The summer that broke us
The summer that broke us (Lifeguard 1)"The Summer That Broke Us" zog mich sofort mit seinem ansprechenden Cover und den vielversprechenden Beach- und Meeresvibes in seinen Bann. Der Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar, was das Eintauchen ...
"The Summer That Broke Us" zog mich sofort mit seinem ansprechenden Cover und den vielversprechenden Beach- und Meeresvibes in seinen Bann. Der Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar, was das Eintauchen in die Geschichte erleichtert. Allerdings muss ich gestehen, dass es dem Buch insgesamt an der nötigen Spannung fehlte.
Die erste Hälfte der Geschichte plätscherte leider etwas vor sich hin. Die anfängliche Abneigung zwischen den beiden Protagonisten wandelt sich recht plötzlich in gegenseitige Anziehung. Diese Entwicklung ihrer Gefühle wirkte auf mich jedoch nicht immer ganz glaubwürdig. Abgesehen von einer gewissen körperlichen Anziehung, dem gemeinsamen Arbeitsplatz und einem ähnlichen Trauma schienen die emotionalen Verbindungen nicht tief genug zu gehen, um die Romantik wirklich tragen zu können.
Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, war das durchgängige "Baywatch"-Feeling, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht. Es sorgt für eine wunderbar sommerliche Atmosphäre und transportiert die Leichtigkeit eines Strandlebens, was definitiv einen Pluspunkt darstellt.
Leider konnten mich die Nebencharaktere nicht wirklich überzeugen. Sie wirkten entweder unsympathisch oder schlichtweg langweilig, was dazu führte, dass ich, abgesehen vom angekündigten "großen Rätsel", nicht besonders gespannt auf den zweiten Teil bin.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "The Summer That Broke Us" eine nette Lektüre für Zwischendurch ist, die mit sommerlichen Eindrücken punktet, aber in puncto emotionale Tiefe und Spannung noch Luft nach oben hat.