Profilbild von Laura137

Laura137

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Laura137 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Laura137 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2023

Physik macht Spaß?!

Alles Zufall im All?
0

Astronomie und Physik müssen nicht trocken sein. Das hat das Buch auf jeden Fall gezeigt!

Der Aufbau des Sachbuches ist durchdacht, übersichtlich und ansprechend. Grob unterteilt in drei große Teilbereiche, ...

Astronomie und Physik müssen nicht trocken sein. Das hat das Buch auf jeden Fall gezeigt!

Der Aufbau des Sachbuches ist durchdacht, übersichtlich und ansprechend. Grob unterteilt in drei große Teilbereiche, kann man theoretisch an jeder Stelle beginnen. Dabei fällt einem direkt der sehr erfrischende und humorvolle Schreibstil auf. Mit den farbigen Bildern, Grafiken und Illustrationen zwischen dem Text die perfekte Auflockerung für einen doch eher sachlichen bzw. wissenschaftlich fundierten Inhalt. Man versteht in dieser Materie auch als Laie auf Anhieb etwas. Das hat bei mir auch dafür gesorgt, dass ich immer mehr wissen wollte. Diese Art des Erklärens hätte ich schon damals in der Schule benötigt - gerade in solchen Fächern wie Physik.

Insgesamt werden im Buch spannende Fragen rund um das Universum aufgeworfen und analysiert. Dabei werden unbekannte Fachbegriffe und Zusammenhänge unterhaltsam dargestellt, sodass das Interesse stets geweckt bleibt und man gespannt ist, was auf den nächsten Seiten für spannende Einblicke gewährt werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.10.2023

Tiefgründige Familiengeheimnisse

Hope's End
0

Ein großes Anwesen auf dem Felsen am Rande einer Steilküste. Darunter tost das Meer. Die düstere Aufmachung des Covers mit dem roten Hintergrund vermittelt eine gruselige Stimmung.

So geht es auch gleich ...

Ein großes Anwesen auf dem Felsen am Rande einer Steilküste. Darunter tost das Meer. Die düstere Aufmachung des Covers mit dem roten Hintergrund vermittelt eine gruselige Stimmung.

So geht es auch gleich mit der Geschichte los. Vor über 50 Jahren soll Leonora Hope ihre Familie ermordet haben. Nun - 54 Jahre später ist Ms. Hope ein Pflegefall der ans Bett gefesselt ist. So kommt es, dass Kit als Pflegerin angestellt wird und sich auf den Weg ins Anwesen macht. Dabei hallen die Gerüchte rund um das Massaker natürlich im Hinterkopf. Schnell wird ihr klar, dass hier etwas nicht stimmen kann. So "erzählt" Leonora ihre Geschichte auf der Schreibmaschine, Schritt für Schritt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Durch die zwei verschiedene gewählten Schriftarten wird schnell klar, welche Passagen von der Schreibmaschine und damit aus Leonoras Sicht stammen. Das machte das Lesen noch interessanter. Ich für meinen Teil wollte stets wissen, wie es weiter ging und was wirklich geschah.

Ich konnte das Buch zum Teil nicht aus der Hand legen, ein absoluter Pageturner. "Nur noch ein Kapitel" bekommt hier wirklich eine neue Bedeutung.

Als es zum Teil mit der Auflösung kam, war es für mich zum Teil schon ziemlich herausfordernd, noch richtig folgen zu können. Sehr viele Verstrickungen, die man nicht alle erwartet hat. Hier war Konzentration gefragt - viel Plottwist! Für mich etwas viel Verschachtelungen, die am Ende etwas die Glaubwürdigkeit abgeschwächt haben.

Insgesamt aber eine absolute Thrillerempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2023

Kindheit auf der Flucht

Das einzige Kind
0

Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es auf jeden Fall eine Szene aus dem Buch entspricht. Leider stört mich etwas, dass die Personen auf dem Cover nicht der Beschreibung im Buch entspricht, ...

Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es auf jeden Fall eine Szene aus dem Buch entspricht. Leider stört mich etwas, dass die Personen auf dem Cover nicht der Beschreibung im Buch entspricht, sofern hier diese Szene abgebildet werden soll. Djoko hat zum Beispiel dunkle lockige Haare.

Davon abgesehen habe ich durch den angenehmen Schreibstil gut in die Geschichte gefunden. Ich konnte mir von Anfang an nicht vorstellen, wie ein fünfjähriges Kind völlig auf sich allein gestellt während des Krieges auf der Flucht zurecht kommen soll. Das hört sich wirklich furchtbar an, umso gespannter war ich zu erfahren, wie es der kleine Djoko geschafft hat und was ihm auf seinem Weg alles passiert.

