwas zu ausufernd.Da mir der Schreibstil als sicher gut gefallen hat und es sich um einen Debütroman handelt,werde ich der Autorin sicher noch eine weitere Chance geben.Von mir drei Sterne.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Durchgehend spannend

Nebelbeute
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Ein Fall aus der Vergangenheit läßt die Ermttlerin Mila Weiss nicht los.Johannes Toblach,der mehrere Kinder entführt hat ,um sie an reiche Paare zu verkaufen,konnte nie dingfest gemacht werden.Auf der ...

Ein Fall aus der Vergangenheit läßt die Ermttlerin Mila Weiss nicht los.Johannes Toblach,der mehrere Kinder entführt hat ,um sie an reiche Paare zu verkaufen,konnte nie dingfest gemacht werden.Auf der Suche nach ihm ,kommt sie in ein abgelegenes Bergdorf,wo kurz nach ihrer Ankunft mehrere Leute auf sehr brutale Weise ermordet werden.Kurz darauf ist auch Mila verschwunden und der Rest der Ermittlergruppe 4 macht sich auf den Weg in die tief verschneite Abgeschiedenheit.

Bereits das vorhergehende Buch „ Aschesommer“ konnte mich überzeugen und so habe ich mich auf die neue Episode sehr gefreut.
Es gibt mehrere Erzählstränge, die zuerst separat laufen, am Ende aber zusammengefügt werden. Erneut ist es ein Buch, was nicht für Leser mit schwachen Nerven geeignet ist, dazu sind die einzelnen Szenen zu grausam. Ich habe die Story mit wachsender Anspannung verfolgt und war aufs Neue von der Erzählkunst des Autors begeistert.
Es gefiel mir gut ,dass man erneut einiges aus dem Privatleben der Ermittler erfährt, wodurch sich eine intensivere Bindung an die Protagonisten einstellt.
Ich freue mich auf weitere Fälle und vergebe verdiente fünf Sterne.

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