Zum Teil musste ich wirklich über die Kinderlogik schmunzeln. Auf der anderen Seite war es auch furchtbar erschreckend, was dem kleinen Jungen alles passiert ist. Besonders traurig fand ich die Tatsache, dass er so oft lieb gewonnene Menschen nach kurzer Zeit wieder verloren hat. Wirklich grauenvoll, was die Psyche des kleinen Jungen alles durchmachen musste. Wenn man dazu noch bedenkt, dass das Buch von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde.

Ein bisschen gestört haben mich die zum Teil wirklich sehr langen Kapitel. Alles in allem aber ein herzzereißendes Buch zum mitfühlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2023

Die Chance auf ein Leben

Wie ein Stern in mondloser Nacht
0

Ein spannendes Thema, das mich durch den Klappentext und das Cover definitiv neugierig gemacht hat.

Es geht um die Hebamme Henni, die während der Nachkriegszeit für Schwangere kämpft. Damals war das Thema ...

Ein spannendes Thema, das mich durch den Klappentext und das Cover definitiv neugierig gemacht hat.

Es geht um die Hebamme Henni, die während der Nachkriegszeit für Schwangere kämpft. Damals war das Thema uneheliche Kinder und Abtreibung gesellschaftliche noch sehr streng gesehen.

Der Schreibstil hat mir nicht ganz zugesagt. Anfangs dachte ich, er wäre einfach der Zeit angepasst. Allerdings sind auch die Passagen, die im Jahr 2000 spielen im selben Stil geschrieben.

Als Charakter war mir Henni sehr sympathisch. Willenstark, entschlossen und vor allem mutig geht sie ihren Weg. Ich hätte Henni gerne gewünscht, dass sie am Ende mit Ed glücklich wird. Hier gab es viel zu viel vermiedene Kommunikation zwischen den beiden, die die Vergangenheit definitiv in eine andere Richtung hätte lenken können und das an mehreren Punkten im Leben der beiden.

Ich hatte ursprünglich erwartet, mehr über das Thema Babyklappe, deren Entstehung und Handhabe zu erfahren. Das ging meines Erachtens etwas in der Geschichte unter und kam auch erst viel später überhaupt zur Handlung dazu. Was passierte mit den Babys, die abgelegt wurden? Wie lief es weiter? Haben die Behörden hiervon Wind bekommen? Wie verhielten sich die Mütter? Kamen manche von ihm wieder zurück, weil sie ihre Tat bereuten? Für mich leider viele unbeantwortete Fragen. In der Geschichte stand eher der Fokus auf Henni und ihre Beziehung zu Ed
im Vordergrund.

Insgesamt kein schlechter Roman, mit vielen Höhen und Tiefen, aber viel Potential verschenkt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2023

Die Grenze zwischen Realität und Wahnsinn

Eine glückliche Familie
0

Der blutige Türgriff auf dem Cover verrät, dass es sich hier um eine spannende Geschichte handeln muss, bei der Spuren hinterlassen wurden.

Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, der Schreibstil liest ...

Der blutige Türgriff auf dem Cover verrät, dass es sich hier um eine spannende Geschichte handeln muss, bei der Spuren hinterlassen wurden.

Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, der Schreibstil liest sich flüssig. Anfangs habe ich ein bisschen gewartet, bis endlich etwas spannendes passiert.
Zunächst schien in Beth Leben alles in bester Ordnung zu sein. Dann taucht plötzlich die seit Jahren "verschwundene" Mutter wieder auf und die Familie zunächst wiedervereint - Die Betonung liegt auf "schien". Denn es ist etwas in Beth Vergangenheit geschehen, dass sich nicht mehr rückgängig machen lässt und sie auch sehr bereut und ihr auch in der Gegenwart noch zum Verhängnis wird.

Dass plötzlich Beth' Mutter aufgetaucht ist, fand ich zunächst etwas merkwürdig. Warum ausgerechnet jetzt? Dazu das doch eher befremdliche Verhalten dafür, dass sie ihre Tochter seit 30 Jahren nicht gesehen hat. Klar, es ist die vermeintliche Mutter, aber vertraut sie dieser mehr als alle anderen aus ihrem Umfeld, die sie seit Jahren kennt? So fängt Beth an, an den Dingen die geschehen zu zweifeln. Schlüssel verschwinden, die Heizung ist plötzlich aufgedreht und dann taucht auch noch die Videoaufnahme auf, ohne dass eine Kamera gefunden wird. Beth zweifelt zunehmend an ihrer Zurechnungsfähigkeit.

Das Verhalten der Mutter bleibt weiter merkwürdig und man konnte sehr schnell merken, dass hier etwas nicht stimmt. Ständig versucht sie jemanden gegeneinander auszuspielen und Beth zu verändern.

Insgesamt fand ich die Geschichte durchaus spannend, aber leider für mich zu vorhersehbar. Für mich war von Anfang an klar, wer die leibliche Mutter ist. Daher haben mich die ganzen Fragen und "Ermittlungen" am Ende auch eher gestört und die Auflösung für mich in die Länge gezogen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere